Bilder Zeilsheim Teil IV

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Bilder Zeilsheim Teil III

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Respekt ja, Angst nein!

Hessenliga-Vorschau

Ganz Osthessen blickt am Samstag (15 Uhr) nach Hünfeld, wenn die Blau-Weißen Ligaprimus Barockstadt vor bis zu 750 Zuschauern zum Derby erwarten. Ein besonderes Spiel ist es zudem für Hünfelds Franz Faulstich, der eine SGB-Vergangenheit hat.
„Respekt ja, Angst nein“, lautet die Devise von Hünfelds Franz Faulstich, der sich gegen die schier übermächtige Barockstadt nicht verstecken möchte. „Wieso auch? Wir haben nichts zu verlieren und haben bisher gegen starke Mannschaften immer gut ausgesehen“, zeigt sich der 26-Jährige, der 2018 das Siegtor gegen die Barockstadt köpfte, kämpferisch. Wieso es allerdings gegen vermeintlich schwächere Gegner wie Griesheim hakt, kann sich auch Faulstich nicht erklären. „Wenn wir für dieses Problem eine Lösung hätten, wären wir 2019 nicht abgestiegen und hätten jetzt mehr Zähler auf dem Konto“, hadert der Ex-Lehnerzer. Die Spiele seien allerdings abgehakt und die Vorfreude auf das Derby überwiegt. „Gegen die Barockstadt ist man nochmal ein Stück mehr motiviert und möchte unbedingt gewinnen“, verdeutlicht der Defensivmann, dessen Mannschaft unter der Woche im Pokal Selbstvertrauen getankt hat. „Endlich ist vorne der Knoten geplatzt und wir haben fünf Tore erzielt. Zuvor waren es höchstens zwei. Das hat uns sehr gutgetan.“

Dass gerade er gegen die Rummels und Träglers der Barockstadt gefordert ist, ist dem 26-Jährigen bewusst, nimmt aber die gesamte Mannschaft in die Pflicht. „Eine stabile Defensive wird nicht ausreichen. Die Arbeit gegen den Ball muss bereits in den vorderen Mannschaftsteilen beginnen“, verdeutlicht der Hünfelder, der vor fünf Jahren in die Rhönkampfbahn gewechselt ist. Diese Entscheidung bereue er auf keinen Fall, beim HSV ist er zu einer festen Größe gereift. „Ich komme jetzt in ein Alter, in dem ich nicht mehr als Talent gelte und andere Aufgaben übernehmen kann und möchte“, so Faulstich, der bereits jetzt mehr Verantwortung auf und neben dem Platz übernimmt.

Dass Hünfeld eine unangenehme Aufgabe werden kann, ist auch SGB-Trainer Sedat Gören bewusst, der den HSV spielerisch als eine der besseren Mannschaften betitelt. Eine Option wird wieder Stürmer Dominik Rummel sein, der sich im Spiel gegen Waldgirmes (12. September) verletzte. „Dominik wird definitiv im Kader stehen. Wie weit er ist, wird sich erst im Abschlusstraining zeigen. Wir werden aber kein Risiko eingehen“, betont der 49-Jährige.

Klares Indiz für den Erfolg ist zudem die starke Defensive, die erst sechs Gegentreffer kassierte – Bestwert in der Hessenliga. „Jeder macht für den anderen die Wege und das Anlaufverhalten setzen die Jungs ideal um“, erklärt Gören. Aus diesem Grund könne die Mannschaft Ball und Gegner gut vom Tor halten.

Dies ist auch Neuhof gegen Zeilsheim (1:1) gelungen, wobei das Heimspiel gegen Griesheim (Sonntag, 15 Uhr) auf der Kippe steht. Grund: Aufgrund der Wetterverhältnisse ist der Rasenplatz noch gesperrt. Sogar ein Heimrechttausch steht im Raum.

Auf der Reise nach Hanau

Mit breiter Brust reist der SV Flieden zum Tabellennachbarn Hanauer FC, die Favoritenrolle weist Trainer Zlatko Radic allerdings von sich. „Sie haben zu Hause noch kein Spiel verloren. Dennoch sind wir nicht chancenlos.“ Generell erwartet der 50-Jährige, dass Hanau versucht, das Spiel an sich zu reißen. „Das heißt im Umkehrschluss, dass wir im Umschaltspiel unsere Räume gut nutzen und vor dem Tor sehr effektiv sein müssen.“ Für diese Effektivität könnte nach Verletzung Stürmer Fabian Schaub sorgen. „Ob er beginnt oder eingewechselt wird, zeigt sich nach dem Abschlusstraining. Fakt ist allerdings, dass es wohl nicht für 90 Minuten reicht“, verdeutlicht Radic, der schlechte Nachrichten bezüglich der Personalie Kamran Tariq hat. „Er muss nächste Woche nach seinem Außenmeniskusriss operiert werden und wird uns auf unbestimmte Zeit fehlen.“
Eine Pflichtaufgabe sollte für Steinbach Schlusslicht Erlensee (Samstag, 17 Uhr) sein. Aber Obacht: Bereits der SV Neuhof stolperte über diese Hürde und auf Kunstrasen kann die junge Truppe von Trainer Tobias Heilmann ihre technische Finesse unter Beweis stellen. Heilmann betonte bereits nach der Flieden-Niederlage, dass seine Mannschaft noch im Lernprozess sei. „Wir werden uns in den kommenden Wochen besser behaupten und uns auch dafür belohnen.“

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Zugänge Rhönkampfbahn

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Hessenpokal Bad Soden Teil II

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Hessenpokal – Sodens Bock bringt Hünfeld auf die Siegerstraße

Bad Soden (fs) – Der Hünfelder SV steht im Achtelfinale des Fußball-Hessenpokals: Der Hessenligist setzte sich beim Verbandsliga-Topteam in Bad Soden letztlich klar mit 5:2 (1:0) durch. Allerdings hatten die ersatzgeschwächten Sprudelkicker selbst großen Anteil daran, den HSV in Führung zu bringen – den Sieg verdienten sich die Gäste dann aber im zweiten Durchgang.

Ganz, ganz bitter war die Hünfelder Führung für die Sprudelkicker: 37 Minuten lang hatten sich beide Teams auf dem Kunstrasen an der Bornwiese komplett neutralisiert und vorne Kevin Paulowitsch mit der ersten Halbchance das 1:0 nur knapp verpasst (35.), da klingelte es auf einmal hinten: Die Sodener Hintermannschaft spielte sich den Ball rund um den eigenen Strafraum zu, Hünfeld presste in Person stark und erzwang einen Fehlpass von Sodens Keeper Abdul Samed Ersöz. Max Fröhlich spritzte dazwischen und bediente Sechser Sebastian Alles (38.). „Das war für Soden natürlich absolut überflüssig, aber wir haben das auch gut gemacht. Es war wichtig, dass wir noch in Führung gegangen sind, die erste Halbzeit war eigentlich ausgeglichen“, erklärt Hünfelds Co-Trainer Simon Grosch, während Sodens Trainer Anton Römmich hadert: „Das war komplett ohne Bedrängnis, absolut unnötig. Dabei waren wir keinen Deut schlechter, wir waren dem 1:0 eigentlich sogar näher.“

Mit einem Doppelschlag kurz nach der Pause zog der HSV den Gastgebern dann den Zahn: Erst legte Maximilian Fröhlich über links für Christoph Sternstein auf, der aus 15 Metern flach zum 0:2 traf (48.), dann machte es das Duo genau andersrum (53.). Wenn die Sprudelkicker – bei denen die erfahrenen Kevin Pezzoni, Daniele Fiorentino und Lukas Ehlert ebenso wie Jaron Krapf und Jaroslaw Kymlicka verletzt fehlten, dazu musste Christos Stoilas kurz vor dem Spiel mit Knieproblemen passen – gefährlich wurden, dann durch Kapitän Christoph Neiter, der im Luftzweikampf eine Klasse für sich war: Neiter köpfte erst eine Flanke zum 1:3 aus kürzester Distanz in die Maschen (64.) und dann eine Hereingabe von Kevin Demuth zum 2:4 (78.), dazwischen köpfte er nach einer Ecke nur knapp drüber (69.).

Dass es nicht doch nochmal spannend wurde, dafür sorgte Joker Kevin Krieger, der nach einem Konter klasse von Sternstein bedient wurde (75.). Den Deckel machte dann Vogler drauf, der ebenfalls von Sternstein bedient wurde – der wiederum war mit einem Treffer und drei Vorlagen „Man of the Match“. „Das war ein absolut positiver Auftritt, wir haben immerhin fünf Tore gegen einen guten Gegner gemacht. Die zwei Gegentore sind etwas ärgerlich, aber die hat sich Soden durch eine gute Leistung auch verdient“, findet Grosch, der für das Derby gegen die Barockstadt allerdings um Max Fröhlich bangt, der einen Schlag auf den Fuß abbekommen hat. Den Coach der Sprudelkicker ärgerten zwar die Gegentore (Römmich: „Die können wir alle vermeiden, wenn wir mehr miteinander reden“), ist insgesamt mit der Leistung aber nicht unzufrieden: „Die Jungs haben eine mega Moral bewiesen. Wir haben uns teuer verkauft, nur leider nicht belohnt – bis auf das Ergebnis bin ich sehr zufrieden.“

Soden: Ersöz; Lairich (62. Okyere), Rintelmann, T. Paulowisch (77. Dworschak), Demuth – Huhn, Neiter – Bodochi, Pospischil, Adem (62. Mezini) – K. Paulowitsch.

Hünfeld: Brunner; Wenzel, Gadermann, Faulstich, Vogt – L. Budenz, Alles – Sternstein (85. Lovakovic), Rohde (71. Reith), Fröhlich (66. Krieger) – Vogler.

Schiedsrichter: Felix Ebert (Kirtorf)

Tore: 0:1 Sebastian Alles (38.), 0:2 Christoph Sternstein (48.), 0:3 Maximilian Fröhlich (53.), 1:3 Christoph Neiter (64.), 1:4 Kevin Krieger (75.), 2:4 Christoph Neiter (78.), 2:5 Max Vogler (85.)

Zuschauer: 100.

 

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Hessenpokal Bad Soden Teil I

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Fünf Tore, die Selbstvertrauen geben

Der Hünfelder SV darf nach dem 5:2 (1:0)-Sieg bei der SGBad Soden von Kickers Offenbach und Co. träumen und hat durch den Zweitrundensieg im Hessenpokal gleichzeitig noch Selbstvertrauen für das Derby am Samstag gegen die SG Barockstadt getankt.

Der Sieg, da waren sich die Beteiligten einig, ging völlig in Ordnung. Und doch waren die Aussagen von HSV-Trainer Johannes Helmke und seinem Gegenüber Anton Römmich weitgehend deckungsgleich: Zwei engagierte Teams, die insbesondere in Durchgang eins ein ausgeglichenes, rassiges Duell ablieferten. Dass Hünfeld da schon führte, lag an einem eklatanten Fehler von Soden-Keeper Abdul Ersöz, der HSV-Stürmer Max Vogler den Ball in die Füße spielte. Spielentscheidend waren aber die Minuten nach der Pause: Erst legte Maximilian Fröhlich für Christoph Sternstein auf (48.), nur Minuten später Fröhlich für Sternstein (53.).

Die Hypothek wog für Soden zu schwer, auch wenn Christoph Neiter zweimal per Kopf nach präzisen Flanken durch Alexandru Bodouchi und Kevin Demuth zum 1:3 und 2:4 anschließen konnte. Spannend wäre es auf dem Kunstrasenplatz nur geworden, hätte Neiter einen weiteren Kopfball frei vor HSV-Keeper Fabian Brunner besser platziert und zum 2:3 getroffen. Römmich sah das genauso, war aber froh, „dass mein Team auch nach dem 0:3 nicht aufgehört, über 90 Minuten Gas gegeben hat“.

Und er war, ehrlicherweise, sogar überrascht, dass sein Team ein so ebenbürtiger Gegner sein konnte. Schließlich fehlten mit Daniel Fiorentino, Kevin Pezzoni, Lukas Ehlert drei Stars in Gänze, zudem nahmen Christos Stoilas (Kniebeschwerden), Betim Mezini (Wadenprobleme) und Alexander Okyere (muskuläre Probleme) zunächst nur auf der Bank Platz.

Doch auch der HSVhatte mehrfach gewechselt: Sebastian Schuch, Marcel Dücker, Steffen Witzel und Alexander Reith bekamen eine Verschnaufpause. Dafür durften sich Sternstein, Fröhlich und Vogler mit in Summe sieben Torbeteiligungen Selbstvertrauen für das Derby am Samstag holen. „Natürlich hatten wir auch das Spiel im Hinterkopf und sind froh, dass wir einfach mal fünf Tore geschossen haben. Das tut uns unwahrscheinlich gut“, sagte Helmke. Dass nun ein großer Gegner in die Rhönkampfbahn kommen könnte, sei für den Verein ebenfalls wichtig. Einziger Wermutstropfen könnte eine Fußverletzung bei Fröhlich sein, der vom Feld humpelte.

Die Statistik:

SG Bad Soden: Ersöz – Lairich (62. Mezini), Rintelmann, T. Paulowitsch (77. Dworschak), Demuth – Huhn, Neiter – Bodochi, Pospischil, Adem (62. Okyere) – K. Paulowitsch.
Hünfelder SV: Brunner – Wenzel, Faulstich, Gadermann, Vogt – Alles, L. Budenz – Sternstein, Rohde (71. Reith), Fröhlich (66. Krieger) – Vogler.
Schiedsrichter: Felix Ebert (FSG Kirtorf).
Zuschauer: 110.
Tore: 0:1 Sebastian Alles (38.), 0:2 Christoph Sternstein (48.), 0:3 Maximilian Fröhlich (53.), 1:3 Christoph Neiter (64.), 1:4 Kevin Krieger (75.), 2:4 Christoph Neiter (78.), 2:5 Max Vogler (85.).

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Hessenpokal, Runde zwei Hohe Hürden für SGB und HSV

Schweres Spiel für Hünfeld

Auf den Hünfelder SV wartet ebenfalls ein starker Gegner. In Bad Soden trifft der HSV zeitgleich auf den Spitzenreiter der Verbandsliga Nord. Nach zuletzt zwei Niederlagen in der Liga ist es die Chance, Selbstvertrauen zu tanken. „Es sind immer schöne Spiele gegen Bad Soden. Es wird ein Duell auf Augenhöhe“, so der Co-Trainer des HSV, Simon Grosch.
Dennoch wird der Hünfelder SV als klassenhöheres Team nicht um die Favoritenrolle herumkommen. Personell wird es die eine oder andere Rotation geben. Es fehlen nur die angeschlagenen Kevin Krieger und Marcel Dücker. „Es werden auch die spielen, die zuletzt nicht durchgespielt haben. Aber wir haben nicht so viele Möglichkeiten. Es ist momentan eine hohe Belastung“, so Grosch.
Bereits in der Vorsaison gab es das Duell in der Verbandsliga (1:1). In der Saisonvorbereitung gewann der HSV mit 3:1. „Im Test waren wir dominant. Bad Soden hat eine gute Mannschaft, weshalb es nicht leicht wird. Wir schauen aber nicht groß nach dem Gegner. Ich bin davon überzeugt, dass wir es schaffen werden“, so Grosch.
Auf Seiten der Hausherren, die zuletzt gegen den CSC Kassel verloren, äußert sich der Coach Anton Römmich so zum Pokalhit: „Wir wollen zwar in die nächste Runde und werden das Spiel auf keinen Fall herschenken, aber wir werden auch kein Risiko gehen und irgendjemandem den Rest geben.“ Daniele Fiorentino (Oberschenkelzerrung), Kevin Pezzoni (Knöchelprellung), Jaroslav Kymlicka (Kapselriss im Knie) und Jaron Krapf (Bänderriss im Sprunggelenk) fallen aus. Der Einsatz von Lukas Ehlert ist auch fraglich.

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Bilder Zeilsheim Teil II

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Hessenliga: So sehen die Konzepte aus

Sechs Derbys in 14 Tagen: Hier gibt’s Karten

20 der insgesamt 380 Hessenliga-Spiele sind osthessische Derbys. Über die Bühne gingen bislang erst drei, doch nun kommt es binnen 14 Tagen knüppeldick: Gleich sechs Derbys stehen an, dabei sind Barockstadt, Hünfeld und Flieden dreifach gefordert.

Der Spielplan:

Im Gegensatz zu den Vorjahren hat die Klassenleitung in der eng getakteten Saison auf den bekannten Derbyspieltag ganz zum Anfang der Runde verzichtet. Wie sich herausstellt aus gutem Grund, denn tüftelten die Vereine da noch an ihren Gesundheitskonzepten und konnten im Gros nicht mehr als 250 Zuschauer zulassen, sind sie nun schon ein ganzes Stück weiter.

Wie viele dürfen wo rein und wie läuft der Vorverkauf?

Die SG Barockstadt hat das größte Stadion und entsprechend auch die besten Möglichkeiten, die Vorgaben des Gesundheitsamts zu erfüllen. Und somit dürfen, wie zu jedem anderen Heimspiel, 1000 Zuschauer kommen, die sich per Online-Ticketing frühzeitig einen Platz sichern können.
Auch Buchonia Flieden hat bekanntlich eine Dauerlösung mit 500 Zuschauern vom Gesundheitsamt genehmigt bekommen. Dies wird sich auch für das Derby gegen den Hünfelder SV nicht ändern. Auch für dieses Spiel gehen die Buchonen den Weg des Online-Ticketings.

Anders ist die Sachlage beim Hünfelder SV, der einzig Ausnahmereglungen für die Heimspiele gegen Barockstadt und Steinbach beim Gesundheitsamt erwirkt hat.
Die weitläufige Rhönkampfbahn erlaubt dabei, dass insgesamt 750 Zuschauer für die beiden Spiele zugelassen sind. Der Vorverkauf für das Spiel gegen die SG Barockstadt ist schon in vollem Gange. Karten sind in der Kaffeerösterei Reinholz in der Steinstraße in Fulda sowie in den Physiotherapiepraxen Larbig in Hünfeld und Flieden (in Flieden nur am Donnerstag) erhältlich. Außerdem können Karten per Mail bei Siegmar Larbig (slarbig@t-online.de) geordert werden. Für das Spiel gegen Steinbach wird der Vorverkauf anschließend anlaufen.

Der Sv Neuhof ist wie auch der Hünfelder SV in den „normalen“ Heimspielen bislang nicht in die Verlegenheit geraten, die zumindest in der Fuldaer Region stets erlaubte 250er-Marke zu überschreiten. Gegen Flieden könnte dies freilich anders werden. Davon geht auch Alexander Bär aus. Der Trainer und Abteilungsleiter in Personalunion glaubt aber nicht, dass bei der aktuellen Ungewissheit und der hohen Infektionszahlen viel mehr als 500 Zuschauer kommen würden. Entsprechend sei der SVN gerade dabei, ein Konzept für eben jene 500 Zuschauer beim Fuldaer Gesundheitsamt zu beantragen. Das Sportgelände würde entsprechend in zwei getrennte Zonen aufgeteilt werden. Hinweise zum Vorverkauf kann der SVN erst geben, wenn das Konzept auch genehmigt worden ist.

Die Derby-Wochen

Samstag, 17. Oktober (15 Uhr): Hünfelder SV – SG Barockstadt
Mittwoch, 21. Oktober (19 Uhr): SG Barockstadt – Buchonia Flieden
Samstag, 24. Oktober (15 Uhr): SG Barockstadt – SV Neuhof
Samstag, 24. Oktober (16 Uhr): Buchonia Flieden – Hünfelder SV
Samstag, 31. Oktober (15 Uhr): Hünfelder SV – SV Steinbach
Samstag, 31. Oktober (17 Uhr): SV Neuhof – Buchonia Flieden

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Helmke selbst im Kader

Ein richtiger Dämpfer vor den Derbywochen

Das Spiel lief noch, doch die Stimmung war bei Co-Trainer Simon Grosch (von links), Alexander Reith, Trainer Johannes Helmke und Lukas Budenz schon im Keller. Foto: Siggi Larbig

Bei der 0:3-Niederlage in Griesheim spielte der Hünfelder SV am Samstag unter seinen Möglichkeiten, schenkte gegen einen schlagbaren Gegner zum wiederholten Male in dieser Saison Punkte weg.

Und erneut spielte auch Torhüter Fabian Brunner eine Rolle, der beim entscheidenden 0:1 patzte. Auch bei den späten Gegentoren gegen Walldorf und Fernwald zum jeweiligen 1:1 hielt er Aktien. Eine Torwartdiskussion kann in der Haunestadt aber nicht aufflammen, schließlich hat die vormalige Nummer eins Sebastian Ernst erst einmal trainiert und musste am Samstagvormittag seine Reise nach Griesheim wegen anhaltender Sprunggelenksproblemen absagen. Diesmal stand Trainer Johannes Helmke selbst Ersatztorhüter auf dem Spielbericht.

Doch nicht nur der Torwart, der in den regulären 90 Minuten quasi nicht gefordert war, zeigte in Griesheim keine gute Leistung. Auch die beiden zentralen Offensiven Julian Rohde und Alexander Reith erwischten einen unglücklichen Tag. Zudem stellte Helmke die Außenpositionen um, ließ Andre Vogt über links und Maximilian Fröhlich über rechts stürmen. Mit Vogt wollte Helmke mehr Präsenz erreichen. Vogt machte Dampf, traf aber zu oft die falsche Entscheidung, während Fröhlich vor dem Tor weiterhin das Pech gepachtet hat und in der Anfangsphase zwei Großchancen vergab. Erst nach dem 0:1 tauschten Vogt und Fröhlich die Seiten, was ihnen mehr zum Zug zum Tor ermöglichte.

War die erste halbe Stunde mit extrem dominanter Spielweise und klarsten Torchancen richtig stark, geriet der HSV mit dem 0:1 kurz nach der Halbzeit komplett aus der Spur und hatte gegen tiefstehende Gastgeber nur zwei Chancen zum dennoch mindestens verdienten Ausgleich. Steffen Witzels Flugkopfball ging daneben, Griesheims Keeper Paul Jivan hielt glänzend gegen Marcel Dücker. Und so konstatierte Helmke einen richtigen Dämpfer gepaart mit großer Enttäuschung vor den anstehenden Derbywochen, in denen der HSV nun unter Druck steht.

Groß war die Medien- und Zuschauerpräsenz am Griesheimer Hegelsberg: Wo sonst oft nur 50 Zuschauer bei Hessenliga-Spielen weilen, kamen diesmal 170 Besucher. Die acht (!) professionellen Fotografen stellen für ein Hessenliga-Spiel wohl ein Novum dar. Der Grund? Die Heimpremiere des Alt-Internationalen Mohamadou Idrissiou. In Erscheinung trat er nach seiner Einwechslung nicht.

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Brunner patzt, danach enttäuscht HSV

Unnötige Pleite

Vor dem Derby gegen die SG Barockstadt hat es der Hünfelder SV verpasst, sich im Abstiegskampf weiter Luft zu verschaffen. Bei Viktoria Griesheim setzte es nach dem 0:4 am Hanau die nächste vom Ergebnis her deutliche Auswärtspleite: Mit 3:0 (0:0) setzte sich der vormals Vorletzte gegen die Haunestädter durch – und ließ einen enttäuschten HSV-Trainer Johannes Helmke zurück.

„Das war heute ein richtiger Dämpfer, weil das ein absolut schlagbarer Gegner war“, resümierte Helnke, der sein Team umgebaut hatte: So rückten Sebastian Schuch und Sebastian Alles in die erste Elf. Während Schuch Franz Faulstich in der Innenverteidigung eins zu eins ersetzte, zog die Hereinnahme von Alles einige Änderungen nach sich. Alles spielte neben Aaron Gadermann auf der Doppelsechs, Lukas Budenz wich dafür auf die Linksverteidiger-Position, während Andre Vogt als Linksaußen agierte und für ihn Maximilian Fröhlich auf die rechte Offensivseite wechselte.

Und vom Anpfiff weg gewannen die 170 Zuschauer den Eindruck, dass Helmkes Umstellungen allesamt gute Entscheidungen waren. Der HSV dominierte den Gegner im ersten Spielviertel und erspielte sich auch einige klare Möglichkeiten: Julian Rohde verzog nach fünf Minuten knapp, genau wie Maximilian Fröhlich nach 14 Minuten. Die beste Gelegenheit vergab Fröhlich nach super Steilpass von Witzel, als er an Paul Jivan scheiterte (17.).Auch Alexander Reith stand einmal blank vor Jivan. Doch mit zunehmender Spielzeit wurden auch die Gastgeber aktiver, die es einem Stellungsfehler von Budenz zu verdanken hatten, die größte Chance im ersten Durchgang auf dem Silbertablett serviert zu bekommen, doch Liam Fisch verzog frei vor Fabian Brunner – er war von der Mittellinie allein auf ihn zugelaufen (27.). Dennoch wäre eine HSV-Führung zur Halbzeit verdient gewesen.

War die erste Hälfte ein offenes Spiel, veränderte sich das Geschehen nach dem Pausentee total: Weil Griesheim schnell in Führung ging, als Keeper Fabian Brunner einen Fernschuss von Liam Fisch direkt vor die Füße von Torschütze Youness Breir prallen ließ (52.). Ein klarer Torwartfehler, der Griesheim auf die Spur und Hünfeld aus der Spur gerieten ließ. Zwar hatte Hünfeld meist den Ball, fand aber auch aufgrund von technischen Fehlern und der Enge des Kunstrasens kaum Durchkommen. Steffen Witzels Flugkopfball (78.) und Marcel Dückers Fernschuss (81.) waren die einzigen klaren Gelegenheiten auf das 1:1. Griesheim hatte bis zur 90. Minute zwar nichts anzubieten, machte dann aber im Schlussakkord dennoch zwei Tore zum zu deutlichen Sieg.

Die Statistik:

Viktoria Griesheim: Jivan – Bender, Kern, Schumacher, Sanchez Ruiz Diaz – Arslan (68. Idrissou), Fisch – El Fahfouhy, Breir (71. Breir), Donkov (61. Makengo) – Volk.
Hünfelder SV: Brunner – Dücker, Schuch, Witzel, L. Budenz (66. Sternstein) – Alles, Gadermann (61. Vogler) – Fröhlich, Rohde, Vogt – Reith (76. Faulstich).
Schiedsrichter: Daniel Velten (TSV Laufdorf).
Zuschauer: 170.
Tore: 1:0 Youness Breir (52.), 2:0 John Bosco Makengo (90.), 3:0 Liam Fisch (90.+1).

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Bilder Griesheim Teil I

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Brunner lässt klatschen, Breir staubt entscheidend ab

Griesheim (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Allzu viele Tore sind in Spielen mit Hünfelder Beteiligung in der Fußball-Hessenliga noch nicht gefallen – aber ohne selbst zu treffen, war beim Gastspiel in Griesheim nichts zu holen: Der HSV verlor am Ende zu hoch mit 0:3 (0:0) bei der Viktoria und nutzte die eigenen Gelegenheiten nicht für einen Punktgewinn, der im Bereich des Möglichen war. Lange stand es 0:1, in der Schlussminute schlugen Idrissou und Co. dann doppelt zu .

Hintenraus spielgelten die Treffer zwei und drei das Chancenverhältnis nicht unbedingt wider: Der HSV hätte schon in Durchgang eins führen können, hatten Julian Rohde oder Maximilian Fröhlich doch früh erste Gelegenheiten. Auf der anderen Seite vergab Liam Fisch die beste, der frei auf Fabian Brunner zulief und verzog. Brunner stand dann aber zu Beginn von Hälfte zwei im Blickpunkt, als er Fischs Schuss vor die Füße von Youness Breir klatschen ließ – der sagte Danke und schoss die Viktoria in Front, bei der Ex-Bundesligaspieler Mo Idrissou erst für die letzten gut 20 Minuten kam.

„Wir sind schon sehr enttäuscht, das war ein absolut schlagbarer Gegner“, sagte HSV-Coach Johannes Helmke, der Sebastian Alles wieder von Beginn an auf der Sechs neben Aaron Gadermann brachte, dafür rückte Lukas Budenz nach links hinten und Andre Vogt rutschte eine Position vor.

Mit zunehmender Spieldauer warfen die Hünfelder dann alles rein, Vogler und Sternstein kamen, dazu Franz Faulstich, sodass Steffen Witzel den Stoßstürmer geben konnte. Das eine oder andere Mal musste Griesheims Keeper Paul Jivan noch eingreifen, ein Treffer gelang den Gästen am kleinen Kunstrasenplatz aber nicht mehr. „Die erste Halbzeit war weitgehend in Ordnung, aber ich hätte mir gewünscht, dass wir da nach der Pause weitermachen und entschlossen vor dem Tor sind. Das Gegentor hat uns aber ganz schön aus der Bahn geworfen und wir haben unsere Chancen auch teilweise kläglich vergeben“, war Helmke enttäuscht.

Griesheim: Jivan; Kern, Bender, Fisch, Breir (71. Lorenz), Volk, El Fahfouhy, Schumacher, Arslan (68. Idrissou), Sanchez Ruiz Diaz, Donkov (61. Makengo).

Hünfeld: Brunner – Dücker, Schuch, Witzel, Budenz (61. Sternstein) – Alles, Gadermann (60. Vogler) – Fröhlich, Rohde, Vogt – Reith (77. Faulstich).

Schiedsrichter: Daniel Velten (Laufdorf)

Tor: 1:0 Youness Breir (52.), 2:0 Jean Bosco Makengo (90.), 3:0 Liam Fisch (90.+1)

Zuschauer: 150.

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Karten für Barockstadt können weiter bis 13.30 Uhr geordert werden

unter:  slarbig@t-online.de   werden verbindliche Vorbestellungen entgegengenommen.

und ab 9.00 auf der Rhönkampfbahn können Tickets erstanden werden

Restplätze 20 grüner Block und 50 im gelben Block

 

 

 

 

 

 

 

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Das Spiel gegen Barockstadt und Steinbach vor 750 Zuschauern möglich

dem Hygienekonzept des HSV wurde stattgegeben.

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Hessenliga: HSV unterliegt klar

Der bislang beste Gegner ist eine Klasse stärker

Eine von Maximilian Fröhlichs Topchancen, aber Ioannis Takidis zeigt einen klasse Reflex. Foto: Siggi Larbig

Nach zuletzt zwei Zu-Null-Siegen in Hadamar und gegen Zeilsheim hingen die Trauben gegen die individuell stark besetzten Hanauer schon vor Anpfiff für den Hünfelder SV hoch. Zu hoch, wie sich herausstellen sollte. Mit einem am Ende zu deutlichen 4:0 (1:0) siegten die 93er.

Weil das Licht in der heimischen Heinrich-Sonnrein-Sportanlage, benannt nach einem ehemaligen Nationalspieler der 93er, nicht ausreichend ist, wich der Traditionsclub auf einen relativ kleinen Kunstrasenplatz nach Maintal aus. Dort veränderte HSV-Trainer Johannes Helmke sein Team zweimal: Franz Faulstich und Christoph Sternstein kehrten in die erste Elf zurück. Und auch sie mussten sich ganz schnell an Hochgeschwindigkeitsfußball gewöhnen. Der Platz kam den durchweg technisch hochbegabten Gastgebern entgegen, mit teilweise rasend schnellem One-Touch-Fußball spielten sie die Hünfelder oft auseinander.

Doch Hünfeld hielt phasenweise auch stark dagegen, betrieb erneut einen immens hohen Laufwand und hätte Mitte der zweiten Halbzeit gar an einem Punkt schnuppern können. Dreimal hatte der diesmal glücklose Linksaußen Maximilian Fröhlich Möglichkeiten auf das mögliche 1:1. Die größte verhinderte Dominique Jourdan auf der Linie stehend (70.). Zwei Minuten später entschied auf der Gegenseite Patrick Gischewski das Spiel im Konter. Auf das 2:0 hatte Hanau lange zielstrebig gespielt, vergab nach Varol Akgöz‘ frühem Treffer, bei dem der sonst starke HSV-Keeper Fabian Brunner energischer hätte aus dem Tor kommen können, aber mindestens ein halbes Dutzend guter Gelegenheiten.

Und so fiel das Fazit der Hünfelder gemischt aus. Mit der Leistung, so sagte Fußballchef Mario Rohde, könne man zufrieden sein. Sowohl spielerisch als auch läuferisch. Aber letztlich sei der Gegner mit seiner Qualität überlegen gewesen. „Da hätte für Punkte schon alles passen müssen“, resümierten Rohde und auch Helmke schon kurz vor Abpfiff im Zwiegespräch. Dass das Spiel 103 statt 90 Minuten dauerte, lag an einer Schulterverletzung von Gianluca Alessandro und anschließendem Transport ins Krankenhaus. Alessandro und vor allem Rico Kaiser überzeugten auf der rechten Seite, vorne traf Akgöz doppelt und hinten hielt Spielertrainer Michael Fink den Laden zusammen.

Die Statistik:

Hanau 93: Takidis– Kaiser, Jourdan, Fink, Sejdovic – Ünal, Abdul – Alessandro (28. Gogol), Gischewski (74. Suljic), Bejic (81. Ries) – Akgöz.
Hünfelder SV: Brunner – Dücker, Faulstich, Witzel, Vogt – Gadermann (57. Alles), Budenz (77. Schuch) – Sternstein (66. Krieger), Rohde, Fröhlich – Reith.
Schiesrichter: Christian Ballweg (SKG Bickenbach).
Zuschauer: 150.
Tore: 1:0 Varol Akgöz (11.), 2:0 Patrick Gischewski (72.), 3:0 Varol Akgöz (80., Foulelfmeter), 4:0 Ghani Wessam Abdul (90.).

Johannes Götze

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Bilder Bronnzell Teil I

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100 Eintrittskarten für HSV—Barockstadt Fulda Lehnerz am 17.10.2020

auch heute beim Spiel HSV II gegen Bronnzell im Vorverkauf zu erwerben

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