Schwalmstadt Teil I

Fußball

Wieder zu O

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Fußball

Hünfelderinnen gewinnen gegen Horas

Die Volleyballerinnen des Hünfelder Sportvereins zeigten am Samstag zwar nicht gerade ihr bestes Spiel der Saison, konnten sich aber dennoch 3:1 gegen den TV Fulda Horas durchsetzen. (+14, -19, +23, +24)

VB-TS-Frauen_26.11.Während die Hünfelderinnen den ersten Satz noch souverän und klar mit 25:14 gewannen, schlichen sich im zweiten Satz zu viele Eigenfehler und Abstimmungsschwierigkeiten ein. Horas zeigte außerdem vor heimischer Kulisse großen Kampfgeist und konnte sich gegen Hünfeld durchsetzen (19:25).

Im dritten Satz fand Hünfeld wieder besser zum eigenen Spiel zurück und setzte Horas mit guten Aufschlägen unter Druck. Gegen Mitte des Satzes ließ Hünfeld Horas jedoch wieder stark werden. Am Ende behielt Hünfeld jedoch die Nerven und konnte den Satz 25:23 für sich entscheiden. VB-TS-Frauen_26.11.

Im vierten Satz wollten die Hünfelderinnen den Sack dann zu machen und drei Punkte mit nach Hause nehmen. Horas stemmte sich jedoch mit aller Kraft gegen die Niederlage und schenkte Hünfeld nichts, so dass das tolle Publikum ein spannendes Derby zu sehen bekam. Letztlich setzen sich die erfahrenen Hünfelderinnen aber gegen die noch junge Horaser Mannschaft durch und gewannen den dritten Satz knapp mit 26:24. Aus der Mannschaftsleistung heraus hob Trainer Uli Bönsch Außenangreiferin Monika Wilde, die ein sehr gutes Spiel machte.

Es spielten: Doris Brux, Simone Eberle, Simone Fetten, Urte Pape,  Ines Prokein, Melanie Schleicher, Teresa Schuhmann, Katrin Schulze, Monika Wilde

Volleyball

Deutliche Leistungssteigerung bei den Regionalliga-Volleyballern

Mit einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber dem letzten Heimspiel präsentierten sich die Regionalliga-Volleyballer des Hünfelder Sportvereins am vergangenen Samstag gegen den Tabellenfünften TV Feldkirchen.

Dennoch musste sich das Team mit einem 1:3 geschlagen geben.VB-TS-Männer_26.11.

Während Hünfeld den ersten Satz nur knapp mit 23:25 verlor, konnten die Haunestädter den zweiten Satz mit 25:19 klar gewinnen. Libero Thommy Prokein war dabei wie immer eine große Stütze in Annahme und Abwehr und auch Jakob Wall zeigte ein gutes Spiel. VB-TS-Männer_26.11.

Im dritten Satz musste sich die Mannschaft dann mit 21:25 geschlagen geben. In der Folge zeigte Hünfeld jedoch noch einmal großen Kampfgeist im vierten Satz, konnte sich jedoch nicht in den Tie-Break retten (24:26). „Dabei hätten wir uns einen Punkt durchaus verdient gehabt“, resümiert Trainer Uli Bönsch, „doch leider gab es im Spielverlauf insgesamt zu viele Ups and Downs.“ Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung herausheben möchte er noch Christopher Lau, der sein in dieser Saison bisher bestes Spiel machte.

Hünfeld spielte mit: Uli Bönsch, Christopher Lau, Marek Liwoch, Thomas Prokein, Jakob Wall, Daniel Wehner, Aleksander Dimitrov, Alexander Gejn, Waldemar Weizel.

 

 

Volleyball

Schwalmstadt 80 Minuten in Unterzahl

Cetinkaya fliegt und FCS verliert

Wohl dem, der aus Schaden klug wird. Wer es nicht tut, muss gemeinhin zahlen. Wie Fußball-Verbandsligist 1. FC Schwalmstadt mit der zehnten Saisonniederlage, dem 0:4 (0:1) beim SV Hünfeld, die nicht zuletzt auch auf das Konto des bereits sechsten Platzverweises der laufenden Spielzeit ging, als Sefa Cetinkaya bereits nach zehn Minuten wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte sah. Der Offensivspieler soll dem Referee nach einem Foul seines Teamkollegen Steven Preuß den Vogel gezeigt haben.

80 Minuten beim Tabellenzweiten in Unterzahl – das konnte nicht gut gehen. Und ging es auch nicht. Auch weil Jan-Henrik Wolf die erste Großchance des Spiels nach schöner Vorarbeit von Ricardo Seck nicht nutzen konnte, als der offensive Mittelfeldspieler aus zehn Metern knapp verzog. Nach 37 Minuten kam beim Gastgeber Maximilian Fröhlich für den verletzten Robert Simon, sieht wegen zu frühen Betretens des Spielfeldes gleich mal die gelbe Karte – und trifft kurz vor der Pause zum 1:0. Nach einem Krieger-Zuspiel tauchte er allein vor Wörmann-Vertreter Alessandro Seck auf und ließ dem FCS-Schlussmann keine Chance.

Das gab dem Gast schon fast den Rest, eine Reaktion auf die etwas glückliche Gastgeberführung blieb aus. Stattdessen bestimmten fortan die Weber-Schützlinge das Geschehen und drängten auf das zweite Tor. Das erzielte nach Kriegers Pfostenschuss Christoph Neidahrdt (63.), allerdings aus abseitsverdächtigr Position, als Alessandro Seck Kriegers Flachschuss vor dessen Füße abprallen ließ.

Endgültig entscheiden war die Partie nach dem 13. Saisontor von Marek Weber zum 3:0 (72.). Für das aus Schwälmer Sicht ziemlich frustrierende Endresultat sorgte Christoph Neidhardt (75.).

Damit scheint der Aufbruch-Effekt nach dem 2:1 gegen Neuhof, der erste Dreier nach zehn sieglosen Spielen, schon wieder verpufft. Und die Tendenz, sich selbst zu schwächen, scheint sich fortzusetzen. „Darüber müssen wir reden“, sagt Marco Schwab, der Trainer Christoph Keim (privat verhindert) vertrat. Trotz des noch ausstehenden Spiels in Rothwesten ist damit sicher, dass der Relegationsteilnehmer der letzten Saison auf einem Abstiegsplatz überwintern wird. • Schwalmstadt: A. Seck – R. Seck (69. Karl), F. Seck, Luther, Dietz – Gerstung, Preuß – Cetinkaya, Herpe, Wolf (81. Brandner) – Jäckel (55. Lindenthal). Tore: 1:0 Fröhlich (45.), 2:0 Neidhardt (63.), 3:0 Weber (72.), 4:0 Neidhardt (75.). SR: Schröder (Frankfurt). Rote Karte: Cetinkaya (10., wegen Schiedsrichterbeleidigung).(ohm)

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Fußball

Bilder Eschwege Teil I

Gymnastik

HSV überwintert auf Rang zwei

Verbandsliga: Spiel gegen Schwalmstadt liefert vor allem Randnotizen

Der Hünfelder SV hat sich mit einem standesgemäßen 4:0 (1:0)-Heimerfolg gegen den 1. FC aus Schwalmstadt in die Fußballpause verabschiedet. Damit überwintert der HSV nach einer guten Vorstellung auf dem zweiten Tabellenplatz.

Bevor es in der Rhönkampfbahn aber um das Salz in der Suppe, nämlich um Tore, ging, gab es zunächst eine ganze Reihe an Randgeschichten. Für die erste sorgte Sefa Cetinkaya, der dem Referee früh den Vogel zeigte und zu Recht bereits nach neun Minuten mit Rot vom Feld musste. Warum er nach einem Allerweltsfoul seines Teamkollegen Steven Preuß gegen Robert Simon aus 20 Metern angerannt kam und sich derart aufspielte, bleibt Cetinkayas Geheimnis.

Auch an der zweiten Randgeschichte war Robert Simon beteiligt, als er nach einer Ecke hochstieg und im Luftkampf mit dem Kopf von Simon Luther zusammenprallte. Für Simon war das Spiel mit einem Brummschädel vorbei. „Wir können nur hoffen, dass kein Knochen im Kopf gebrochen ist“, wartete sein Trainer nach der Partie noch auf eine Meldung von Simon aus dem Krankenhaus.

Kurios wurde es dann bei Simons Auswechslung. Maximilian Fröhlich kam rein. Der gab sein Auswechselkärtchen aber dem Schiedsrichter statt wie vorgeschrieben dem Assistenten und sah dafür Gelb, noch bevor er am Spiel teilnehmen durfte. Fröhlichs Antwort kam aber noch vor dem Pausentee, als er einen langen Ball von Kevin Krieger und den Irrflug von Schwalmstadts Keeper Seck zum 1:0 ausnutzte.

Dieses Tor kurz vor dem Wechsel war der berühmte Dosenöffner. Bis dahin hatte der HSV zwar geduldig gespielt und es war auch ohne Treffer beileibe kein schlechtes Spiel, aber die Hausherren mussten immer auf der Hut sein, weil die zehn verbliebenen Schwälmer durchaus gefährliche Nadelstiche setzten. Glück hatte Hünfeld allerdings nur, als der Ball des ehemaligen Lehnerzers Jan-Henrik Wolf nur knapp am langen Pfosten vorbei ging (27.).

Endgültig der Zahn gezogen war den Gästen in der 63. Minute, als Oliver Krenzer einen strammen Distanzschuss abfeuerte, den Seck nur zur Seite abwehren konnte. Christoph Neidhardt staubte zum 2:0 ab. Highlight war aber das vierte Hünfelder Tor, dem ein genialer Pass von Marek Weber vorausging. Neidhardt legte den Ball dann auch noch am Keeper vorbei und schloss ins leere Tor zum verdienten Endstand ab.

Hünfeld: Ernst; Wahl, Helmke (77. Faulstich), Belaarbi, Witzel (75. Kröning), Budnez, Krenzer, Neidhardt, Krieger, Weber, Simon (36. Fröhlich).
Schwalmstadt: A. Seck; R. Seck (70. Karl), F. Seck, Luther, Dietz, Gerstung, Wolf (81. Brendner), Preuss, Cetinkaya, Jäckel (55. Lindenthal), Herpe.
Schiedsrichter: Christoph Schröder (SV Nauheim).
Zuschauer: 150.
Tore: 1:0 Maximilian Fröhlich (45.+1), 2:0 Christoph Neidhardt (63.), 3:0 Marek Weber (72.), 4:0 Christoph Neidhardt (75.).
Rote Karte: Sefa Cetinkaya wegen Schiedsrichterbeleidigung (9.).

Ralph Kraus

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Fußball

Hünfeld II – Lauter 3:0 (0:0)

Tore: 1:0 Nico Helmschroth (65.), 2:0 Joey Geisler (73.), 3:0 Mario Gasic (85.)

Zuschauer: 30.

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Fußball

Verbandsliga – Hünfeld souverän zurück auf Platz zwei

 

Hünfeld (mj) – www.osthessen-zeitung.de

Der Hünfelder SV überwintert in der Fußball-Verbandsliga durch einen klaren 4:0 (1:0) Erfolg gegen den 1.FC Schwalmstadt auf dem zweiten Tabellenplatz. Die Schwälmer mussten nach der Roten Karte gegen Sefa Cetinkaya 80 Minuten in Unterzahl spielen und bleiben Vorletzter in der Tabelle, können mit einem Sieg kommende Woche in Rothwesten aber noch auf Platz 15 klettern.

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag: In der 10.Spielminute legte sich Schwalmstadts Sefa Cetinkaya nach einem Foul mit Schiedsrichter Christoph Schröder aus Frankfurt an und zeigte diesem den Vogel. Schröder zögerte keine Sekunde und zeigte Cetinkaya die Rote Karte. So musste Schwalmstadt die Partie nach nur zehn Minuten in Unterzahl bestreiten. „Die Rote Karte war für mich sehr entscheidend. Hünfeld hat das Spiel danach einfach clever runtergespielt und uns laufen lassen. Trotzdem standen wir hinten eigentlich ganz gut und haben wenig zugelassen. Meiner Meinung nach ist das Ergebnis heute ein oder zwei Tore zu hoch ausgefallen“, erklärt Schwalmstadts Co-Trainer Marco Schwab, der Trainer Christoph Keim (privat verhindert) vertrat.

In der Folgezeit war zwar Hünfeld die bessere Mannschaft, gute Chancen wurden aber trotzdem vergebens gesucht. Erst nach einer halben Stunde dann die erste Torgefahr, allerdings für den FCS: Ricardo Seck kann den Ball von der Grundlinie in den Rückraum spielen, wo Jan-Henrik Wolf das Tor aus zehn Metern nur knapp verpasst. Wenig später musste der Hünfelder SV das erste Mal wechseln: Robert Simon blieb nach einem Kopfballduell mit Simon Luther liegen und musste mit einer Kopfverletzung ausgewechselt und ins Krankenhaus gebracht werden. Für ihn wurde Maximillian Fröhlich eingewechselt. Kurios dabei: Fröhlich holte sich aufgrund eines Wechselfehlers umgehend die Gelbe Karte. Kurz vor der Pause dann das Highlight des ersten Durchgangs. Nach einem feinen Pass von Kevin Krieger über die Abwehr der Gäste stand der gerade eingewechselte Maximillian Fröhlich frei vor dem gegnerischen Tor und überlupfte den herauseilenden Alessandro Seck. „Wir haben natürlich das 1:0 zu einem sehr günstigen Zeitpunkt erzielt und uns in der zweiten Hälfte nochmal deutlich gesteigert. Die Schwalmstädter haben sich natürlich durch die Rote Karte selbst geschwächt“, bilanziert Hünfelds Trainer Dominik Weber zufrieden.

Nach der Pause kam dann die Hünfelder Mannschaft besser ins Spiel und drückte umgehend auf das zweite Tor, vom FCS war im zweiten Durchgang von Torgefahr gar nichts mehr zu sehen. Nach knapp zwanzig gespielten Minuten landete ein Schuss von Kevin Krieger allerdings nur am Pfosten. Wenige Minuten später landete der Ball dann doch im Kasten. Wiederum zog Kevin Krieger diesmal aus 20 Metern ab. Seinen Schuss ließ Schwalmstadts Keeper Seck nur abprallen und Christoph Neidhardt staubte aus wenigen Metern ab. Nur zehn Minuten später erhöhte Hünfeld auch schon auf 3:0: Die Schwalmstädter Abwehrspieler griffen Marek Weber nicht richtig an und dieser erzielte aus 13 Metern per Flachschuss das dritte Hünfelder Tor. Den Schlusspunkt der Partie setzte dann wieder Christoph Neidhardt. Er wurde mit einem Pass durch die Abwehrkette auf die Reise geschickt, umspielte den Torhüter und schob zum 4:0-Endstand ein. Von Schwalmstadt kam in der zweiten Hälfte wenig, was auch auf die Unterzahl zurückzuführen ist. Durch den Erfolg überwintert der Hünfelder SV auf dem zweiten Platz der Verbandsliga. „Insgesamt bin ich mit der Hinrunde eigentlich zufrieden. Mich stören nur die drei Heimniederlagen gegen Lehnerz, Bosporus Kassel und CSC Kassel“, erklärt Weber. Schwalmstadt bleibt auf dem 16. Tabellenplatz, ist kommende Woche aber noch beim TSV Rothwesten im Einsatz. „Dafür, dass wir 80 Minuten in Unterzahl bei einem Spitzenteam gespielt haben, war das noch ganz ordentlich“, findet Schwab.

Hünfelder SV: Ernst; Belaarbi, Wahl, Witzel (75. Kröning), Helmke (77. Faulstich), Simon (37. Fröhlich), Krieger, Krenzer, Neidhardt, Budenz, Weber.

Schwalmstadt: A. Seck; F. Seck, Luther, Dietz, Gerstung, Preuß, Herpe, Cetinkaya, Wolf (81. Brandner), Jäckel (55. Lindenthal), R. Seck (69. Karl)

Schiedsrichter: Christoph Schröder (Frankfurt)

Tore: 1:0 Maximilian Fröhlich (45.), 2:0 Christoph Neidhardt (63.), 3:0 Marek Weber (72.), 4:0 Christoph Neidhardt (75.)

Zuschauer: 200

Rote Karte: Sefa Cetinkaya (Schwalmstadt, 10.) wegen Schiedsrichterbeleidigung

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Fußball

Landesliga – Hünfeld unaufhaltsam – HSV-Keeper Masché explodiert

eschwegeHünfeld (fs) – www.osthessen-zeitung.de

Im ersten Durchgang hatten die Landesliga-Handballer des Hünfelder SV mit dem Eschweger TSV unerwartet Probleme, drehten im zweiten Durchgang aber auf und feierten vor 350 Zuschauern letztlich einen verdienten 40:33 (18:18)-Heimsieg. Damit führt der HSV die Tabelle weiterhin mit vier Punkten Vorsprung an.

 „Man hat der Mannschaft eine gewisse Anspannung angemerkt. Eschwege war in der ersten Halbzeit mit dem Mittelmann Maria Clipea und dem Linksaußen Tomislav Zidar aber auch bärenstark“, kommentiert Hünfelds Torwarttrainer Christian Raaz, der den verhinderten Chefcoach Dominik Jäger vertrat, die durchwachsene erste Halbzeit. Gerade Clipea bekam der HSV anfangs gar nicht in den Griff, am Ende erzielte der Rumäne insgesamt 13 Treffer. Nach dem 9:9 nach 14 Minuten lagen die Gastgeber sechs Minuten vor der Pause mit drei Toren hinten, kamen aber noch vor der Halbzeit zum Ausgleich.

Im zweiten Durchgang dann dreht der HSV auf: Die Gastgeber kamen richtig gut aus der Pause und lagen nach 38:47 Minuten durch Felix Kircher und Felix Rehberg erstmals mit drei Toren vorne. „Felix Rehberg hat am Kreis ein sehr gutes Spiel gemacht und auch Gummi (Felix Kircher, Anm. d. Red.) hat ein top Spiel gemacht. In der zweiten Halbzeit war die Nervosität abgelegt, das war dann sehr, sehr gut“, lobt Raaz. Eschwege kam zwar nach 45 Minuten nochmal auf 26:25 heran, doch dann legte der HSV los und zog davon: Vor allem Keeper Samuel Masché, der für den angeschlagenen Christian Krätzig in den Kasten musste, lieferte im zweiten Durchgang ein ganz starkes Spiel ab und hielt zahlreiche Hochkaräter der Gäste, dazu war auch endlich die HSV-Abwehr auf dem Posten. „Die erste Halbzeit war bei den Torhütern nicht berauschend, aber Samu ist dann explodiert und hat das Tor zugenagelt“, frohlockt Raaz, dessen Team nun nichts mehr anbrennen ließ und über 32:27 und 36:31 sowie 39:31 nichts mehr anbrennen ließ. „Bei Eschwege war in der zweiten Halbzeit etwas die Luft raus, aber wir haben das dann auch gut gemacht“, ist Raaz überzeugt. Mit 18:2 Punkten führen die Haunestädter die Tabelle weiterhin souverän an und haben vier Punkte Vorsprung auf die Verfolger Großenlüder/Hainzell, Hersfeld und Wehlheiden.

Hünfeld: Masché, Krätzig; Sitzmann (2), Sauer (4/3), Schott (3), Houston (1), Müller (3), Möller (1), Abel (5), Unglaube (5), Krso, F. Rehberg (9), Kircher (7).

Zuschauer: 350.

 

Handball

Hünfelder SV – FC Schwalmstadt 4:0 (1:0)

fzHünfelder SV: Ernst; Belaarbi, Wahl, Simon (37. Fröhlich), Weber, Krieger, Witzel (75. Kröning), Krenzer, Neidhardt, Budenz, Helmke (77. Faulstich).

Schwalmstadt: A. Seck; F. Seck, Luther, Gerstung, Preuß, Herpe, Cetinkaya, R. Seck (69. Karl), Dietz, Wolf (81. Brandner), Jäckel (55. Lindenthal).

Schiedsrichter: Christoph Schröder (Frankfurt)

Tore: 1:0 Maximilian Fröhlich (45.), 2:0 Christoph Neidhardt (63.), 3:0 Marek Weber (72.), 4:0 Christoph Neidhardt (75.)

Zuschauer: 200.

Rote Karte: Sefa Cetinkaya (Schwalmstadt, 10.) wegen Schiedsrichterbeleidigung

 

 

 

Fußball

Martin Abel feierte seinen 60. Geburtstag

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Am Mittwoch den 23.November 2016 feierte Martin Abel seinen 60. Geburtstag.

Martin, auch unter dem „Kosename  Pö“ bekannt, ist seit 32 Jahren Abteilungsleiter unserer Handballabteilung und seit März 2012  auch 2. Vorsitzender des Hünfelder Sportvereins. Außerdem gehört Martin dem Förderverein und dem Ehrenrat des Hünfelder Sportvereins seit Jahren an.

Neben Auszeichnungen vom Hessischen – Handballverband bekam Martin im Jahre 1988 den Jürgen – Peter Wittrowski – Pokal und im Jahre 2006 die Goldene-Verdienstnadel des „kleinen HSV“ verliehen.

Mehr als 20 Jahre war Martin aktiver Handballer und ist bis heute noch als Schiedsrichter aktiv. Vom Kassieren der Eintrittsgelder, Bewirtung an der Theke bis  zum Schneiden von Hecken und Bäumen ist unser Martin sich für keine Arbeit zu schade.  Aber auch als Fastnachter tritt Martin jedes Jahr auf dem Masken- und Kostümball des Hünfelder Sportvereins mit seinem traditionellen Matrosenanzug in Erscheinung.

Zu den zahlreichen Gratulanten zählten auch die Kollegen des geschäftsführenden Vorstandes Lothar Mihm , Hubert Vogt und H.-P. Wiegand.

Geburtstage und Ehrungen, Handball

Selmani und Häuser die großen Sieger

Kreis Lauterbach/Hünfeld ehrt die fleißigsten Helfer

Fast schon traditionell hat der Kreisfußballausschuss von Lauterbach/Hünfeld seine herausragenden ehrenamtlichen Helfer aus den verschiedenen Vereinen geehrt. Der kleine Festakt fand wie immer im Vereinsheim des SV Michelsrombach statt.
Der Kreis-Ehrenamtsbeauftragte Ernst Böhle hatte erneut keine Kosten und Mühen gescheut und dafür gesorgt, dass der Abend sein besonderes, feierliches Ambiente erhielt. In seiner lockeren Rede sorgte Böhle wie in jedem Jahr für viele Lacher. Erneut trat die Vogelsberger Landbrauerei in Person von Chefin Ruth Klesper als großzügiger Gönner auf. Großer Sieger des Abends wurde Samet Selmani. Seit über 25 Jahren ist er für seinen TSV Arzell ein unverzichtbarer Teil geworden. Nach vielen Jahren als aktiver Spieler wurde er später Mitglied im Kulturausschuss, war Sportwart, ist seit diesem Jahr auch noch dritter Vorsitzender. Seit zwölf Jahren ist er zudem Vorsitzender des Fördervereins, die Planung und Durchführung von Vereinsfesten liegen in seiner Hand. Der Lohn: Als Ehrenamtssieger geht es für Selmani und seine Frau im Mai für ein Wochenende ins Sporthotel nach Grünberg, dazu steht der Besuch eines Heimspiels der Frankfurter Eintracht auf dem Programm.

Als „Fußballheld 2016“ ist Felix Häuser vom JFV Hünfelder Land gekürt worden. Der 22-Jährige ist ein ungewöhnlicher Sportsmann: Häuser leidet am Down-Syndrom, ist aber dennoch bereits seit sechs Jahren als Trainer der Hünfelder Bambinis tätig. „Er ist dabei für die Kleinsten ein nicht mehr wegzudenkender Freund“, erklärte Ernst Böhle in seiner Laudatio. „Ihm ist keine Arbeit zu viel und bei ihm kann man zu Recht sagen, dass er ein Glücksfall für den Jugendfußball ist.“ Häuser ist zudem ein echter Fußball-Fachmann. 2013 sagte er in einem FZ-Gespräch mit Redakteur Patrick Wichmann voraus, dass Deutschland 2014 Weltmeister werden würde. Häuser sollte Recht behalten. Als Dank für sein Engagement darf der „Fußballheld 2016“ im Mai für fünf Tage nach Barcelona reisen, er besucht dort unter anderem das Stadion Nou Camp. Vergeben wurde zudem der DFB-Sonderpreis in Form einer Armbanduhr. Diese Auszeichnung ging an Joachim Hess für seine langjährige Tätigkeit beim Hünfelder SV und an Jörg Hildebrand, der eine herausragende Stellung beim JFV Burghaun einnimmt. Die Laudatio auf Hess hielt Torgranate-Redakteur Johannes Götze, für Hildebrand fand Kreispressewart Markus Rehberg die passenden Worte.

Die Liste der Geehrten

Neben Samet Selmani, Felix Häuser, Joachim Hess und Jörg Hildebrand wurden noch acht weitere Vereinsmitglieder für ihre treuen Dienste mit dem Kreis-Ehrenamtspreis ausgezeichnet. Jens Kraft (TSV Wallenrod) für ist in seinem Verein stellvertretender Jugendwart, trainiert seit 2012 zwei Nachwuchsteams, aktualisiert die Jugend-Homepage und zeigt ein große Engagement bei der Koordination der Wallenroder Hallenturniere sowie im Bereich des Public-Viewing. Hans-Peter Michel (SV Großentaft) gehört bereits über 40 Jahre seinem Club an. Seit 1986 ist er bereits ohne jede Unterbrechung in verschiedenen Funktionen im Bereich Fußball ehrenamtlich tätig. Dazu liegt die Pflege der Sportanlage in seinen Händen. Mario Stamm (SV Burghaun) war erst selbst aktiv, dann Betreuer, später Trainer der zweiten Mannschaft. Seit fünf Jahren betreut er nun das Team der Ersten, kümmert sich um den Platzaufbau und wird wenn nötig zwischendurch auch mal zur „Wäschefrau“. Aktuell kümmert er sich unter anderem um drei Flüchtlinge aus Afghanistan, die bei den Rot-Weißen aufgenommen worden sind. Oliver Schott (SG Kiebitzgrund) ist als Abteilungsleiter seines Vereins unverzichtbar. Neben der gesamten Spielabwicklung und Betreuung der Seniorenteams ist Schott auch für den Platzaufbau zuständig. Er ist Mitglied im Ortsbeirat in Großenmoor und schnürt immer noch selbst die Schuhe. Maximilian Helmer (SV Michelsrombach) ist seit 1992 beim SVHellas aktiv. Nachdem eine Knieverletzung seine Laufbahn stark einschränkte hilft er rundherum ehrenamtlich. Seit fünf Jahren ist er Jugendwart und betreut seit zwei Spielzeiten die Reserve-Mannschaft. Norbert Ruhl (TSV Ilbeshausen) wurde 2014 als Vorstand für Sponsoring und Veranstaltungen gewählt. Er ist zuständig für den gesamten Wirtschaftsbetrieb beim TSV. Ruhl teilt die Helfer ein, organisiert den Wareneinkauf und ist auch als Griller in der Würstchenbude anzutreffen. Christoph Ruhl und Jens Jost (beide SV Herbstein) gibt es nur im Doppelpack. Beide haben lange Jahre selbst für den Verein gespielt und sind nun als Trainer- und Betreuerteam für bei den D-Junioren mit viel Leidenschaft dabei, mit der sie in diesem Jahr die Meisterschaft in der Kreisliga eingefahren haben.

Autor: Ralph Kraus

 

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