Südkorea: Deutsche M50-Sprintstaffel erkämpft starken 5. WM-Platz – Nils Milde als Schlussläufer mit dabei

Daegu (Südkorea) / Hünfeld – Was für ein Erfolg für das deutsche Masters-Nationalteam bei den World Masters Athletics Championships 2026 in Südkorea! Im hochkarätig besetzten Finale der 4×100-Meter-Staffel der Altersklasse M50 stürmte das deutsche Quartett in einer starken Zeit von 48,80 Sekunden auf den fünften Platz der Welt.

Mittendrin: Nils Milde vom Hünfelder SV, der nach seinem beeindruckenden fünften Platz im 3000-Meter-Hindernislauf einmal mehr seine Vielseitigkeit unter Beweis stellte. Als Schlussläufer brachte er den deutschen Staffelstab nach einem mitreißenden Rennen sicher und schnell über die Ziellinie.

Ein Rennen der Extraklasse gegen die Weltelite
Das Finale entwickelte sich von Beginn an zu dem erwarteten Sekundenkrimi gegen die absoluten Sprint-Weltmächte. Startläufer Stephan Schönberg (Jahrgang 1976) brachte das deutsche Team mit einem reaktionsschnellen Start hervorragend ins Rennen. Auf der Gegengeraden zündete Matti Schmidt (1976) den Turbo und hielt den Anschluss zur Spitzengruppe, bevor er das Holz in der Kurve perfekt an Björn Maier (1973) übergab. Maier wiederum schickte Nils Milde (1975) auf die finalen 100 Meter. Milde mobilisierte auf der Zielgeraden noch einmal alle Kräfte und verteidigte den fulminanten fünften Platz gegen die internationale Konkurrenz. Den Weltmeistertitel sicherten sich die Favoriten aus den USA, gefolgt von Japan auf dem Silberrang. Bronze ging an Frankreich, während sich Australien knapp vor dem deutschen Team den vierten Platz sicherte.
Kaum Pause: Morgen wartet das nächste Highlight

Für Nils ist diese Weltmeisterschaft eine Bestätigung seines Aufbautrainings. Nach einer monatelangen verletzungsbedingten Pause aufgrund von Rückenproblemen zeigt sich der Hünfelder wieder in ganz starker Form.

Zeit zum Verschnaufen bleibt dem frischgebackenen Fünften allerdings nicht: Bereits morgen steht für ihn der Start über die 5000-Meter-Distanz auf dem Programm. Nach den kräftezehrenden Hindernis- und Sprint-Einsätzen wird dieses Langstreckenrennen eine weitere mentale und physische Prüfung – das gesamte Team in der Heimat drückt dem Hünfelder Ausnahmeathleten die Daumen!

Presse:
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