An den vergangenen beiden Wochenenden jeweils Hessische Hallen-Meisterschaften in Frankfurt-Kalbach und dann dieses Wochenende die Süddeutsche Hallen-Meisterschaften der Aktiven und Jugend U18 auch in Frankfurt-Kalbach. Es geht für einige Athletinnen und Athleten Schlag auf Schlag, wer die Qualifikationsnormen erfüllt hat, der sollte bei solch hochklassigen Wettbewerben auch starten. Nicht allein das Ergebnis zählt; es sollen auch Erfahrungen gesammelt werden, und die wurden auch gesammelt!
Exakt 800 Athleten, 115 Staffeln aus 273 Vereinen hatten gemeldet. Stolze Zahlen.
Aus dem HLV-Kreises Fulda-Hünfeld waren bei diesen Süddeutschen Meisterschaften der Hünfelder SV (13) und der TV Petersberg (1) vertreten.
Amelie Witzel springt zu BRONZE
Urkundenplätze (Platz 1 bis 8) erreichten:
- Amelie Witzel, WJU18, 3. Platz, Hochsprung mit 1,66 Meter, die Einstiegshöhe von Amelie mit 1,55 Meter schon ganz schön hoch, aber man muss für größere Höhen schon Körner sparen, bei 1,69 Meter fehlte gerade im dritten Versuch nicht viel
- Felix Veith, MJU18 (von der M15 hochgestartet), 7. Platz, 1.500m in 4:17,22 Minuten, das war wieder eine saustarke Leistung, Felix der Jüngste im Starterfeld, alle mindestens 1 Jahr älter, alle vor im 2 Jahre älter
- Edda Bischof, WJU18, 7. Platz, Kugelstoßen mit 12,91 Meter
- Greta Lucia Ritz, Frauen (von der WJU20 hochgestartet), 8. Platz, 400m in 58,14 Sekunden, im Vorlauf mit 57,88 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung erzielt, und in beiden Läufen wieder deutlich unter der Norm von 58,60 Sekunden für die Deutschen U20-Hallenmeisterschaften geblieben
- 4x200m, WJU18, 8. Platz, 1:49,01 Minuten, Startgemeinschaft Hünfeld-Baunatal-Friedrichstein, Lilli Roth, Lilianna Zirpel, Emma Röhrdanz, Hanna Knieper (alle Hünfelder SV)
Besondere Vorkommnisse
2 Staffeln der Startgemeinschaft Hünfeld-Baunatal-Friedrichstein waren am Start. Knapp eine Stunde vor Start mussten beide Staffeln durch den kurzfristigen Ausfall einer Sprinterin umgebaut werden. Mit Magenkrämpfen lässt sich halt nicht schnell laufen. Entsprechend waren dann aber die anvisierten Zeiten nicht mehr erreichbar, der Traum von einer Medaille ausgeträumt.
Aber es gab noch mehr
Für den 60m-Sprint waren bei der WJU18 in Summe 80 Athletinnen gemeldet. Von uns waren es 7 Athletinnen die die Qualifikationsnorm unterboten hatten. 2 konnten erkältungsbedingt nicht an den Start gehen, 2 weitere verzichteten im Hinblick auf die Staffeln auf den Start über 60m. Im Vorlauf sind dann Emma Röhrdanz (8,08 Sekunden), Lotte Schwarz (8,24 Sekunden) und Hanna Knieper (8,26 Sekunden) gestartet. Erwartungsgemäß war dann im Vorlauf schon Schluss; die 24 Schnellsten kamen in den Zwischenlauf. Für unsere Mädels waren es die Plätze 34, 44 und 47.
- Emma Röhrdanz war neben den 60m und der Staffel auch noch über die 200m-Distanz am Start. Hier wurde es in 26,45 Sekunden Platz 16. Das geht bei Emma normal schneller, aber Emma war auch ganz schön verschnupft.
- 800m standen für Linda Schmitt auf dem Programm. Nach 4 gelaufenen Runden gab es Platz 12 in 2:31,41 Minuten.
- Lina Veith wiederum startete über 1.500m. Die gelaufene Zeit bedeutete in der Endabrechnung Platz 20.
- Die 2. Staffel in der Besetzung Carlotta Eckardt, Zoe Kristin Page (beide GSV Baunatal), Svea Witzel und Frieda Auerbach (beide Hünfelder SV) kamen in 1:58,47 Sekunden auf Platz 19.
Für das, was wir gerade im Winter an Trainingsmöglichkeiten haben sind die erzielten Ergebnisse schon sehr gut. Auf dem Leistungsniveau auf dem wir uns hier bewegen braucht man auch im Winter stetig Tartanboden unter den Füßen. Und den haben wir bei den winterlichen Verhältnissen nur auf der Rhönkampfbahn in Hünfeld, bzw. in der Leichtathletikhalle in Frankfurt. Und Frankfurt ist ja nicht mal um die Ecke. Kurz gesagt brauchen wir auch in Osthessen dem Leistungsniveau entsprechende Trainingsmöglichkeiten.
Presse: