Der Hexer

Handball

Landesliga – HSV dreht in der Schlussphase auf – Pasaribu unzufrieden

Wahlsburg (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Der Hünfelder SV ist in der Handball-Landesliga weiter top, trat beim 30:23 (14:13)-Sieg bei der HSG Wesertal allerdings nur in den letzten zehn Minuten wie ein Tabellenführer auf. Zuvor gefiel Trainer Jonggi Pasaribu überhaupt nicht, was er sah – und entsprechend fand er nach der Partie deutliche Worte. „Das Ergebnis täuscht ein bisschen über den Verlauf des Spiels hinweg. Eigentlich hätte das Ding relativ knapp ausgehen müssen“, erklärte HSV-Coach Jonggi Pasaribu, der absolut unzufrieden mit dem war, was seine Mannschaft über weite Strecken der Partie anbot: „Das Spiel war lange unglaublich schlecht von uns geführt. Wir spielen 50 Minuten einen Riesen-Rotz auf der Platte, machen zu viele technische Fehler, Fehlwürfe und haben in der Abwehr zu große Lücken. Das war nicht das, was ich gefordert, sondern angemahnt hatte“, wurde Pasaribu deutlich.

Zu Beginn lieferten sich beide Teams ein enges Spiel, Führungswechsel gab es zunächst jedoch keine. Der HSV legte immer wieder vor, konnte sich aber auch nicht wirklich absetzen. Nach etwas mehr als einer Viertelstunde ging dann Wesertal erstmals in Front und traf zum 7:6. Doch die Hünfelder blieben durch den Ausgleich von Julian Möller im Spiel und erarbeiteten sich bis zur Pause einen knappen Vorsprung. Nach der Halbzeit ging es zunächst ausgeglichen weiter, wobei die Hausherren zwischenzeitlich einen Vier-Tore-Rückstand aufholen konnten und auf 21:21 (50.) stellten. „Wesertal hat 50 Minuten aufopferungsvollen Handball gespielt und uns das Leben so schwer wie möglich gemacht. Dann sind wir aufgewacht, haben Gas gegeben und uns auf das besonnen, was wir können“, schilderte Pasaribu die Schlussphase, in der seine Mannschaft den Hebel umlegte, plötzlich wie entfesselt spielte und schnell bis auf 27:21 (57.) davonziehen konnte. Damit war die Partie entschieden, Hünfelds Alexander Unglaube machte kurz vor Schluss dann noch die 30 Tore voll. Damit führt der HSV die Tabelle der Landesliga weiter an und hat am kommenden Wochenende das Derby gegen die TG Rotenburg vor der Brust.

Hünfeld: Masché, Krätzig; Sitzmann (5), Sauer (5/1), Houston (2), Hyseni (1), Krug, Abel (3), Sandrock (1), Unglaube (6), Kircher (3), Möller (4).

Zuschauer: 220.

Handball

Landesliga – 400 Zuschauer pushen HSV zum verdienten Topspiel-Sieg

Hünfeld (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Jubel in Hünfeld: Die Landesliga-Handballer des HSV haben das Landesliga-Topspiel gegen den TSV Vellmar am Samstagabend mit 30:25 (18:7) für sich entschieden und sind damit wieder Spitzenreiter. Beeindruckend: Beim Duell der Oberliga-Absteiger lagen die Hünfelder vor heimischem Publikum nicht einmal hinten.

  Nach dem Sieg sind die Hünfelder das einzige noch ungeschlagene Team der Liga und grüßen mit drei Siegen und einem Remis wieder von der Tabellenspitze. „Das war eine super mannschaftliche Leistung“, lobte Keeper Christian Krätzig. Zwei Akteure stachen dabei dennoch heraus: Einerseits erneut Lennert Sitzmann, der sieben Tore aus dem Spiel heraus erzielte, und andererseits Krätzig selbst, der im ersten Durchgang nur sieben Gegentreffer kassierte. „Vellmar war die erwartet schwere Mannschaft, aber sie sind des Öfteren an mir gescheitert und dann ins Hintertreffen geraten“, strahlte Krätzig, für dessen Team die Feier nach dem Spiel erst so richtig begann.

Zunächst begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, wobei der HSV immer wieder vorlegen und die Gäste aus Nordhessen immer wieder ausgleichen konnten. Das schaukelte sich knapp neun Minuten bis zum Stand von 5:5 hoch, ehe die Hünfelder aufs Gaspedal drückten und sich innerhalb von sieben Minuten auf 10:5 absetzen konnten. Danach war Vellmar verunsichert und die Hausherren machten vor einer tollen Kulisse in der Hünfelder Kreissporthalle weiter Dampf: Beim Stand von 13:7 (23.) startete das Team von Jonggi Pasaribu den nächsten imposanten Lauf und erarbeitete sich den 18:7-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel schienen die Hünfelder die Angelegenheit dann sogar noch eindeutiger zu gestalten: Nach knapp 35 gespielten Minuten stand es 21:10. In der Folge konnte der TSV allerdings wieder etwas verkürzen und ging mit einem Acht-Tore-Rückstand in die Schlussviertelstunde, in der sich die Gäste auch bedingt durch die Wechsel auf Seiten des HSV weiter herankämpfen konnten. Die Haunestädter aber setzten immer wieder entscheidende Nadelstiche und hielten ihren Vorsprung souverän bis zum Ende. „Wenn wir es durchgezogen hätten, wäre die Niederlage für Vellmar noch deutlicher ausgefallen“, schilderte Krätzig abschließend die Kräfteverhältnisse und war über den Sieg ebenso glücklich wie Betreuer Mario Schanz: „Vellmar hätte noch zwei Wochen spielen können und sie hätten trotzdem nicht gewonnen. Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung und die Abwehr war super eingestellt“, sagte Schanz, der die 400 Zuschauer für ihre tolle Unterstützung lobte und feststellte, „dass wir aus der Oberliga-Saison gelernt haben“.

Hünfeld: Masché, Krätzig; Sitzmann (7), Sauer (7/6), Fischer (2), Klein, Hyseni, Krug (1), Abel (1), Sandrock (1), Sauerbier, Unglaube (4), Kircher (7), Möller.

Zuschauer: 400.

Vellmar-10-2018-H-3
Handball

Bilder Twistetal Teil II

Handball

Landesliga – Fulminanter HSV stürmt an die Tabellenspitze

 

Wanfried (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Der neue Tabellenführer der Handball-Landesliga kommt aus Hünfeld: Mit dem 23:20 (9:12)-Sieg beim VfL Wanfried eroberte der HSV am Samstagabend die Tabellenspitze und blieb dank einer grandiosen Aufholjagd auch im dritten Saisonspiel ungeschlagen.

 „Das war eine wahninnige Leistung vom Kollektiv. Die Jungs haben alle gefightet und nur 20 Tore auswärts zu kriegen, ist Wahnsinn. Die Stimmung war Weltklasse“, freute sich HSV-Keeper Christian Krätzig über die grandiose Leistung seiner Mannschaft und den Sieg, der anschließend im Bus auf der Heimfahrt mit den zahlreichen mitgereisten Fans noch ausgiebig gefeiert wurde. „Wanfried war gut auf uns eingestellt, aber wir auch auf sie“, analysierte Krätzig und sprach von einer „überragenden Abwehrarbeit“, seines Teams, das nach dem zweiten Sieg im dritten Spiel nun Tabellenführer ist und diese Position am kommenden Wochenende gegen Vellmar behaupten will. „Wir wollen in jedem Spiel alles geben und versuchen, oben mitzuspielen. Das ist sensationell und wir nehmen es gerne an“, sagte der Hünfelder Torhüter.

Dabei war Krätzig mit vielen unglaublichen Paraden einer der Protagonisten, die das Spiel nach dem 9:12-Pausenrückstand der Hünfelder im zweiten Durchgang völlig auf den Kopf stellten. „Auch Lennert Sitzmann war überragend und hat in den richtigen Augenblicken gezündet“, lobte Krätzig, der von einer „fulminanten“ zweiten Halbzeit sprach – offensiv wie defensiv. Kurz nach der Pause konnte der VfL dem Druck der Hünfelder zwar noch standhalten, nach etwas mehr als 42 Minuten erzielte Sitzmann dann aber den Ausgleich zum 16:16 – und spätestens von da an lief es für den HSV: Gegen einen guten Gegner hielten die Haunestädter das Unentschieden und beide Teams schaukelten sich noch bis zum 18:18 hoch, ehe der HSV sich durch die Treffer von Sitzmann und Felix Kircher entscheidend auf 20:18 absetzen konnte. Genau diese beiden besorgten auch die Tore zum 21:19 und 22:19 in den Schlussminuten und brachten die Gäste endgültig auf die Siegerstraße. Den Schlusspunkt setzte erneut Sitzmann und sorgte für kollektiven Jubel bei den Hünfelder Fans auf den Rängen.

Hünfeld: Krätzig, Simon; Sitzmann (6), Sauer (6/5), Fischer, Klein (2), Hyseni, Krug (1), Sandrock (2), Sauerbier, Unglaube (2), Kircher (4), Möller.

Zuschauer: 150.

Twistetal-09-2018-38

 

Handball

Bilder Twistetal Teil I

Handball

Landesliga – HSV hat das Siegen fast verlernt – 28:22-Erfolg

Hünfeld (fs) – www.osthessen-zeitung.de

So richtig wussten die Landesliga-Handballer des Hünfelder SV nach dem verdienten 28:22 (12:10)-Heimsieg gegen die HSG Twistetal gar nichts mit sich anzufangen – zu lange her war der letzte Sieg für den HSV. Am Ende ließ es das Team von Jonggi Pasaribu nach dem ersten Sieg nach fast einem Jahr im ersten Saisonspiel vor heimischem Publikum dann aber doch krachen.

 „Die Mannschaft wusste am Anfang erstmal gar nichts mit dem Sieg anzufangen, wir mussten sie dann erstmal zum Im-Kreis-Springen zusammenrufen. Die Jungs hatten völlig vergessen, wie man gewinnt“, erklärt HSV-Coach Jonggi Pasaribu – schließlich hatten die Hünfelder in der vergangenen Oberliga-Saison nur ein einziges Mal jubeln dürfen, der 31:29-Erfolg gegen die TSG Offenbach-Bürgel vom 1. Oktober 2017 ist aber auch schon fast ein Jahr her. Kein Wunder also, dass es einen Moment dauerte, um das Vollbrachte zu realisieren – danach ließen es die Hünfelder aber ordentlich krachen.

Auf der Platte zeigte der HSV dabei vor allem in der Abwehr wieder eine klasse Leistung, 22 Gegentore sprechen eine deutliche Sprache. Allerdings ist gerade vorne noch Luft nach oben: „Wir haben in der ersten Halbzeit nur zwölf Tore geschossen, das ist schlecht, das muss man so sagen. Wir haben das ansatzweise ganz gut gemacht, aber nicht konsequent bis zum Ende durchgespielt“, moniert Pasaribu.

Nach der 12:10-Halbzeitführung nahmen sich die Gastgeber einiges vor, vor allem aber, mutiger und mit mehr Drang zum Tor zu spielen. „Das ist soweit gut gelungen, wir lagen zwischenzeitlich mit neun Toren vorne, das war dann okay, auch wenn es im Angriffsspiel immer noch hakt“, analysiert Pasaribu, der betont: „Das darf noch nicht das Ende der Fahnenstange sein, da ist noch einiges an Luft nach oben.“ Nach dem zwischenzeitlichen 25:16 durch Lennert Sitzmann (50.) ließ der HSV erst in der Schlussphase Twistetal nochmal etwas herankommen, in den ersten 20 Minuten nach Wiederanpfiff hatte Hünfeld gerade mal sechs Tore zugelassen, in der Schlussphase war das Spiel dann entschieden. Bester Hünfelder war einmal mehr Felix Kircher mit neun Toren, aber auch Alexander Unglaube, der doch mitwirken konnte, traf immerhin fünf Mal.

Hünfeld: Dörge, Krätzig; Sitzmann (3), Sauer (6/1), Fischer, Klein (3), Hute, Hyseni, Krug (1), Abel (1), Sandrock, Sauerbier, Unglaube (5), Kircher (9).

Zuschauer: 300.

Twistetal-09-2018-9

 

Handball

Oberliga – Unglaubes starke Leistung „nur ein grauer Schatten“

Hünfeld (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Der Hünfelder SV hat das Kellerduell der Handball-Oberliga gegen den Vorletzten TSV Vellmar klar mit 28:38 (10:20) verloren. Dabei enttäuschte der HSV vor heimischer Kulisse auf ganzer Linie, wobei auch Trainer Georg Müller im Nachhinein Selbstkritik ausübte.

„Wir hatten in keiner Phase des Spiels Zugriff auf den Gegner und waren kämpferisch nicht auf dem Feld“, bemängelte Hünfelds Trainer Georg Müller, der mit seiner Mannschaft weiter auf dem letzten Tabellenplatz steht und die 21. Niederlage im 22. Saisonspiel kassierte. Allerdings nahm sich der HSV-Coach dabei auch selbst nicht von der Kritik aus und räumte ein: „Es war von Anfang an ein gebrauchter Tag – von der Mannschaft bis zum Trainer. Wir haben die Köpfe nicht freigekriegt und das, was ich mir überlegt hatte, hat nicht gut funktioniert.

Dabei erwischten die Hünfelder einen denkbar schlechten Start in die Partie und lagen schon nach sieben Minuten mit 1:6 hinten. Bezeichnend, dass Müller schon zu diesem Zeitpunkt die erste Auszeit nehmen musste. Allerdings änderte sich auch in der Folge nicht viel: Nachdem der HSV nach einer kurzen Druckphase wieder bis auf 6:9 herankam (15.), schalteten die Gäste wieder einen Gang höher und gingen nur wenig später mit 17:7 in Führung. Mit einem Drei-Tore-Vorsprung ging Vellmar anschließend auch in die Pause und legte auch nach dem Seitenwechsel los wie die Feuerwehr: Nach nicht einmal neun Minuten lag der HSV schon mit 13 Treffern hinten und konnte so in der Schlussphase nur noch Schadensbegrenzung betreiben

„Vellmar war keine überragende Mannschaft. Aber sie haben unsere Schwächen aufgezeigt und ohne Zweifel verdient gewonnen“, war Müller im Nachhinein vor allem über die Art und Weise enttäuscht, wie die Niederlage zustande kam: „Wir hatten zu keiner Zeit des Spiels eine Chance.“ Einen Lichtblick gab es aber dennoch: Alexander Unglaube kehrte nach neunwöchiger Verletzungspause auf die Platte zurück und war mit sechs Treffern direkt bester Werfer der Hünfelder neben Fabian Sauer. „Er er hat das richtig gut gemacht. Man hat gesehen, wie wichtig er für uns ist. Aber das war leider nur ein grauer Schatten über allem“, meinte Müller, der seinen Leistungsträger nach einem Schlag auf den Knöchel Mitte der zweiten Halbzeit vorsichtshalber runternahm. „Wir hoffen, dass es nicht so schlimm ist“, so Müller.

Hünfeld: Harseim, Krätzig; Sitzmann, Sauer (6/4), Fischer (3), Klein, Schott (5), Houston (1), Hyseni (3), Wald (2), Möller, Sandrock (1), Unglaube (6/1), Kircher (1).

Zuschauer: 300.

Vellmar-04-2018-16

Handball

Bilder Vellmar

Handball

Bilder Dutenhofen/Münchholzhausen II Teil II

Handball

Bilder Dutenhofen/Münchholzhausen II

Handball

Oberliga – „Erlebnis statt Ergebnis“ – Zuschauer feiern trotz 15:36-Pleite

Hünfeld (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Der Hünfelder SV hat sein Heimspiel in der Handball-Oberliga gegen Spitzenreiter HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II klar mit 15:36 (6:18) verloren. Gegen die mit bundesligaerfahrenen Spielern bestückten Gäste hatte das Tabellenschlusslicht zwar keine Chance, die Zuschauer in der Hünfelder Kreissporthalle feierten ihre aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft aber dennoch. Bereits am Sonntag könnte nun der Abstieg des HSV in die Landesliga besiegelt werden.

 „Jeder, der etwas von Handball versteht, hat gesehen, dass für uns absolut nichts zu holen war“, resümierte Hünfelds Betreuer Mario Schanz, für den am Ende aber wie wohl für jeden Hünfelder nicht das Ergebnis, sondern das Erlebnis gegen die Bundesliga-Reserve der HSG Wetzlar im Vordergrund stand: Denn mit Til Klimpke stand der HSV-Offensive ein bundesligaerfahrener Torhüter gegenüber, dazu brachten die Gäste mit Hendrik Schreiber und Fabian Kraft weitere Spieler mit, die bereits Erstliga-Luft schnuppern durften. „Die Zuschauer sind eine Minute vor Schluss aufgestanden. Wir haben gekämpft und nie aufgegeben und das ist von den Fans gebührend gefeiert worden. Dafür wollen wir ihnen danken“, war Schanz begeistert.

In Abwesenheit von ihrem grippekranken Trainer Georg Müller erwischten die Hünfelder vor einer tollen Kulisse von 400 Zuschauern einen ganz schwachen Start und lagen bereits nach zwölf Minuten mit 1:9 hinten. „Wir haben versucht, mit den fairsten Mitteln zu verteidigen. Aber sie sind mit Vollspeed angekommen und die Bälle sind eingeschlagen wie eine Kanonenkugel“, schilderte Schanz, wie sich seine Mannschaft auf der Platte fühlen musste. Mit zunehmender Spielzeit bekam die Hünfelder Defensive dann etwas mehr Zugriff und durch Tore von Kevin Houston, Felix Kircher und Niklas Fischer konnte der Rückstand zwischenzeitlich zwar auf 4:10 verkürzt werden, der Tabellenführer konnte jedoch zu jeder Zeit das Tempo wieder erhöhen und lag nur wenige Minuten später mit 16:4 vorne. Nach zwei weiteren Treffern auf jeder Seite ging es mit 6:18 aus Hünfelder Sicht in die Kabinen, anschließend war es mit Fabian Sauer sogar ein Akteur des HSV, der den zweiten Durchgang mit seinem Treffer zum 7:18 eröffnete. Immer wieder sorgte aber vor allem Dutenhofen/Münchholzhausens Mittelmann Hendrik Schreiber für Gefahr, der mit neun Treffern am Ende erfolgreichster Werfer des Spiels war. „Wir haben gekämpft und geackert, aber irgendwann haben auch die Kräfte nachgelassen“, so Schanz.

Am Ende stand eine klare 15:36-Niederlage für den HSV, der damit weiterhin abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz steht. Sollte der aktuelle Tabellenzehnte Umstadt/Habitzheim sein Auswärtsspiel am Sonntag in Vellmar gewinnen, würden die Hünfelder als erster Absteiger in die Landesliga feststehen.

Hünfelder SV: Harseim, Krätzig; Sauer (1), Fischer (1), Klein, Schott (1), Houston (1), Hyseni, Abel, Wald (1), Sandrock, Witzel, Kircher (7), Krso (3).
Zuschauer: 400.

Kircher

 

Handball

Bilder Gensungen /Felsberg Teil III

Handball

Bilder Gensungen /Felsberg Teil II

Handball

Bilder Gensungen /Felsberg Teil I

Handball

Oberliga – Hünfeld verliert erneut – 31:36 gegen Gensungen

Hünfeld (tg) – Der Hünfelder SV musste in der Handball-Oberliga eine weitere Niederlage hinnehmen. Gegen die ESG Gensungen/Felsberg unterlag das Team von Trainer Georg Müller mit 31:36 (12:18).Die Hünfelder lagen von Beginn an in Rückstand. Nach vier Minuten führten die Gäste schon mit 3:0. Die Hausherren kamen kurz darauf zwar noch auf einen Treffer heran, der Ausgleich blieb aber verwehrt. Nach einem 4:5 in der 11. Minute bauten die Gensunger den Vorsprung aus und ließen den HSV nicht mehr herankommen.

„Das war heute nicht zufriedenstellend“, so HSV-Coach Georg Müller: „Wir haben schwierige personelle Bedingungen, das hat man gesehen. Das soll aber keine Entschuldigung sein. Wir können das besser.“ Julien Sandrock und Fabian Sauer gingen grippegeschwächt ins Spiel und konnten so nicht ihr ganzes Können zeigen. Darüber hinaus konnte Michael Klein aufgrund von Feierlichkeiten nur die erste Hälfte spielen. So brachte Coach Müller einmal mehr einen Nachwuchsspieler: Der 18-jährige Julian Möller hatte seinen ersten Einsatz im Oberliga-Team. Zu überzeugen wusste Lennert Sitzmann. Er erzielte 14 Treffer. „Lennert hat ein überragendes Spiel gemacht“, so Müller. Er war zwar mit der Leistung insgesamt nicht ganz zufrieden, lobte aber: „Die Mannschaft hat bis zum Schluss gekämpft und alles gegeben. Da ist im Augenblick nicht mehr drin. Unter den Bedingungen kann man nicht mehr erwarten.“

Hünfeld: Dörge, Harseim, Krätzig, Sitzmann (14), Sauer (4), Fischer (3), Klein (1), Schott (2), Houston, Hyseni (3), Wald, Sandrock, Kircher (5), Möller.

Zuschauer: 350.

Sitzmann-02-2018-1

 

Handball

Babenhausen Teil III

Handball

Bilder Babenhausen Teil II

Handball

Bilder Babenhausen Teil I

Handball

Oberliga – Hünfeld verliert – Durch individuelle Fehler in Rückstand

 

Hünfeld (gü) – www.osthesen-zeitung.de

Phasenweise guter Handball aber auch immer wieder individuelle Fehler – der Hünfelder SV musste in der Landesliga die nächste Niederlage hinnehmen. Gegen die ebenfalls im Abstiegskampf steckende SG Babenhausen verlor das Tabellenschlusslicht 25:32 (12:16).

 „Es war eine unnötige Niederlage basierend auf individuellen Undiszipliniertheiten“, bilanzierte Hünfelds Trainer Georg Müller. In der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit setzten sich die Gäste von 17:16 (34.) auf 23:16 (43.) ab, der Hünfelder Rückraum sah dabei nicht gut aus. „Da war es entschieden“, sagte Müller. Der HSV schaffte es zwar im Anschluss den Abstand zu halten, kam aber nicht nochmal nennenswert ran. „Alexander Unglaube hat an allen Ecke gefehlt, auch als jemand, der das Spiel in die Hand nimmt“, meinte Müller zum Ausfall des an einer Knöchelverletzung laborierenden Spielmachers.

„Wir haben eigentlich 27 Minuten guten Handball gespielt“, blickte der HSV-Coach auf die erste Halbzeit. Bis zum 11:11 (27.) hatten beide Teams mal vorne gelegen und niemand hatte sich absetzen können. Dann unterliefen den Hünfeldern mehrere individuelle Fehler. „Sowas wird in der Oberliga natürlich bestraft“, sagte Müller. So setzte sich Babenhausen bis zur Pause mit 16:12 ab. Nach dem Seitenwechsel kämpften sich die Osthessen mit drei Toren in Folge nochmal auf 15:16 ran, bevor wieder Fehler den Gegner stark machten. „Phasenweise haben wir gezeigt, dass wir mindestens auf Augenhöhe sind“, meinte Müller, doch das reichte nicht. Lob vom Trainer gab es für die Torhüter Christian Krätzig und Stephan Harseim und für Michael Klein: „Er hat auf Rechtsaußen ein überragendes Spiel gemacht“, fand Müller.

Hünfeld: Krätzig, Harseim; Sitzmann (3), Sauer (6/4), Fischer, Klein (5), Schott (3), Houston (1), Hyseni, Gute, Wald, Sandrock (2), Kircher (5), Krso.

Zuschauer: 380.

Babenhausen-18-4

 

Handball

Bericht-FZ-Rückrunde-2018

Handball

Testspiel – Hünfeld und Großenlüder/Hainzell trennen sich 34:34

 

Hofbieber (pf) –www.osthessen-zeitung.de

Eine Woche vor dem ersten Pflichtspiel des neuen Jahres haben sich Handball-Oberligist Hünfelder SV und der Landesliga-Dritte HSG Großenlüder/Hainzell bei einem Testspiel in Hofbieber 34:34 (16:15)-Unentschieden getrennt. Beide Trainer waren im Nachhinein zufrieden mit den Auftritten ihrer Schützlinge und besonders froh, dass sich niemand verletzte.

„Das war ein sehr guter Test für uns. Die beiden Mannschaften sind ziemlich auf Augenhöhe und wir konnten viele Optionen in Abwehr und Angriff ausprobieren“, resümierte HSV-Coach Georg Müller, der eine Woche vor dem Rückrundenauftakt seiner Mannschaft am nächsten Samstag (19 Uhr) in Münster schon viele gute Ansätze sehen konnte: „Manche Dinge haben schon ganz ordentlich geklappt. Ich bin zufrieden damit, wie wir gespielt und gekämpft haben“, so Müller, der aber noch Defizite im Rückzugsverhalten ausgemacht hat und deshalb in den kommenden Tagen noch am Finetuning arbeiten möchte. Zudem nutzte der Trainer des Oberliga-Aufsteigers das Testspiel dazu, den Spielern, die nicht regelmäßig zum Einsatz kommen, eine Chance zu geben. „Die ersten sechs haben insgesamt nur zehn Minuten zusammengespielt“, erklärte Müller, der nach einer harten Vorbereitung darauf hofft, dass seine Mannschaft in Münster endlich den zweiten Saisonsieg einfahren kann.

Auf der anderen Seite war HSG-Coach Matthias Deppe ebenso zufrieden mit dem Test und betonte: „Ich danke Hünfeld, dass sie sich bereit erklärt haben. Zwischen den Mannschaften herrscht eine gesunde Rivalität – egal ob Testspiel oder Punktspiel. Aber das Spiel war super fair und wir konnten genau das spielen, was wir uns vorgestellt haben.“ Das Hauptaugenmerk richtete der Trainer dabei auf die Deckungsarbeit seiner Mannschaft, die am nächsten Sonntag (17 Uhr) mit dem Heimspiel gegen die MSG Körle/Guxhagen ihr erstes Pflichtspiel im neuen Jahr bestreiten wird.

wettenberg11-2017-b

 

Handball

HSV-Turnier 01-2018

Handball