Wintermeister Hünfeld zufrieden nach dem Umbruch

Hünfeld (jk) – Für die Fußballer des Hünfelder SV lief die Hinrunde in der Verbandsliga Nord nach Maß. Nach einem Umbruch infolge des Hessenliga-Abstiegs und der daraus resultierenden Verjüngung der Mannschaft im Sommer sicherte sich der HSV im letzten Spiel vor der Pause gegen Dörnberg die Wintermeisterschaft. Trainer Johannes Helmke appelliert ans Team, bis zum Ende oben dranzubleiben – der Traum vom Wiederaufstieg als Lohn lebt.

„Es ist eine Momentaufnahme“, beschreibt Helmke die Wintermeisterschaft seiner Hünfelder, die durch den Sieg im Gipfeltreffen bei klirrender Kälte Mitte November gegen Dörnberg (2:0) eingetütet wurde. Der HSV-Coach ist mit der bisherigen Runde daher mehr als zufrieden. Dabei habe seine Mannschaft einige sehr gute Spiele gezeigt – und das, obwohl beim HSV im Sommer nach dem Abstieg ein Umbruch eingeleitet wurde. „Wir haben uns einige junge Spieler geholt“, erklärt Helmke. Einige der Jungstars sind bereits in der Stammelf gesetzt. Jonas Simon und Mark Zentgraf beispielsweise kommen gemeinsam auf 31 Einsätze, Karlo Vidovic machte derweil da weiter, wo er bei Petersberg in der Gruppenliga aufgehört hatte, und traf bereits neunmal.

Helmke ist allerdings klar, dass auch Niederlagen für unerfahrene und junge Spieler dazugehören – und so kamen sie beispielsweise in Wabern oder bei der SG Ehrenberg vor. „Wir müssen daraus lernen“, so der Coach. Der erste Tabellenplatz über Weihnachten soll nun den Lernprozess fördern und das gute Gefühl aufrechterhalten. Bis Januar sei aber erstmal Pause beim Wintermeister. Anfangen will der HSV dann wieder Mitte Januar – je nach Wetterlage, in der Halle oder schon wieder am Feld auf der Rhönkampfbahn.

Das Ziel in Hünfeld sei klar definiert: „Wir wollen uns weiterentwickeln“, unterstreicht Helmke. Dennoch möchte der HSV-Coach gerne bis zum Ende der Saison oben dranbleiben und im Titelrennen mitmischen. Doch das wird mit den vielen Derbys nicht so einfach, wurde bereits in der Hinrunde deutlich. Und in der Restrunde geht es verrückt weiter: Sieben Derbys am Stück bestreitet der HSV nach Plan ab Ende Februar, es warten Johannesberg, Flieden, Eichenzell, die SGB, Soden, Ehrenberg und Bronnzell. Die Augen und Ohren seien für potenzielle Neuverpflichtungen immer offen, so der Coach, „bislang ist aber nichts spruchreifes dabei“, erklärt Helmke abschließend.

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