Beim Leichtathletik-Cup 2026 im Stadion Am Hattenberg in Niederaula waren auch 8 Athleten des Hünfelder SV am Start. Und die wussten absolut zu überzeugen – allen voran Lilli Roth, die im Weitsprung mit hervorragenden 5,18 Metern glänzte.
Pool-Speere sorgen für Unmut
Da im Speerwurf-Wettbewerb ausschließlich vom Ausrichter gestellte Pool-Speere zugelassen waren, sahen sich die leistungsorientierten Athleten schon im Vorfeld um ihre Chancen gebracht. Für das Knacken offizieller Qualifikations-Normen sind exakt abgestimmte, vertraute Sportgeräte für Leistungssportler unverzichtbar.
Für Breitensportler bietet diese Regelung zwar theoretische „Chancengleichheit“, für den leistungsorientierten Nachwuchs bedeutet sie jedoch einen massiven Nachteil. Jeder Speer verhält sich je nach Schwerpunkt, Wicklung und Härtegrad im Flug anders. Wer Höchstleistungen abrufen will, muss sich blind auf sein Sportgerät verlassen können. Ein ungewohnter Pool-Speer kostet im entscheidenden Moment oft die entscheidenden Meter. Und so kam es dann auch: Die Weiten waren zwar solide, blieben jedoch durchgängig deutlich unter dem eigentlichen Leistungsniveau aller Werfer.