(…) Hünfelder Teams auswärts erfolglos

(…) Für die Hünfelder Mannschaften lief es hingegen weniger erfolgreich: Sowohl die Frauen in der Oberliga als auch das Landesliga-Team der Männer zogen auswärts den Kürzeren.

Frauen-Oberliga: Waldgirmes II – Hünfeld 3:0 (25:15, 25:22, 25:22)

„Waldgirmes ist Aufstiegskandidat, sie waren auch stark mit ein paar Zweitliga-Spielerinnen aus der letzten Saison. Das war sowieso eine schwere Angelegenheit“, wusste HSV-Coach Uli Bönsch schon in etwa, was sein Team beim TVW II erwartet. „Ich hätte gerne etwas mitgenommen, wenigstens einen Satz, aber wir haben uns trotzdem nicht schlecht verkauft“. Denn personell waren die Hünfelderinnen gehandicapt, unter anderem fiel Finja Prokein verletzungsbedingt aus, Olga Kalinowska aus der Bezirksliga-Mannschaft musste durchspielen. „Das ist natürlich nicht ganz einfach“, gesteht Bönsch ein. Dennoch war der HSV anfangs auf Augenhöhe, gestaltete den ersten Satz bis zur Mitte ausgeglichen, brach dann aber ein bisschen in der Annahme ein. Die Sätze zwei und drei gingen dann jeweils mit drei Punkten an die Gastgeberinnen, „gegen abgebrühte und erfahrene Spielerinnen ist das nicht einfach“, so Bönsch, der aber betonte: „Ich bin nicht unzufrieden“.

Hünfeld: Brux, L. Prokein, Beyer, Bückner, Kalinowska, Paul, Winter.

Landesliga: Bergshausen – Hünfeld 3:1 (25:14, 16:25, 25:20, 27:25)

Die HSV-Männer kassierten unterdessen die erste Niederlage der Saison. Und es war ein Spiel, das von Kampf geprägt war. Bergshausen überraschte sogar den erfahrenen Uli Bönsch mit guten, aber noch unbekannten Spielern, die dem HSV das Leben schwer machten. Der erste Satz ging klar an die Hausherren, der zweite dann an die Hünfelder, die im dritten wieder den Kürzeren zogen. „Wir hatten unsere Chancen“, bedauerte Bönsch. So hatte in Durchgang Nummer vier ein Punkt gefehlt, dann wäre es in den Tiebreak gegangen. „Aber der Gegner hat super gefightet und auch athletische Vorteile, die wir nicht ganz wettmachen konnten“, sagte Bönsch. So war die Niederlage am Ende nicht unverdient und wirft den HSV in der Spitzengruppe etwas zurück.

Hünfeld: Lochner, Herrmann, Wessel, Ilin, Zukauskas, Wehner, Bönsch.

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Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2021/november/sgj-frauen-wie-im-rausch-huenfelder-teams-auswaerts-erfolglos.html (17.11.2021)

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