Rodheim/Fuldabrück (fs) – Die Oberliga-Volleyballerinnen des Hünfelder SV mussten trotz eines phasenweise erneut richtig guten Auftritts beim FSV Bergshausen die zweite Saisonniederlage einstecken: 1:3 hieß es am Ende aus HSV-Sicht. Die Hünfelder Männer wiederum verloren in der Landesliga mit ganz schmalem Kader zum Saisonauftakt in Rodheim klar mit 0:3.

 

Frauen-Oberliga: FSV Bergshausen – Hünfeld 3:1 (25:21, 25:15, 22:25, 27:25)

Mit Lara Prokein (Rückenprobleme) und der verhinderten Doris Brux fehlten HSV-Coach Uli Bönsch zwei Alternativen, doch auch so machte der Aufsteiger seine Sache bei einem ambitionierten Team mehr als ordentlich: „Wir waren ganz nah dran, die Überraschung zu schaffen“, betont Bönsch. Der erste Satz war noch relativ ausgeglichen, im zweiten zogen die Gastgeberinnen mit starken Aufschlägen jedoch schnell davon.

Danach stellte Bönsch taktisch um und konnte das Spiel nun ausgeglichen gestalten: Satz Nummer drei ging nach Hünfeld und im vierten war es auf einmal ein offener Schlagabtausch, den Bergshausen allerdings in der Verlängerung knapp mit 27:25 für sich entscheiden konnte. „Da haben wir vielleicht etwas Lehrgeld bezahlt, wir hätten den vierten Satz eigentlich gewinnen müssen. Wir müssen daran arbeiten, dass wir in den wichtigen Momenten nicht mehr zu viel Respekt haben“, erklärt Bönsch weiter, der aber optimistisch auf die nächsten Spiele blickt: „Wenn uns das gelingt, hoffe ich, dass wir es schaffen, mal ein Spiel zu gewinnen.“ Ein Sonderlob in Bergshausen verdienten sich die Youngster Anna Bückner, Loretta Paul und Finja Prokein: „Die ganz jungen Mädels haben das wirklich super gemacht“, betont Bönsch.

Hünfeld: Bückner, Beyer, Schumann, Schleicher, Növermann, Fetten, Schneehoff, Paul, F. Prokein, Winter

 

Landesliga Nord: SG Rodheim II – Hünfeld 3:0 (26:24, 25:11, 25:20)

„Wir hätten nur eine Chance gehabt, wenn wir den ersten Satz gewonnen hätten. Dann hätten wir das Spiel anders gestalten können“, analysiert HSV-Spielertrainer Uli Bönsch. Spitz auf Knopf stand es im ersten Durchgang, am Ende hatten die mit nur sieben Spielern angetretenen Hünfelder aber knapp mit 24:26 das Nachsehen. Danach lief nicht mehr viel zusammen bei den Gästen, wie Bönsch konstatieren muss: „Rodheim war einfach besser, ausgeglichener besetzt. Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht und waren nicht durchschlagskräftig genug – dann hat es einfach nicht gereicht.“

Hünfeld: Wessel, Herrmann, Marte, Wehner, Lochner, Schmidt, U. Bönsch

Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2020/september/frauen-oberligalandesliga-hsv-frauen-mit-zu-viel-respekt.html (23.09.2020)