Testspiel: Herber Dämpfer für HSV

Bislang lief die Vorbereitung des Hessenliga-Aufsteigers Hünfelder SV rund – doch beim Gastspiel auf dem Sportfest des Gruppenligisten Teutonia Großenlüder setzte es einen kräftigen Dämpfer. Mit 6:3 (1:2) setzte sich der HSV letztlich durch, offenbarte aber jede Menge noch zu schließende Baustellen.

„Das Defensivverhalten war absolut unterirdisch“, stieg HSV-Trainer Dominik Weber sofort in seine schonungslose Analyse ein und meinte damit nicht nur die Verteidiger: „Die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen waren viel zu groß, wir haben uns viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung geleistet, wodurch wir plötzlich mit fünf, sechs Spielern vor dem Ball waren. Kriegen wir das nicht besser hin, werden wir in der Hessenliga abgeschossen.“

Zur Pause lag der HSV sogar zurück: Einmal war Fabian Lehmann nach einem unnötigen Ballverlust durch, einmal nach einem verlorenen Kopfballduell. Den dritten Treffer für Großenlüder erzielte Sascha Hasenauer, der nach einer Ecke aus elf Metern traf. „Das war ein richtiger Dämpfer, zumal wir uns vorgenommen hatten, gerade in der Defensive kompakt zu stehen, was uns allerdings nie gelungen ist“, beendete Weber seine Analyse. Der HSV hatte auf Stammkräfte wie Julian Rohde, Steffen Witzel oder Niclas Rehm verzichten müssen. Am Mittwoch geht’s für den HSV im Kreispokal Lauterbach/Hünfeld weiter, dann wartet A-Ligist DJK 1. FC Nüsttal. in Hofaschenbach.

Hünfelder SV: Hosenfeld; Dücker, Häuser, Faulstich, Kornagel, Vogt, Schuch, Krieger, Alles, Neidhardt, Budenz – Quanz, Fröhlich, Bambey, Wenzel.
Schiedsrichter: Eric Wettles (Borussia Fulda).
Zuschauer: 150.
Tore: 0:1 Christoph Neidhardt (19., Foulelfmeter), 1:1 Fabian Lehmann (30.), 2:1 Fabian Lehmann (38.), 2:2 Andre Vogt (50.), 2:3 Maximilian Fröhlich (58.), 2:4 Daniel Kornagel (74.), 3:4 Sascha Hasenauer (78.), 3:5 Maximilian Fröhlich (80.), 3:6 Kevin Krieger (90.).

Autor: Johannes Götze

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