Engelhelms /Edelzell Teil II

Fußball

..aber in den Kabinen hat Michael Wingenfeld überragend saniert.

Fußball

Das ON|Sport-Kabinengespräch (5)

23.01.2019 – HÜNFELD

 

Beim HSV die Lust am Fußball wiedergewinnen

Wenn Väterchen Frost das Sagen hat, legen die meisten Sportler ihre wohlverdiente Pause ein. Während die Fußballer erst Ende Februar wieder in den Ligabetrieb einsteigen, legen Handballer, Wasserballer oder Tischtennisspieler langsam wieder los. Zeit, die ruhigere Phase des Jahres mit einer neuen Serie zu überbrücken. Vor dem Trainingsauftakt des Hünfelder SV nahm sich Neuzugang Florian Münkel Zeit für das “

ON|Sport-Kabinengespräch“. Nach seinem missglückten Engagement bei der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz will er den HSV nun zum Klassenerhalt verhelfen.

ON|Sport: Bereits im Dezember stand Ihr Wechsel zum Hünfelder SV fest. Was hat letztlich den Ausschlag gegeben, ins Team von Trainer Dominik Weber zu wechseln?

Florian Münkel: Ausschlaggebend war, dass ich nach Hünfeld gezogen bin. Bevor ich nach Fulda gewechselt bin, waren Mario Rohde und Dominik Weber schon an mir dran, aber ich wollte den Schritt über Lehnerz gehen. Dass es dann zum Zusammenschluss kommt, wusste ich da noch nicht. Anfangs lief es auch ganz gut, aber letztendlich war ich nur Ersatzmann, habe selten gespielt und da verliert man als Fußballer den Spaß. Deswegen habe ich mich mit Mario Rohde in Verbindung gesetzt und so kam es dann zustande.

ON|Sport: Sie kamen in den letzten Wochen nur noch in der zweiten Mannschaft zum Einsatz, in der Hessenliga das letzte Mal zu Beginn am ersten Spieltag. Würden Sie die Zeit in Fulda als verloren abstempeln?

Münkel: Ich will die Erfahrung nicht missen, es war der richtige Weg. Da es etwas professioneller aufgezogen wird, war das schon schön mitzuerleben. Und auch vom Team, muss ich sagen, hat das echt harmoniert. Aber ich konnte das dann nicht mehr vereinbaren mit Arbeit und Fußball. Samstags bei der Ersten mitfahren, kaum spielen und sonntags dann Zweite. Letztendlich hab ich dadurch die Lust am Fußball verloren.

ON|Sport: Wenn man 17 Jahre für denselben Verein spielt, wie schwer fällt ein Wechsel zu einem neuen Verein?

Münkel: In Steinbach war es sehr familiär, es war immer eine schöne Zeit gewesen. Ich denke, Hünfeld ist in der Hinsicht ähnlich aufgestellt und denke, dass es familiärer zugeht, als in Fulda.

ON|Sport: Das Szenario Klassenerhalt ist durch die unsichere Anzahl der Absteiger ziemlich undurchsichtig. Worauf wird es für Euch ankommen, um im Mai nicht unter dem Strich zu stehen?

Münkel: Ich habe ein paar Spiele von Hünfeld gesehen und habe immer gedacht, dass in der Mannschaft Potenzial steckt. Blöd war das jetzt natürlich mit dem Punktabzug, aber letztendlich müssen wir sehen, dass wir eine gute Vorbereitung an den Start legen und zum Auftakt Punkte holen, weil da haben wir Mannschaften auf Augenhöhe. Da müssen wir so viele Punkte holen wie es geht und dann bin ich optimistisch, dass es mit dem Klassenerhalt klappt. Florian Münkel, vielen Dank für das Gespräch. (Tino Weingarten) +++

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Fußball

Knie-Operation ist unumgänglich

 Hessenliga: Sebastian Schuch muss unters Messer

Bittere Nachrichten für den Hünfelder SV im Hessenliga-Existenzkampf: Stürmer Sebastian Schuch muss sich am Freitag einer Knie-Operation unterziehen und wird frühestens in sechs bis acht Wochen wieder ins Training einsteigen können.

„Für uns ist das ein herber Verlust, weil sich Basti in jedem Training und in jedem Spiel mit Feuereifer für das Team aufopfert und somit in unserer schwierigen Situation nicht nur als Stürmer sondern auch als Führungsspieler fehlen wird“, kommentiert HSV-Abteilungsleiter Mario Rohde den Ausfall. Der 30-jährige Schuch hat sich einen Knorpelschaden im Knie zugezogen, eine Operation ist unumgänglich. Glück im Unglück für den HSV: War Schuch in der bisherigen Runde der einzige echte Mittelstürmer, ist Winterneuzugang Florian Münkel ebenfalls ein „Neuner“ und wird somit wohl schon jetzt sein Startelfmandat für das so wichtige Auftaktspiel am 23. Februar in Griesheim sicher haben. Neuzugang Münkel ist wie der restliche Kader nun seit eineinhalb Wochen in der Vorbereitung. Und außer Schuch sind alle Spieler an Bord – auch Jonas Hosenfeld. Der 19-jährige Keeper hatte mit einem Wechsel zum Gruppenligisten Elters/Eckweisbach/Schwarzbach kokettiert, bleibt nun aber auf der Rhönkampfbahn, wie Rohde auf Nachfrage bestätigen kann. Für den Abteilungsleiter, der aktuell äußert nah an der Mannschaft ist, hinterlässt diese bislang einen guten Eindruck: „Man merkt eindeutig, dass die Jungs kapiert haben, um was es in den nächsten Wochen und Monaten geht. Der Spielplan spricht eine klare Sprache, wir müssen gleich zum Auftakt hellwach und bereit sein. Die Jungs geben in jedem Training Gas, die Beteiligung ist hervorragend. Bislang verläuft die Vorbereitung absolut positiv, Trainer Dominik Weber und ich sind absolut zufrieden.“ Neben Schuchs längerfristigem Ausfall bedauert Rohde dieser Tage somit nur einen weiteren Fakt: Die Absage des Testspiels am vergangenen Samstag bei Ligarivale SG Barockstadt. „Dass Barockstadt das Spiel abgesagt hatte, war ja absolut richtig, auch auf unserem Kunstrasen liegt aktuell noch Schnee. Trotzdem wird es für uns wichtig sein, dass wir nun schnell in den Spielrhythmus gelangen. Da soll uns besseres Wetter gerne als Hilfe von oben dienlich sein.“ Die Wetterprognosen dürfen Rohde zuversichtlich stimmen, damit der HSV am Samstag (14.30 Uhr) gegen Gruppenligist FSV Thalau und am Sonntag (15 Uhr) gegen Nord-Verbandsligist SV Adler Weidenhausen am heimischen Kunstrasen loslegen kann.

Dem HSV bereitet es Kopfschmerzen, dass sich Sebastian Schuch am Knie verletzt hat. Foto: Siggi Larbig

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Fußball

Dr. med. Hans Medler feierte seinen 95. Geburtstag

Hans Medler 95Dr. med. Hans Medler feierte am 24.01.2019 seinen 95. Geburtstag.

Dr. Medler ist seit dem 01.01.1942 Mitglied im Hünfelder Sportverein. In seiner aktiven Zeit war er Vereinsarzt des Hünfelder Sportvereins und bis ins hohe Alter Zuschauer unserer Fußballmannschaften. Außerdem war Dr. Medler lange Jahre Vorsitzender des Sportkreises Hünfeld. Für seine besonderen Verdienste zum Wohle des „kleinen HSV“ bekam er 1999 die Ehrenadel in Gold  und im Jahre 2004 die Ehrenmitgliedschaft.

Zu den zahlreichen Gratulanten gehörten auch unser 2.Vorsitzender Martin Abel sowie der Vorsitzende des Ehrenrates Jochi Hess.

Auf diesem Wege wünschen wir unserem lieben Sportfreund noch mal alles Gute und vor allem Gesundheit.

Geburtstage und Ehrungen

Hessische Hallenmeisterschaften 2019 der U20/U16 in Stadtallendorf

Schlag auf Schlag geht es momentan mit den Wettkämpfen unter dem Hallendach. Eine Woche nach den Aktiven und der U18 ermittelten an diesem Wochenende in Stadtallendorf die U20-Jugendlichen und U16-Schüler ihre Landesmeister.

Mit 550 Startern aus 114 Vereinen haben auch diese Titelkämpfe unter dem Hallendach eine gute Resonanz. Vom Hünfelder SV waren Antonia Franke, Clarissa Heinelt, Darius Link, Johannes Volkemer, Jule Noll und Marc Hansmeier mit dabei. Für alle waren es die ersten Hessischen Einzelmeisterschaften überhaupt; entsprechend viel Nervosität war dann auch vorhanden und das ein oder andere was im Training gut funktioniert ging dann doch nicht so leicht von der Hand / den Füßen.

Die Ergebnisse im einzelnen:

  • Antonia
    • 36.Platz über 60m (8,89 Sek, ein Start wie im Training und der Zwischenlauf wäre absolut drin gewesen)
    • 10.Platz über 300m (47,67 Sek, das erste mal  die 300m gelaufen und das bei Hessischen Meisterschaften, ein richtig gutes Ergebnis, und das wird noch besser)
  • Clarissa
    • 22.Platz über 800m (2:52,20 Sek, viel mehr war mit dem aktuellen Trainingsrückstand nicht drin, das Potential für schnellere Zeiten ist da)
  • Darius
    • 14.Platz über 60m (8,23 Sek, das war für den ersten richtigen Wettkampf schon hart, erst beim dritten Versuch ging es über die 60m, davor ein Fehlstart, dann ein Frühstart mit der roten Karte für den Startnachbarn, und dann ganz auf Nummer sicher, am Start ist dann auch die Zeit liegen geblieben, trotzdem für das erste mal schon sehr ordentlich)
    • 12.Platz im Weitsprung (4,88m im ersten Versuch und dabei gut 40 cm verschenkt, und dann passte der Anlauf nicht mehr ==> zwei ungültige Versuche waren das Ergebnis)
  • Johannes
    • 22.Platz über 60m (8,76 Sek, beim Start zu sehr auf Nummer sicher, und die verlorene Zeit kann man nicht mehr aufholen. 
  • Jule
    • 20.Platz über 800m (2:50,42 Sek, Platz „12-14“ wäre da schon drin gewesen, die ersten Runde war zu langsam, das mit den Ellbogen arbeiten anderer Läuferinnen hat Zeit gekostet)
  • Mark
    • 9. Platz im Kugelstoßen (9,92m am gestrigen Tag bedeuten eine Verbesserung der persönlichen Bestzeit um über einen Meter, im Training geht’s schon rd. 1,5 Meter weiter, mit etwas  Routine wird das deutlich besser) 

Für alle gilt, da ist noch eine Menge Luft nach oben. Ziel des Wettkampfes war für alle Erfahrung „Atmosphäre erleben, genießen und für zukünftige Aufgaben lernen“; und das Ziel wurde erreicht!

Leichtathletik - Aktuelles

Winterlaufserie 2019 Heringen, 1. Lauf, „Super Ergebnisse“

Heute fand der 1.Lauf der diesjährigen Winterlaufserie in Heringen, Veranstalter Triathletenschmiede Werratal e.V., statt. Der Hünfelder SV war durch 4 Leichtathleten vertreten; und die ließen es richtig knallen!

Die heutigen Ergebnisse im Einzelnen:

  • 5 km:
    • 1.Platz aller Starter, Henrik Jensen (18:14 Minuten)
    • 1.Platz aller weiblichen Starter, Maja Severloh (19:43 Minuten) und 4. Platz aller Starter
    • 1.Platz MJU18, Lennart Jensen (20:16 Minuten) und 5.Platz aller Starter
  • 10 km:
    • 1.Platz aller Starter, Max Schmitt (36:41 Minuten)

Die Platzierungen sind super; die Zeiten noch besser!! Gut gemacht!

Leichtathletik - Aktuelles

4. Eichenzeller Winterlauf

Osthessenzeitung.de schreibt: „Bei der mittlerweile vierten Auflage des Eichenzeller Winterlaufs waren über 150 Läufer – teils mit Handschuhen und Mütze, andere in kurzen Hosen – mit dabei. Über die 9,8 Kilometer sicherten sich Lorenz Rau (LG Fulda) und Johanna Heinbuch (Sterbfritz) den Sieg, über die fünf Kilometer setzte sich Mike Janiszewski (Wasserfreunde Fulda) durch, schnellste Frau war Lena Müller (Hünfelder SV).“

Kurz gesagt, unsere 13-jährige Lena gewinnt über 5 Kilometer die Frauengesamtwertung in 22:01 Minuten und unser Andre Sattler wird über 5 Kilometer Dritter in der Gesamtwertung mit 21:13 Minuten und gewinnt die Altersklasse AK40. Und mehr waren auch nicht von den Hünfelder Leichtathleten am Start! Keine schlechte Ausbeute!

Leichtathletik - Aktuelles

Lotto Hessenliga

Sa23.02.201915:00SC Vikt. GriesheimHünfelder SV
Sa02.03.201915:00Hünfelder SVSV Rot-Weiss Hadamar
So10.03.201915:00Spvgg.Neu-IsenburgHünfelder SV
Sa23.03.201915:00FC EderberglandHünfelder SV
Sa30.03.201915:00Hünfelder SVFC Eddersheim
Sa06.04.201915:00Hünfelder SVTürk Gücü Friedberg
Sa13.04.201915:00FSC LohfeldenHünfelder SV
Sa27.04.201915:00Hünfelder SVFC Gießen
Sa04.05.201915:00KSV BaunatalHünfelder SV
Sa11.05.201915:00Hünfelder SVFC Bayern Alzenau
So19.05.201915:00VFB GinsheimHünfelder SV
Sa25.05.201915:00Hünfelder SVFV Bad Vilbel

 

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Fußball

Landesliga – Hünfeld holt Maximalausbeute

Hünfeld/Kassel (fs) – Bockstarker Auftritt der Landesliga-Volleyballer des Hünfelder SV: Die Männer feierten beim 3:0-Erfolg gegen Frankenberg und dem 3:1-Sieg gegen Waldgirmes II zwei deutliche Erfolge vor heimischem Publikum – ebenso wie die Frauen, die Bergshausen II und Marburg II jeweils mit 3:0 abfertigten.

 

Landesliga: Hünfeld – Frankenberg 3:0 (25:16, 25:17, 25:15) und Hünfeld – Waldgirmes II 3:1 (17:25, 25:16, 25:13, 25:14)

„Am Jahresanfang ist das immer eine Standortbestimmung, aber die volle Punktausbeute nehmen wir gerne mit“, freut sich HSV-Spielertrainer Uli Bönsch über die beiden ungefährdeten Heimsiege. Gerade im ersten Spiel agierten die Hünfelder gegen ein nicht in Bestbesetzung angetretenes Team aus Frankenberg ganz souverän, obwohl Bönsch taktierte und einige Cracks für das Spiel gegen den Spitzenreiter aus Waldgirmes schonte. „Dadurch haben alle Spieler Einsatzzeiten bekommen“, erklärt Bönsch, dessen Team gegen den Spitzenreiter dann nicht ganz so gut in Tritt kam und den ersten Satz mit 17:25 klar verlor. „Danach haben wir etwas umgestellt, die Jungs haben die taktischen Anweisungen dann richtig gut umgesetzt“, freut sich Bönsch. So ließ der HSV der jungen, dynamischen Drittliga-Reserve aus Waldgirmes keine Chance mehr, gewann die Sätze mit 25:16, 25:13 und 25:14 mehr als deutlich und zog am Gegner vorbei auf Platz zwei hinter Rodheim II. „Jeder hat seinen Part gespielt. So kommt so ein Ergebnis dann auch mal zustande“, strahlt Bönsch.

Hünfeld: Bollgen, Bönsch, Herrmann, Ilin, Liwoch, Lochner, Marte, Növermann, Reckmann, Wehner, Weitzel

 

Frauen-Landesliga: Hünfeld – Bergshausen II 3:0 (25:14, 25:14, 25:14) und Hünfeld – Marburg II 3:0 (25:18, 25:15, 25:16)

Die Hünfelder Frauen konnten zwar nicht von Trainer Uli Bönsch, der parallel mit den Herren im Einsatz war, betreut werden, doch auch unter Thomas Prokein gab sich der HSV keine Blöße und feierte zwei mehr als souveräne Siege. „Die Frauen haben das nochmal einen Tick besser gemacht als die Männer, das war ganz souverän. Sie haben super gespielt, sehr gleichmäßig und konstant und sich nicht aus dem Rhythmus bringen lassen. Gerade das Aufschlagverhalten war sehr stark, insgesamt war das eine perfekte Mannschaftsleistung“, strahlt Bönsch. Mit den zwei Siegen liegt der HSV jetzt auf Rang drei und hat nur noch drei Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Gelnhausen.

Hünfeld: Brux, Wilde, L. Prokein, Növermann, Schumann, Schleicher, Seebach, Beyer, Fetten, Pape

 

Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2019/januar/landesliga-huenfeld-holt-maximalausbeute-horas-schlaegt-sich-wacker.html (22.1.19)

Volleyball

Toller Start nach Winterpause

Das junge Mädchenteam des Hünfelder SV hat bereits eine herausragende Hinrunde gezeigt und auch die Rückrunde startete bereits im Dezember mit guter Leistung und weiteren 3 Punkten, dennoch ist Trainerin Ines Prokein hoch erfreut, dass die Mädchen auch nach drei Wochen Ferien die Erfolgsserie fortsetzen konnten.

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Am Samstag, den 19.01.2019, gewann das Nachwuchsteam auch ohne Mannschaftsführerin Lara Prokein, die die Damen 1 in Hünfeld erfolgreich verstärkte, klar mit 3:0 Sätzen gegen VG Eschwege.

Der erste Satz war schnell und eindeutig mit 25:10 Punkten. Hier konnten sich die Hünfelderinnen insbesondere durch die starken Aufschläge von Finja Prokein so schnell absetzen.

Der zweite Satz wurde etwas knapper mit 25:20 Punkten, aber die Mittelblockerin Loretta Paul zeigte Mut und konnte mit ihren Angriffen Punkten. Finja Prokein gab dem Team darüber hinaus in der Feldabwehr die nötige Sicherheit. Über die Außenpositionen zeigten Lena Niehues und Merle Halling eine sehr gute Leistung und Mannschaftskapitän und Zuspielerin Anna Bückner sorgte für ausreichend Stabilität im Zuspiel. Die Diagonalspielerin Olga Kalinowska kam über Kopf nicht ganz so häufig zum Einsatz, zeigt ihre Stärken aber in der Feldabwehr.

Der dritte Satz ging mit 25:16 Punkten wieder klarer an die Hünfelder Mädchen.

Auch Libera Pauline Henkel konnte das Team einige Male mit guter Annahme verstärken. Die Auswechselspielerinnen Anna Fetten, Wiktoria Kalinowska und Olga Kinova bekamen teilweise kurze Einsätze, unterstützten das Team aber hervorragend und lautstark von der Bank aus.

 

Trainerin Ines Prokein freut sich besonders über eine tolle Mannschaftsleistung und einen super Teamzusammenhalt: „ Auch wenn einige Spielerinnen oft nicht zum Einsatz oder nur für wenige Punkte aufs Feld kommen, sind sie ein Teil des Teams und alle freuen sich gemeinsam, das finde ich klasse!“

Volleyball

Hessische Hallenmeisterschaften 2019 der Aktive/U18 in Frankfurt-Kalbach

Gestern und heute fanden die Hessische Hallenmeisterschaften 2019 der U18/Aktiven in der Leichtathletiksporthalle in Frankfurt-Kalbach statt.

Mit 599 Startern und 84 Staffeln aus 140 Vereinen haben die Titelkämpfe unter dem Hallendach eine gute Resonanz. Vom Hünfelder SV waren Marina Zachartschuk, Maja Severloh, Franziska Schmitt und Daniel Hahn mit dabei.

Die Ergebnisse im einzelnen:

  • Marina
    • 8.  Platz über 400m (62.88 Sek, trotz einer erst überstandenen Erkältung kam Marina sehr nahe an ihre persönliche Bestleistung heran)
    • 13.Platz über 200m (27,38 Sek, bedeuten im Vergleich zur Vorwoche eine deutliche Steigerung auch hier war der Abstand zur persönliche Bestleistung recht gering)
    • 5. Platz über 4 x 200m (1:49.39 Min; der erste Auftritt der neuen StG Königstein-Flieden-Hünfeld war schon sehr erfolgversprechend; Marina als Startläuferin und drei weitere Mädel aus Königstein lieferten ein beherztes Rennen ab)
  • Maja
    • 3. Platz über 3.000m (10:48,99 Min, dieses Rennen zeigte erneut die sehr positive Entwicklung von Maja; in konstant gelaufenen Runden verbesserte Maja ihre persönliche Bestleistung um über 16 Sekunden und verbesserte in der „Ewigen Bestenliste des Hünfelder SV die bisherige Bestleistung von Tanja Hausmann aus dem Jahr 2006 um knapp 48 Sekunden)
  • Franziska
    • Musste sich diesmal bei der Staffel mit der Reservistenrolle zufrieden geben. Die Normerfüllung für den 200m-Einzelstart bei den Hessischen Meisterschaften vor einer Woche kam leider eine Woche zu spät; ansonsten hätte Franziska heute im Einzelwettbewerb über 200m starten können. Die Reise nach Kalbach hat sich trotzdem gelohnt; anstatt eines Wettkampfes gab es eine schöne Trainingseinheit!
  • Daniel
    • 8. Platz über 1.500m (4:11,97 Min am gestrigen Tag bedeuten eine Verbesserung der persönlichen Bestzeit um rd. 10 Sekunden)
    • 6. Platz über 800m (2:02,02 Min; nach den 1500m am Vortag lief Daniel im zweiten von drei Läufen die 200m-Runden konservativ in 30,5 Sekunden pro Runde; im Ziel wirkte er im Gegensatz zur Konkurrenz noch sehr frisch; als Resümee bleibt festzustellen, dass die 800m trotz der ungewohnten Doppelbelastung hätten schneller angegangen werden können; aber danach ist man immer schlauer; die Normerfüllung für die Süddeutschen U23-Meisterschaften liegt für Daniel in greifbarer Nähe)

Wenn man sich die Leistungen und erreichten Platzierungen ansieht, und zusätzlich sieht unter welchen äußeren Rahmenbedingungen wir trainieren müssen (Sprint-/Hürdentraining auf Tartan ==> 260 Kilometer fahren), dann kann man vor den Leistungen der Athleten sprichwörtlich nur den Hut ziehen. Die Trainer Barbara Beschorner, Nils Milde und Rainer Hahn sind mit den Leistungen ihrer Schützlinge sehr zufrieden!

 

Leichtathletik - Aktuelles

Volle Punkteausbeute für Hünfelder Volleyballteams

Ein rundum erfolgreicher Spieltag liegt hinter den Hünfelder Volleyballteams! 

Die Kreisklasse Mädels gewannen 3:0 auswärts gegen die VG Eschwege (25:20 25:10 25:18) und behaupten ihren ersten Tabellenplatz.

Die erste Männermannschaft gewinnt ihre beiden Heimspiele gegen Frankenberg 3:0 (25:16 25:17 25:15 ) und Waldgirmes 3:1 (17:25 25:16 25:13 25:14 ) und steht damit auf einem super zweiten Tabellenplatz!

Die Landesliga Frauen schlagen mit jeweils 3:0 Bergshausen (25:14 25:14 25:14 ) und Marburg (25:18 25:15 25:16) zu Hause souverän.
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Volleyball

HSV beginnt das Training

 

Mit mehr Offensivpower und Münkel zum Klassenerhalt

Hessenliga: Unterfangen Klassenerhalt für den Hünfelder SV ist gestartet

Als letztes Team der drei hiesigen Hessenligisten hat der Hünfelder SV am Freitagabend die Vorbereitung auf die restlichen zwölf Begegnungen in Hessens Beletage aufgenommen. Mit dabei war auch Neuzugang Florian Münkel, der insbesondere für mehr Torgefahr sorgen und somit entscheidenden Anteil beim Unterfangen Klassenerhalt besitzen soll.

Griesheim, Hadamar, Neu-Isenburg, Ederbergland. Beim Blick auf das Auftaktprogramm des Hünfelder SV wird auch dem letzten Fußballkenner bewusst, wie wichtig die fünfwöchige Vorbereitung auf die Restrunde für die Haunestädter ist. „Wir freuen uns, dass es nun wieder los geht. In den kommenden Wochen müssen wir den Grundstein legen, um am Ende der Saison den Klassenerhalt feiern zu können“, sagt HSV-Coach Dominik Weber.
Besonders wichtig sei ihm der Fitnesszustand seines Teams, „doch das ist eigentlich Grundvoraussetzung, um überhaupt den nötigen Erfolg und Power für 90 Minuten zu haben. Wir müssen weniger eigene Fehler machen und selbst gegen Ende eines Spiels noch etwas hinbekommen.“ Konzentration ist demnach das A und O, was der der 38-Jährige erwartet – und diese soll sich auch vor dem Tor bemerkbar machen. Dort haperte es gewaltig, erst 17 Tore und damit die wenigsten der gesamten Liga, stehen zu Buche. „Deshalb liegt unser Augenmerk ebenso auf dem Herausspielen und Verwerten von Tormöglichkeiten.“

Dabei helfen soll Neuzugang Florian Münkel, der nach einem halben Jahr von der SG Barockstadt in die Rhönkampfbahn wechselt und „uns definitiv weiterhelfen wird“, weiß Weber. Der alleinige Heilsbringer wird der 28-Jährige wohl aber auch nicht sein, weshalb Weber seine Führungsspieler und Leistungsträger in die Pflicht nimmt. „Das Auftaktprogramm fordert uns direkt und wir müssen absolut in der Spur sein.“

Die Testspielgegner für den Hünfelder SV kommen, ausgenommen die SG Barockstadt, ausschließlich aus Ligen unterhalb der Hessenliga. „Das sind allerdings alles richtig anspruchsvolle Gegner“, macht Weber deutlich. „Wir haben Gegner ausgewählt, die eine Menge Qualität mitbringen. Außerdem sind diesmal ein paar neue Gesichter dabei, die man nicht in jeder Vorbereitung trifft.“ Mit Weidenhausen, Johannesberg und Vellmar sind drei Verbandsligisten dabei, zusätzlich hinzu kommen mit Bad Soden und Thalau zwei Teams, „die Verbandsliganiveau“ besitzen, so Weber. „Außerdem wollen wir ja zu Torerfolgen kommen. Dies werden wir im Training üben und im Spiel versuchen durchzudrücken.“

Die Testspiele in der Übersicht:

Samstag, 26. Januar, 11 Uhr, Kunstrasen Johannisau: SG Barockstadt – Hünfelder SV.
Samstag, 2. Februar, 14.30 Uhr: Hünfelder SV – FSV Thalau.
Sonntag, 3. Februar, 15 Uhr: Hünfelder SV – SV Adler Weidenhausen.
Samstag, 9. Februar, 17 Uhr: SG Bad Soden – Hünfelder SV.
Sonntag, 10. Februar, 14 Uhr, Kunstrasen Johannisau: SG Johannesberg – Hünfelder SV.
Samstag, 16. Februar, 14 Uhr: Hünfelder SV – OSC Vellmar

Tobias Konrad

Fußball

36. Nationales Hallensportfest der LG Eintracht Frankfurt

Beim 36. nationalen Hallensportfest der LG Eintracht Frankfurt in der Leichtathletikhalle in Frankfurt-Kalbach waren heute Franziska, Marina und Daniel am Start.

Die Ergebnisse:

  • Daniel (Männer)
    • 800m in 2:00,52 min, 6.Platz von 20 Startern
  • Franziska (WJU18), startet seit dem 1.1. in der Altersklasse WJ U18 und trifft damit in den Wettkämpfen nun auf Athletinnen aus 2 Jahrgängen, die Felder bei der WJ U18 waren riesig.
    • 200m in 28,72 Sek, Platz 41 von 58 Starterinnen, erster Start über diese Distanz
  • Marina (WJ U18)
    • 60m Hürden in 9,75 Sek, Platz 11 von 19 Starterinnen
    • 200m in 27,78 Sek, Platz 21 von 58 Starterinnen
Leichtathletik - Aktuelles

Hessische Hallen-Meisterschaften der Senioren, Altersklasse M60, Zbigniew wird Hessischer Senioren-Hallen-Vizemeister im Kugelstoßen

Die Vorbereitung für die diesjährigen Hessischen Meisterschaften der Senioren waren für Zbigniew Napiorkowski, den amtierenden Hessischer Senioren-Hallen-Meister im Kugelstoßen alles andere als optimal; der Rücken wollte nicht so wie er sollte. Von daher war in den vergangenen Monaten kein kontinuierliches Training möglich. Und trotz dieser Tatsache lieferten sich Zbigniew und sein größter Rivale, Hendrik Schaak aus Vellmar, heute einen packenden Zweikampf. Am Ende hatte Hendrik dieses mal die Nase mit 12,44 m vor Zbigniew mit 12,10 m vorn! Vor einem Jahr war es genau umgekehrt, da gewann Zbigniew souverän mit 12,90 m! 

Heute fehlte es bei Zbigniew im wesentlichen an der Spritzigkeit um zu gewinnen; kein Wunder bei dem aktuellen Trainingsrückstand. Es ist aber auch deutlich zu sehen, dass mit dem erforderlichen Training bei 12,90 m für Zbigniew noch nicht Schluss sein wird. Von dem nun Hessischer Senioren-Hallen-Vizemeister im Kugelstoßen, der auch bei den letzjährigen Polnischen Hallen-Seniorenmeisterschaften im Kugelstoßen einen hervorragenden 5. Platz und im Gewichtswurf sogar den 2.Platz belegen konnte, kann man noch einiges erwarten. 

Zbigniew freut sich auf alle Fälle schon auf die Revanche bei den nächsten Hessischen Meisterschaften. 

Von Trainerseite kann man da nur sagen: „Es macht Spaß mit Zbigniew zusammen zu arbeiten! Klasse gemacht! Weiter so!“. Und es ist schön auch zu sehen, wie unsere jungen Athleten schauen, wenn unser ältester Athlet die Kugel stößt, den Speer oder auch den Diskus wirft. Da kann man immer wieder was lernen!

Und vielleicht findet sich ja noch der/die ein oder andere Senior/Seniorin der/die Spaß an der Leichtathletik hat. Schön wäre es! Und wir beim Hünfelder SV würden uns freuen!

Leichtathletik - Aktuelles

Siebter Titel in Serie für Göbels Team

AH-Hallenkreismeisterschaften

Das Siegerteam posiert. Foto: privat

Erneut kein Vorbeikommen war bei der Hallenkreismeisterschafts-Endrunde der Alten Herren an der Spielgemeinschaft Hünfeld/Kirchhasel, die sich zum siebten Mal in Serie den Titel sichern konnte.

„Wir haben das ganz solide gespielt“, sagte Teamchef Bernhard Göbel, der feststellte, „dass war zwar mit die älteste Mannschaft waren, so aber vielleicht gleich wussten worauf es ankommen wird“. Und es kam auf das erste Spiel an, denn da trafen Hünfeld/Kirchhasel und Michelsrombach/Rudolphshan aufeinander – und der spätere Sieger behielt knapp mit 2:1 die Oberhand. Im Modus „Jeder gegen jeden“ ließen hiernach beide Teams keinen Punkt mehr liegen. Für den Sieger spielten Jürgen Ruschke; Andrej Dimitrov (2), Jürgen Fleischmann (1), Stefan Waider (3), Bernhard Göbel (1), Marcel Schmitt (1), Marcel Bednarek und Klaus Wagner.

Autor: Johannes Götze
Fußball

Bilder Adolph- Böhning-Pokal Teil I

Fußball

Ruck, Rohde und Co. souverä

Der Favorit gibt sich keine Blöße

 

Mit einem Team, das wahrscheinlich so auch nicht mehr zusammenspielen wird, hat sich der Hünfelder SV in der ersten Gruppe der Futsal-Kreismeisterschaften souverän durchsetzen können. Angeführt von den Routiniers Christian Ruck im Tor und Abteilungsleiter Mario Rohde auf dem Feld gab sich das bunt gemischte Team keine Blöße und gewann alle fünf Spiele souverän. Ebenfalls weitergekommen sind Steinbach II und Burghaun/Gruben, während für den Kreisoberligisten Rasdorf diesmal bereits in der Vorrunde Schluss ist. Am Samstag wird die Vorrunde komplettiert, dabei spielt vormittags ab 10.30 Uhr eine Gruppe in Schlitz und um 15 Uhr eine Gruppe in Hünfeld. Die Endrunde steigt am Sonntag in Hünfeld ab 14 Uhr.

Gruppe 1:

Burghaun/Gruben – Rasdorf 1:1 
Soisdorf – Steinbach II 1:3 
Dammersbach/Nüst – Hünfeld 2:6 
Soisdorf – Burghaun/Gruben 0:1 
Hünfeld – Rasdorf 3:1 
Steinbach II – Dammersbach/Nüst 3:0 
Burghaun/Gruben – Hünfeld 1:3 
Dammersbach/Nüst – Soisdorf 0:1 
Rasdorf – Steinbach II 2:2 
Dammersbach/Nüst – Burghaun/Gruben 0:2 
Steinbach II – Hünfeld 1:3 
Soisdorf – Rasdorf 0:0 
Steinbach II – Burghaun/Gruben 1:1 
Rasdorf – Dammersbach/Nüst 0:2 
Hünfeld – Soisdorf 1:0 

1. Hünfeld 5 Spiele / 16:5 Tore / 15 Punkte 
2. Steinbach II 5 Spiele / 10:7 Tore / 8 Punkte 
3. Burghaun/Gruben 5 Spiele / 6:5 Tore / 8 Punkte 
4. Soisdorf 5 Spiele / 2:5 Tore / 4 Punkte 
5. Rasdorf 5 Spiele / 4:8 Tore / 3 Punkte 
6. Dammersbach/Nüst 5 Spiele / 4:12 Tore / 3 Punkte

Mario Rohde spielte beim HSV mit, Sebastian Gensler (im Hintergrund) auch. Foto: Siggi Larbig

 

Fußball

Hallenkreismeisterschaften Lauterbach-Hünfeld – Wer schlägt den SVS?

Osthessen (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Im Fußballkreis Lauterbach-Hünfeld wird am Wochenende wieder der Futsal-Hallenkreismeister gesucht: In drei Vorrundengruppen kämpfen die Teams ab Freitag um den Einzug in die Finalrunde, die am Sonntag in der Hünfelder Kreissporthalle ausgespielt wird. Als Favoriten gehen traditionell mit Titelverteidiger SV Steinbach und dem Hessenligisten aus Hünfeld die beiden Schwergewichte des Kreises ins Rennen.

Mit dabei sind insgesamt 17 Teams und damit drei mehr als im Vorjahr, die zunächst in drei Vorrundengruppen die Teilnehmer der Endrunde ausspielen. „Für uns ist es sehr erfreulich, dass die Vereine den Futsal immer mehr annehmen. Und vielleicht schaffen wir ja nächstes Jahr noch eine Steigerung“, freut sich Kreisfußballwart Erhard Zink (Herbstein) über die Entwicklung.

In Hünfeld geht es am Freitag mit Gruppe 1 und dem Gastgeber los. Das Hessenliga-Team des HSV will nach der Niederlage im Vorjahr im „ewigen Finale“ gegen Steinbach einen neuen Anlauf auf den Titel starten, muss zunächst aber unter anderem an der SVS-Reserve vorbei. Am Samstagvormittag gehen in Schlitz die Partien der Gruppe 3 über die Bühne, die Hünfelder zweite Mannschaft und der Vorjahres-Dritte Dittlofrod/Körnbach kämpfen hier gemeinsam mit Kiebitzgrund/Rothenkirchen und zwei A-Ligisten aus dem Vogelsberg ums Weiterkommen, wobei nur die beiden besten Teams in die Endrunde einziehen. In Hünfeld geht es anschließend mit Gruppe 2 weiter, dann steigt auch der Titelverteidiger aus Steinbach ein und bekommt es in einer vermeintlich leichten Vorrundengruppe, aus der wiederum drei Teams weiterkommen, ausschließlich mit A-Ligisten und Außenseiter Soisdorf/Großentaft II zu tun.

Die Endrunde steigt am Sonntag ab 14 Uhr in Hünfeld. In zwei Vierergruppen werden die Halbfinalteilnehmer gesucht, die am Nachmittag in Halbfinale und Finale den Sieger suchen. Auch in diesem Jahr wird der Kreisfußballausschuss um eine Spende für die Kinderkrebshilfe bitten.

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Aushilfsstürmer Beikirch ebnet den Weg

SVS verteidigt den Titel

Der Hünfelder SV (in blau-weiß) musste dem SV Steinbach den Vortritt lassen. Foto: Siggi Larbig

Steht im Altkreis Hünfeld ein Fußballturnier welcher Art auch immer an, und die beiden Platzhirsche Hünfelder SV und SV Steinbach haben für den Wettbewerb gemeldet, dann treffen beide auch fast immer im Finale aufeinander. So auch bei der 33. Auflage des Großenbacher Hallenturniers, das am Sonntagabend der SVS für sich entscheiden konnte.

Der Vorjahressieger setzte sich in einem packenden Finale gegen den Rekordsieger mit 4:3 durch. Die Führung besorgte Christian Beikirch, der ansonsten das Tor des SVS hütet, diese Rolle aber für einen Tag mit Mittelstürmer Jan Ullrich tauschte. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Marek Weber wusste Steinbach eine kurze Schwächephase des HSV zu nutzen und zog dank der Treffer von Petr Kvaca, Marcel Ludwig und Dominik Hanslik fast schon uneinholbar davon. Weit gefehlt, denn Nicolas Häuser und Weber stellten das Spiel wieder scharf, doch in den verbleibenden fünf Minuten passierte nichts mehr.
Platz drei sicherte sich der Rasdorfer SC, der im kleinen Finale gegen die SG Burghaun/Gruben aufgrund Lorenz Wenzels Treffer schon zurücklag, in der Schlussphase aber die Partie durch Treffer von Marc Doebler und Claudius Wald doch noch drehte.

Für den SVS, der ausschließlich Spieler aus dem Verbandsliga-Kader entsandt hatte, lief bereits vor dem Finale alles nach Plan: In der Gruppenrunde wurde jede Partie klar gewonnen, Nachbar Burghaun/Gruben im Semifinale gar mit 9:0 abgeschossen. Der HSV musste im Halbfinale kurz zittern, denn gegen den Rasdorfer SC lag Hünfeld schnell 1:2 zurück und hatte Glück, dass Thomas Giemulla nicht gleich noch das 3:1 für den RSC nachlegen konnte. Anschließend machte der HSV kurzen Prozess. Auch in der Vorrunde hatte Hünfeld, betreut von Kapitän Julian Rohde und mit einer gemischten Mannschaft angetreten, keinerlei Probleme.

Webers kurzes Stelldichein

Lange Zeit ein Wettrennen um die Torjägerkannone boten sich Vorjahressieger Marcel Ludwig (Steinbach) und Marek Weber (Hünfeld). Beide gingen mit neun Treffern ins Finale, im Privatduell setzte sich dann Weber mit 2:1 durch. Weber reist in dieser Woche noch zurück in die USA, wo er weiterhin auf ein passendes Angebot eines Proficlubs spekuliert. Klappt dies nicht, wolle er die Restrunde für den HSV spielen.

Der SV Steinbach bot Jan Ulllrich; Lukas Gemming (3), Michael Wiegand (2), Dominiik Hanslik (5), Christian Beikirch (5), Patrick Faust (2), Petr Kvaca (4) und Marcel Ludwig (10) auf. Der Hünfelder SV spielte mit Pascal Baumgart; Nicolas Häuser (3), Sebastian Körner (2), Nico Urban (2), Marek Weber (11), Marcel Dücker (1), Lukas Halbleib (2), Jan-Luca Göbel (1), Hendrik Traud (2) und Franz Faulstich (5).

Zufrieden konnte auch die Turnierleitung sein: Zwar war die Kreissporthalle schon besser gefüllt, viele freie Sitzplätze gab es allerdings nicht. Dass das Turnier ohne größere Verletzung und äußerst fair zu Ende ging, war auch den stets umsichtigen Unparteiischen Marcel Lindemann (Rot-Weiß Burghaun), Stefan Zahn (SV Wölf), Oliver Rohrbach (Roland Rothenkirchen) und Matthias Weber (SG Dittlofrod/Körnbach).

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Autor: Johannes Götze
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