Obacht vor Dalmeida, Duran und Schneider

Nach dem großen Wurf gegen die SG Barockstadt steht für den Hünfelder SV die nächste ganz schwere Aufgabe an: Beim Vorjahresfünften SC Waldgirmes ist der Aufsteiger am Samstag (15 Uhr) erneut in der Außenseiterrolle gefangen.

Kein Problem für HSV-Coach Dominik Weber, dem bewusst ist, „dass wir erst einmal sicher stehen müssen, auch mit einem Punkt zufrieden sein könnten und hintenraus schauen, ob noch mehr möglich ist.“ Schon gegen Barockstadt, als 1:0 gewonnen wurde, wählte er dabei eine defensive Aufstellung mit fünf Verteidigern, zwei Sechsern und drei schnellen Stürmern. Und zu den Geschwindigkeitsspielerrn um Kevin Krieger, Maximilian Fröhlich und Christoph Neidhardt gesellt sich nach überstandenen Oberschenkelproblemen auch wieder Daniel Kornagel. Auch für Kornagel wird es nicht einfach, sich einen Platz im Team zu erobern.

Leid taten Weber allerdings am vergangenen Samstag auch andere: „Nils Wenzel kam noch gar nicht zum Einsatz, ist aber sicherlich näher am Team, als das die Einsatzminuten vermuten lassen. Und auch ein Sebastian Schuch hat eine sehr gute Vorbereitung absolviert, musste nun aber zunächst auf die Bank. Das sind Entscheidung, die immer spielabhängig getroffen werden müssen.“

Nicht mehr zur Verfügung stehen wird Marek Weber, den Dominik Weber gegen Barockstadt zumindest auf der Bank hatte, ihn aber ob der frühen Führung nicht bringen musste. Ansonsten sind alle Spieler einsatzfähig, Weber hat erneut die Qual der Wahl – bei Taktik und Aufstellung. Klar ist, dass er den Aktionsradius des Offensivtrios Tolga Duran, Max Schneider und Kouami Dalmeida einengen muss. Sie bilden das Kreativzentrum des aktuell bevorzugten 5-2-3-Systems. Die Elf um Daniyel Bulut verlor das Auftakt-Derby beim FC Gießen mit 0:1, gewann allerdings den zweiten Auftritt beim starken Aufsteiger Eddersheim mit 2:1. Torschützen waren Duran und Dalmeida. Für Waldgirmes stellt das Spiel gegen Hünfeld der erste Auftritt vor heimischem Publikum dar, während der HSV das erste Mal auf Reisen geht.

Autor: Johannes Götze

Mai 2013 Niklas Rehm im Kopfballduell in Waldgirmes

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