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Landesliga – HSV müht sich zum Derbysieg – Fischer verteilt dickes Lob

 

Wildeck (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Der Hünfelder SV hat sich im Derby der Handball-Landesliga bei der HSG Werra WHO durchgesetzt und konnte beim 31:28 (15:10) in Obersuhl zum ersten Mal seit fünf Wochen wieder ein Erfolgserlebnis verbuchen. Die Luft für die Hausherren im Keller wird damit zwar immer dünner, dennoch konnte auch Trainer Jörg Fischer am Ende zufrieden sein.

 „Ganz großes Lob an meine Mannschaft. Die Jungs haben stark gekämpft und Hünfeld teilweise sehr gut auseinandergespielt. Wir hatten sehr gute Lösungen, aber Hünfeld hat ganz andere Wechseloptionen von der Bank aus“, war Werra-Coach Jörg Fischer stolz, bedauerte aber zugleich, dass sich von ohnehin nur zehn Feldspielern mit Jan-Uwe Berz und Nebojsa Raljic auch noch zwei leicht verletzten: „Das war letztendlich der Unterschied heute. Spielerisch können wir uns keinen Vorwurf machen, aber Hünfeld ist halt ein Oberliga-Absteiger“. Auf der anderen Seite war HSV-Coach Jonggi Pasaribu in erster Linie erleichtert, dass es endlich mal wieder mit einem Sieg geklappt hat: „Wir haben gewonnen, damit bin ich zufrieden. Wir haben phasenweise guten Handball gespielt und konnten uns immer wieder distanzieren, da haben wir gut gestanden und konsequent abgeschlossen“.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase konnten sich die Hünfelder erstmals etwas absetzen und gingen zunächst mit 8:4 (11.), dann mit 10:5 (15.) in Führung. Doch die HSG Werra blieb dran und verkürzte den Rückstand innerhalb von wenigen Minuten wieder bis auf einen Treffer, ehe der HSV erneut einen kleinen Lauf startete und den alten Abstand von fünf Toren wiederherstellte und bis zur Pause verteidigte.

Die zweite Hälfte begann mit einem verworfenen Siebenmeter durch Robin Schneider unglücklich für die HSG Werra, Hünfeld dagegen traf in Person von Julian Möller doppelt und lag plötzlich mit sieben Treffern vorne – die Vorentscheidung. Das zumindest dachten wohl die meisten Zuschauer in der Halle, doch die Gastgeber kämpften sich Stück für Stück zurück in die Partie und verkürzten gut 20 Minuten vor Schluss auf 16:19. Danach war es allerdings wieder vorbei mit der Aufholjagd und der HSV erarbeitete sich erneut ein kleines Polster, was zum Ende hin zwar etwas schrumpfte, aber dennoch zum Sieg reichte. Pasaribu wies trotzdem auf die Schwächephasen seiner Mannschaft hin, an denen es in den nächsten Wochen zu arbeiten gelte. „Aber wir haben zur richtigen zeit wieder Antworten gehabt“, sagte der Hünfelder Coach.

Unterdessen bleibt Werra auf dem letzten Tabellenplatz stehen, dennoch sah Trainer Jörg Fischer wieder einen klaren Schritt nach vorne: „Die Jungs können stolz sein auf ihre Leistung. Wir geben nicht auf und arbeiten weiter zielstrebig“, verspracht der HSG-Coach.

HSG Werra: Schottmann; Breitbarth, Bach (3), Malsch (2), Raljic (3), Strümpf (2), Schramm (1), Chyba (5), Duric (2), Berz (3), Schneider (7/5).

Hünfeld: Masche, Voß, Krätzig; Sitzmann (3), Sauer (7/4), Fischer (1), Houston (2), Hyseni (3), Krug, Sandrock, Sauerbier (2), Unglaube, Kircher (8), Möller (5).

Zuschauer: 120.

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Landesliga – Formtief hält an: HSV verliert gegen Körle/Guxhagen

 

Hünfeld (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Handball-Landesligist Hünfelder SV kommt auch weiterhin nicht wirklich in Tritt: Gegen die MSG Körle/Guxhagen gab es am Samstag vor heimischem Publikum eine 29:31 (18:19)-Pleite, für den einstigen Tabellenführer war es bereits das vierte Spiel in Folge ohne Sieg.

Es dauerte bis kurz vor der Halbzeit, als der HSV erstmals überhaupt in Führung gehen konnte: In Minute 29 stellte Alexander Unglaube – mit fünf Treffer gemeinsam mit Niklas Fischer und Julian Möller bester Werfer der Hünfelder – auf 18:17, doch auch dieser Vorsprung hielt nicht lange, sodass die Gastgeber zur Pause schon wieder mit einem Treffer zurücklagen. „Es war ärgerlich. Sie waren nicht unschlagbar“, haderte Hünfelds Nils Krug, der sich drei Mal in die Torschützenliste eintragen konnte.

Nach der Halbzeitpause war die Partie weiterhin extrem spannend und umkämpft, ein Sieger war lange nicht auszumachen. Erst Mitte des zweiten Durchgangs zeichnete sich eine Tendenz zugunsten der MSG Körle/Guxhagen ab, die sich innerhalb von zehn Minuten von 23:23 (40.) auf 27:23 (50.) absetzen konnte. „In der Phase haben wir schlecht gespielt und schlecht verteidigt“, so HSV-Coach Jonggi Pasaribu: „Das hat uns das Genick gebrochen.“ Der HSV konnte diesen Rückstand dann nicht mehr wettmachen und musste schließlich die vierte Saisonpleite einstecken, mit der das Punktekonto nun bei 12:10 steht – die Titelträume haben damit einen weiteren Dämpfer erhalten. „Phasenweise war es echt gut, aber wenn man dann vier Tore Rückstand hat, wird es schwer. Wir haben nochmal versucht, alles reinzuwerfen, aber haben das Ding in der Abwehr verloren“, analysierte Krug nach der Partie. Die Wende soll und muss nun in den kommenden Spielen gegen die Aufsteiger Werra WHO und Bettenhausen gelingen, ansonsten geriet die Tabellenspitze womöglich in weite Ferne. „Wir haben jetzt noch ein paar Spiele vor uns, wo wir sagen, die müssen wir auf jeden Fall gewinnen“, brachte Krug auf den Punkt.

Hünfeld: Masche, Voß, Krätzig; Sitzmann (2), Sauer (4/3), Fischer (5/2), Houston (1), Hyseni, Krug (3), Sandrock, Sauerbier, Unglaube (5), Kircher (4), Möller (5).

Zuschauer: 300.

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Sportlerempfang 2018 der Stadt Hünfeld

Beim diesjährigen Sportlerempfang der Stadt Hünfeld am 30.10.2018 in der Stadthalle Kolpinghaus konnten Sportler/Sportlerinnen des Hünfelder SV zahlreiche Ehrungen entgegennehmen.

Im beigefügten Auszug aus der Fuldaer Zeitung vom 07.11.2018 sind alle geehrten Sportler/Sportlerinnen des Hünfelder SV gelistet.

Wir gratulieren allen sehr herzlich zu den Ehrungen. Weiter so!

Die zahlreichen Ehrungen zeigen exemplarisch auch, wie erfolgreich beim Hünfelder SV gearbeitet wird.

In diesem Zusammenhang möchten wir danke sagen an all diejenigen, die solche Erfolge erst möglich machen (Trainer, Eltern, …)!

Der Vorstand

181107-Fuldaer Zeitung

 

 

TVH-Serie beendet: Hünfeld gewinnt kampfbetontes Derby

Bad Hersfeld (pf) – Die Handballer des Hünfelder SV sind zurück in der Spur und haben das Landesliga-Derby beim TV Hersfeld am Samstagabend mit 31:26 (15:13) für sich entschieden. Gleichzeitig stoppte der HSV damit den Lauf der Festspielstädter, die zuvor vier Siege in Folge feierten – drei davon in der heimischen Geistalhalle.

„Wir haben am Anfang ein bisschen Probleme gehabt und sind mit der Spielweise von Hersfeld erstmal nicht so klargekommen. Wir konnten sie nicht so stören, wie wir es gebraucht hätten, aber das wurde im Verlauf des Spiels immer besser“, freute sich HSV-Coach Jonggi Pasaribu über den hart erkämpften Derbysieg, denn die Partie wurde von beiden Seiten mit offenem Visier geführt. „Es wurde dann ein bisschen ruppig, aber es wurde von beiden Seiten hart gespielt“, sagte Pasaribu, während Hersfelds Trainer Matthias Deppe die Niederlage nicht zu hoch hängen wollte: „Wir haben einfach zu viele technische Fehler gemacht, das war der Knackpunkt. Sonst wird das ein ganz enges Ding, aber das Leben geht weiter.“ Die Härte im Spiel war Deppe dann jedoch etwas zu viel: „Hünfeld ist den körperlichen Einsatz aus der Oberliga gewohnt, aber es wurden von den Schiedsrichtern zu viele Sachen laufen lassen.“Felix Kircher war neun Mal für den HSV erfolgreich. Foto: Christine Görlich

Zu Beginn stand der TVH in der Deckung gut und legte in der bis auf den letzten Platz gefüllten Geistalhalle immer wieder vor, Hünfeld dagegen konnte erst nach etwas mehr als einer Viertelstunde mit Felix Kirchers Treffer zum 7:6 (16.) erstmals in Führung gehen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, wobei „die jungen Spieler von Hersfeld ihr erstes Derby genossen und uns vor eine schwere Aufgabe gestellt haben“, wie Pasaribu erklärte: „Sie waren gut eingestellt und hatten richtig Bock, Handball zu spielen.“ Der Schlüssel sei dann jedoch die zunehmende Stabilität in der Defensive gewesen. „Wir haben Zweikämpfe gewonnen und gut verschoben“, lobte der Hünfelder Trainer, dessen Team sich zur Pause bis auf zwei Tore absetzen konnte und nach dem Seitenwechsel weiter Druck machte.

Der TVH konnte beim Stand von 19:20 kurz wieder am Ausgleich schnuppern, „aber in der Phase, wo es Spitz auf Knopf war, haben wir ein bisschen die Nerven verloren“, analysierte Deppe, der neben den technischen Fehlern und einigen Entscheidungen der Unparteiischen aber auch das gute taktische Verhalten der Gäste hervorhob und seiner Mannschaft, was den Kampf angeht, keinen Vorwurf machen konnte. Auf der anderen Seite präsentierte sich dann noch Christian Krätzig einmal mehr in Topform und entschärfte einige Bälle, sodass der Derbysieg letztendlich nach Hünfeld ging. Damit ist der HSV nach der Heimpleite gegen Rotenburg wieder zurück in der Erfolgsspur, während die Hersfelder nach vier Siegen am Stück wieder mal mit leeren Händen dastehen und am kommenden Wochenende in Großenlüder direkt das nächste Derby vor der Brust haben.

Hersfeld: Kretz, Fohr; Deppe (5), Rübenstahl (2), Krause (1), Förtsch, Räther, Remenski, Koch (3), Petersen (5/4), Wiegel, Reinhardt (6/2), A. Krause (1), Schott (3).

Hünfeld: Masche, Krätzig; Sitzmann (6), Sauer (5/4), Fischer, Houston (1), Hyseni, Krug, Abel (3), Sandrock, Sauerbier, Unglaube (4), Kircher (9), Möller (3).

Zuschauer: 500.

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

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Landesliga – Erste Pleite für den HSV – Rotenburg feiert Last-Minute-Sieg

 

Hünfeld (pf/tg) – www.osthessen-zeitung.de

Jetzt hat es auch den Hünfelder SV erwischt: Im Derby gegen die TG Rotenburg kassierte der HSV seine erste Saisonniederlage in der Handball-Landesliga und verlor knapp mit 29:30 (13:12). Die Rotenburger Feier stieg anschließend ausgerechnet am Oktoberfest in der Hünfelder Halle.

 „Wir hatten einen Matchplan, den haben wir konsequent durchgezogen. Hünfeld hat alles versucht mit vielen Wechseln auf allen Positionen, aber wir standen top und haben nicht so viel zugelassen“, strahlte TGR-Coach Robert Nolte nach der Partie und sprach von einem am Ende glücklichen, aber nicht unverdienten Sieg, den Jendrik Janotta mit seinem Tor in der Schlusssekunde vor 400 Zuschauern in der voll besetzten Halle klarmachte. „Unser größtes Problem war, dass wir nicht aggressiv genug in der Abwehr waren und somit zu viele Tore zugelassen haben“, resümierte HSV-Keeper Christian Krätzig. Man müsse aber auch anerkennen, dass Rotenburg sehr gut gespielt habe. „Rotenburg war über hundert Prozent. Wir waren unter dem, was wir leisten können“, so Krätzig.

Schon im ersten Durchgang traten die Gäste zielstrebig auf und arbeiteten sich direkt einen kleinen Vorsprung heraus, der über weite Strecken der ersten Hälfte Bestand hatte. Hünfeld kam immer wieder bis auf einen Treffer heran, konnte aber nicht ausgleichen. Stattdessen setzte sich die TG Rotenburg nach etwa 25 Minuten mit 12:9 ab, ehe der HSV den Ernst der Lage erkannte und innerhalb kurzer Zeit auf 12:12 stellte. In dieser Phase vergab Marcus Einhorn für die Gäste einen Siebenmeter, die nach dem Tor von Fabian Sauer zur Pause plötzlich hinten lagen. Davon ließ sich das Nolte-Team aber nicht beirren, hielt weiter an seiner Philosophie fest und ärgerte den Oberliga-Absteiger auch nach der Halbzeit. Beim Stand von 19:18 für den HSV drehte Jan-Oliver Holl die Partie mit zwei Toren wieder auf die Seite der Rotenburger, die von nun an wieder leicht die Nase vorne hatten. Die Schlussphase bot dann Spannung pur für die Zuschauer, auch weil Christian Krätzig die Gastgeber mit einigen starken Paraden im Spiel hielt, und war an Dramatik kaum zu überbieten: Hünfeld ging wieder mit 29:28 (57.) in Führung und schien doch auf der Siegerstraße, allerdings hatten die Mannen aus der Haunestadt die Rechnung ohne Rotenburg gemacht: Boze Balic per Siebenmeter und Jendrik Janotta sorgten in den Schlussminuten für den Derbysieg der Gäste. „Wir wussten, dass sie extrem verschieben und auf Rückpässe allergisch sind. Wir waren top eingestellt und haben ein Riesen-Spiel gemacht“, war Robert Nolte stolz.

Hünfeld: Masche, Krätzig; Sitzmann (6), Sauer (8/4), Fischer, Klein (1), Houston (2), Hyseni, Krug (1), Sandrock (1), Sauerbier, Unglaube (7), Kircher (3).
Rotenburg: Dick, Drazen; Einhorn (2/2), Gerlich, Debus, T. Balic (3), Golkowski (7), Reyer, B. Balic (7/2), Schuhmann (2), Holl (6), Janotta (2), Barzov, Troch (1).
Zuschauer: 400.

Rothenburg-10-2018-5

 

 

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Der Hexer

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Landesliga – HSV dreht in der Schlussphase auf – Pasaribu unzufrieden

Wahlsburg (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Der Hünfelder SV ist in der Handball-Landesliga weiter top, trat beim 30:23 (14:13)-Sieg bei der HSG Wesertal allerdings nur in den letzten zehn Minuten wie ein Tabellenführer auf. Zuvor gefiel Trainer Jonggi Pasaribu überhaupt nicht, was er sah – und entsprechend fand er nach der Partie deutliche Worte. „Das Ergebnis täuscht ein bisschen über den Verlauf des Spiels hinweg. Eigentlich hätte das Ding relativ knapp ausgehen müssen“, erklärte HSV-Coach Jonggi Pasaribu, der absolut unzufrieden mit dem war, was seine Mannschaft über weite Strecken der Partie anbot: „Das Spiel war lange unglaublich schlecht von uns geführt. Wir spielen 50 Minuten einen Riesen-Rotz auf der Platte, machen zu viele technische Fehler, Fehlwürfe und haben in der Abwehr zu große Lücken. Das war nicht das, was ich gefordert, sondern angemahnt hatte“, wurde Pasaribu deutlich.

Zu Beginn lieferten sich beide Teams ein enges Spiel, Führungswechsel gab es zunächst jedoch keine. Der HSV legte immer wieder vor, konnte sich aber auch nicht wirklich absetzen. Nach etwas mehr als einer Viertelstunde ging dann Wesertal erstmals in Front und traf zum 7:6. Doch die Hünfelder blieben durch den Ausgleich von Julian Möller im Spiel und erarbeiteten sich bis zur Pause einen knappen Vorsprung. Nach der Halbzeit ging es zunächst ausgeglichen weiter, wobei die Hausherren zwischenzeitlich einen Vier-Tore-Rückstand aufholen konnten und auf 21:21 (50.) stellten. „Wesertal hat 50 Minuten aufopferungsvollen Handball gespielt und uns das Leben so schwer wie möglich gemacht. Dann sind wir aufgewacht, haben Gas gegeben und uns auf das besonnen, was wir können“, schilderte Pasaribu die Schlussphase, in der seine Mannschaft den Hebel umlegte, plötzlich wie entfesselt spielte und schnell bis auf 27:21 (57.) davonziehen konnte. Damit war die Partie entschieden, Hünfelds Alexander Unglaube machte kurz vor Schluss dann noch die 30 Tore voll. Damit führt der HSV die Tabelle der Landesliga weiter an und hat am kommenden Wochenende das Derby gegen die TG Rotenburg vor der Brust.

Hünfeld: Masché, Krätzig; Sitzmann (5), Sauer (5/1), Houston (2), Hyseni (1), Krug, Abel (3), Sandrock (1), Unglaube (6), Kircher (3), Möller (4).

Zuschauer: 220.

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Landesliga – 400 Zuschauer pushen HSV zum verdienten Topspiel-Sieg

Hünfeld (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Jubel in Hünfeld: Die Landesliga-Handballer des HSV haben das Landesliga-Topspiel gegen den TSV Vellmar am Samstagabend mit 30:25 (18:7) für sich entschieden und sind damit wieder Spitzenreiter. Beeindruckend: Beim Duell der Oberliga-Absteiger lagen die Hünfelder vor heimischem Publikum nicht einmal hinten.

  Nach dem Sieg sind die Hünfelder das einzige noch ungeschlagene Team der Liga und grüßen mit drei Siegen und einem Remis wieder von der Tabellenspitze. „Das war eine super mannschaftliche Leistung“, lobte Keeper Christian Krätzig. Zwei Akteure stachen dabei dennoch heraus: Einerseits erneut Lennert Sitzmann, der sieben Tore aus dem Spiel heraus erzielte, und andererseits Krätzig selbst, der im ersten Durchgang nur sieben Gegentreffer kassierte. „Vellmar war die erwartet schwere Mannschaft, aber sie sind des Öfteren an mir gescheitert und dann ins Hintertreffen geraten“, strahlte Krätzig, für dessen Team die Feier nach dem Spiel erst so richtig begann.

Zunächst begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, wobei der HSV immer wieder vorlegen und die Gäste aus Nordhessen immer wieder ausgleichen konnten. Das schaukelte sich knapp neun Minuten bis zum Stand von 5:5 hoch, ehe die Hünfelder aufs Gaspedal drückten und sich innerhalb von sieben Minuten auf 10:5 absetzen konnten. Danach war Vellmar verunsichert und die Hausherren machten vor einer tollen Kulisse in der Hünfelder Kreissporthalle weiter Dampf: Beim Stand von 13:7 (23.) startete das Team von Jonggi Pasaribu den nächsten imposanten Lauf und erarbeitete sich den 18:7-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel schienen die Hünfelder die Angelegenheit dann sogar noch eindeutiger zu gestalten: Nach knapp 35 gespielten Minuten stand es 21:10. In der Folge konnte der TSV allerdings wieder etwas verkürzen und ging mit einem Acht-Tore-Rückstand in die Schlussviertelstunde, in der sich die Gäste auch bedingt durch die Wechsel auf Seiten des HSV weiter herankämpfen konnten. Die Haunestädter aber setzten immer wieder entscheidende Nadelstiche und hielten ihren Vorsprung souverän bis zum Ende. „Wenn wir es durchgezogen hätten, wäre die Niederlage für Vellmar noch deutlicher ausgefallen“, schilderte Krätzig abschließend die Kräfteverhältnisse und war über den Sieg ebenso glücklich wie Betreuer Mario Schanz: „Vellmar hätte noch zwei Wochen spielen können und sie hätten trotzdem nicht gewonnen. Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung und die Abwehr war super eingestellt“, sagte Schanz, der die 400 Zuschauer für ihre tolle Unterstützung lobte und feststellte, „dass wir aus der Oberliga-Saison gelernt haben“.

Hünfeld: Masché, Krätzig; Sitzmann (7), Sauer (7/6), Fischer (2), Klein, Hyseni, Krug (1), Abel (1), Sandrock (1), Sauerbier, Unglaube (4), Kircher (7), Möller.

Zuschauer: 400.

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Landesliga – Fulminanter HSV stürmt an die Tabellenspitze

 

Wanfried (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Der neue Tabellenführer der Handball-Landesliga kommt aus Hünfeld: Mit dem 23:20 (9:12)-Sieg beim VfL Wanfried eroberte der HSV am Samstagabend die Tabellenspitze und blieb dank einer grandiosen Aufholjagd auch im dritten Saisonspiel ungeschlagen.

 „Das war eine wahninnige Leistung vom Kollektiv. Die Jungs haben alle gefightet und nur 20 Tore auswärts zu kriegen, ist Wahnsinn. Die Stimmung war Weltklasse“, freute sich HSV-Keeper Christian Krätzig über die grandiose Leistung seiner Mannschaft und den Sieg, der anschließend im Bus auf der Heimfahrt mit den zahlreichen mitgereisten Fans noch ausgiebig gefeiert wurde. „Wanfried war gut auf uns eingestellt, aber wir auch auf sie“, analysierte Krätzig und sprach von einer „überragenden Abwehrarbeit“, seines Teams, das nach dem zweiten Sieg im dritten Spiel nun Tabellenführer ist und diese Position am kommenden Wochenende gegen Vellmar behaupten will. „Wir wollen in jedem Spiel alles geben und versuchen, oben mitzuspielen. Das ist sensationell und wir nehmen es gerne an“, sagte der Hünfelder Torhüter.

Dabei war Krätzig mit vielen unglaublichen Paraden einer der Protagonisten, die das Spiel nach dem 9:12-Pausenrückstand der Hünfelder im zweiten Durchgang völlig auf den Kopf stellten. „Auch Lennert Sitzmann war überragend und hat in den richtigen Augenblicken gezündet“, lobte Krätzig, der von einer „fulminanten“ zweiten Halbzeit sprach – offensiv wie defensiv. Kurz nach der Pause konnte der VfL dem Druck der Hünfelder zwar noch standhalten, nach etwas mehr als 42 Minuten erzielte Sitzmann dann aber den Ausgleich zum 16:16 – und spätestens von da an lief es für den HSV: Gegen einen guten Gegner hielten die Haunestädter das Unentschieden und beide Teams schaukelten sich noch bis zum 18:18 hoch, ehe der HSV sich durch die Treffer von Sitzmann und Felix Kircher entscheidend auf 20:18 absetzen konnte. Genau diese beiden besorgten auch die Tore zum 21:19 und 22:19 in den Schlussminuten und brachten die Gäste endgültig auf die Siegerstraße. Den Schlusspunkt setzte erneut Sitzmann und sorgte für kollektiven Jubel bei den Hünfelder Fans auf den Rängen.

Hünfeld: Krätzig, Simon; Sitzmann (6), Sauer (6/5), Fischer, Klein (2), Hyseni, Krug (1), Sandrock (2), Sauerbier, Unglaube (2), Kircher (4), Möller.

Zuschauer: 150.

Twistetal-09-2018-38

 

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Landesliga – HSV hat das Siegen fast verlernt – 28:22-Erfolg

Hünfeld (fs) – www.osthessen-zeitung.de

So richtig wussten die Landesliga-Handballer des Hünfelder SV nach dem verdienten 28:22 (12:10)-Heimsieg gegen die HSG Twistetal gar nichts mit sich anzufangen – zu lange her war der letzte Sieg für den HSV. Am Ende ließ es das Team von Jonggi Pasaribu nach dem ersten Sieg nach fast einem Jahr im ersten Saisonspiel vor heimischem Publikum dann aber doch krachen.

 „Die Mannschaft wusste am Anfang erstmal gar nichts mit dem Sieg anzufangen, wir mussten sie dann erstmal zum Im-Kreis-Springen zusammenrufen. Die Jungs hatten völlig vergessen, wie man gewinnt“, erklärt HSV-Coach Jonggi Pasaribu – schließlich hatten die Hünfelder in der vergangenen Oberliga-Saison nur ein einziges Mal jubeln dürfen, der 31:29-Erfolg gegen die TSG Offenbach-Bürgel vom 1. Oktober 2017 ist aber auch schon fast ein Jahr her. Kein Wunder also, dass es einen Moment dauerte, um das Vollbrachte zu realisieren – danach ließen es die Hünfelder aber ordentlich krachen.

Auf der Platte zeigte der HSV dabei vor allem in der Abwehr wieder eine klasse Leistung, 22 Gegentore sprechen eine deutliche Sprache. Allerdings ist gerade vorne noch Luft nach oben: „Wir haben in der ersten Halbzeit nur zwölf Tore geschossen, das ist schlecht, das muss man so sagen. Wir haben das ansatzweise ganz gut gemacht, aber nicht konsequent bis zum Ende durchgespielt“, moniert Pasaribu.

Nach der 12:10-Halbzeitführung nahmen sich die Gastgeber einiges vor, vor allem aber, mutiger und mit mehr Drang zum Tor zu spielen. „Das ist soweit gut gelungen, wir lagen zwischenzeitlich mit neun Toren vorne, das war dann okay, auch wenn es im Angriffsspiel immer noch hakt“, analysiert Pasaribu, der betont: „Das darf noch nicht das Ende der Fahnenstange sein, da ist noch einiges an Luft nach oben.“ Nach dem zwischenzeitlichen 25:16 durch Lennert Sitzmann (50.) ließ der HSV erst in der Schlussphase Twistetal nochmal etwas herankommen, in den ersten 20 Minuten nach Wiederanpfiff hatte Hünfeld gerade mal sechs Tore zugelassen, in der Schlussphase war das Spiel dann entschieden. Bester Hünfelder war einmal mehr Felix Kircher mit neun Toren, aber auch Alexander Unglaube, der doch mitwirken konnte, traf immerhin fünf Mal.

Hünfeld: Dörge, Krätzig; Sitzmann (3), Sauer (6/1), Fischer, Klein (3), Hute, Hyseni, Krug (1), Abel (1), Sandrock, Sauerbier, Unglaube (5), Kircher (9).

Zuschauer: 300.

Twistetal-09-2018-9

 

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Oberliga – Unglaubes starke Leistung „nur ein grauer Schatten“

Hünfeld (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Der Hünfelder SV hat das Kellerduell der Handball-Oberliga gegen den Vorletzten TSV Vellmar klar mit 28:38 (10:20) verloren. Dabei enttäuschte der HSV vor heimischer Kulisse auf ganzer Linie, wobei auch Trainer Georg Müller im Nachhinein Selbstkritik ausübte.

„Wir hatten in keiner Phase des Spiels Zugriff auf den Gegner und waren kämpferisch nicht auf dem Feld“, bemängelte Hünfelds Trainer Georg Müller, der mit seiner Mannschaft weiter auf dem letzten Tabellenplatz steht und die 21. Niederlage im 22. Saisonspiel kassierte. Allerdings nahm sich der HSV-Coach dabei auch selbst nicht von der Kritik aus und räumte ein: „Es war von Anfang an ein gebrauchter Tag – von der Mannschaft bis zum Trainer. Wir haben die Köpfe nicht freigekriegt und das, was ich mir überlegt hatte, hat nicht gut funktioniert.

Dabei erwischten die Hünfelder einen denkbar schlechten Start in die Partie und lagen schon nach sieben Minuten mit 1:6 hinten. Bezeichnend, dass Müller schon zu diesem Zeitpunkt die erste Auszeit nehmen musste. Allerdings änderte sich auch in der Folge nicht viel: Nachdem der HSV nach einer kurzen Druckphase wieder bis auf 6:9 herankam (15.), schalteten die Gäste wieder einen Gang höher und gingen nur wenig später mit 17:7 in Führung. Mit einem Drei-Tore-Vorsprung ging Vellmar anschließend auch in die Pause und legte auch nach dem Seitenwechsel los wie die Feuerwehr: Nach nicht einmal neun Minuten lag der HSV schon mit 13 Treffern hinten und konnte so in der Schlussphase nur noch Schadensbegrenzung betreiben

„Vellmar war keine überragende Mannschaft. Aber sie haben unsere Schwächen aufgezeigt und ohne Zweifel verdient gewonnen“, war Müller im Nachhinein vor allem über die Art und Weise enttäuscht, wie die Niederlage zustande kam: „Wir hatten zu keiner Zeit des Spiels eine Chance.“ Einen Lichtblick gab es aber dennoch: Alexander Unglaube kehrte nach neunwöchiger Verletzungspause auf die Platte zurück und war mit sechs Treffern direkt bester Werfer der Hünfelder neben Fabian Sauer. „Er er hat das richtig gut gemacht. Man hat gesehen, wie wichtig er für uns ist. Aber das war leider nur ein grauer Schatten über allem“, meinte Müller, der seinen Leistungsträger nach einem Schlag auf den Knöchel Mitte der zweiten Halbzeit vorsichtshalber runternahm. „Wir hoffen, dass es nicht so schlimm ist“, so Müller.

Hünfeld: Harseim, Krätzig; Sitzmann, Sauer (6/4), Fischer (3), Klein, Schott (5), Houston (1), Hyseni (3), Wald (2), Möller, Sandrock (1), Unglaube (6/1), Kircher (1).

Zuschauer: 300.

Vellmar-04-2018-16

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Bilder Dutenhofen/Münchholzhausen II Teil II

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Bilder Dutenhofen/Münchholzhausen II

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Oberliga – „Erlebnis statt Ergebnis“ – Zuschauer feiern trotz 15:36-Pleite

Hünfeld (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Der Hünfelder SV hat sein Heimspiel in der Handball-Oberliga gegen Spitzenreiter HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II klar mit 15:36 (6:18) verloren. Gegen die mit bundesligaerfahrenen Spielern bestückten Gäste hatte das Tabellenschlusslicht zwar keine Chance, die Zuschauer in der Hünfelder Kreissporthalle feierten ihre aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft aber dennoch. Bereits am Sonntag könnte nun der Abstieg des HSV in die Landesliga besiegelt werden.

 „Jeder, der etwas von Handball versteht, hat gesehen, dass für uns absolut nichts zu holen war“, resümierte Hünfelds Betreuer Mario Schanz, für den am Ende aber wie wohl für jeden Hünfelder nicht das Ergebnis, sondern das Erlebnis gegen die Bundesliga-Reserve der HSG Wetzlar im Vordergrund stand: Denn mit Til Klimpke stand der HSV-Offensive ein bundesligaerfahrener Torhüter gegenüber, dazu brachten die Gäste mit Hendrik Schreiber und Fabian Kraft weitere Spieler mit, die bereits Erstliga-Luft schnuppern durften. „Die Zuschauer sind eine Minute vor Schluss aufgestanden. Wir haben gekämpft und nie aufgegeben und das ist von den Fans gebührend gefeiert worden. Dafür wollen wir ihnen danken“, war Schanz begeistert.

In Abwesenheit von ihrem grippekranken Trainer Georg Müller erwischten die Hünfelder vor einer tollen Kulisse von 400 Zuschauern einen ganz schwachen Start und lagen bereits nach zwölf Minuten mit 1:9 hinten. „Wir haben versucht, mit den fairsten Mitteln zu verteidigen. Aber sie sind mit Vollspeed angekommen und die Bälle sind eingeschlagen wie eine Kanonenkugel“, schilderte Schanz, wie sich seine Mannschaft auf der Platte fühlen musste. Mit zunehmender Spielzeit bekam die Hünfelder Defensive dann etwas mehr Zugriff und durch Tore von Kevin Houston, Felix Kircher und Niklas Fischer konnte der Rückstand zwischenzeitlich zwar auf 4:10 verkürzt werden, der Tabellenführer konnte jedoch zu jeder Zeit das Tempo wieder erhöhen und lag nur wenige Minuten später mit 16:4 vorne. Nach zwei weiteren Treffern auf jeder Seite ging es mit 6:18 aus Hünfelder Sicht in die Kabinen, anschließend war es mit Fabian Sauer sogar ein Akteur des HSV, der den zweiten Durchgang mit seinem Treffer zum 7:18 eröffnete. Immer wieder sorgte aber vor allem Dutenhofen/Münchholzhausens Mittelmann Hendrik Schreiber für Gefahr, der mit neun Treffern am Ende erfolgreichster Werfer des Spiels war. „Wir haben gekämpft und geackert, aber irgendwann haben auch die Kräfte nachgelassen“, so Schanz.

Am Ende stand eine klare 15:36-Niederlage für den HSV, der damit weiterhin abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz steht. Sollte der aktuelle Tabellenzehnte Umstadt/Habitzheim sein Auswärtsspiel am Sonntag in Vellmar gewinnen, würden die Hünfelder als erster Absteiger in die Landesliga feststehen.

Hünfelder SV: Harseim, Krätzig; Sauer (1), Fischer (1), Klein, Schott (1), Houston (1), Hyseni, Abel, Wald (1), Sandrock, Witzel, Kircher (7), Krso (3).
Zuschauer: 400.

Kircher

 

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