Hünfeld (fs) – Besser hätten die beiden Doppel-Heimspieltage für die Volleyballteams des Hünfelder SV gar nicht laufen können: Die HSV-Teams holten mit zwölf Punkten aus vier Spielen die Maximalausbeute. Die HSV-Männer schlugen die SG Rodheim II und den USC Gießen II jeweils mit 3:1, die Frauen besiegten Rodheim klar mit 3:0 und Frankenberg mit 3:1.

 

Landesliga: Hünfeld – Rodheim II 3:1 (17:25, 28:26, 25:13, 25:19) und Hünfeld – USC Gießen II 3:1 (25:20, 25:22, 18:25, 25:10)

„Es ist richtig gut gelaufen. Alles hat sehr gut funktioniert, so wie ich mir das gewünscht habe“, strahlt Hünfelds Trainer Uli Bönsch, der sogar das Luxusproblem hatte, aus dem 13-Mann-Kader jeweils einen Spieler streichen zu müssen. Gegen Rodheim probierte Bönsch einiges aus, noch klappte allerdings nicht allzu viel: „Wir haben ein bisschen gebraucht, um reinzukommen. Im zweiten Satz sind wir dann zur angestammten Sechs zurückgegangen bis auf Alex Dimitrov, der ein sehr erfahrener Spieler ist und seine Sache sehr gut gemacht hat“, erklärt Bönsch weiter. Dennoch brauchten die Hünfelder auch im zweiten Durchgang noch etwas Zeit, um sich einzuspielen, danach klappte jedoch alles wie am Schnürchen: „Die Jungs hatten Selbstbewusstsein, dann lief es richtig gut“, erklärt der HSV-Coach weiter, der sich nach dem klaren 3:1-Erfolg gegen Rodheim gegen Gießen II selbst aus dem Spiel nahm.

Die Hünfelder hatten sich nun aber gefunden und machten da weiter, wo sie gegen Rodheim aufgehört hatten: „Es hat einfach alles gepasst. Gießen ist Vierter und hat uns mit seiner jungen, dynamischen Truppe gefordert, aber bei uns hat die Chemie einfach gestimmt. Das war richtig gut“, lobt Bönsch, der mit seinem Team durch die zwei Siege auf Platz zwei vorgerückt ist.

Hünfeld: M. Bönsch, U. Bönsch, Herrmann, Ilien, Dimitrov, Liwoch, Lochner, Marte, Növermann, Roth, Schmitt, Wehner

 

Frauen-Landesliga: Hünfeld – Rodheim 3:0 (25:20, 25:17, 25:8) und Hünfeld – Frankenberg 3:1 (25:13, 25:15, 12:25, 25:19)

Auch bei den HSV-Frauen lief alles wie am Schnürchen, durch die zwei Siege ist den Hünfelderinnen in der Endabrechnung Platz zwei nicht mehr zu nehmen. „Das war einfach toll, wie die Mädels fighten. Der Teamgeist gefällt mir richtig gut. Ich hoffe, das geht weiter so“, freut sich Trainer Uli Bönsch, der gegen Rodheim die beiden 13-jährigen Finja Prokein und Loretta Paul jeweils durchspielen ließ, dazu kam die noch 14-jährige Anna Bückner immer wieder zum Zug. „Aber die Mädels haben das richtig gut gemacht und das sehr souverän heruntergespielt, wir hatten überhaupt keine Probleme und haben die ganze Zeit über hoch geführt“, strahlt Bönsch.

Im zweiten Spiel gegen Frankenberg lief es dann gleich weiter wie aus einem Guss, die HSV-Frauen agierten sehr souverän und ließen nur 13 beziehungsweise 15 gegnerische Punkte zu. Im dritten Satz stellte Bönsch dann das System um und nahm die erfahrene Zuspielerin Melanie Schleicher raus, dafür durfte Anna Bückner ran. „Da hat leider nicht alles funktioniert, wie es sollte, dadurch hat Frankenberg Aufwind bekommen. Wir haben dann zurückgewechselt“, erklärt Bönsch. Den vierten Satz gewannen die HSV-Frauen dann wieder souverän.

Hünfeld: F. Prokein, Paul, Schleicher, Beyer, Brux, Bückner, Fetten, Pape, Schneehoff, Schuhmann, Wilde

 

Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2020/maerz/landesliga-heimspieltag-nach-mass-hsv-holt-maximalausbeute.html (02.03.2020)