Verbandsliga – Mit Hünfelds Höhenflug war „überhaupt nicht zu rechnen“

Hünfeld (ms) – www.osthessen-sport.de

Während in Osthessen endgültig der Winter Einzug gehalten hat, herrscht an der Hünfelder Rhönkampfbahn eitler Sonnenschein – denn dank einer starken Siegesserie ist der Hünfelder SV am letzten Spieltag vor der Winterpause an die Tabellenspitze der Fußball-Verbandsliga geklettert. Trotz der zuletzt bestechenden Form seiner Mannschaft genießt HSV-Coach Dominik Weber die fußballfreie Zeit, ist aber auch schon heiß auf die Rückrunde.

 „Wir sind sehr froh, dass wir uns in so einen Lauf gespielt haben. Damit war überhaupt nicht zu rechnen“, strahlt Hünfelds Coach Weber, der rundum zufrieden ist mit der Entwicklung seiner Mannschaft. Dennoch ist der Übungsleiter froh über die Fußballpause. „So habe ich mehr Zeit für meine Familie. Im Dezember bin ich jetzt auch in Elternzeit und das werden wir auch genießen“, freut sich Weber. Bis es im Januar wieder mit der Restrundenvorbereitung losgeht, müssen die HSV-Kicker aber nicht ganz ohne Fußball auskommen: Einmal pro Woche bietet HSV-Coach Weber ein freiwilliges Training an, betont aber auch: „Die Jungs sollen sich nach der starken Hinrunde erstmal ausruhen.“

Seine Elf aus den ersten 17 Spielen 40 Punkte, stellt mit 49 Toren die stärkste Offensive und eroberte dank des 4:2-Erfolgs gegen den FSV Dörnberg vor heimischer Kulisse im letzten Spiel vor der Winterpause die Tabellenführung von der SG Johannesberg, die sogar bereits eine Partie mehr absolviert hat als die Hünfelder. „Wir können uns auf unsere Offensivqualitäten verlassen und wir haben den Vorteil, dass wir dabei nicht von ein, zwei Spielern abhängig sind“, freut sich Weber, der mit Kevin Krieger (neun Tore), Maximilian Fröhlich, Sebastian Schuch und Christoph Neidhardt (alle sieben Tore) gleich vier Spieler hat, die „in der Lage sind, Spiele zu entscheiden“.

Der Saisonstart verlief für den ambitionierten HSV allerdings nicht ganz nach Wunsch: Zu wechselhaft waren die Ergebnisse und Leistungen der äußerst heimstarken Weber-Elf, die zwar zunächst mit einem 3:2-Erfolg gegen den SV Eschwege in die Runde startete, dann aber ein 3:5 bei Aufsteiger Dörnberg hinnehmen musste. Auch bei Neu-Verbandsligist Johannesberg zogen die Hünfelder den Kürzeren und unterlagen deutlich mit 0:4.Das knappe 0:1 beim SV Neuhof Anfang September war aber auch schon die bisher letzte Pleite, die der HSV hinnehmen musste. Seit dem 0:0 gegen den 1. FC Schwalmstadt, das auch den bislang einzigen Punktverlust auf heimischem Rasen bedeutet, haben die Hünfelder alle ihre Spiele gewonnen. „Ganz wichtig war mit Sicherheit der Sieg in Rothwesten (2:1), weil wir dort vorher noch nicht gewonnen hatten“, so Weber, dessen Team aber vor allem nach dem 6:3-Sieg über den Vizemeister der Vorsaison, den SSV Sand, erkannt hat, was in ihm steckt: „Das Spiel war unser Highlight. Dass wir nach dem 1:3-Rückstand noch 6:3 gewonnen haben, war schon überragend – gerade gegen Sand.“

Hinter dem osthessischen Führungsduo Hünfeld und Johannesberg klafft in der Tabelle bereits eine kleine Lücke. Auf Rang drei liegt CSC Kassel. Die Nordhessen, gegen die der HSV am 25. Februar mit einem Auswärtsspiel in die Rückrunde startet, haben sieben Punkte weniger auf dem Konto als der Spitzenreiter aus Hünfeld. Personelle Veränderungen sind nicht geplant, schließlich kommen mit Tarek Belaarbi, Niklas Wahl und Sebastian Ernst drei ganz wichtige Stützen in den HSV-Kader zurück, die in der laufenden Saison teilweise noch keine Minute auf dem Platz standen. „Das sind praktisch Neuzugänge für uns. Wenn sich ansonsten noch eine Situation mit einem Neuzugang bietet, verschließen wir uns auch nicht komplett. Aber wir sind nicht auf der Suche“, macht Weber klar.

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Fußball

Die gute Seele: Perlenhochzeit mit HSV begangen

Andreas Dulz ist ein echtes Original und unverzichtbar

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Schnell noch den Kaffee auffüllen, eine Zigarette rauchen und ein Tor des HSV bejubeln: Andreas Dulz kann Multitasking. Foto: Siggi Larbig

Neulich, als Andreas Dulz 74 Jahre alt wurde, waren sie alle da: Vorstand Lothar Mihm, Abteilungsleiter Mario Rohde oder Verbandsliga-Trainer Dominik Weber. Sie alle und noch viele mehr schätzen die „gute Seele“ des Hünfelder Sportvereins über die Maßen, bringen ihm Respekt und Vertrauen entgegen.

Diesen Status hat sich „Oarl“, der Mann mit dem Glasauge, über mittlerweile 30 Jahre erarbeitet. HSV ohne Andreas Dulz ist genauso wenig vorstellbar, wie Andreas Dulz ohne den HSV. „Der Verein hält mich fit, hat mir auch während meiner schweren Erkrankung geholfen, wieder auf die Beine zu kommen“, erklärt das Unikat, das vor gut zwei Jahren die eigentlich niederschmetternde Diagnose „bösartiger Magenkrebs“ erhalten hatte.

Doch Dulz ließ sich nicht unterkriegen, bekam vollste Unterstützung seitens des Vereins und ließ mit seinem ihm ganz eigenen Humor die Prozedur – Operationen, Entfernung des Magens, Chemotherapien – über sich ergehen. „Ich bin immer noch in Behandlung, aber mir geht’s gut“, sagt er und bietet eine Zigarette an.

Den Lebensmut habe er sich nie nehmen lassen und schon gar nicht wolle er sich in gänzlichem Verzicht üben. Dafür sei das Leben wahrlich zu kurz. Jemanden, dem vor zwei Jahren nicht die allergrößten Überlebenschancen eingeräumt wurden, kauft man das ab – ohne zu überlegen. Verheiratet war der verrentete Dachdecker nie, zumindest nicht im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches. Seine Liebe gebührt vielmehr dem Fußball, insbesondere dem HSV und der Rhönkampfbahn – seit 1987.

Vertrauen wird großgeschrieben

Weiland war er als Betreuer von Blau-Weiß Großentaft aktiv, seinem Heimatverein. Und als dieser in Hünfeld, seinem Wohnort, gastierte, wollte er die Großentafter Spieler nach Abpfiff in der mittlerweile geschlossenen HSV-Kneipe „Rhöntor“ zu 15 halben Hähnchen und 30 Litern Bier einladen. Doch die Spieler hatten nach der 0:4-Pleite keine Gelüste auf die kultigen Hähnchen Berti Vollmers, sondern zogen mit leeren Mägen von dannen. Dulz lud stattdessen die Hünfelder ein, verlebte einen spaßigen Abend – und blieb bis heute.

„Die Rhönkampfbahn ist mein zweites Zuhause, ich bin dort eigentlich jeden Tag und kümmere mich um alles, worum ich gebeten werde“, erklärt Dulz recht zurückhaltend sein Aufgabengebiet, das nach der Krebserkrankung nicht mehr so groß wie früher ist. Und doch ist er auch jetzt noch derjenige, der die Arbeit verrichtet, die niemand sieht. Der „Herr der Schlüssel“ öffnet die Tore, wann immer es sein muss, er kocht Kaffee, betreut Arbeiter, ist Trikotbeauftragter, Spaßvogel und Skatkönig. Das „Mädchen für alles“, wie Mihm respektvoll darstellt. Doch Dulz ist gar noch mehr, er ist gleichzeitig größter Fan des HSV, scheint sich über die Siege der Fußballer, Handballer oder Volleyballer manches Mal sogar mehr zu freuen, als die die Spieler selbst tun.

„Vertrauen“, so sagt Dulz, sei dem Vorsitzenden Lothar Mihm besonders wichtig – und Andreas Dulz kann der HSV zu jeder Sekunde vertrauen. Und auch wenn ihm die vielleicht 500 Schritte zur Rhönkampfbahn zunehmend schwerer fallen, ist für Dulz klar: „Ich werde dem HSV so lange treu bleiben, so lange ich laufen kann.“ Ganz so, wie es sich in einer traditionellen Ehe auch gehört.

Neue Serie:

Mit der heutigen Ausgabe starten wir die neue Serie „Die gute Seele des Vereins“. Darin stellen wir Menschen vor, die für gewöhnlich nicht im Fokus der Öffentlichkeit stehen, ihren Verein aber mit Rat und Tat unterstützen, stets anpacken und eigentlich unverzichtbar sind.

Autor: Johannes Götze

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Verbandsliga – Erste Nachholspiele schon am 18. Februar

Osthessen (tg) –www.osthessen-sport.de

Für die ersten Teams der Fußball-Verbandsliga startet die Restrunde bereits am 18. Februar. Für den RSV Petersberg, den Hünfelder SV und den TSV Lehnerz II fällt die Winterpause etwas kürzer aus als geplant.

„Wir wollen ja vermeiden, dass Hünfeld oder Lehnerz unter der Woche nach Willingen fahren muss, da bleibt neben dem Karsamstag und Ostermontag nur der 18. Februar“, erklärt Klassenleiter Horst Riemenschneider (Kassel). Insgesamt 17 Partien müssen noch nachgeholt werden, fünf Spiele alleine vom TSV Rothwesten. Der Hünfelder SV empfängt nun am 18. Februar den SV Adler Weidenhausen. Die Partie musste schon mehrfach abgesagt werden, nun wurde das Heimrecht getauscht, sodass auf Kunstrasen gespielt werden könnten. Gleiches Bild bei Lehnerz II gegen Rothwesten. Die Partie sollte eigentlich schon am Sonntag in Rothwesten stattfinden, nun wird am 18. Februar in Lehnerz gespielt. Über Ostern sind Bad Soden, Lehnerz II, Hünfeld und Johannesberg jeweils doppelt im Einsatz, alle vier Teams spielen jeweils am Samstag als auch am Ostermontag. Am 25. Februar soll bereits der erste komplette Spieltag stattfinden. Sollten hier erneut Partien ausfallen, könnte es zu weiteren Problemen kommen.

Die ersten Spiele nach der Winterpause:

  1. Februar, 14.30 Uhr Hünfeld – Weidenhausen
  2. Februar, 14.30 Uhr CSC Kassel – Hünfeld
  3. März, 15.00     Uhr Hünfeld – Johannesberg

Nachholspiele über Ostern

Karsamstag, 15.30 Uhr  Willingen – Hünfeld

Ostermontag, 15 Uhr Eschwege – Hünfeld

 

 

Fußball

Bericht Dome Weber

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Verbandsliga – Fröhlich und Schuch führen Hünfeld an die Spitze

 

Hünfeld (jom) – Angeführt von einem bärenstarken Maximilian Fröhlich gewann der Hünfelder SV in der Fußball-Verbandsliga gegen den FSV Dörnberg mit 4:2 (1:0) und baute seine Siegesserie auf neun Spiele in Folge aus. Damit sprang der HSV erstmals in dieser Saison an die Tabellenspitze und überwintert auf dem Platz an der Sonne.

 „Heute hat nicht unbedingt die bessere, sondern die cleverere Mannschaft gewonnen. Hünfeld war eiskalt vor dem Tor, insgesamt war das Spiel aber sehr eng“, analysierte Dörnbergs Trainer Dirk Lotzgeselle nach dem Spiel. In der Anfangsphase war Hünfeld jedoch noch die klar bessere Mannschaft. Sebastian Schuch wurde zwei Mal per Kopfball nach Ecken gefährlich, zwingende Chancen konnten sich die Hünfelder jedoch trotz ihrer Überlegenheit nicht herausspielen. Nach 20 Minuten dann die verdiente Führung für Hünfeld: Maximilian Fröhlich legte von links quer auf Marius Bublitz, der konnte in das leere Tor einschieben. Danach verpasste es Hünfeld, die Führung auszubauen. Christoph Neidhardt und Sebastian Schuch vergaben zwei gute Chancen, ehe Dörnberg langsam stärker wurde. Kurz vor der Halbzeit kam Dörnberg auf und hatte gute Chancen auszugleichen. Die beste vergab Rico Lotzgeselle, der den Ball nach einem Querpass von Pascal Kemper aus kurzer Distanz im leeren Tor nicht unterbringen konnte. „Wir sind vor der Halbzeit nochmal in Hektik geraten und haben Dörnberg stark gemacht“, gab Hünfelds Julian Rohde nach dem Spiel zu.

Nach der Halbzeitpause reagierte Hünfeld dennoch sehr gut. Direkt nach Anpfiff fand Fröhlichs Ecke Schuch, der zum 2:0 einköpfte. Das Spiel war nun sehr ausgeglichen und beide Mannschaften hatten gute Chancen. Nach rund 50 Minuten dann der Aufreger des Spiels: Hünfelds Franz Faulstich wurde wegen wiederholten Foulspiels vom Platz geschickt, die Aktion die dazu geführt hatte, war aber eher ein Foul eines Dörnbergers. In Überzahl konnte Dörnberg dann den Anschlusstreffer erzielen. Eine Flanke kam auf Dennis Dauber, der per Direktabnahme aus kurzer Distanz einnetzte (60.). Hünfeld ließ sich jedoch nicht beirren und baute die Führung weiter aus. Nach 65 Minuten legte Fröhlich erst auf Schuch in die Mitte ab, der eiskalt einschoss (65.), ehe Fröhlich selbst gut 120 Sekunden später nach einem starken Solo von Christoph Neidhardt über die rechte Seite das 4:1 erzielte

In der Schlussphase zogen sich die Hünfelder dann zurück und verwalteten das Ergebnis. Dörnberg sorgte nur noch für das 4:2. Dennis Dauber fälschte einen Freistoß von Pascal Kemper leicht ab. Mit Glück landete der Ball am Pfosten und prallte ins Tor. Gefährlich wurde der Aufsteiger dem neuen Tabellenführer jedoch nicht mehr, der das entsprechend ausgiebig schon auf dem Platz feierte. „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung heute. Wir haben verdient gewonnen gegen einen wirklich starken Gegner. Auf die Tabellenführung bin ich nicht sehr heiß. Es ist zwar schön, aber entscheidend ist, was am Ende der Saison passiert“, erklärte Hünfelds Trainer Dominik Weber zurückhaltend.

Hünfelder SV: Ruck – Bambey, Häuser, Faulstich, Witzel – Budenz, Rohde – Neidhardt (87. Trabert), Bublitz (55. Kröning), Fröhlich (84. Gadermann) – Schuch.

FSV Dörnberg: Plavcic – Gunkel, Grenzebach, Lotzgeselle D. Richter, Plettenberg – Wenzek (68. K. Richter), Kloppmann (68. Seidel), Lotzgeselle (46. Bingül), Müller, Dauber, Kemper.

Schiedsrichter: Jeffrey Euchler (Herolz)

Tore: 1:0 Marius Bublitz (20.), 2:0 Sebastian Schuch (47.), 2:1 Dennis Dauber (60.), 3:1 Sebastian Schuch (65.), 4:1 Maximilian Fröhlich (67.), 4:2 Dennis Dauber (81.)

Zuschauer: 100.

Gelb-Rote Karte: Franz Faulstich (Hünfeld, 52.)

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Überragender Fröhlich führt den HSV zur Wintermeisterschaft

 

Verbandsliga: Trotz Faulstichs Platzverweis siegt Hünfeld gegen Dörnberg

Der Hünfelder SV hat auf heimischem Kunstrasen die Tabellenführung der Verbandsliga erobert. Dank eines überragenden Maximilian Fröhlich, der an allen vier Toren direkt beteiligt war, gewann der HSV gegen die Kunstrasenexperten aus Dörnberg mit 4:2 (1:0).

Hünfeld übernahm von Anfang an die Spielkontrolle und hätte die Begegnung schon früh deutlicher gestalten können. Den jedoch einzigen Treffer in Hälfte eins erzielte Marius Bublitz, nachdem Lukas Budenz Maximilian Fröhlich herrlich in Szene gesetzt hatte und dieser nur noch quer legen musste (19.). Schon zuvor hätte die Kombination Budenz auf Fröhlich fast zum Erfolg geführt (14.), später verzog Christoph Neidhardt nach Fröhlichs Hereingabe überhastet (28.). Dann hatte Sebastian Schuch nach toller Vorlage von Sven Bambey noch die Großchance, scheiterte aber an Keeper Rajan Plavcic (38.).

Und so blieb das Ergebnis knapp, was Dörnberg vor der Pause hätte bestrafen müssen. Zunächst wurde Alexander Kloppmann im letzten Moment noch entscheidend gestört (39.), dann traf Rico Lotzgeselle den Ball nicht richtig, nachdem HSV-Keeper Christian Ruck vor seine Füße abwehrte (42.). Die dritte Riesenchance innerhalb kürzester Zeit hatte Pascal Kemper, der sich freistehend noch von Steffen Witzel abkochen ließ und kurz darauf verzog (43.).

Statt des Ausgleichs schlug Hünfeld nach dem Seitenwechsel eiskalt zu. Erneut war Fröhlich der Vorlagengeber, seine Ecke durfte Schuch quasi ungestört einnicken (47.). Eine Vorentscheidung war das 2:0 aber noch nicht, da der HSV kurz darauf nur noch zu zehnt war. Franz Faulstich durfte frühzeitig ins Warme – nach zwei Gelben Karten in Situationen, in denen man auch durchaus auf Freistoß für Hünfeld hätte entscheiden können (52.). Pech hatten die Hausherren also bei diesen Schiedsrichterentscheidungen, das nötige Glück hatte der HSV aber auch. Kurz darauf köpfte Dominik Richter nach einem Freistoß ans Aluminium.

Nach einer Stunde war Fortuna aber nicht mehr auf Seiten der Gastgeber, als Dennis Dauber der hochverdiente Anschlusstreffer gelang. Doch wieder war auf die Offensive der Hünfelder Verlass, als erneut Fröhlich perfekt für Schuch auflegte und den alten Zwei-Tore-Vorsprung wiederherstellte (65.). Und zwei Minuten später durfte Fröhlich nach überragender Vorlage von Christoph Neidhardt selbst jubeln. Zwar traf erneut Dauber nach einem Freistoß noch zum 4:2 (81.), es sollte aber trotz einiger kniffliger Situationen nichts mehr anbrennen.

„Vier Scorerpunkte auf diesem Niveau sind mir wahrscheinlich noch nicht gelungen“, freute sich Matchwinner Fröhlich, der von einem verdienten Sieg sprach und sich mit seiner Mannschaft über die Tabellenkonstellation freute. Der Hünfelder SV schob sich nämlich an der SG Johannesberg vorbei auf Rang eins und konnte somit die Wintermeisterschaft feiern. In diesem Jahr wird die Truppe von Dominik Weber nicht mehr von Rang eins verdrängt werden können. / kol

Die Statistik:

Hünfelder SV: Ruck – Bambey, Faulstich, Häuser, Witzel – Budenz, Rohde – Neidhardt (87. Trabert), Bublitz (55. Kröning), Fröhlich (84. Gadermann) – Schuch.
FSV Dörnberg: Plavcic – Gunkel, Grenzebach, D. Richter, Plettenberg – Wenzek (68. K. Richter) – Kloppmann (68. Seidel), Lotzgeselle (46. Bingül), Müller, Dauber – Kemper.

Schiedsrichter: Jeffrey Euchler (Schlüchtern).
Zuschauer: 150.
Tore: 1:0 Marius Bublitz (19.), 2:0 Sebastian Schuch (47.), 2:1 Dennis Dauber (60.), 3:1 Sebastian Schuch (65.), 4:1 Maximilian Fröhlich (67.), 4:2 Dennis Dauber (81.).
Gelb-Rote Karte: Franz Faulstich (Hünfeld, 52.).

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Nils Wenzel is back

Wenzel

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Timon Falkenhahn 4:0

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Marius Bublitz 3:0

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Ulstertal Teil III

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Marius Bublitz 2:0

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Ulstertal-Teil II

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1:0 Marius Bublitz

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Ulstertal-Teil I

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Hünfeld – Dörnberg (Sonntag; 14.30 Uhr)

Zuletzt war der Hünfelder SV vor drei Wochen gegen Hessen Kassel II im Einsatz, seitdem fielen drei Spiele ins Wasser. „Die Situation ist unbefriedigend, ich hoffe, dass wir die Form halten können. Ich fand gut, dass das Testspiel gegen Steinbach stattgefunden hat, das war auch ein guter Test“, meint HSV-Coach Dominik Weber, dessen Team sogar noch vor der Winterpause an die Tabellenspitze springen kann und gegen den Aufsteiger den neunten Sieg in Folge anpeilt. „Wir freuen uns drauf, dass es wieder losgeht und haben aus dem Hinspiel (3:5, Anm. d. Red.) ja noch etwas gutzumachen. Wir wollen ganz klar die drei Punkte in Hünfeld behalten“, macht Weber klar, der nach Möglichkeit auf Rasen spielen will und auch optimistisch ist, dass das funktioniert: „Der Platz liegt ganz gut da.“ Niklas Wahl fehlt weiterhin, Kevin Krieger (USA-Aufenthalt) ebenfalls, zudem muss Sebastian Körner (Adduktorenprobleme) weiterhin passen. Dafür haben Tarek Belaarbi und Nils Wenzel Anfang der Woche erste Gehversuche im Training unternommen und sind Optionen für den Kader, während Weber noch um Lukas Budenz (Oberschenkelprobleme) bangt.

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171124-Rasenplatz gesperrt

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Bilder Steinbach Teil III

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3:3 zwischen Hünfeld und Steinbach

Muss Steinbach bis zum 16. Dezember spielen

„Bei uns sind jetzt schon drei Spiele in Serie ausgefallen. Das habe ich überhaupt noch nicht erlebt und wir haben ja immer noch ein Punktspiel gegen Dörnberg für kommendes Wochenende angesetzt. Von daher bin ich heilfroh, dass wir so ein Spiel so kurzfristig abmachen konnten, um zumindest ein bisschen im Rhythmus zu bleiben, nachdem es in den Wochen davor so gut gelaufen hat“, sagte Hünfelds Trainer Dominik Weber, der auf Julian Rohde (Bluterguss in der Wade, zugezogen im Training vergangenen Mittwoch), Kevin Krieger (USA-Aufenthalt) und den beruflich verhinderten Marius Bublitz verzichten musste.

Zunächst hatte sich Weber mit Hessenligist Ederbergland in Verbindung gesetzt, doch die wollten ihr spielfreies Wochenende lieber genießen. Als dann die Steinbacher Absage gegen Watzenborn feststand, ging alles ganz schnell.„Wir waren am Freitag mit einem Platzgremium bei uns auf dem Platz, da konntest du nur mit Gummistiefeln drauf“, beschreibt Steinbachs Coach Petr Palitaka die Situation am Mühlengrund. „Deshalb war dieser Test verdammt wichtig, um ordentlich in Bewegung zu bleiben.“ Paliatka selbst schaute sich das Treiben von draußen an. Genau wie der am Halswirbel verletzte Petr Kvaca. Auch im Tor stellte Steinbach um: Mahsuni Algac bekam seine Einsatzzeit anstelle von Marco Motzkus. „Das galt aber nur für diesen Test“, erstickte Paliatka gleich alle möglicherweise aufkommenden Gerüchte sofort im Keim.

Indes hat man den Rasen in Steinbach gelocht in der Hoffnung, dass das Wasser besser abfließen kann und zumindest das am 2. Dezember angesetzte Heimspiel gegen Ginsheim noch angesetzt werden kann. Weitere Ausfälle von Heimspielen wird es aber vermutlich nicht mehr geben: Klassenleiter Jürgen Radeck soll bereits angedeutet haben, dass sogar das ausgefallene Spiel gegen Rot-Weiß Frankfurt eventuell am 16. Dezember nochmals angesetzt wird. Zudem könnte es sein, dass der SVS seine Spiele auf einem der Kunstrasen in Hünfeld oder Asbach austragen muss.

Was das Spiel an sich angeht, ging Steinbach durch einen Schuss von Dimitrijevic (17 Meter unter die Latte) in Führung. Hünfeld drehte das Spiel innerhalb von 180 Sekunden. Erst legte Fröhlich für Schuch auf, dann traf Fröhlich nach einer vergebenen Chance von Schuch. Auch das dritte HSV-Tor erzielte dann Schuch.

Steinbach hatte das Spiel seinerseits zwischenzeitlich gedreht, weil der HSV bei einem Freistoß im Mittelfeld tief schlief und Michael Wiegand den ruhenden Ball blitzschnell ausführte.

Die Statistik

Hünfelder SV: Ruck; Häuser, Faulstich, Witzel, Kröning (78. Belaarbi), T. Trabert, Budenz, Neidhardt (68. Lovakovic), Bambey, Fröhlich, Schuch.
SV Steinbach: Algac; F. Wiegand, Bott, S. Trabert, Yildiz, Schaub, Dimitijevic, T. Wiegand, Schäfer, Ludwig, Münkel – Toskovic, M. Wiegand, Manns.
Schiedsrichter: Steffen Gaschitz (VfL Eiterfeld).
Zuschauer: 40.
Tore: 0:1 Sasa Dimitrijevic (17.), 1:1 Sebastian Schuch (29.), 2:1 Maximilian Fröhlich (32.), 2:2 Vuk Toskovic (72.), 2:3 Max Schäfer (75.), 3:3 Sebastian Schuch (81.).

Autor: Ralph Kraus

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Bilder Steinbach Teil II

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Steinbach-Fr-11-2017-16

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