Satzung

des Hünfelder Sportvereins 1919 e.V.

 

§ 1
Name, Sitz

 Der am 01. August 1919 gegründete Sportverein trägt den Namen

 Hünfelder Sportverein 1919 e. V.

 Er hat den Sitz in Hünfeld.

§ 2
Zweck und Aufgaben

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinn des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung durch die Förderung des Volkssport nach dem Grundsatz der Freiwilligkeit unter Ausschluss von parteipolitischen, konfessionellen, beruflichen und rassischen Gesichtspunkten.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins erhalten sie nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurück.

§ 3
Geschäftsjahr

 Das Geschäftsjahr des Vereins beginnt am 01. Januar und endet am 31.Dezember.

§ 4
Entstehung der Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede Person werden, deren Ruf unbescholten ist.

Die Aufnahme in den Verein hat durch schriftliche Anmeldung beim Vorstand zu erfolgen. Dieser entscheidet über die Aufnahme. Minderjährige bedürfen zur Aufnahme der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.

§ 5
Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft wird beende!

a) durch freiwilligen Austritt,
b) durch Tod,
c) durch Ausschließung,
d) durch Streichung aus der Mitgliederliste

Der freiwillige Austritt kann durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand bei Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist zum Ende des Geschäftsjahres erfolgen. Das ausscheidende Mitglied bleibt bis zu diesem Zeitpunkt verpflichtet, die Mitgliedsbeiträge zu entrichten.

Der Tod eines Mitgliedes bewirkt sein sofortiges Ausscheiden.

Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen schwer verstoßen oder das Ansehen und den Ruf des Vereins – auch durch unsportliches Benehmen – geschädigt hat, mit sofortiger Wirkung durch den erweiterten Vorstand ausgeschlossen werden. Vor Beschlussfassung ist dem betreffenden Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich zu rechtfertigen. Der Ausschließungsbeschluss mit den Ausschließungsgründen ist dem betreffenden Mitglied durch eingeschriebenen Brief bekannt zu geben. Gegenden Beschluss steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss binnen einer Frist von einem Monat nach Erhalt des Ausschließungsbeschlusses eingelegt werden. Die nächste Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.

Ein Mitglied kann aus der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es drei Monate lang die Zahlung der Beiträge trotz Anmahnung verweigert hat. Die Streichung geschieht formlos durch den Vorstand.

§ 6
Mitgliedsbeitrag

Der Mitgliedsbeitrag ist eine Bringschuld. Seine Höhe wird in der Mitgliederversammlung in einfacher Mehrheit festgelegt. Sonderbeiträge können als Umlagen nur auf Beschluss einer Mitgliederversammlung erhoben werden und zwar nur für Zwecke, die der Erfüllung der gemeinnützigen Vereinsaufgaben dienen.

§ 7
Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

  1. Die Mitgliederversammlung
  2. Der Vorstand.

§ 8
Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

a) dem geschäftsführenden Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Ihm gehören an:

  1. Der 1. Vorsitzende
  2. Der 2. Vorsitzende
  3. Der Schatzmeister
  4. Der Schriftführer

b) dem erweiterten Vorstand. Ihm gehören an:

  1. Der geschäftsführende Vorstand
  2. Der Jugendwart
  3. Der Frauenwart
  4. Der Kulturwart
  5. Die Abteilungsleiter dem im Hünfelder Sportverein betriebenen Sportarten entsprechender Einteilung des Landessaribundes Hessen e.V. in seine Fachverbände.

Der geschäftsführende Vorstand kann für besondere Aufgaben Mitglieder des erweiterten Vorstandes zu Sitzungen berufen.

Der geschäftsführende Vorstand kann für besondere Aufgaben weitere Mitglieder in den erweiterten Vorstand berufen. Nach Erledigung der ihnen übertragenen Aufgaben scheiden diese aus dem erweiterten Vorstand wieder aus.

§ 9
Wahlen

Der Vorstand mit Ausnahme der Abteilungsleiter wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von einem Jahr gewählt. Die Abteilungsleiter werden bei Versammlungen der Abteilungen auf die Dauer von einem Jahr gewählt und von der Mitgliederversammlung bestätigt.

Bei mehreren Wahlvorschlägen für ein Vorstandsamt ist die Wahl geheim durchzuführen. Gewählt ist, wer die meisten Stimmen auf sich vereinigt.

Der Vorstand amtiert so lange, bis ein neuer Vorstand ordnungsgemäß bestellt ist. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so ist für den Rest der Amtsdauer ein Ersatzmann durch den erweiterten Vorstand zu bestellen.

§ 10
Sitzungen

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Sitzungen, zu denen vom 1. oder 2. Vorsitzenden eingeladen werden muss. Die Tagesordnung ist möglichst mit der Einladung bekannt zugeben.

Sitzungen sind einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn ein Drittel der Mitglieder des Vorstandes die Einberufung unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom 1. oder 2. Vorsitzenden schriftlich verlangt.

Über die Notwendigkeit der Sitzung des erweiterten Vorstandes entscheidet der geschäftsführende Vorstand.

§ 11
Beschlussfassung, Beschlüsse

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Er fasst alle Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Erschienenen; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters.

Die in den Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer der Sitzung zu unterzeichnen.

Versammlungsleiter ist der 1. Vorsitzende, im Falle der Abwesenheit der 2. Vorsitzende. Protokollführer ist der Schriftführer. Im Falle der Abwesenheit wird der Protokollführer vom 1. bzw. 2 Vorsitzenden bestimmt.

§ 12
Vereinigung von Vorstandsämtern

  1. Die Vereinigung von zwei Vorstandsämtern des geschäftsführenden Vorstandes in einer Person ist unzulässig.
  2. Die Vereinigung eines Amtes des geschäftsführenden Vorstandes mit einem Amt des erweiterten Vorstandes gemäß § 8 b, Ziffern 2) – 5) in einer Person ist zulässig.

§ 13
Die Mitgliederversammlung

Jährlich zu Beginn des Geschäftjahres hat eine ordentliche Mitgliederversammlung stattzufinden.

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Angabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen einberufen. Die Bekanntmachung erfolgt durch Aushang im Vereinsmitteilungskasten und durch die örtliche Tagespresse.

Die Tagesordnung der Mitgliederversammlung hat mindestens folgende Punkte zu umfassen:

  1. Jahresberichte des Vorstandes und der Abteilungsleiter
  2. Bericht der Kassenprüfer
  3. Beschlussfassungen über Satzungsänderungen
  4. Entlastung des Vorstandes
  5. Neuwahlen (Vorstand und zwei Kassenprüfer)
  6. Bestätigung der Abteilungsleiter
  7. Festlegung des Beitrages
  8. Verschiedenes

Anträge können nur dann zur Tagesordnung der Mitgliederversammlung genommen werden, wenn diese eine Woche vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand schriftlich vorgelegt werden.

Anträge könne im übrigen nur dann auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn dies durch einfache Mehrheit in der Mitgliederversammlung beschlossen wird.

Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Erschienenen. Zu Satzungsänderungen ist jedoch eine Stimmenmehrheit von 75% der zur Mitgliederversammlung Erschienenen erforderlich.

Stimmberechtigt sind nur Mitglieder ab dem 16. Lebensjahr.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen können vom Vorstand einberufen werden, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder die Einberufung von 20% aller stimmberechtigten Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe verlangt wird.

§ 14
Ehrungen

Mitglieder, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben haben, können durch Beschluss des Vorstandes ausgezeichnet werden. Die Auszeichnung soll nach den allgemeinen Grundsätzen erfolgen, die in einer Ehrenordnung festgelegt sind.

§ 15
Auflösung des Vereins

Über die Auflösung des Vereins oder die Anderung des Vereinszweckes kann nur beschlossen werden, wenn der Vorstand oder ein Drittel der Mitglieder dies beantragt und eine zu diesem Zweck einberufene außerordentliche Mitgliederversammlung mit zwei Drittel Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder entsprechend beschließt.

Die Abstimmung über die Auflösung ist namentlich vorzunehmen. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen übersteigt, an die Stadt Hünfeld zur Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege.

§ 16
lnkrafltreten

Diese Satzung tritt mit dem Tage der Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung in Kraft. Die Satzung des Hünfelder Sportvereins 1919 e. V. vom 07. März 1995 wird aufgehoben.

Hünfeld, 12. März 2001