Gestern und heute waren wir beim „6. Frankfurter WinterCup“. Und der war mit in Summe 666 Teilnehmern aus 107 Vereinen wieder stark besucht. Und es waren schon starke Teilnehmerfelder die da in der Leichtathletikhalle in Frankfurt-Kalbach zusammengekommen waren.
Der Frankfurter WinterCup – am zweiten Januarwochenende – ist bei vielen TOP-Athleten ein beliebter Wettkampf, um in die neue Saison einzusteigen und bei einem ersten Formcheck die Richtung für das bevorstehende Jahr vorzugeben.
In Frankfurt mit dabei waren vom Hünfelder SV 13 Athleten.
Der Samstag, ganz im Zeichen der U14-Athleten
Wir waren am Samstag mit 3 Athletinnen und 4 Athleten des unteren Jahrgangs der U14 in Frankfurt vertreten. Unterer Jahrgang bedeutet, die 7 sind zum Jahreswechsel von der Kinderleichtathletik zur klassischen Leichtathletik gewechselt.
Und für die 7 war erklärtes Ziel, dass sie Wettkampfluft in der größten der 3 Leichtathletikhallen in Hessen schnuppern konnten.
Parallel fand in der Halle auch ein Stabhochsprungwettbewerb statt. Und hier konnten die 7 auch erstmals so richtige TOP-Athleten ganz nah beim Stabhochsprung verfolgen. Das Ausrufezeichen setzte hier Amadeus Gräber mit übersprungenen 5,15 Meter. Amadeus ist u.a. zweifacher U20-Europameister, Deutscher Hallenmeister bei den Männern im Siebenkampf, …! Im Fernsehen sehen, oder direkt neben der Anlage stehen, wenn solche Höhen übersprungen werden, ist schon was ganz anderes!
Allein die Größe der Halle mit 56m x 135m beeindruckt schon. Und dann auch noch die vielfältigen Möglichkeiten. Zuerst ging es auf der Sprintgeraden mit 8 Bahnen über 60m Hürden und dann über 60m. Abschließend standen dann noch 800m auf der 200m langen Rundlaufbahn mit 4 Bahnen auf dem Programm. Und auch die Rundlaufbahn ist was zum Gewöhnen. Die Kurven sind überhöht, anders könnten die Kurven auch gar nicht so schnell durchlaufen werden.
Luna, Max und Tim Kottke, Emma und Frieda Hasenauer, sowie Ben Koppenhöhl und Samuel Knieper könnten mit ihren Leistungen zufrieden sein. Man war nicht immer vorne dabei, man brauchte sich aber auch nicht zu verstecken. Das waren alles grundsolide Leistungen. Und ab und zu war man, ob der vielen Eindrücke, auch schon mal etwas abgelenkt! Ein Fehlstart lässt grüßen -))!
Am Sonntag waren wir in kleiner Besetzung am Start.
- Zuerst war Maya Habl über die 60m Hürden am Start. 10,44 Sekunden bedeuteten Platz 10.
- Lilli Roth durchsprintet die 60m-Distanz in neuer Bestzeit von 8,31 Sekunden, verpasst den Einzug in den Finallauf ganz knapp! Zwei Stunden später heißt es über 200m Platz 13 im 46 Köpfe starken Teilnehmerfeld. Die Zeit 27,65 Sekunden.
- Greta Ritz bewältigt den 200m-Sprint in 26,67 Sekunden, Platz 8.
- Edda Bischof hat im Kugelstoßen nun endgültig auf die Drehstoßtechnik umgestellt. Edda steigert sich von Stoß zu Stoß von 11,99 Meter im ersten Versuch auf 13,75 Meter im sechsten Versuch. Alle Versuche gültig! Platz 4 in der sehr starken Konkurrenz, nur 3 Zentimeter hinter Platz 3.
Edda hat die Norm für die Deutschen U18-Meisterschaften im Kugelstoßen geknackt
- Linda Schmitt holt sich über 800m in 2:34,53 Sekunden Platz 3!
- Amelie Witzel überspringt im Hochsprung 1,58 Meter und landet auf dem 2. Platz.
Für unsere 6 war das mal wieder ein interessanter Tag. Ist schon toll, wenn man die Möglichkeit hat bei Wettkämpfen zu starten, bei denen auch richtige Hochkaräter am Start sind und auch richtig starke Teilnehmerfelder vorhanden sind! Und mit den gezeigten Leistungen braucht man sich auch nicht zu verstecken; man merkt einfach, man gehört mit dazu!
Trotz der bei uns in Osthessen in den Wintermonaten sehr bescheidenen Trainingsbedingungen hat beispielsweise Edda einmal mehr ihre Klasse unter Beweis gestellt. Und in naher Zukunft steht auch der ein oder andere Start bei den Süddeutschen Hallenmeisterschaften der U18 bereits fest. Die nächsten Wochen werden spannend werden!
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