Aschaffenburg, 17. Oktober 2026 – Herbstliche Kälte, böiger Wind und zeitweise einsetzender Regen machten den diesjährigen Werfertag in Aschaffenburg zu einer echten Zerreißprobe für Mensch und Material. Die Bedingungen zwangen die Athletinnen und Athleten des Hünfelder SV dazu, die wärmende Trainingskleidung über dem traditionellen grünen Vereinstrikot so lange wie möglich anzubehalten. Dennoch verbuchte das kleine Hünfelder Aufgebot starke Ergebnisse und persönliche Bestleistungen.
Der Wettkampftag begann für den HSV um 12:15 Uhr mit dem Kugelstoßen und dem Speerwurf. Für Max Beckmann verlief das Kugelstoßen der männlichen Jugend U14 (MJU14) zäh. Bei den kühlen Temperaturen fand er sprichwörtlich keinen warmen Rhythmus und blieb mit einer Weite von 9,73 Metern spürbar hinter seiner persönlichen Bestleistung von 11,01 Metern zurück. Zeitgleich zeigte sich Ella im Speerwurf der weiblichen Jugend U18 (WJU18) nervenstark. Ihr gelang ein kontrollierter Wettkampf, bei dem sie ihre bisherige Bestmarke von 29,27 Metern leicht auf 29,78 Meter nach oben schraubte.
Um 13:30 Uhr folgten die Diskuswettbewerbe, bei denen die Hünfelder Athleten ihr Können zeigten. Trotz des teilweise glatten Rings behielt Max Beckmann die Nerven und präsentierte sich wie ausgewechselt: Er steigerte seine bisherige persönliche Bestmarke von 30,85 Metern um stolze 2,51 Meter auf hervorragende 33,36 Meter. In derselben Disziplin überzeugte auch Mariëlle Beckmann. Sie bestätigte mit einer Weite von 29,49 Metern eindrucksvoll ihre aufsteigende Tendenz in Richtung der magischen 30-Meter-Marke und kratzte damit trotz der rutschigen Bedingungen im Ring an ihrer persönlichen Bestleistung (29,91 Meter).
Abgerundet wurde der Wettkampftag am Nachmittag durch den Laufbereich. Um 14:45 Uhr ging Ella Kayser über die 2000-Meter-Distanz an den Start. In einem couragierten Rennen gegen die Uhr und den herbstlichen Wind stoppte die Zeit für sie bei 7:47,79 Minuten. Damit lief sie unter diesen schwierigen Bedingungen ein starkes Rennen.
Trotz der widrigen äußeren Bedingungen zog das Trainerteam ein rundum positives Fazit: Die Athleten des Hünfelder SV bewiesen enormen Charakter und belohnten sich für ihren kämpferischen Einsatz im Aschaffenburger Regen.
Presse:
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