Wiedereinstieg in den Vereinssport

Am 6. Mai haben sich die Bundesregierung und die Ministerpräsident*innen der Länder auf eine stufenweise Öffnung des Sportbetriebs in ganz Deutschland geeinigt. Für Hessen hat die Landesregierung einen Tag später konkrete Schritte zur Wiederaufnahme des Sports in unseren rund 7.600 Sportvereinen beschlossen.

Den Rahmen, in dessen Grenzen der Vereinssport wieder aufgenommen werden kann, regelt die Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung Hessen (aktuell vom 7. Mai 2020). Sie tritt am 9. Mai in Kraft und gilt bis zum 5. Juni 2020. Neben dieser Verordnung hat das Hessische Ministerium des Innern und für Sport (HMdIS) weitere Regelungen und Auflagen im Rahmen eines Erlasses veröffentlicht.

Wie die Verordnungen im Einzelnen aussehen und wie Vereine mit der aktuellen Situation umgehen können, findet man hier.

Weitere Einzelheiten hat der Deutsche Olympische Sportbund für den überwiegenden Teil aller Sportarten zusammengetragen (mehr).

Leichtathletik – Rückblick auf 3 Wochen Training unter den Corona-Rahmenbedingungen

Am 09.05. war es soweit; die Leichtathleten des Hünfelder SV konnten wieder auf der Rhönkampfbahn trainieren. Als Individual-Sportart sind wir, was die Trainingsausübung zu Corona-Zeiten betrifft, schon etwas im Vorteil!

Die Zeit der totalen Improvisation, das Trainieren auf Straßen, Radwegen, im Park, … war vorbei. Das was an Training ins Stadion gehört konnte nun auch wieder dort stattfinden. Es war schon in Teilen schizophren, dass selbst ein einzelner Athlet nicht im Stadion trainieren konnte und z.B. auf üppig gefüllte Radwege ausweichen musste. 

Aber was bedeutet es „Wieder im Stadion zu trainieren!“? Das was bisher war, das geht so nicht mehr. Die Corona-Regelungen machen vieles nicht gerade einfach! Aber die Corona-Regelungen müssen eingehalten werden und das bedeutet auch einen erhöhten Aufwand. 

Was bedeutet es aber konkret ein Training durchzuführen. Nichts ist es mehr mit „Training ist am … von …bis …“ und da sind die Trainer da. Trainiert werden kann nur noch in Kleinstgruppen „1 Übungsleiter PLUS maximal 5 Athleten“. Das ist bei einer großen Zahl an Athleten schon eine Herausforderung. Wer kann von Übungsleiter- und von Athleten-Seite hat wann Zeit? Ist doch von Athletenseite alles einfach könnte man meinen, sind ja überwiegend Schüler und die sind ja überwiegend nicht in der Schule. Schön gedacht; nur ist dann z.B. um 18:30 Uhr eine Videokonferenz mit einem Lehrer (5. Klasse wohlgemerkt). Naja der Organisationsplan steht dann und er lebt, muss ständig fortgeschrieben werden. 

Dann das Training. Die Athleten erscheinen in ihrer Trainingskleidung zum Training. Die Anwesenheit wird detailliert erfasst. Im Fall der Fälle ist komplett nachvollziehbar wer hat wann in welcher Zeit in welcher Gruppe trainiert und wer war noch auf dem Platz. Immer wieder die Ansagen, dass auf Abstände geachtet werden muss, das bei Läufen eine Bahn zwischen den Athleten frei sein muss, …! Und man findet immer wieder Wege das Training zu optimieren. Beim Starttraining aus dem Startblock kann man alle Bahnen nutzen; gestartet wird halt räumlich versetzt, …! Beim Trainieren mit Geräten bekommt man eines zugeteilt und nutzt nur dieses! 

Ja, und schon sind 2 Stunden rum. Trainer gehen nach Hause, denkste! Geräte desinfizieren und wegräumen bzw. erneuter Nutzung zuführen steht an. Und dann ggf. das nächste Training! Was das viele Desinfizieren für die Geräte bedeutet werden wir sehen; viel Gutes dürfte es nicht sein!

In der Überschrift steht Rückblick. Hier nun noch ein paar Zahlen: 3 Wochen = 21 Tage in denen 78 Gruppentrainings stattgefunden haben. Ja, 21 Tage; es gab nicht einen Tag an dem kein Gruppentraining stattgefunden hat. Im Schnitt 4 Athleten je Gruppentraining! Training gibt es für alle ab der Altersklasse U12!

Unser Ziel ist es in spätestens 2 Wochen auch für alle U10-er eine Trainingseinheit pro Woche anzubieten. Das Problem dabei sind die Kleinstgruppen, Übungsleiter gibt es leider nicht wie Sand am Meer, hier brauchen wir tatkräftige Unterstützung!

Was uns hilft? Wir setzen im Trainingsbetrieb im Übungsleiterbereich auch auf unsere jungen Athleten; hier zahlt sich aus, dass wir zwei Athletinnen eine Trainerassistenzausbildung haben zukommen lassen!

Was wir uns wünschen! Die Gruppengrößen von „1 Übungsleiter zu 4-5 Athleten“ sind, ja man muss es aus dem Trainingsgedanken heraus formulieren, richtig schön! Da kann man richtig gutes Training machen. Nur sind auf der Übungsleiterseite die notwendigen Ressourcen einfach nicht da! Von daher muss man einfach auf dem Teppich bleiben! Der Trainingsbetrieb bei uns auf der Rhönkampfbahn zeigt realistisch betrachtet, dass man die Gruppengröße bedenkenlos auf „1 Übungsleiter zu 6-8 Athleten“ erhöhen kann! Und hier muss man auch eine Lanze für die jungen Athleten brechen; die sind richtig diszipliniert, denen merkt man an, dass sie sich einfach freuen wieder Leichtathletik treiben zu können. Und das ist gut so!! 

Und zu guter Letzt: „Wir brauchen weitere Übungsleiter! Wir freuen uns über jeden der in unserem Team mitmachen möchte! Vorkenntnisse sind nicht erforderlich; man kann alles lernen – und wir helfen dabei! 

Hallo, eure Gesundheit ist uns wichtig!!!

Aufgrund der aktuellen Situation, ist es für uns eine Sache der Ehre, alle zu Unterstützen, die auf Hilfe angewiesen sind.

Aus diesem Anlass haben wir eine Schutzmaske mit dem von uns so geliebten kleinen HSV erstellen lassen.

In Kooperation mit der Firma TEWI aus Fulda möchte ich, Andress Steinmetz, meiner Heimat Hünfeld helfen.

Die Maske können für 10 Euro erworben werden. Ein Großteil des Erlöses aus dem Verkauf möchten Ich nutzen, um heimische Organisationen/kleine Betriebe zu Unterstützen.

Vielen Dank an die Firma TEWI für die Gute Zusammenarbeit und wir hoffen auf eure Unterstützung für unser schönes Hünfeld.

Die Masken könnt Ihr, per PN :  015150260983  bei mir bestellen, wichtig ist hierbei die Angabe der Stückzahl und eurem vollständigen Namen.

Lieferzeit wären ca. 5 Werktage.

Viele liebe Grüße Andreas Steinmetz

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Volleyball – Frauen steigen in die Oberliga auf

Die erste Volleyballfrauenmannschaft des Hünfelder SV steigt in die Oberliga auf und spielt somit in der kommenden Saison 2020/2021 in Hessens höchster Spielklasse.

Die Volleyballerinnen spielten eine sportlich sehr erfolgreiche Runde und standen auf Platz zwei der Tabelle als die Saison aufgrund der Coronapandemie abgebrochen wurde. Nun profitieren die Hünfelderinnen von den von DVV und HVV getroffenen Regelungen: Als Tabellenzweiter (bei noch zwei ausstehenden Spieltagen) wäre für sie ein Aufstieg rechnerisch noch möglich gewesen, so dass die Mannschaft das Angebot erhielt in die Oberliga aufzusteigen. Da der Aufstieg als Saisonziel für die nächste Runde schon feststand, ergreift die Mannschaft die Gelegenheit nun und wird schon in der kommenden Spielzeit in der Oberliga spielen.

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In der Zeit der „Entschleunigung“ wäre Zeit die Chronik des kleinen HSV zu lesen

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