Für die Deutschen Meisterschaften der U18 waren vom Hünfelder SV Edda Bischof (Diskuswurf, Kugelstoßen), Emma Röhrdanz (200m, 4x100m-Staffel), Hanna Knieper (100m, 4x100m-Staffel), Lotte Schwarz (4x100m-Staffel), Nika Marie Henkel (4x100m-Staffel) und Svea Witzel (4x100m-Staffel) gemeldet!
Schauplatz der Titelkämpfe war am vergangenen Wochenende vom 3. bis 5. Juli das Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid. An den drei Tagen kämpften 1.326 Athleten und 111 Staffeln aus 474 Vereinen um die Meisterschaften.
Los ging es am Freitag mit dem Diskuswurf der WJU18. Hier am Start: Edda Bischof. In der Meldeliste auf Platz 13 geführt, wurde es für sie mit einer grundsoliden Leistung und geworfenen 38,74 Metern am Ende Platz 16.
Und während der Diskuswurf noch lief, ging es bei der 4x100m-Staffel der WJU18 zur Sache. Hier am Start war die Staffel der Startgemeinschaft Hünfeld-Baunatal-Friedrichstein in der Besetzung Nika Marie Henkel, Lotte Schwarz, Hanna Knieper und Emma Röhrdanz. Svea Witzel kam als Ersatzsprinterin nicht zum Einsatz. Das Quartett – auf Platz 5 der Deutschen Bestenliste gelistet – hatte in gleicher Besetzung vor zwei Wochen die Süddeutsche Meisterschaft in 47,55 Sekunden ersprintet. Und die vier Mädels hatten sich einiges vorgenommen, wollten sie doch die Zeit von Koblenz noch etwas toppen. Der Lauf selbst war ohne sichtbare Fehler, aber etwas langsamer als in Koblenz. Die Zeit war mit 48,04 Sekunden knapp eine halbe Sekunde langsamer als die Bestleistung aus Rheinland-Pfalz.
4x100m-Staffel der StG Hünfeld-Baunatal-Friedrichstein auf Platz 9
Wie schon am Freitag ging es auch am Samstag bei Edda Bischof (WJU18) recht früh los – jetzt mit ihrer Paradedisziplin, dem Kugelstoßen! Edda hat sich in den letzten Wochen in die deutsche Spitze gestoßen und rangiert in der Deutschen Bestenliste auf Platz 5. Und es wurde ein ganz spannender Wettkampf. Am Ende fehlte die Winzigkeit von fünf Zentimetern zu Bronze. Das schmälert aber in keinster Weise die Leistung von Edda; die Entwicklung gerade der letzten Monate ist bombastisch.
Edda Bischof bestätigt mit Platz 4 im Kugelstoßen, dass sie zur deutschen Spitze gehört
Am Samstag waren dann noch Hanna Knieper über 100m und am Sonntag Emma Röhrdanz über 200m am Start. Wie erwartet, war für beide nach dem Vorlauf Schluss. Hanna kam in 12,72 Sekunden auf Platz 32, Emma in 25,71 Sekunden auf Platz 36.
Ein starkes Signal für die osthessische Leichtathletik
Mit diesen Ergebnissen im Gepäck – allen voran dem vierten Platz von Edda Bischof und den guten Platzierungen im vorderen deutschen Mittelfeld – fiel das Fazit der mitgereisten Trainer durchweg positiv aus. Sich auf nationaler Bühne gegen die große Konkurrenz so stark zu behaupten, ist alles andere als selbstverständlich. Die Tage von Wattenscheid haben eindrucksvoll gezeigt, dass sich die akribische Nachwuchsarbeit auszahlt. Diese Erfolge im Lohrheidestadion nehmen die jungen Athletinnen nun als wertvolle Erfahrung und vor allem als riesigen Motivationsschub mit in die Vorbereitung auf die kommenden Aufgaben. Die Leichtathletik-Zukunft schaut rosig aus!
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