Wer in der heutigen Corona-Zeit an Wettkämpfen teilnehmen will muss schon weite Wege auf sich nehmen um zu einer Startmöglichkeit zu kommen. So auch am heutigen Samstag geschehen. Für Tarja Dänner, Finja Waider und Marina Zachartschuk ging es zum „Hürden- und Läufertag des LAV Dietzhölztal“ ins 166 Kilometer von Hünfeld entfernte Ewersbach in der Nähe von Siegen.

Ziel war es Wettkampferfahrung zu sammeln und sich auf anstehende Aufgaben vorzubereiten. Zu den Ergebnissen:

  • Tarja (W13) ist über 800m gestartet. Vor 4 Wochen hat Tarja eine neue persönliche Bestzeit von 2:32 Minuten gelaufen; heute gab es gegen durchweg ältere Athletinnen eine 2:43. Heute konnte man sehen, dass auch das Durchsetzen gelernt werden muss; und das ist gegen körperlich deutlich überlegene auch alles andere als einfach.
  • Finja (W15) hat ihre Bestzeit über 80m Hürden erneut um knapp eine Sekunde auf nun 13,22 verbessert. Start war super, richtig aggressiv an die erste Hürde gelaufen und auch als erste drüber. Dann von Hürde zu Hürde gegenüber der Siegerin leicht verloren; aber Gesamtzweite geworden. Die 12 vor dem Komma wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.
  • Bei Marina (WJU20) lief es nicht ganz wie geplant; die Zusammensetzung des Laufes war schon sehr speziell, da war alleine schon aufgrund der Meldezeiten ein richtiger Fight nahezu unmöglich. Das Ergebnis dann auch entsprechend; der mitlaufende Athlet mit einer 58-er, die mitlaufende Athletin mit einer 59-er Zeit. Marina mit 67,42 Sekunden im Ziel; nicht gerade glücklich, aber gegen eine Christine Saltenberg – 2018 Deutsche Meisterin über 400m Hürden – läuft man auch nicht alle Tage.