Schweres Spiel für Hünfeld

Auf den Hünfelder SV wartet ebenfalls ein starker Gegner. In Bad Soden trifft der HSV zeitgleich auf den Spitzenreiter der Verbandsliga Nord. Nach zuletzt zwei Niederlagen in der Liga ist es die Chance, Selbstvertrauen zu tanken. „Es sind immer schöne Spiele gegen Bad Soden. Es wird ein Duell auf Augenhöhe“, so der Co-Trainer des HSV, Simon Grosch.
Dennoch wird der Hünfelder SV als klassenhöheres Team nicht um die Favoritenrolle herumkommen. Personell wird es die eine oder andere Rotation geben. Es fehlen nur die angeschlagenen Kevin Krieger und Marcel Dücker. „Es werden auch die spielen, die zuletzt nicht durchgespielt haben. Aber wir haben nicht so viele Möglichkeiten. Es ist momentan eine hohe Belastung“, so Grosch.
Bereits in der Vorsaison gab es das Duell in der Verbandsliga (1:1). In der Saisonvorbereitung gewann der HSV mit 3:1. „Im Test waren wir dominant. Bad Soden hat eine gute Mannschaft, weshalb es nicht leicht wird. Wir schauen aber nicht groß nach dem Gegner. Ich bin davon überzeugt, dass wir es schaffen werden“, so Grosch.
Auf Seiten der Hausherren, die zuletzt gegen den CSC Kassel verloren, äußert sich der Coach Anton Römmich so zum Pokalhit: „Wir wollen zwar in die nächste Runde und werden das Spiel auf keinen Fall herschenken, aber wir werden auch kein Risiko gehen und irgendjemandem den Rest geben.“ Daniele Fiorentino (Oberschenkelzerrung), Kevin Pezzoni (Knöchelprellung), Jaroslav Kymlicka (Kapselriss im Knie) und Jaron Krapf (Bänderriss im Sprunggelenk) fallen aus. Der Einsatz von Lukas Ehlert ist auch fraglich.