Bilder Fuldatal-Wolfsanger Teil II

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Landesliga – Verdienter Punkt bleibt HSV verwehrt – Drei Verletzte

Hünfeld (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Der Hünfelder SV muss weiter zittern: Am Samstag gab es die nächste Niederlage in der Handball-Landesliga für den HSV, gegen Fuldatal/Wolfsanger stand am Ende eine 29:31 (15:16)-Heimniederlage. Trotz aller Widrigkeiten kämpften die Gastgeber gegen den Tabellenzweiten aber bis zum Ende und waren nah dran an einem verdienten Punktgewinn.

Als Schlüsselstelle des Spiels bezeichnete HSV-Coach Gerald Birkel letztlich die Momente zwischen Minute 41 und 45, als seine Mannschaft mit 23:20 in Führung lag, um dann drei Tore in Folge zu kassieren. „Wir konnten den Vorsprung nicht bis zum Ende halten und haben zum Schluss nochmal in Unterzahl gespielt“, schilderte Birkel. Dabei kamen die Hünfelder sogar nochmal zum Ausgleich, fingen sich aber in den letzten Minuten doch noch die entscheidenden Treffer. „Die Mannschaft hat gekämpft bis zum Schluss und hätte sicherlich einen Punkt verdient gehabt, aber so stehen wir mal wieder mit leeren Händen da“, bedauerte der Trainer, der hoffte, dass im letzten Heimspiel gegen Werra WHO die entscheidenden Zähler eingefahren werden und vor dem letzten Spieltag alles in trockenen Tüchern ist. Kommende Woche geht es für die Hünfelder aber zunächst noch nach Guxhagen.

Gegen den Tabellenzweiten Fuldatal/Wolfsanger zeigte der HSV vor heimischem Publikum eine gute Vorstellung, musste allerdings schon nach 20 Minuten den ersten Rückschlag hinnehmen, als sich Kevin Houston verletzte. Zur Halbzeit betrug der Rückstand lediglich ein Tor, kurz nach der Pause folgten mit den Verletzungen von Thorsten Hinckel und Fabian Sauer aber die nächsten Dämpfer. „Bei allen drei sieht es nicht gut aus“, sagte Birkel, dessen Team sich gegen die drohende Niederlage wehrte und zumindest für ein paar Minuten in Führung lag, bis die Aufholjagd der Gäste begann. „Drei wichtige Säulen in der Abwehr haben gefehlt, die Körner waren dann verbraucht“, ergänzte Birkel zur Schlussphase des Spiels.

Hünfeld: Masche, Voß; Sitzmann (6), Sauer (4/3), Fischer (4), Hinckel (2), Walter, Klein, Houston, Gute, Sandrock (1), Sauerbier, Unglaube (9), Kircher (3).

Zuschauer: 170.

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1+2 Vorsitzender

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1. Handball-Erlebnis-Camp

„Gutes Training darf kein Zufall sein!“

Zum 1. Hünfelder Handball-Erlebniscamp laden wir herzlich vom 26.–28.04.2019 in die Kreissporthalle Hünfeld ein. Jetzt heißt es: „Handball total“. hb-handballcampDas Rundum-Spaßprogramm für alle Handballkids von 7–17 Jahren bietet die Handballschule DUKETIS in Kooperation mit dem Hünfelder SV erstmalig in den Osterferien an.

Kinder und Eltern werden wieder begeistert sein von unserem Konzept und den vielfältigen Angeboten für die Kinder und Jugendlichen.
Als Cheftrainer steht mir inzwischen ein gut eingespieltes, homogenes Trainer- und Betreuer- Team zur Seite.

Alle Handballbegeisterten zwischen 7 und 17 Jahren, ob ambitionierte Handballtalente oder schon Auswahlspieler, sind bei uns genau richtig. Gemeinsam mit anderen sportbegeisterten Kindern und Jugendlichen wird kein Talent in den Osterferien auf ein professionelles Handballtraining verzichten müssen.

Wir bieten drei intensive Handballtage an. Das Sport- und Trainingskonzept basiert auf neuesten Lehrmethoden und wird altersgerecht und unter Berücksichtigung der individuellen Stärken durchgeführt.

Folgende Leistungen sind im Teilnehmerpreis von 129,00 Euro enthalten:

  • Trainingskonzeption durch Handballfuchs Iljo Duketis
  • 3 Tage intensives Handballtraining
  • Ganztagesbetreuung mit Mittagessen, Getränke, Obst + Snacks zu jedem Training
  • Leitung durch lizenzierte und speziell ausgebildete Handball-Camp-Trainer
  • Inhalte: Technik, Taktik, Koordination, Kräftigung, Leichtathletik-Schulung, Teamgeist und Spaß
  • liebevolle Betreuung und Versorgung mit Erfrischungen während des Trainings
  • Wettkämpfe und Teamaktionen zur Anwendung des Gelernten
  • Alters- und leistungsgerechte Trainingsgruppen
  • Erinnerungsgeschenk

Weitere Informationen erhalten Sie in aus dem Handball-Erlebnis-Camp-Flyer

Laden Sie sich den Anmeldungsbogen herunter und melden sich bis zum 28.02.2019 an.

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Trötete ohne Pause

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Landesliga – HSV müht sich zum Derbysieg – Fischer verteilt dickes Lob

 

Wildeck (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Der Hünfelder SV hat sich im Derby der Handball-Landesliga bei der HSG Werra WHO durchgesetzt und konnte beim 31:28 (15:10) in Obersuhl zum ersten Mal seit fünf Wochen wieder ein Erfolgserlebnis verbuchen. Die Luft für die Hausherren im Keller wird damit zwar immer dünner, dennoch konnte auch Trainer Jörg Fischer am Ende zufrieden sein.

 „Ganz großes Lob an meine Mannschaft. Die Jungs haben stark gekämpft und Hünfeld teilweise sehr gut auseinandergespielt. Wir hatten sehr gute Lösungen, aber Hünfeld hat ganz andere Wechseloptionen von der Bank aus“, war Werra-Coach Jörg Fischer stolz, bedauerte aber zugleich, dass sich von ohnehin nur zehn Feldspielern mit Jan-Uwe Berz und Nebojsa Raljic auch noch zwei leicht verletzten: „Das war letztendlich der Unterschied heute. Spielerisch können wir uns keinen Vorwurf machen, aber Hünfeld ist halt ein Oberliga-Absteiger“. Auf der anderen Seite war HSV-Coach Jonggi Pasaribu in erster Linie erleichtert, dass es endlich mal wieder mit einem Sieg geklappt hat: „Wir haben gewonnen, damit bin ich zufrieden. Wir haben phasenweise guten Handball gespielt und konnten uns immer wieder distanzieren, da haben wir gut gestanden und konsequent abgeschlossen“.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase konnten sich die Hünfelder erstmals etwas absetzen und gingen zunächst mit 8:4 (11.), dann mit 10:5 (15.) in Führung. Doch die HSG Werra blieb dran und verkürzte den Rückstand innerhalb von wenigen Minuten wieder bis auf einen Treffer, ehe der HSV erneut einen kleinen Lauf startete und den alten Abstand von fünf Toren wiederherstellte und bis zur Pause verteidigte.

Die zweite Hälfte begann mit einem verworfenen Siebenmeter durch Robin Schneider unglücklich für die HSG Werra, Hünfeld dagegen traf in Person von Julian Möller doppelt und lag plötzlich mit sieben Treffern vorne – die Vorentscheidung. Das zumindest dachten wohl die meisten Zuschauer in der Halle, doch die Gastgeber kämpften sich Stück für Stück zurück in die Partie und verkürzten gut 20 Minuten vor Schluss auf 16:19. Danach war es allerdings wieder vorbei mit der Aufholjagd und der HSV erarbeitete sich erneut ein kleines Polster, was zum Ende hin zwar etwas schrumpfte, aber dennoch zum Sieg reichte. Pasaribu wies trotzdem auf die Schwächephasen seiner Mannschaft hin, an denen es in den nächsten Wochen zu arbeiten gelte. „Aber wir haben zur richtigen zeit wieder Antworten gehabt“, sagte der Hünfelder Coach.

Unterdessen bleibt Werra auf dem letzten Tabellenplatz stehen, dennoch sah Trainer Jörg Fischer wieder einen klaren Schritt nach vorne: „Die Jungs können stolz sein auf ihre Leistung. Wir geben nicht auf und arbeiten weiter zielstrebig“, verspracht der HSG-Coach.

HSG Werra: Schottmann; Breitbarth, Bach (3), Malsch (2), Raljic (3), Strümpf (2), Schramm (1), Chyba (5), Duric (2), Berz (3), Schneider (7/5).

Hünfeld: Masche, Voß, Krätzig; Sitzmann (3), Sauer (7/4), Fischer (1), Houston (2), Hyseni (3), Krug, Sandrock, Sauerbier (2), Unglaube, Kircher (8), Möller (5).

Zuschauer: 120.

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Landesliga – Formtief hält an: HSV verliert gegen Körle/Guxhagen

 

Hünfeld (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Handball-Landesligist Hünfelder SV kommt auch weiterhin nicht wirklich in Tritt: Gegen die MSG Körle/Guxhagen gab es am Samstag vor heimischem Publikum eine 29:31 (18:19)-Pleite, für den einstigen Tabellenführer war es bereits das vierte Spiel in Folge ohne Sieg.

Es dauerte bis kurz vor der Halbzeit, als der HSV erstmals überhaupt in Führung gehen konnte: In Minute 29 stellte Alexander Unglaube – mit fünf Treffer gemeinsam mit Niklas Fischer und Julian Möller bester Werfer der Hünfelder – auf 18:17, doch auch dieser Vorsprung hielt nicht lange, sodass die Gastgeber zur Pause schon wieder mit einem Treffer zurücklagen. „Es war ärgerlich. Sie waren nicht unschlagbar“, haderte Hünfelds Nils Krug, der sich drei Mal in die Torschützenliste eintragen konnte.

Nach der Halbzeitpause war die Partie weiterhin extrem spannend und umkämpft, ein Sieger war lange nicht auszumachen. Erst Mitte des zweiten Durchgangs zeichnete sich eine Tendenz zugunsten der MSG Körle/Guxhagen ab, die sich innerhalb von zehn Minuten von 23:23 (40.) auf 27:23 (50.) absetzen konnte. „In der Phase haben wir schlecht gespielt und schlecht verteidigt“, so HSV-Coach Jonggi Pasaribu: „Das hat uns das Genick gebrochen.“ Der HSV konnte diesen Rückstand dann nicht mehr wettmachen und musste schließlich die vierte Saisonpleite einstecken, mit der das Punktekonto nun bei 12:10 steht – die Titelträume haben damit einen weiteren Dämpfer erhalten. „Phasenweise war es echt gut, aber wenn man dann vier Tore Rückstand hat, wird es schwer. Wir haben nochmal versucht, alles reinzuwerfen, aber haben das Ding in der Abwehr verloren“, analysierte Krug nach der Partie. Die Wende soll und muss nun in den kommenden Spielen gegen die Aufsteiger Werra WHO und Bettenhausen gelingen, ansonsten geriet die Tabellenspitze womöglich in weite Ferne. „Wir haben jetzt noch ein paar Spiele vor uns, wo wir sagen, die müssen wir auf jeden Fall gewinnen“, brachte Krug auf den Punkt.

Hünfeld: Masche, Voß, Krätzig; Sitzmann (2), Sauer (4/3), Fischer (5/2), Houston (1), Hyseni, Krug (3), Sandrock, Sauerbier, Unglaube (5), Kircher (4), Möller (5).

Zuschauer: 300.

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Sportlerempfang 2018 der Stadt Hünfeld

Beim diesjährigen Sportlerempfang der Stadt Hünfeld am 30.10.2018 in der Stadthalle Kolpinghaus konnten Sportler/Sportlerinnen des Hünfelder SV zahlreiche Ehrungen entgegennehmen.

Im beigefügten Auszug aus der Fuldaer Zeitung vom 07.11.2018 sind alle geehrten Sportler/Sportlerinnen des Hünfelder SV gelistet.

Wir gratulieren allen sehr herzlich zu den Ehrungen. Weiter so!

Die zahlreichen Ehrungen zeigen exemplarisch auch, wie erfolgreich beim Hünfelder SV gearbeitet wird.

In diesem Zusammenhang möchten wir danke sagen an all diejenigen, die solche Erfolge erst möglich machen (Trainer, Eltern, …)!

Der Vorstand

181107-Fuldaer Zeitung

 

 

TVH-Serie beendet: Hünfeld gewinnt kampfbetontes Derby

Bad Hersfeld (pf) – Die Handballer des Hünfelder SV sind zurück in der Spur und haben das Landesliga-Derby beim TV Hersfeld am Samstagabend mit 31:26 (15:13) für sich entschieden. Gleichzeitig stoppte der HSV damit den Lauf der Festspielstädter, die zuvor vier Siege in Folge feierten – drei davon in der heimischen Geistalhalle.

„Wir haben am Anfang ein bisschen Probleme gehabt und sind mit der Spielweise von Hersfeld erstmal nicht so klargekommen. Wir konnten sie nicht so stören, wie wir es gebraucht hätten, aber das wurde im Verlauf des Spiels immer besser“, freute sich HSV-Coach Jonggi Pasaribu über den hart erkämpften Derbysieg, denn die Partie wurde von beiden Seiten mit offenem Visier geführt. „Es wurde dann ein bisschen ruppig, aber es wurde von beiden Seiten hart gespielt“, sagte Pasaribu, während Hersfelds Trainer Matthias Deppe die Niederlage nicht zu hoch hängen wollte: „Wir haben einfach zu viele technische Fehler gemacht, das war der Knackpunkt. Sonst wird das ein ganz enges Ding, aber das Leben geht weiter.“ Die Härte im Spiel war Deppe dann jedoch etwas zu viel: „Hünfeld ist den körperlichen Einsatz aus der Oberliga gewohnt, aber es wurden von den Schiedsrichtern zu viele Sachen laufen lassen.“Felix Kircher war neun Mal für den HSV erfolgreich. Foto: Christine Görlich

Zu Beginn stand der TVH in der Deckung gut und legte in der bis auf den letzten Platz gefüllten Geistalhalle immer wieder vor, Hünfeld dagegen konnte erst nach etwas mehr als einer Viertelstunde mit Felix Kirchers Treffer zum 7:6 (16.) erstmals in Führung gehen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, wobei „die jungen Spieler von Hersfeld ihr erstes Derby genossen und uns vor eine schwere Aufgabe gestellt haben“, wie Pasaribu erklärte: „Sie waren gut eingestellt und hatten richtig Bock, Handball zu spielen.“ Der Schlüssel sei dann jedoch die zunehmende Stabilität in der Defensive gewesen. „Wir haben Zweikämpfe gewonnen und gut verschoben“, lobte der Hünfelder Trainer, dessen Team sich zur Pause bis auf zwei Tore absetzen konnte und nach dem Seitenwechsel weiter Druck machte.

Der TVH konnte beim Stand von 19:20 kurz wieder am Ausgleich schnuppern, „aber in der Phase, wo es Spitz auf Knopf war, haben wir ein bisschen die Nerven verloren“, analysierte Deppe, der neben den technischen Fehlern und einigen Entscheidungen der Unparteiischen aber auch das gute taktische Verhalten der Gäste hervorhob und seiner Mannschaft, was den Kampf angeht, keinen Vorwurf machen konnte. Auf der anderen Seite präsentierte sich dann noch Christian Krätzig einmal mehr in Topform und entschärfte einige Bälle, sodass der Derbysieg letztendlich nach Hünfeld ging. Damit ist der HSV nach der Heimpleite gegen Rotenburg wieder zurück in der Erfolgsspur, während die Hersfelder nach vier Siegen am Stück wieder mal mit leeren Händen dastehen und am kommenden Wochenende in Großenlüder direkt das nächste Derby vor der Brust haben.

Hersfeld: Kretz, Fohr; Deppe (5), Rübenstahl (2), Krause (1), Förtsch, Räther, Remenski, Koch (3), Petersen (5/4), Wiegel, Reinhardt (6/2), A. Krause (1), Schott (3).

Hünfeld: Masche, Krätzig; Sitzmann (6), Sauer (5/4), Fischer, Houston (1), Hyseni, Krug, Abel (3), Sandrock, Sauerbier, Unglaube (4), Kircher (9), Möller (3).

Zuschauer: 500.

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

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Landesliga – Erste Pleite für den HSV – Rotenburg feiert Last-Minute-Sieg

 

Hünfeld (pf/tg) – www.osthessen-zeitung.de

Jetzt hat es auch den Hünfelder SV erwischt: Im Derby gegen die TG Rotenburg kassierte der HSV seine erste Saisonniederlage in der Handball-Landesliga und verlor knapp mit 29:30 (13:12). Die Rotenburger Feier stieg anschließend ausgerechnet am Oktoberfest in der Hünfelder Halle.

 „Wir hatten einen Matchplan, den haben wir konsequent durchgezogen. Hünfeld hat alles versucht mit vielen Wechseln auf allen Positionen, aber wir standen top und haben nicht so viel zugelassen“, strahlte TGR-Coach Robert Nolte nach der Partie und sprach von einem am Ende glücklichen, aber nicht unverdienten Sieg, den Jendrik Janotta mit seinem Tor in der Schlusssekunde vor 400 Zuschauern in der voll besetzten Halle klarmachte. „Unser größtes Problem war, dass wir nicht aggressiv genug in der Abwehr waren und somit zu viele Tore zugelassen haben“, resümierte HSV-Keeper Christian Krätzig. Man müsse aber auch anerkennen, dass Rotenburg sehr gut gespielt habe. „Rotenburg war über hundert Prozent. Wir waren unter dem, was wir leisten können“, so Krätzig.

Schon im ersten Durchgang traten die Gäste zielstrebig auf und arbeiteten sich direkt einen kleinen Vorsprung heraus, der über weite Strecken der ersten Hälfte Bestand hatte. Hünfeld kam immer wieder bis auf einen Treffer heran, konnte aber nicht ausgleichen. Stattdessen setzte sich die TG Rotenburg nach etwa 25 Minuten mit 12:9 ab, ehe der HSV den Ernst der Lage erkannte und innerhalb kurzer Zeit auf 12:12 stellte. In dieser Phase vergab Marcus Einhorn für die Gäste einen Siebenmeter, die nach dem Tor von Fabian Sauer zur Pause plötzlich hinten lagen. Davon ließ sich das Nolte-Team aber nicht beirren, hielt weiter an seiner Philosophie fest und ärgerte den Oberliga-Absteiger auch nach der Halbzeit. Beim Stand von 19:18 für den HSV drehte Jan-Oliver Holl die Partie mit zwei Toren wieder auf die Seite der Rotenburger, die von nun an wieder leicht die Nase vorne hatten. Die Schlussphase bot dann Spannung pur für die Zuschauer, auch weil Christian Krätzig die Gastgeber mit einigen starken Paraden im Spiel hielt, und war an Dramatik kaum zu überbieten: Hünfeld ging wieder mit 29:28 (57.) in Führung und schien doch auf der Siegerstraße, allerdings hatten die Mannen aus der Haunestadt die Rechnung ohne Rotenburg gemacht: Boze Balic per Siebenmeter und Jendrik Janotta sorgten in den Schlussminuten für den Derbysieg der Gäste. „Wir wussten, dass sie extrem verschieben und auf Rückpässe allergisch sind. Wir waren top eingestellt und haben ein Riesen-Spiel gemacht“, war Robert Nolte stolz.

Hünfeld: Masche, Krätzig; Sitzmann (6), Sauer (8/4), Fischer, Klein (1), Houston (2), Hyseni, Krug (1), Sandrock (1), Sauerbier, Unglaube (7), Kircher (3).
Rotenburg: Dick, Drazen; Einhorn (2/2), Gerlich, Debus, T. Balic (3), Golkowski (7), Reyer, B. Balic (7/2), Schuhmann (2), Holl (6), Janotta (2), Barzov, Troch (1).
Zuschauer: 400.

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Der Hexer

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Landesliga – HSV dreht in der Schlussphase auf – Pasaribu unzufrieden

Wahlsburg (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Der Hünfelder SV ist in der Handball-Landesliga weiter top, trat beim 30:23 (14:13)-Sieg bei der HSG Wesertal allerdings nur in den letzten zehn Minuten wie ein Tabellenführer auf. Zuvor gefiel Trainer Jonggi Pasaribu überhaupt nicht, was er sah – und entsprechend fand er nach der Partie deutliche Worte. „Das Ergebnis täuscht ein bisschen über den Verlauf des Spiels hinweg. Eigentlich hätte das Ding relativ knapp ausgehen müssen“, erklärte HSV-Coach Jonggi Pasaribu, der absolut unzufrieden mit dem war, was seine Mannschaft über weite Strecken der Partie anbot: „Das Spiel war lange unglaublich schlecht von uns geführt. Wir spielen 50 Minuten einen Riesen-Rotz auf der Platte, machen zu viele technische Fehler, Fehlwürfe und haben in der Abwehr zu große Lücken. Das war nicht das, was ich gefordert, sondern angemahnt hatte“, wurde Pasaribu deutlich.

Zu Beginn lieferten sich beide Teams ein enges Spiel, Führungswechsel gab es zunächst jedoch keine. Der HSV legte immer wieder vor, konnte sich aber auch nicht wirklich absetzen. Nach etwas mehr als einer Viertelstunde ging dann Wesertal erstmals in Front und traf zum 7:6. Doch die Hünfelder blieben durch den Ausgleich von Julian Möller im Spiel und erarbeiteten sich bis zur Pause einen knappen Vorsprung. Nach der Halbzeit ging es zunächst ausgeglichen weiter, wobei die Hausherren zwischenzeitlich einen Vier-Tore-Rückstand aufholen konnten und auf 21:21 (50.) stellten. „Wesertal hat 50 Minuten aufopferungsvollen Handball gespielt und uns das Leben so schwer wie möglich gemacht. Dann sind wir aufgewacht, haben Gas gegeben und uns auf das besonnen, was wir können“, schilderte Pasaribu die Schlussphase, in der seine Mannschaft den Hebel umlegte, plötzlich wie entfesselt spielte und schnell bis auf 27:21 (57.) davonziehen konnte. Damit war die Partie entschieden, Hünfelds Alexander Unglaube machte kurz vor Schluss dann noch die 30 Tore voll. Damit führt der HSV die Tabelle der Landesliga weiter an und hat am kommenden Wochenende das Derby gegen die TG Rotenburg vor der Brust.

Hünfeld: Masché, Krätzig; Sitzmann (5), Sauer (5/1), Houston (2), Hyseni (1), Krug, Abel (3), Sandrock (1), Unglaube (6), Kircher (3), Möller (4).

Zuschauer: 220.

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Landesliga – 400 Zuschauer pushen HSV zum verdienten Topspiel-Sieg

Hünfeld (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Jubel in Hünfeld: Die Landesliga-Handballer des HSV haben das Landesliga-Topspiel gegen den TSV Vellmar am Samstagabend mit 30:25 (18:7) für sich entschieden und sind damit wieder Spitzenreiter. Beeindruckend: Beim Duell der Oberliga-Absteiger lagen die Hünfelder vor heimischem Publikum nicht einmal hinten.

  Nach dem Sieg sind die Hünfelder das einzige noch ungeschlagene Team der Liga und grüßen mit drei Siegen und einem Remis wieder von der Tabellenspitze. „Das war eine super mannschaftliche Leistung“, lobte Keeper Christian Krätzig. Zwei Akteure stachen dabei dennoch heraus: Einerseits erneut Lennert Sitzmann, der sieben Tore aus dem Spiel heraus erzielte, und andererseits Krätzig selbst, der im ersten Durchgang nur sieben Gegentreffer kassierte. „Vellmar war die erwartet schwere Mannschaft, aber sie sind des Öfteren an mir gescheitert und dann ins Hintertreffen geraten“, strahlte Krätzig, für dessen Team die Feier nach dem Spiel erst so richtig begann.

Zunächst begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, wobei der HSV immer wieder vorlegen und die Gäste aus Nordhessen immer wieder ausgleichen konnten. Das schaukelte sich knapp neun Minuten bis zum Stand von 5:5 hoch, ehe die Hünfelder aufs Gaspedal drückten und sich innerhalb von sieben Minuten auf 10:5 absetzen konnten. Danach war Vellmar verunsichert und die Hausherren machten vor einer tollen Kulisse in der Hünfelder Kreissporthalle weiter Dampf: Beim Stand von 13:7 (23.) startete das Team von Jonggi Pasaribu den nächsten imposanten Lauf und erarbeitete sich den 18:7-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel schienen die Hünfelder die Angelegenheit dann sogar noch eindeutiger zu gestalten: Nach knapp 35 gespielten Minuten stand es 21:10. In der Folge konnte der TSV allerdings wieder etwas verkürzen und ging mit einem Acht-Tore-Rückstand in die Schlussviertelstunde, in der sich die Gäste auch bedingt durch die Wechsel auf Seiten des HSV weiter herankämpfen konnten. Die Haunestädter aber setzten immer wieder entscheidende Nadelstiche und hielten ihren Vorsprung souverän bis zum Ende. „Wenn wir es durchgezogen hätten, wäre die Niederlage für Vellmar noch deutlicher ausgefallen“, schilderte Krätzig abschließend die Kräfteverhältnisse und war über den Sieg ebenso glücklich wie Betreuer Mario Schanz: „Vellmar hätte noch zwei Wochen spielen können und sie hätten trotzdem nicht gewonnen. Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung und die Abwehr war super eingestellt“, sagte Schanz, der die 400 Zuschauer für ihre tolle Unterstützung lobte und feststellte, „dass wir aus der Oberliga-Saison gelernt haben“.

Hünfeld: Masché, Krätzig; Sitzmann (7), Sauer (7/6), Fischer (2), Klein, Hyseni, Krug (1), Abel (1), Sandrock (1), Sauerbier, Unglaube (4), Kircher (7), Möller.

Zuschauer: 400.

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