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lautstarke Trommler

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souveräne Leistung des Gespanns

bis auf das reguläre ,aber als abseits bewertete Tor von Fröhlich.

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José Holebas neu in Alzenau

Der im unterfränkischen Aschaffenburg geborene und aufgewachsene José Holebas begann 1991 mit dem Fußballspielen als Stürmer beim örtlichen Verein FC Südring Aschaffenburg, später spielte er in den Jugendmannschaften des FC Kleinwallstadt und des FSV Teutonia Obernau. Als seine Freundin 2001 schwanger wurde, beendete er sein Engagement im Fußball, brach seine Lehre ab und arbeitete als Lagerarbeiter im Schichtdienst. Nach einer zwölfmonatigen Pause kehrte er in den aktiven Fußball zurück. Er schloss sich dem Kreisligisten SV Damm-Aschaffenburg an, mit dem er dreimal in Folge aufstieg. 2005 wechselte er in die Landesliga Nord zum FC Viktoria Kahl. Dort erzielte er in der Spielzeit 2005/06 in 33 Einsätzen 15 Tore.

In dieser Saison wurde auch der TSV 1860 München auf ihn aufmerksam. Obwohl der damals 22-Jährige laut Nachwuchsleistungszentrumsleiter Ernst Tanner eigentlich schon zu alt für das Nachwuchskonzept der Münchner Löwen war, wurde er im Sommer 2006 für deren zweite Mannschaft verpflichtet. In der Spielzeit 2006/07 kam er auf 32 Einsätze und erzielte dabei zwölf Tore. Im Sommer 2007 wurde er in den Profikader berufen, für den er am 21. September 2007 im Spiel gegen den FC St. Pauli sein Debüt in der 2. Fußball-Bundesliga gab. Von 2007 bis 2009 kam er 43-mal in der Zweitligamannschaft des TSV 1860 zum Einsatz. Meist wurde er im Sturm oder im offensiven Mittelfeld eingesetzt, erzielte drei Tore und bereitete fünf weitere vor. In der Vorbereitung zur Spielzeit 2009/10 wurde Holebas von Trainer Ewald Lienen aus der Offensive in die Defensive versetzt. Seitdem spielte er auf der Position des linken Außenverteidigers. Er kam in dieser Saison in 31 Spielen zum Einsatz, hierbei schoss er vier Tore und bereitete drei weitere vor. Neben seinen insgesamt 74 Ligaeinsätzen bestritt Holebas seit 2007 auch sieben DFB-Pokalpartien für den TSV.

Zur Saison 2010/11 wechselte Holebas zum griechischen Rekordmeister Olympiakos Piräus. Er folgte dabei Ewald Lienen, der kurz zuvor den Trainerposten in Piräus übernommen hatte. Nachdem Olympiakos in der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League gegen Maccabi Tel Aviv ausgeschieden war, wurde Lienen entlassen, doch Holebas blieb bei Olympiakos und erkämpfte sich einen Stammplatz. In seiner ersten Saison gewann er mit Olympiakos Piräus die griechische Meisterschaft. Dadurch qualifizierte sich der Verein für die UEFA Champions League, aus der die Mannschaft als Gruppendritter ausschied und in der Europa League weiterspielte, aus der sie wiederum im Achtelfinale ausschied. Mit Olympiakos gewann Holebas insgesamt viermal die griechische Meisterschaft und zweimal den griechischen Pokal. Außerdem spielte er weiterhin regelmäßig bei den Champions- und Europa-League-Teilnahmen von Olympiakos.

Zur Spielzeit 2014/15 ging er zur AS Rom.[2] Mit den Römern spielte Holebas in der Champions League 2014/15, aus der er mit der AS Rom nach der Gruppenphase ausschied und anschließend in der Europa League nicht über das Achtelfinale hinauskam. Mit dem Hauptstadtverein gewann Holebas die Vizemeisterschaft. Am 2. Juli 2015 unterschrieb er einen Vertrag beim Aufsteiger in die Premier League, dem FC Watford.[3] Nach einem schwierigen ersten Jahr erkämpfte er sich einen Stammplatz und erreichte mit dem FC Watford 2019 das Endspiel im FA Cup, das der Verein allerdings mit 0:6 gegen Meister Manchester City verlor. Für den FC Watford spielte Holebas in fünf Saisons 114-mal in der Premier League; am Ende der wegen der COVID-19-Pandemie von Mitte März bis Mitte Juni 2020 unterbrochenen Saison 2019/20 stand der Abstieg der Mannschaft.

Im August 2020 kehrte Holebas zurück zu Olympiakos Piräus[4] und wurde in der Saison regelmäßig eingesetzt. Er gewann mit der Mannschaft am Ende der Saison Saison 2020/21 zum fünften Mal in seiner Karriere den griechischen Meistertitel. Mit Olympiakos erreichte er außerdem das Finale des griechischen Fußballpokals, das gegen PAOK Thessaloniki verloren wurde. Anschließend verließ er den Verein mit seinem Vertragsende.

Ende September 2021 kehrte Holebas nach Deutschland zurück und schloss sich dem Hessenligisten FC Bayern Alzenau an.[5]

Nationalmannschaft

Holebas entschied sich, für die griechische A-Nationalmannschaft zu spielen.[6] Im Zuge dessen erhielt er im November 2011 die griechische Staatsbürgerschaft[7] und ließ die lateinische Schreibung seines Nachnamens in „Cholevas“ ändern, die die griechische Phonetik (Cho-LE-was) besser wiedergibt. Er gab am 11. November 2011 im Spiel gegen Russland sein Debüt in der Nationalelf. Einen Monat zuvor hatte sich Griechenland für die Fußball-Europameisterschaft 2012 qualifiziert, für die er schließlich in den Kader der Nationalmannschaft aufgenommen wurde. Holebas kam in allen drei Gruppenspielen zum Einsatz. Im Viertelfinale, in dem Griechenland gegen Deutschland ausschied, fehlte er aufgrund einer Gelbsperre.

Im Mai 2015 strich Nationaltrainer Sergio Markarián Holebas aus dem Kader der Nationalmannschaft. Grund hierfür war das Verhalten des Spielers aus dem März des gleichen Jahres:[8] Er hatte vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen Ungarn kurzfristig abgesagt und dies mit Verletzungsproblemen begründet, woraufhin der griechische Verband den Spieler freistellte, damit dieser sich schonen konnte. Holebas jedoch trainierte und spielte im gleichen Zeitraum für seinen Verein AS Rom.[9] Holebas spielte im Oktober 2016 zum letzten Mal für die griechische Nationalmannschaft. Insgesamt hatte er 38 Spiele absolviert, in denen er ein Tor erzielte.www.wikipedia.de

 

 

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FT Fulda – Hünfeld II 1:1 (0:1)

Tore: 0:1 Christoph Sternstein (23.), 1:1 Jan-Henrik Wolf (52.)

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Vogt und Dücker lassen die Hochkaräter liegen

Hessenliga: HSV wieder 0:0

Zum Haare raufen: Marcel Dücker verpasste ein mögliches 0:1. Foto: Charlie Rolff

Zweites Spiel gegen einen Regionalliga-Absteiger, zweites 0:0. Der Hünfelder SV hat in einem unterhaltsamen Hessenliga-Spiel beim FC Bayern Alzenau einen Punkt mitgenommen.

„Vor dem Spiel hätten wir sicherlich gesagt: So ein 0:0 auswärts bei einem Regionalliga-Absteiger nehmen wir so mit. Nach dem Spiel sieht das ein Stück weit anders aus“, fasste HSV-Fußballchef Mario Rohde die Situation treffend zusammen. Denn Hünfeld überzeugte in fast allen Punkten. Laufbereitschaft, Einsatz, Stimmung und Mentalität stimmten, auch spielerisch zeigte der Gast eine starke Leistung. Nur in den entscheidenden Momenten vor dem gegnerischem Tor fehlte das letzte Quäntchen.

In Hälfte eins war Marcel Dücker, der nach Sperre für den verletzten Nils Wenzel in die Partie kam, so etwas wie die tragische Figur. Erst traf der Mittelfeldantreiber aus gut 22 Metern den Pfosten, nachdem sich Hünfeld klasse von hinten durchkombiniert hatte (9.), dann scheiterte die Nummer sieben nach klasse Abtropfen vom gerade ins Sturmzentrum beförderten Andre Vogt freistehend vor Pascal Maier (42.). Max Vogler, der für Vogt auf Rechtsaußen gerückt war, war ebenso nah dran an einem Torerfolg, bekam an Maximilian Fröhlichs scharfe Hereingabe aber nicht mehr den Fuß dran (38.).

Kaiser an seinem Ehrentag wenig geprüft

In Durchgang zwei hatte der HSV ebenfalls die dickste Chance auf seiner Seite. Sebastian Alles hatte Vogt auf die Reise geschickt, der im Strafraum noch einen Haken schlug und mit seinem starken linken Fuß nur noch einschieben musste. Doch der beste Hünfelder Torschütze nagelte den Ball über den Kasten (78.). Nur einmal lag der Ball im Alzenauer Tor, Fröhlich stand bei Alles‘ Zuspiel aber wohl im Abseits (67.).

Und Alzenau? Die Bayern hatten zumindest eine ganz dicke Gelegenheit. Spielertrainer Peter Sprung traf mit einem Freistoß aus 18 Metern nur den Innenpfosten (30.). Außerdem war HSV-Keeper Benedikt Kaiser an seinem 30. Ehrentag gegen den früh verletzt ausgewechselten Marcus Alexander zur Stelle (11.). Ansonsten musste das Geburtstagskind nie ernsthaft eingreifen, zumal der Schuss von Maximilian Brauburger, die beste Alzenauer Chance in Hälfte zwei, knapp vorbei ging (71.). „Wir müssen mit dem 0:0 am Ende zufrieden sein, Hünfeld hatte hochkarätige Gelegenheiten. Wir müssen Geduld bewahren und hoffen, auch mal ein dreckiges Spiel zu gewinnen“, betonte Sprung.

Dabei ist der Zähler eigentlich zu wenig für die ambitionierten Bayern, die im sechsten Spiel in Folge nicht als Sieger vom Platz gingen (fünf Unentschieden). Hünfeld dagegen konnte den Vorsprung vor dem Gegner absichern und darf weiter von den Top fünf träumen. Am nächsten Samstag kommt die SG Barockstadt: „Wenn wir so auftreten wie heute, kann Barockstadt gerne kommen“, unterstrich Rohde die breite Brust der Haunestädter.

Die Statistik:

FC Bayern Alzenau: Maier; Pancar, Bergmann, Wilke, Brauburger (74. Heptazeler) – Fecher (65. Burcu) – Bischof, Alexander (17. Grünewald) – Holebas – Sprung, Kang.
Hünfelder SV: Kaiser; Schilling (59. Häuser), Fuß, Witzel, Zöll (75. Faulstich) – Dücker, Alles – Vogt, Reith, Fröhlich – Vogler (78. Krieger).
Schiedsrichter: Simon Heß (Starkenburgia Heppenheim).
Zuschauer: 300.
Tore: Fehlanzeige.

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Hünfeld holt Punkt in Alzenau und verteidigt vierten Platz

Alzenau (jah) –www.osthessen-zeitung.de

Der Hünfelder SV bleibt in der Fußball-Hessenliga weiter in der Spur und hat mit einem 0:0-Unentschieden beim FC Bayern Alzenau den vierten Tabellenplatz verteidigt. Aufgrund des Hanauer Erfolgs gegen Flieden ist der Vorsprung auf Platz fünf jedoch auf drei Punkte geschrumpft, die Haunestädter haben allerdings ein Spiel weniger absolviert. Trainer Johannes Helmke war im Anschluss mehr als zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.

  „Das war ein sehr, sehr gutes Spiel. Wir waren engagiert, läuferisch und kämpferisch hat alles gepasst“, freute sich Helmke über den Auftritt seines Teams, fügte jedoch an: „Natürlich freut man sich über so eine Leistung. Allerdings hatten wir die besseren Chancen, sodass man vielleicht auch von zwei verlorenen Punkten hier sprechen kann.“ Seine gute Laune wollte sich Helmke mit diesem Gedanken aber nicht vermiesen lassen. „Wir nehmen den Punkt mit und freuen uns am Samstag auf das Derby gegen die Barockstadt. Wir sind momentan gut drauf.“

In der ersten Halbzeit bekamen die gut 250 Zuschauer keine Tore zu sehen, durften sich aber über ein äußerst ansehnliches Spiel freuen: Sowohl die Gastgeber als auch der HSV hatten zahlreiche Chancen, unter anderem verpasste Marcel Dücker die frühe Führung für die Mannschaft von Helmke. Zunächst klärte der FC in höchster Not (6.), dann traf Dücker aus 22 Metern nur den Pfosten (6.). Aber auch die Gastgeber kamen ein ums andere Mal gefährlich vor das Tor von Benedikt Kaiser: So musste der ehemalige Barockstädter unter anderem gegen Marcus Alexander (11.) seine ganze Klasse zeigen, zudem traf Spielertrainer Peter Sprung nach 32 Spielminuten den Pfosten. Kurz vor dem Pausenpfiff wurde dann wieder der HSV stärker, aber auch Max Vogler und wiederum Dücker machten zu wenig aus ihren Möglichkeiten. Folglich ging es mit einem torlosen Unentschieden der besseren Art in die Kabinen.

Der zweite Durchgang konnte dann allerdings nur noch phasenweise mit dem ersten mithalten. Chancen waren größtenteils Mangelware, die besseren hatte aber in jedem Fall der HSV. So hatte Maximilian Fröhlich bei seinem Treffer Pech mit der Abseitsentscheidung des Schiedsrichters (67.). Zwölf Minuten vor dem Ende verpasste außerdem HSV-Toptörjäger Andre Vogt die Vorentscheidung, aus elf Metern vergab er freistehend (78.). Auf der anderen Seite hatte Jose Holebas die einzige, wirkliche Chance für Alzenau im zweiten Durchgang.

Alzenau: Maier; Pancar, Bergmann, Alexander (17. Grünewald), Sprung, Brauburger (74. Heptazeler), Holebas, Fecher (65. Burcu), Bischof, Kang, Wilke.

Hünfeld: Kaiser; Fuß, Vogler (80. Krieger), Dücker, Vogt, Fröhlich, Witzel, Schlling (59. Häsuer), Zöll (77. Faulstich), Alles, Reith.

Schiedsrichter: Simon Heß (Heppenheim)

Tore: -.

Zuschauer: 300.

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Distanziert der HSV die Bayern?

Nach zuletzt zwei Siegen reist der Hünfelder SV mit einer breiten Brust gen Alzenau (Samstag, 15 Uhr). Gegen einen weiteren Dreier wehrt sich Coach Johannes Helmke nicht, sagt jedoch, „dass wir realistisch sind und nicht als Favorit dort antreten. Die gute tabellarische Situation verschafft uns lediglich etwas Luft und nimmt etwas Druck. Bei dem engen Tabellenbild kann in zwei Wochen schon wieder alles ganz anders aussehen.“ Der 35-Jährige weiß genau, wie hart die kommenden Aufgaben für sein Team sind, stehen nach dem Alzenau-Spiel die Partien gegen Barockstadt, Stadtallendorf und erneut Barockstadt an. „Wir wissen aber, dass wir gegen jeden Gegner mithalten können“, sagt Helmke, der mit seinem Team bei den noch nicht in die Spur gefundenen Bayern einen nächsten Schritt Richtung Aufstiegsrunde machen kann. Länger pausieren muss fortan Nils Wenzel mit einer Muskelverletzung. www.torgranate.de

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Bayern Alzenau – Hünfeld (Samstag, 15 Uhr)

Für die Hünfelder geht es zum Tabellenachten nach Alzenau. Der HSV konnte seit dem für ihn spielfreien letzten Septemberwochenende mit einem 2:2 gegen Neuhof, einem 2:0 in Flieden und einem 2:1 gegen Hanau sieben Zähler holen und sich damit in der oberen Tabellenhälfte festsetzen – fünf Punkte beträgt der Abstand zum fünften und sechsten Platz, zwischen denen dann in Aufstiegs- und Abstiegsgruppe geteilt wird, allerdings ist auch erst gut die Hälfte der Runde gespielt. Die Gastgeber aus Alzenau spielten zuletzt zweimal Unentschieden gegen die direkte Konkurrenz, gegen Fernwald und gegen Baunatal stand am Ende jeweils ein 2:2 zu Buche.“ Alzenau hat viel Potenzial, doch wir können befreit und mit viel Selbstvertrauen dorthin fahren“, sagt Hünfelds Trainer Johannes Helmke. Positiv, dass Alex Reith erste Einsätze verbuchte – hingegen fehlen Lukas Budenz (verhindert), Julian Rohde (Muskelverletzung an der Wade) und Nils Wenzel, den es nach vielversprechendem Comeback wieder erwischte. Es sieht nach einem Muskelfaserriss aus, mit voraussichtlicher Ausfallzeit von vier bis sechs Wochen.

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Diesmal steht das Glück dem HSV Pat

Hessenliga: Ein Elfmeter war’s nicht

Zwei, die Hauptrollen spielten: Hanau-Keeper Mitja Hofacker und Hünfelds Kevin Krieger. Hier gab es übrigens keinen Strafstoß, obwohl Hünfeld den laut einforderte. Foto: Siggi Larbig

Schon oft musste der Hünfelder SV in dieser Saison mit dem Schiedsrichter hadern, weil er sich benachteiligt fühlte – und der Videobeweis dem HSV meist recht gab. Diesmal aber war das Glück auf Seiten der Haunestädter und maßgeblich für den 2:1-Sieg.

So schnell vergisst man nicht: Das Siegtor von Leon Zöll gegen Stadtallendorf, ein klarer Handelfmeter in Steinbach kurz vor Schluss, ein klarer Foulelfmeter gegen Neuhof beim Stand von 2:1. Hanebüchen wirkende Abseitsentscheidungen gegen Erlensee und Baunatal bei knappen Spielständen. Keine Frage: dem HSV klauten die Schiedsrichter manchen Punkt.

Doch diesmal bescherte ihnen der sonst äußerst souveräne Mirko Radl (Biebesheim) zwei Zähler. Kevin Krieger hatte einen Freistoß blitzschnell ausgeführt, nur Christoph Sternstein und Erlensees Keeper Mitja Hofacker hatten aufgepasst. Hofacker war eher am Ball, der Kontakt folgte kurz danach. Trotzdem gab es Elfmeter (74.). „Nie und nimmer, weil Christoph sogar nur mich trifft“, sagte der Ex-Johannesberger, während Sternstein diplomatisch formulierte, „dass ich sehe, wie Mitja im Vollsprint kommt, ich mich voll reinhaue und ehrlicherweise gar nicht weiß, ob er mich trifft. Fifty-fifty.“

Hünfelds Trainer Johannes Helmke war‘s nur recht, er strahlte und bekannte „dass ich dann auch ehrlich bin. In dieser Szene hatten wir Spielglück.“ Andre Vogt verwandelte den fälligen Strafstoß eiskalt zum Sieg. Sein neuntes Saisontor. Diesmal sein einziger Torabschluss. Aus Gründen:Ob der Personalnot im Zentrum spielte er neben Sebastian Alles auf der Sechs – und war Leader in Sachen Einsatz und Kampf. Das komplette HSV-Team hatte sich nachher genau für diese Attribute ein Sonderlob durch den Trainer verdient. Denn Gegner Hanau 93 ist nicht irgendwer, verfügt über hohe individuelle Qualität, hatte große Vorteile in Sachen Ballbesitz. Doch Hünfeld verteidigte geschickt, ließ bis weit in die Schlussphase hinein kaum eine Chance zu – erst in den letzten gut zehn Minuten stand auch hier das Glück Pate, als Francesco Calabrese (80.) und Kubilay Cetin (90.+3) jeweils knapp scheiterten.

Konjevic betracht das Spiel äußerst fair

„Gerade vor der Pause ist unser Matchplan voll aufgegangen“, sagte Helmke, der da nur eine Halbchance der Gäste sah und die Führung von Max Vogler bejubeln durfte (29.). Und nachher? Kam der HSV nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch den Joker Semit Sentürk (55.) noch einmal zurück. Mit dem zweiten Schuss aufs Tor. Gleich zwei Qualitätsmerkmale. Welche, die der HSV in dieser Saison wiederentdeckt hat. Die Playoffs sind machbar.

Letzteres gilt für die 93er ebenfalls. Die hatten in Hünfeld einmalig auf Trainer Kreso Ljubicic verzichten müssen, da dieser gesperrt fehlte. Alexander Konjevic, sein Co, sprang ein. Und der gab sich auf der Pressekonferenz als fairer Verlierer. Er lobte, wie seine Mannschaft den Ball laufen ließ, könne ihr insgesamt keine Vorwürfe unterbreiten und die Schiedsichterentscheidung? Die müsse man nunmal akzeptierten, wenngleich es natürlich keine zwei Meinungen über die Situation geben könne. Der Applaus vor dem Sportlerheim auf der Rhönkampfbahn war ihm sicher, die Stimmung dort bei Fans wie Spielern des HSV äußerst gelöst.

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