Aufstiegsspiele zur Gruppenliga Fulda

Freitag, 31. Mai, 18.30 Uhr: KOL Mitte – KOL Süd

Dienstag, 4. Juni, 18.30 Uhr: KOL Nord – KOL Mitte

Freitag, 7. Juni, 18.30 Uhr: KOL Süd – KOL Nord

Sollte der Vertreter der KOL Süd Spiel 1 verlieren, werden die Termine von Spiel 2 und 3 getauscht.

Anmerkung: Sollte die SG Freiensteinau in der Kreisoberliga Süd auf Platz zwei landen, könnte das erste Spiel auf Samstag verlegt werden, weil die SGF am Mittwoch, 29. Mai das Kreispokalfinale spielt.

 

 

 

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Erst KSV die Daumen drücken, dann siegen

 Hessenliga: Erspielt sich Hünfeld Herzschlagfinale?

Zuletzt fehlte Julian Rohde wegen eines eingeklemmten Nervs. Kehrt der HSV-Kapitän direkt in die Startelf zurück? Foto: Siggi Larbig

Nur noch Siege zählen. Das dürfte mittlerweile jedem bekannt sein, der es mit dem Hünfelder SV hält. Der Anfang soll am Sonntag (15 Uhr) in Ginsheim gemacht werden, der Weg im Idealfall eine Woche später zu Hause gegen Bad Vilbel mit dem Klassenerhalt zu Ende gegangen werden. Doch schon vor Anpfiff am Sonntag könnte alles vorbei sein.

Die Ausgangslage:

Entweder ist bereits vor dem Spiel alles vorbei oder es geht für den Hünfelder SV am Sonntag darum, sich mit einem Sieg ein Herzschlagfinale zu erarbeiten. Vorbei ist es, wenn sowohl Griesheim (gegen Ederbergland) als auch Türk Gücü Friedberg (bei Hessen Kassel) gewinnen. Während HSV-Trainer Dominik Weber nicht unbedingt an Ederbergland glaubt („Griesheim wird mit einem Sieg den Klassenerhalt sichern“) ist er bei Hessen Kassel deutlich optimistischer. „Wir haben letzte Woche gegen Alzenau Schützenhilfe geleistet und hoffen, dass die jetzt auch zurückkommt, zumal Kassel die Punkte ja auch unbedingt aus Eigennutz benötigt.

Wissenswertes zum Spiel:

Dass der HSV ein Sieg benötigen wird, ist klar. Dass der im Bereich des Möglichen liegen könnte, zeigte der starke Auftritt zuletzt gegen Bayern Alzenau (1:1). Doch auf Teufel komm raus möchte Weber seine Mannen nicht losstürmen lassen. „Das wäre bei der Offensive fatal. Es darf sich kein Chaosspiel entwickeln, wir müssen vielmehr eine gute Balance finden“, erklärt der Trainer und verrät in Sachen Aufstellung und Taktik nicht zu viel. Offen ist, ob die Führungsspieler und Leistungsträger Niclas Rehm (nach Sperre) und Julian Rohde (nach Verletzung) direkt in die Startelf zurückkehren. Auch Daniel Kornagel ist wieder eine Alternative.

Der Gegner:

Das oft zitierte zweite schwere Jahr hatte für den VfB nur im Herbst eine etwas schwere Phase, als durch Verfehlungen abseits des Platzes Unruhe hereinbrach, die mit Trennungen von Spielern einhergingen. Das ist längst vergessen, auch weil im Winter mit Spielern wie Can Özer oder Mahdi Mehnatgir der Kader prominent verstärkt wurde. Mehnatgir und Özer erzielten seither starke 19 Treffer zusammen und sind Garanten dafür, dass der achte Platz aus dem Vorjahr sogar noch übertroffen werden könnte. Aktuell ist Ginsheim Siebter.

Die Statistik:

Fünf Hessenligisten haben mehr Treffer als der HSV (63) kassiert. Ginsheim gehört kurioserweise dieser Gilde mit 70 Gegentoren an. Allerdings erzielte das Team vom Mainspitzdreieck mit 66 Toren mehr als doppelt so viele Treffer als der HSV. Mit 28 eigenen Toren hat kein Hessenligist weniger als Hünfeld erzielt. Selbst Schlusslicht Neu-Isenburg bringt es auf 37. Das Hinspiel endete 1:0 für Ginsheim, weiland war der Gast aber das deutlich bessere Team auf der Rhönkampfbahn, ließ nicht eine glasklare Torchance zu.

Autor: Johannes Götze

 

 

 

 

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Bilder Michelsrombach

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HSV-Trainer Dominik Weber peilt ein Endspiel am letzten Spieltag vor heimischer Kulisse an. Foto: Siggi Larbig

HSV mit Hoffnung

Die geringste Chance auf das größte Wunder

Fünf Punkte beträgt der Rückstand, wie der SV Flieden wartet Fußball-Hessenligist Hünfelder SV seit sechs Spielen auf einen Sieg. Das 1:1 gegen das Spitzenteam Bayern Alzenau kann ohne Zweifel als Erfolg gewertet werden, einen großen Schritt macht der HSV damit jedoch nicht. Die Chance auf das Wunder steht und fällt mit Friedberg und den Buchonen.

Denn sicher ist: Nur eine Mannschaft einzuholen reicht nicht, für den rettenden 13. Tabellenplatz müssen sowohl Türk Gücü als auch Flieden überholt werden. Käme es zur Punktgleichheit, zöge Hünfeld auf Grund des direkten Vergleichs oder der Tordifferenz den Kürzeren. Trotz des 0:12-Untergangs von Friedberg in Gießen. „Nichtsdestotrotz bringt uns der Punkt Stand heute weiter“, sagte Trainer Dominik Weber auf der anschließenden Pressekonferenz, denn die Konkurrenz machte genau das, worauf der HSV nun hoffen muss.

„Ob der Punkt uns weiterbringt, werden wir dann sehen. Die Hoffnung besteht, auch wenn sie vielleicht nur noch ganz gering ist“, schob Weber nach. Das Restprogramm mit Ginsheim (A) und Bad Vilbel (H) ist unangenehm, unmöglich sind zwei Siege allerdings nicht. Wie schon gegen Gießen und in Baunatal zeigte Hünfeld eine ansprechende Leistung, wiederholen und auszahlen sollte sich das auch gegen Alzenau, gegen das der HSV auch fußballerisch überzeugen konnte.

Dies verdeutlichte auch FCB-Trainer Angelo Barletta, der den Punkt sehr gerne aus Hünfeld mitnahm: „Ich bin sehr froh, dass wir das 1:1 gemacht haben. Hünfeld war heute drauf und dran, das 2:1 zu schießen.“ Weber sah den zwischenzeitlichen Ausgleich selbstverständlich anders: „Der Wermutstropfen ist, dass wir gerade in der Anfangsphase nicht mit zwei Toren in Führung gegangen sind.“

Das letzte Fünkchen ist noch nicht erloschen

Dieser Faktor wird, sollte es für Hünfeld in die Verbandsliga gehen, der entscheidende sein: Mit 28 Toren stellt der HSV die mit Abstand harmloseste Offensive der Hessenliga, doch das letzte Fünkchen Hoffnung ist an der Rhönkampfbahn, die Angelo Barletta ganz nebenbei sehr lobte („Da können sich finanzkräftigere Vereine eine Scheibe von abschneiden, anstatt das in Spieler zu investieren“) noch nicht erloschen. 

„Wir wollen am letzten Spieltag nochmal die Möglichkeit haben, den Klassenerhalt zu schaffen“, gibt Weber die Marschroute bis zum Heimspiel gegen den FV Bad Vilbel aus. Wohlwissend, dass dies nicht mehr in den eigenen Händen liegt, denn nur ein einziger Punktgewinn von Türk Gücü Friedberg könnte diesen Wunsch begraben. (tw) +++

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Enno Hoyndorf verstärkt den HSV

letzter Verein Hessen Dreieich,

Spieler- 05-2019

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HSV will seine Hausaufgaben machen

 Ziel: Sechs Punkte

Hünfeld (pf) – www.osthessen-sport.de

Zumindest einen kleinen Funken Hoffnung hat der Hünfelder SV mit dem 1:1 gegen Bayern Alzenau am Leben gehalten. Noch mehr als das Ergebnis dürfte aber die Spielweise Mut machen, dass im Saisonendspurt der Fußball-Hessenliga noch die nötigen zwei Siege eingefahren werden – und unabhängig davon, ob es am Ende für den Klassenerhalt reicht, ist genau das das Ziel der Hünfelder.

Mit dem Auswärtsspiel in Ginsheim und dem Heimspiel gegen Bad Vilbel trifft der HSV noch auf zwei Gegner, für die es höchstens noch um die berühmte goldene Ananas geht. Hünfeld hingegen braucht sechs Punkte, dazu dürfen Friedberg und Griesheim jeweils maximal einen Punkt aus den verbleibenden zwei Partien holen. Die Mission ist also nicht leichter geworden, doch zumindest seine Hausaufgaben will der HSV bis Ende Mai machen und sehen, für was es letztlich reicht: „Es liegt leider nicht mehr in unserer Hand. Wir können nur unsere Aufgaben erfüllen“, weiß Trainer Dominik Weber.

Auch die Ausfälle von Niclas Rehm und Julian Rohde konnten die Hünfelder am Samstag gut auffangen – und das gegen eine Mannschaft, die in die Regionalliga möchte. „Für sie ging es um alles, da ist das Ergebnis eigentlich nicht hoch genug anzurechnen, wobei wir sogar etwas näher am Sieg dran waren“, meint Weber, der sich nun einen Schub nach vorne erhofft, wenngleich erneut einige Möglichkeiten ungenutzt blieben und auch das Gegentor hätte verhindert werden können. Für die beiden letzten Saisonspiele werden Rehm nach Rotsperre und aller Wahrscheinlichkeit nach auch Rohde nach Rückenproblemen wieder zurückkehren, dabei hat der HSV „im Endeffekt nichts mehr zu verlieren. Wir gehen relativ befreit in diese Spiele und denken weiter positiv“, stellt der Trainer klar.

Nicht besonders viel hat das Ergebnis derweil auch am anderen Ende der Tabelle geändert: Kassel bot Alzenau eine Stunde zuvor mit dem Remis gegen Waldgirmes die Steilvorlage, einen Riesen-Schritt in Richtung Relegation zu machen. So aber sind es weiterhin drei Punkte – und der FCB muss noch nach Gießen. „Heute war es sehr schwer für uns. Ich glaube das Ergebnis von Kassel hat uns eher gehemmt, als beflügelt. Aber dieses Phänomen ist ja in letzter Zeit auch in höheren Klassen zu beobachten“, meinte Alzenaus Coach Angelo Barletta, dessen Team vom HSV alles abverlangt wurde.

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Hünfeld II – Dipperz/Dirlos 3:1 (1:0)

Tore: 1:0 Sebastian Körner (11.), 2:0 Manuel Kröning (55.), 2:1 Felix Gutberlet (85.), 3:1 Ivan Lovakovic (88.)

Zuschauer: 60 

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Bilder Alzenau Teil II

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Die Hoffnung lebt

Hessenliga: Münkel trifft bei 1:1

Sechs Punkte müssen aus den verbleibenden Spielen in Ginsheim und gegen Bad Vilbel werden, auch die Konkurrenz muss mitspielen. Aber immerhin lebt nach dem 1:1 (1:1) gegen den FC Bayern Alzenau noch die Hoffnung auf den Hessenliga-Verbleib des Hünfelder SV.
Der HSV pfeift personell aus dem letzten Loch: gerade noch zwölf einsatzfähige Feldspieler zur Wahl. Kapitän Julian Rohde und Daniel Kornagel saßen zwar auf der Bank, stellten aber keine wirklichen Alternativen dar. Coach Dominik Weber vertraute – wie üblich gegen die Topteams – auf ein 5-2-1-2-System. Nicolas Häuser und Christoph Neidhardt rückten in die Startelf, Maximilian Fröhlich fand sich hingegen auf der Bank wieder. 
Doch die Verbliebenen waren von Minute eins hellwach: Florian Münkel hätte auf Vorlage Kevin Kriegers schon nach 80 Sekunden das 1:0 erzielen können, holte dies aber nach acht Minuten nach. Neidhardt behauptete sich gut, steckte durch auf Krieger, der den freien Münkel bediente. Die Führung war verdient – und hätte schnell höher ausfallen können: Erst fand Krieger den freien Neidhardt nicht (9.), dann schmiss sich Kreso Ljubicic in Neidhardts Abschluss (11.) und schließlich vergaben Münkel und Franz Faulstich nach einer Ecke eine riesige Doppelchance – gerade Faulstich hätte seinen Kopfball aus kurzer Distanz eigentlich unterbringen müssen (18.).

Witzel rutscht der Ball durch

Die Unterfranken taten sich bis dato schwer, überhaupt einen Fuß ins Spiel zu bekommen – und glichen mit dem ersten vielversprechenden Angriff aus: Top-Torjäger Hedon Selishta behielt im Strafraum die Ruhe, spielte quer auf Manuel Konate-Lueken, der über Sebastian Ernst hinweg traf (24.). Doppelt bitter: Innenverteidiger Steffen Witzel rutschte der Pass zwischen den Beinen durch. Bis zur Pause war das Spiel nicht mehr ganz so chancenreich, dafür umso intensiver und mit leichten Vorteilen für die Gäste. Die beste Möglichkeit vereitelte Ernst klasse gegen Gianluca Alessandro (33.). 

Der zweite Durchgang begann mit einem Feuerwerk des HSV, der durch Kevin Kriegers Freistoß (47.) oder Steffen Witzels Kopfball (48.) schnell auf 2:1 hätte stellen können, doch nach zehn Minuten übernahm Alzenau das Zepter und hatte in einem hochintensiven Spiel mit ganz wenig Leerlauf die etwas besseren Chancen, wenngleich Münkel mit etwas mehr Ruhe am Ball den Lucky-Punch in der Nachspielzeit hätte setzen können. Alzenaus Trainer Angelo Barletta war nachher „sehr, sehr zufrieden mit dem Punkt, weil Hünfeld durch einen Konter eher am Siegtor war“. 

„Es ist erst zu Ende, wenn’s zu Ende ist“, sagte HSV-Abteilungsleiter Mario Rohde, der mit der Leistung hochzufrieden war: „Wir haben heute über 90 Minuten aufopferungsvoll gekämpft und auch fußballerisch absolut überzeugt.“ Mit dem Ergebnis sei sein Team weiterhin im Rennen um den Klassenerhalt und verspricht, „dass wir die letzten beiden Spiele noch einmal alles rausfeuern. Ich bin nach wie vor der vollsten Überzeugung, dass wir den Klassenerhalt schaffen.“

Die Statistik:

Hünfelder SV: Ernst – Wenzel, Häuser, Faulstich, Witzel, Vogt – Alles, Dücker – Krieger – Neidhardt (89. Fröhlich), Münkel. 
FC Bayern Alzenau: Takidis – Kaiser, Milosevic (55. Sejdovic), Auer, Calabrese – Ljubicic, Wilke – Alessandro (73. Cetin), Köhler, Konate-Lueken (59. Niesigk) – Selishta. 
Schiedsrichter: Marius Ulbrich (Phönix Düdelsheim). 
Zuschauer: 240. 
Tore: 1:0 Florian Münkel (8.), 1:1 Manuel Konate-Lueken (24.).

Autor: Johannes Götze

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Hünfelder SV – Bayern Alzenau 1:1 (1:1)

Hünfeld: Ernst; Dücker, Häuser, Faulstich, Vogt, Münkel, Krieger, Witzel, Neidhardt ( 87. Fröhlich), Alles, Wenzel.

Alzenau: Takidis; Kaiser, Köhler, Calabrese, Ljubicic, Selishta, Konate, Alessandro, Auer, Milosevic, Wilke.

Schiedsrichter: Marius Ulbrich (Büdingen)

Tore: 1:0 Florian Münkel (8.), 1:1 Manuel Konate Lüken (24.)

Zuschauer: 200.

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