Berichte sowohl in der Fuldaer Zeitung als auch in Osthessen Sport sind in Bezug auf das Halbfinal Pokalspiel SV Steinbach gegen den Hünfelder SV nicht richtig dargestellt. Zu keinem Zeitpunkt gab es von uns die Aussage nicht antreten zu wollen.
Wir konnten das Pokalspiel nur nicht am 29.Mai austragen da uns der Termin erst wenige Tage vorher mitgeteilt wurde und Teile unserer Mannschaft bereits andere Pläne hatten. Mit dem Verantwortlichen der Kreispokalspiele Bernd Kraft und Berthold Helmke vom SV Steinbach hatten wir uns geeinigt das Pokalspiel in der Vorbereitung auszutragen. Den ersten Informationen zufolge mussten die Kreispokal Spiele am 30. Juni alle abgeschlossen sein. Das würde jedoch bedeuten, dass die neuen Spieler nicht eingesetzt werden können, da die Spielberechtigung erst ab dem 1. Juli gilt. Die Spieler die den Verein verlassen haben wären zwar noch spielberechtigt befinden sich aber selbst bei ihren neuen Vereinen in der Vorbereitung und stehen erfahrungsgemäß auch nicht zur Verfügung. Da sowohl der SV Steinbach als auch der Hünfelder Sportverein das Kreispokal Spiel mit seiner Mannschaft für die Saison 2013/2014 austragen wollen, versuchten wir über den Hessischen Fußballverband in Erfahrung zu bringen ob es für dieses Problem eine Lösung gibt. Umso erstaunter waren wir als wir nach mehreren Gesprächen mit dem HFV von dem für den Hessenpokal zuständigen Jürgen Radek erfahren haben, dass aufgrund des langen Winters und die dadurch verursachte Unbespielbarkeit der Plätze die Frist zum Austragen der Kreispokalspiele auf den 22/23 Juli verlängert wurde. Dem Verantwortlichen für unseren Kreispokal, Bernd Kraft, war dies bis zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht bekannt. Nach einer telefonischen Rücksprach mit dem Verantwortlichen für den Hessenpokal wurde von Bernd Kraft für unseren Kreispokal eine Fristverlängerung bis zum 10.Juli gewährt. Hiermit können wir alle gut leben!
Das Kreispokalspiel SV Steinbach / Hünfelder SV findet auf Wunsch von Steinbach am 06. Juli um 17:00 statt.
Bei dem von uns betriebenen Aufwand das Halbfinalspiel doch noch auszutragen erübrigen sich die Steinbacher Vorwürfe der Unsportlichkeit von selbst. Wir vom Hünfelder Sportverein freuen wie in den vergangenen Jahren auf ein packendes Pokalspiel.
Lothar Mihm
1.Vorsitzender
Hünfeld (fs) – www.osthessen-sport.de
Der Hünfelder SV ist ein gesunder und gut geführter Verein: Das wurde auf der Jahreshauptversammlung am Mittwochabend deutlich, in der der Vorstand um den Vorsitzenden Lothar Mihm einstimmig wiedergewählt wurde. Neben sportlichen Erfolgen steht der Neun-Sparten-Verein auch finanziell auf gesunden Beinen, zudem stimmt die Jugendarbeit.
Neben Lothar Mihm und Stellvertreter Martin Abel wurden weiterhin Hubert Vogt als Schatzmeister, Hans-Peter Wiegand sowie Kulturwart Uli Ebert, Jugendwart Siggi Larbig und Frauenwartin Hannelore Dietz in ihrem Amt bestätigt. Kassenprüfer sind Thomas Latsch und Winfried Kehl. Dass der Verein gut aufgestellt ist, hob Vorsitzender Mihm hervor: Von 1354 Mitgliedern (Stand 1. April 2013) sind 524 unter 21 Jahren, das beweise die Attraktivität des Vereins bei Kindern und Jugendlichen, die sich beim HSV insgesamt neun Abteilungen anschließen können. Neben Fuß-, Hand-, Basket- und Volleyball sind das weiterhin Tischtennis, Leichtathletik, Gymnastik, die Herzsportgruppe oder der Lauftreff. An sportlichen Erfolgen herauszuheben ist neben dem Meistertitel der Oberliga-Volleyballer und dem damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga der Aufstieg der Fußballer in die Hessenliga. Zudem belegte Dirk Malsch bei einem 24-Stunden-Lauf in München mit 199,596 Kilometern souverän Platz eins.
Finanziell steht der Verein ebenfalls gut da: Nach einem Defizit im Vorjahr stand diesmal ein Plus von 2077 Euro in den Büchern. Ausgaben in Höhe von 336.774 Euro stehen 338.852 Euro Einnahmen gegenüber, was beweise, dass in Hünfeld solide gewirtschaftet werde, so Mihm. Eine besondere Ehre wurde Uwe Hoffmann zuteil: Der stellvertretende Handball-Abteilungsleiter ist gleichzeitig Trainer der zweiten Mannschaft, spielte lange Jahre in der Ersten und beteiligte sich durch diverse Trainer- und Funktionärstätigkeiten engagiert am Vereinsleben. Zudem wirkte er maßgeblich am Bau der Sportler-Lounge in der Kreissporthalle mit und erhielt für sein Engagement den Jürgen-Peter-Witrowski-Pokal als Anerkennung für besondere Dienste.