Parves Adel mit dem 4:1

Fußball

HSV-Reserve wie ein Spitzenteam

KOL MItte: Horas unterlegen

 

Ein Gegentor kassierte der FV Horas in den vergangenen sechs Spielen und durfte sogar davon träumen, Primus Müs noch einmal gefährlich zu werden. Doch nach der 2:4 (1:3)-Heimpleite gegen Hünfelds Reserve musste nun sogar Platz zwei an jene Haunestädter abgegeben werden. Der Kampf um den zu den Aufstiegsspielen berechtige Rang spitzt sich in der KOL Mitte somit mehr und mehr zu.Bei Horas kam eine Menge zusammen. Zunächst besser im Spiel, lag der FVH nach 19 Minuten schon 0:2 zurück. Lukas Budenz ebnete mit einem butterweichen Freistoß den Weg zur HSV-Führung, die Aaron Gadermann mit Köpfchen erzielte (9.). Beim 0:2 traf Budenz per direktem Freistoß flach ins Torwarteck – FVH-Keeper Dennis Schäfer sah nicht gut aus. Vermeidbar war allerdings die Entstehung, denn FVH-Spielertrainer Julian Wehner war deutlich besser in Position als Hünfelds Mittelstürmer Mirajan Haydari, unterschätzte die Situation aber völlig und zwang Schäfer ins Foulspiel. Dass der verbandsligaerfahrene Wehner nicht seinen besten Tag erwischte, zeigte sich auch beim 1:4, da war es erneut Haydari, der ihm aus schlechterer Position heraus entwischte. Haydari behielt die Übersicht, Christian Eckhardt erledigte den Rest mit all seiner Erfahrung (56.). Spielentscheidend war aber bereits der Genickschlag kurz vor der Pause: Budenz stellte einen Freistoß vor das Tor, den Schäfer im Normalfall einfach wegfängt, allerdings unmotiviert in die Mitte boxte und Lukas Halbleib dadurch ein leeres Tor offenbarte (43.).

Höheres Ergebnis möglich

War Horas im ersten Spielviertel feldüberlegen, ließ aber vor allem in Person von David Duda die letzte Zielstrebigkeit vermissen, weil er sich zweimal in guter Position von Niklas Geyer den Ball und damit das Tor „klauen“ ließ, war Hünfeld II spätestens ab dem zweiten Durchgang total spielbestimmend – und das obwohl nur zweimal „Hilfe von oben“ dabei war. Neben Budenz auf der Sechs unterstützte einzig Nicolas Häuser in der Innenverteidigung das Team von Coach „Johnny“ Helmke. Doch das Korsett stand auch so. Hünfeld hätte das Spiel gerade nach dem vierten Treffer noch deutlich mehr in die Höhe treiben können. Da aber zeigte Schäfer, warum er ein richtig guter Keeper ist. Apropos richtig gut: Stark war die Leistung des Schiedsrichters Marcel Krauß, der Bayer behielt nach dem hitzigen Hinspiel permanent die Übersicht und ließ diesmal gar keine Unruhe aufkommen.

Die Statistik:

FV Horas: Schäfer – M. Zentgraf, Wehner, D. Fabrizius, Rich – Wilde, Günther, Halas, Duda – Keller, Rippert. (Weitzel, Fuchs, T. Fabrizius) Hünfelder SV II: Baumgart – Geyer, Göbel, Häuser, Wahl – Eckhardt, Budenz – Lovakovic, Gadermann, Halbleib – Hajdari. (Kröning, Sorian). Schiedsrichter: Marcel Krauß (FC Bayern Fladungen). Zuschauer: 150. Tore: 0:1 Aaron Gadermann (7.), 0:2 Lukas Budenz (19.), 1:2 Pascal Baumgart (38., Eigentor), 1:3 Lukas Halbleib (43.), 1:4 Christian Eckhardt (56.), 2:4 Julian Keller (90.).

Autor: Johannes Götze

Bachrain-04-2019-6

Fußball

Horas – Hünfeld II 2:4 (1:3)

Tore: 0:1 Aaron Gadermann (7.), 0:2 Lukas Budenz (19.), 1:2 Pascal Baumgart (38., Eigentor), 1:3 Lukas Halbleib (43.), 1:4 Christian Eckhardt (56.), 2:4 Julian Keller (90.).

Fußball

Bilder Lohfelden Teil I

Fußball

Treue Fans

Lohfelden-04-2019-3

Fußball

Jetzt wird es ganz schwer

Hessenliga: Lohfelden eiskalt

Weil wohl mindestens vier Teams aus der Hessenliga absteigen werden, das Restprogramm äußerst schwer ist, quasi jeder direkte Vergleich verloren wurde und dazu auch das Torverhältnis schlecht ist, wird es für den Hünfelder SV bei zwar nur zwei Punkten Rückstand auf den ersten rettenden Platz ganz schwer. Schuld daran ist die wieder einmal unnötige 0:2 (0:0)-Niederlage beim FSC Lohfelden, der sich hingegen mit dem Gedanken anfreunden darf, auch in der kommenden Saison Hessenliga spielen zu dürfen.

HSV-Coach Dominik Weber hatte die Qual der Wahl und entschied sich für drei Wechsel: Ins Tor kehrte Sebastian Ernst für Jonas Hosenfeld zurück, auf Linksaußen stürmte Maximilian Fröhlich für Christoph Neidhardt und ganz vorne durfte Florian Münkel für Marek Weber ran. Dazu biss Abwehrchef Niclas Rehm erneut auf die Zähne, spielte trotz Leistenproblemen und einem heftigen Schlag auf den Fuß in der Vorwoche.

Doch weder Rehm noch Ernst konnten in der letztlich spielentscheidenden eingreifen, denn wie Lohfelden das 1:0 erzielte, war klasse: Nasuf Zukorlic zog rechtsaußen an, fand Mounir Boukhoutta, der im ersten Kontakt technisch beschlagen auf Lohfeldens besten Mann ablegte. Okan Gül traf aus zehn Metern unhaltbar ins obere Eck – mit dem ersten Schuss auf Ernsts Kasten. Nach 59 Minuten. Und auch der zweite saß, als Zukorlic eine starke Balleroberung hatte, sich freispielen ließ und das Auge für Joker Enis Salkovic behielt (80.). Erst danach durfte sich Ernst auszeichnen, der zweimal im Konter gut hielt.

Krieger scheitert am Pfosten

Der erste Durchgang hatte fünf starke Anfangsminuten der Gastgeber zu bieten, als Tjarde Bandowski die erste Möglichkeit serviert bekam, den Ball aber nicht traf (5.). Doch anschließend wurde es nur noch einmal gefährlich –wieder war Bandowski beteiligt, der allerdings den ersten Kontakt nehmen musste und das Gehäuse verfehlte (22.). Hünfeld hatte dreimal so viele Abschlüsse zu verzeichnen – und in Summe als spielbestimmende Mannschaft auch die besseren: Andre Vogt versuchte es mehrfach aus der Distanz (6., 24., 27.), Julian Rohde ebenfalls (45.). Dazu trafen Florian Münkel (9.) und Steffen Witzel (19.) aus aussichtsreicher Position nicht.

Nach Lohfeldens Führungstreffer aus dem Nichts kam beim HSV Pech dazu, weil Kevin Krieger beispielsweise nur den Pfosten traf (75.), zudem fanden erst Münkel und dann Fröhlich aus glänzender Position nicht den Weg zum Tor (79.) – im direkten Gegenzug lag der Ball zum zweiten Mal im Netz und das Spiel war gelaufen.

Die Statistik:

FSC Lohfelden: Zunker – Beyer, Schneider, Fiolka, Keßebohm – Berninger-Bosshammer, Gül – Zukorlic, Bandowski (68. Salkovic), Meuser (80. Drizis)– Boukhoutta (73. Noja).
Hünfelder SV: Ernst – Dücker (64. Neidhardt), Faulstich, Rehm, Witzel – Alles, Rohde (82. Weber) – Krieger, Vogt, Fröhlich – Münkel.
Schiedsrichter: Marcus Rolbetzki (FSV Schröck).
Zuschauer: 120.
Tore: 1:0 Okan Gül (59.), 2:0 Enis Salkovic (80.).

Autor: Johannes Götze

Lohfelden-04-2019-17

 

Fußball

Hessenliga – „Es ist brutal“ – Hünfeld fehlt wieder das Glück

 

Lohfelden (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Für den Hünfelder SV läuft es derzeit einfach bitter: Auch beim FSC Lohfelden kassierte der Fußball-Hessenligist eine Niederlage bei einem direkten Konkurrenten und verlor mit 0:2 (0:0). Das Glück geht den Haunestädtern aktuell sichtbar ab, die Entscheidung fiel kurz nach einem Alu-Treffer der Gäste. Damit steht der HSV vor den Hammer-Aufgaben nach Ostern am Abgrund.

 „Du machst wieder kein schlechtes Spiel, zumindest bis zum Sechzehner. Die Abschlüsse sind dann halt viel zu harmlos und mit dem ersten Schuss aufs Tor steht es 1:0 für Lohfelden“, bedauerte Hünfelds Trainer Dominik Weber, der zum Vergleich zur Niederlage gegen Friedberg dreimal getauscht hatte, Keeper Sebastian Ernst und Maximilian Fröhlich in die Startelf beorderte und in der Offensive auch wieder auf Florian Münkel bauen konnte. Die aktuell vermeintlich beste Elf des HSV zeigte dabei eine klasse erste Hälfte. Was fehlte, war wie so oft aber das Tor – und so konnte sich Weber nach dem enttäuschenden Verlauf der vergangenen Wochen nur wiederholen: „Das ist brutal“.

In Halbzeit zwei war Lohfelden etwas besser und aggressiver im Spiel, der Führungstreffer durch Okan Gül (58.) fiel dennoch eher aus dem Nichts. Danach ging bei Hünfeld nicht mehr viel nach vorne – bis auf einen Pfostenschuss von Kevin Krieger (76.). Das Glück ist dem HSV momentan aber einfach nicht hold und so kam der FSC fast im Gegenzug zur Entscheidung: Enis Salkovic schob nach Vorarbeit von Nasuf Zukorlic ein, damit waren neben Gül die besten Akteure in den Reihen der Gastgeber am 2:0 (80.) beteiligt. Zukorlic hatte dann noch die Chance aufs 3:0, aber Ernst parierte top (89.).

Dass am Ende die dritte Niederlage in Folge stand, hätten die Hünfelder aber schon im ersten Durchgang verhindern können: Zunächst wurde Andre Vogts Schuss noch entscheidend von einem Lohfeldener abgefälscht (6.), danach scheiterte Münkel aus der Drehung (9.). Steffen Witzel konnte nach einer knappen Viertelstunde die nächste Gelegenheit verzeichnen, von den Hausherren war offensiv bis dato nicht viel zu sehen. Mit viel Ballbesitz erarbeitete sich der HSV ein deutliches Übergewicht, Kapital aus der Überlegenheit konnte aber auch Julian Rohde (45.) mit seinem Schuss nicht schlagen. „Wir waren viel besser im Spiel, haben es kontrolliert und Lohfelden vor Riesen-Probleme gestellt“, sagte Dominik Weber, der jedoch wusste: „Davon kannst du dir nichts kaufen“.

Lohfelden: Zunker; Keßebohm, Fiolka, Gül, Zukorlic, Schneider, Beyer, Meuser (80. Drizis), Boukhoutta (73. Noja), Bandowski (68. Salkovic), Berninger-Bosshammer.

Hünfeld: Ernst – Dücker (65. Neidhardt), Faulstich, Rehm, Witzel – Rohde (84. Weber), Alles – Krieger, Vogt, Fröhlich – Münkel.

Schiedsrichter: Marcus Rolbetzki (Schröck)

Tore: 1:0 Okan Gül (58.), 2:0 Enis Salkovic (80.)

Zuschauer: 80.

Lohfelden-04-2019-1

Fußball

Bilder Barockstadt III

Fußball

gegen Lohfelden müssen die Torchancen genutzt werden

Fußball

Bilder Bachrain Teil II

Fußball

Hünfeld II – Barockstadt Fulda-Lehnerz III 4:1 (2:0)

Tore: 1:0 Lukas Budenz (21.), 2:0 Niklas Geyer (31.), 3:0 Nils Wenzel (49.), 3:1 Sven Kemmerzell (52.), 4:1 Parwes Adel (88.)

Zuschauer: 80.

Barockstadt-III-04-2019-4

Fußball

Lohfelden-HSV

Der Hünfelder SV kann derweil auf Niclas Rehm bauen, Trainer Dominik Weber muss für den anstehenden Spieltag in der Fußball-Hessenliga aber noch die Torwartfrage klären.

Immens wichtig ist auch das Gastspiel des Hünfelder SV beim FSC Lohfelden am Samstag (15 Uhr): „Wenn wir Lohfelden unten dabei haben wollen, müssen wir liefern“, stellt HSV-Coach Dominik Weber klar, der weiß, dass Spieler wie Enis Salkovic aus dem Spiel genommen werden müssen, um erfolgreich zu sein. Mit welcher Elf das gelingen soll, dabei will sich der Trainer noch nicht in die Karten schauen lassen, so zum Beispiel auf der Torwartposition: „Wir haben Jonas Hosenfeld und Sebastian Ernst mit dabei, einer von beiden wird spielen“. Niclas Rehms Fuß sei dagegen zwar noch etwas geschwollen, „aber für Samstag dürfte es reichen. Es wird wahrscheinlich ein bisschen unangenehm, aber er wird auf die Zähne beißen“, meint Weber, der auf das nötige Quäntchen Glück in Nordhessen und die Auswärtsstärke seines Teams im Jahr 2019 hofft. Wie der HSV auf fremdem Boden konnte Lohfelden allerdings auch alle Spiele auf dem heimischen Rasen seit dem Winter für sich entscheiden.

LOhfelden-10-2018-27

 

 

Fußball

Kreisoberliga Mitte – Horas und Hünfeld kreuzen die Klingen

Osthessen (lb) – In der Fußball-Kreisoberliga Mitte kommt es am Sonntag (15 Uhr) zum Duell zwischen dem FV Horas und dem Hünfelder SV, in dem es für beide Seiten um Big Points im Kampf um den Aufstiegsrelegationsplatz geht. Der Fokus bei den Horasern liegt allerdings bislang nur auf dem Freitagabendspiel gegen Kiebitzgrund/Rothenkirchen, während auch die HSV-Reserve am Doppelspieltag erst einmal eine andere Aufgabe bewältigen muss.

Auch wenn alle Augen bereits auf das Topspiel gegen den HSV am Sonntag gerichtet sind, möchte sich der Horaser Coach Julian Wehner aktuell nur auf das Spiel am Freitagabend gegen Kiebitzgrund/Rothenkirchen konzentrieren und warnt: „Mit dem Spiel gegen Hünfeld beschäftigen wir uns erst ab Samstagmorgen. In dieser Liga muss jedes Spiel erstmal gespielt werden. Außerdem hat Kiebitzgrund erst gegen Lütter Unentschieden gespielt und ist eine von zwei Mannschaften, die uns geschlagen haben. Das wollen wir wiedergutmachen“, stellt Wehner im Vorfeld klar. Den Punktverlust beim Haimbacher SV am vergangenen Spieltag sieht der Coach unterdessen nicht so eng: „Da sind wir schwer reingekommen, hatten dann aber einige gute Chancen, nachdem wir das in der Pause angesprochen haben. Dann war die Latte im Weg oder immer wieder ein Fuß dazwischen. Die Mannschaft hat alles versucht, das war ein Spiel auf ein Tor, aber so ist Fußball. Und gegen Haimbach werden sich auch noch andere Mannschaften die Zähne ausbeißen“, weiß Wehner, dessen Team mit 45 Punkten aktuell den Relegationsplatz innehat und bis auf vier Punkte enteilen könnte. Dementsprechend wichtig ist das Wochenende auch für die Hünfelder Reserve, die als einziger Kandidat für den zweiten Rang schon 23 Spiele absolviert hat und dranbleiben will. Für den HSV geht es am Freitag zunächst zuhause gegen die SG Barockstadt III

Horas-09-2018-18a

 

Fußball

Gelingt HSV diesmal Historisches?

Hessenliga: Nächstes wegweisendes Spiel

 

Hünfelds Maximilian Fröhlich (links, im Hinspiel gegen Lohfeldens Janik Szczygiel) kann derzeit nur eingeschränkt oder gar nicht trainieren und musste daher zuletzt mit der Rolle auf der Bank vorlieb nehmen. Foto: Siggi Larbig

Auswärts eilt der Hünfelder SV von Sieg zu Sieg, zuhause der FSC Lohfelden. Beide Teams holten im neuen Jahr zehn Punkte, liegen in der Tabelle vier auseinander. Während der FSC gewillt sein wird, dem HSV am Samstag (15 Uhr) vor heimischem Publikum endgültig zu enteilen, wollen die Zuse-Städter dem FSC unbedingt auf die Pelle rücken.

Ausgangslage

Der Abstiegskampf geht für beide Teams in die x-te Runde. War dies beim Hünfelder SV vorauszusehen, gilt LohfeldenJahr für Jahr als Wundertüte: Wird mal Sechster (2013) oder Vierter (2016), um sich im Jahr darauf direkt wieder mit der Verbandsliga beschäftigen zu müssen. Die besseren Voraussetzungen auf den Klassenerhalt stehen aktuell eindeutig dem FSC zu Gesicht, der jüngst einen Achtungserfolg beim FC Eddersheim (0:0) erzielen konnte. Bei Hünfeld war in diesen Tagen hingegen Wunden lecken angesagt, schließlich musste die höchst unnötige 1:3-Pleite gegen Türk Gücü Friedberg aus den Köpfen. Nun soll die Auswärtsstärke dafür sorgen, dass am Samstag nicht der erste Sargnagel eingehämmert werden muss.

Wissenswertes zum Spiel

Hünfelds Fußballchef Mario Rohde ist sich der Bedeutung der Partie bewusst. Als „Endspiel“ tituliert er das Gastspiel und stellt sogleich fest, „dass wir geradliniger, effizienter und zielstrebiger als zuletzt agieren müssen“. Für ihn steht außer Frage, dass seine Mannen die anderen im Abstiegskampf geforderten Tugenden wie Leidenschaft, Herz und Kampfgeist aktuell stimmen und die jüngste Niederlage gegen Türk Gücü Friedberg keine bleibenden Spuren im Kopf hinterlassen hätte. Mittelstürmer Florian Münkel und Keeper Sebastian Ernst sind wieder an Bord, dafür muss Abwehrchef Niclas Rehm wohl passen, nachdem er gegen Türk Gücü kurz vor Schluss einen heftigen Schlag auf den Fuß abbekam.

Der Gegner

Trainer Alfons Noja ist mit 30 Jahren der jüngste Coach der Hessenliga – und gleich in seinem ersten Jahr muss er beweisen, dass er Abstiegskampf kann. Das liegt allerdings nicht an fehlender Heimstärke: Während der FSC im neuen Jahr noch nicht ein Tor auf fremdem Platz zustandebringen konnte, stehen neun Punkte aus drei Heimspielen gegenüber. Diese wurden gegen Neu-Isenburg, Ederbergland und Griesheim eingefahren – gegen jene drei Gegner gewann der HSV ebenfalls in 2019. Jedoch stets auf fremdem Geläuf. Besonderes Augenmerk müssen die Hünfelder auf die beiden Ex-Vellmarer Nasuf Zukorlic (8 Tore) und Enis Salkovic (6 Tore) legen, die mit Spielwitz bestechen und als gelernte Mittelfeldspieler für 14 der 37 Lohfeldener Treffer Sorge tragen.

Statistiken

Das letzte Gastspiel im Kassler Süden liegt bereits fünfeinhalb Jahre zurück: Seinerzeit siegte der HSV mit 4:1 und noch heute sind mit Sebastian Alles sowie Christoph Neidhardt zwei Torschützen von einst für die Haunestädter aktiv. Im Hinspiel verpasste der HSV aufgrund einer Nullnummer den historischen vierten Hessenliga-Sieg in Serie. Nun winkt ebenfalls Historisches: Viermal auswärts gewann der HSV noch in Serie in Hessens höchster Liga.

Autor: Johannes Götze
Fußball

„Volltreffer“ Grosch wird Webers „Co“

HSV besetzt vakante Stelle

Der Hessenligist Hünfelder SV besetzt die vakante Position des Co-Trainers, die bis zum vergangenen Sommer Niclas Rehm innehatte, ab der kommenden Saison wieder: Simon Grosch, aktuell in Diensten des Gruppenligisten SG Schlitzerland, wird an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren und den Trainer der ersten Mannschaft, Dominik Weber, ligaunabhängig unterstützen. Dies teilt der Verein per Pressemitteilung mit.

„Die Arbeit eines Trainers ist auf hohem Amateurniveau unheimlich komplex, daher ist es uns ein großes Anliegen gewesen, die Co-Trainer-Stelle wieder zu besetzen“, erklärt HSV-Abteilungsleiter Mario Rohde, der anführt, „dass wir dafür unbedingt jemanden gewinnen wollten, der mit Herzblut dabei sein wird und die nötige fußballerische Kompetenz mitbringt. Mit Simon haben wir, da sind wir uns sicher, einen Volltreffer gelandet, zumal er der Wunschkandidat von Dominik ist.“ Ein Trumpf sei zudem, dass er als langjähriger Spieler des HSV den nötigen Stallgeruch mitbringe, allerdings zur aktuellen Mannschaft auch schon einen gewissen Abstand gewonnen habe. Die Zusage gilt ligaunabhängig. 

Der 30-jährige Grosch stammt gebürtig aus dem Hünfelder Stadtteil Roßbach, spielte in der Jugend und im Seniorenbereich beim SV Steinbach und erlebte dort unter Trainer Ante Markesic seine Hochphase. Nach ersten Knieblessuren wechselte der Rechtsverteidiger 2011 vom Mühlengrund zum HSV, wo er seine Laufbahn aufgrund anhaltender Knieprobleme bereits mit 27 Jahren beenden musste. Als Trainer sammelte er erste Erfahrungen im Juniorenbereich des SV Steinbach, als er dort die C-Junioren in der Hessenliga coachte. Der B-Lizenz-Inhaber übernahm nach seinem aktiven Laufbahnende die SG Schlitzerland, die er in der vergangenen Saison über die Aufstiegsspiele in die Gruppenliga führte. Seinen Abgang hatte er in der Burgenstadt bereits vor einigen Wochen verkündet.

fb-sl-grosch-wolfsanger-2011-31

 

Fußball

Hessenliga – HSV muss zum Keller-Schreck – Läuft es auswärts wieder?

 

Hünfeld (pf) – Angesichts des Hammer-Programms nach Ostern muss der Hünfelder SV am Samstag (15 Uhr) mit etwas Zählbarem aus Lohfelden zurückkehren, ansonsten könnte es im Abstiegskampf der Fußball-Hessenliga für das Team von Dominik Weber ungemütlich werden. Allerdings: Beim FSC holte nach der Winterpause noch niemand etwas, ängstlich wollen die Hünfelder dennoch nicht nach Nordhessen reisen.

Im März waren Griesheim, Neu-Isenburg und Ederbergland in derselben Situation wie der HSV jetzt: Alle mussten nach Lohfelden, alle kehrten mit leeren Händen nach Hause zurück. Gegen Griesheim siegten die Nordhessen mit 3:0, bezwangen später Schlusslicht Neu-Isenburg mit 4:1 und gewannen dann das dritte Heimspiel des Jahres mit 1:0 gegen den FC Ederbergland. Nun kommt mit Hünfeld das nächste Kellerkind zum FSC, der aber auch selbst noch lange nicht durch ist.

„Wir müssen da weitermachen, wo wir in den letzten Spielen aufgehört haben. Ich bin da ganz guten Mutes“, betont Abwehrmann Steffen Witzel vor dem immens wichtigen Spiel, der dennoch einige Aspekte findet, die sein Team noch verbessern kann: „Wir müssen defensiv wieder kompakter stehen und die Chancen, die wir uns immer herausspielen, auch verwerten“. Wie es gehen kann, zeigte Buchonia Flieden vor einigen Wochen beim 6:0-Heimsieg gegen Lohfelden – und auswärts punktete der HSV in dieser Saison bisher auch deutlich besser als zuhause. „Wenn wir wüssten, woran das liegt, könnten wir es abstellen. Vielleicht ist der Druck daheim für manche zu groß, aber wir hätten auch gegen Friedberg gewinnen müssen“, meint Witzel und weiß, dass vergangene Woche bis auf Türk Gücü niemand im Keller punktete: „Es ist alles so wie vorher, wir müssen in unserer Situation so viele Spiele gewinnen, wie es geht“ – und das dürfte besonders im Hinblick auf das Restprogramm nicht ganz einfach werden.

In personeller Hinsicht sieht es zumindest etwas besser als zuletzt aus, so kehrt Keeper Sebastian Ernst in den Kader zurück. Niclas Rehm konnte nach einem Schlag auf den Fuß gegen Friedberg zwar nicht trainieren, „aber in der Behandlung sah das schon ganz gut aus“, ist Witzel zuversichtlich, dass sein Kollege in der Viererkette mitwirken kann.

LOhfelden-10-2018-21

 

Fußball

Hessenliga – Simon Grosch wird Co-Trainer beim Hünfelder SV

Hünfeld (oz/pf) – Fußball-Hessenligist Hünfelder SV kann vermelden, dass die vakante Position des Co-Trainers, die bis zum vergangenen Sommer Niclas Rehm innehatte, ab der kommenden Saison wieder besetzt wird: Simon Grosch, aktuell in Diensten des Gruppenligisten SG Schlitzerland, wird an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren und Chefcoach Dominik Weber ligaunabhängig unterstützen. 

 „Die Arbeit eines Trainers ist auf hohem Amateurniveau unheimlich komplex, daher ist es uns ein großes Anliegen gewesen, die Co-Trainer-Stelle wieder zu besetzen“, erklärt HSV-Abteilungsleiter Mario Rohde, der anführt, „dass wir dafür unbedingt jemanden gewinnen wollten, der mit Herzblut dabei sein wird und die nötige fußballerische Kompetenz mitbringt. Mit Simon haben wir, da sind wir uns sicher, einen Volltreffer gelandet, zumal er der Wunschkandidat von Dominik ist.“ Ein Trumpf sei zudem, dass er als langjähriger Spieler des HSV den nötigen Stallgeruch mitbringe, allerdings zur aktuellen Mannschaft auch schon einen gewissen Abstand gewonnen habe.

Simon-Grosch-749x1024

 

 

Fußball

„Kopf hoch, auch wenn der Hals dreckig ist“

Hessenliga: Nach Heimpleiten schauen HSV und Buchonia schnell nach vorne

Nach der 1:3-Pleite gegen Türk Gücü Friedberg war Hünfelds Trainer am Boden zerstört, weil sein Team deutlich mehr verdient hätte. Aber Dominik Weber verpasste es nicht, seinem Gegenüber nach seinem Debüt als alleinverantwortlichem Coach zu gratulieren. Nicht nur zum Sieg in Hünfeld, sondern auch zum Sieger des Spieltags. Denn punkteten in den vergangenen Wochen Spieltag für Spieltag eine Reihe an Kellerkindern, schauten sie am Samstag außer Türk Gücü ausschließlich in die Röhre. Weber beklagte daher, dass den Seinigen dieser moralische und tabellarische Schub verwehrt blieb, zog aber daraus direkt die positiven Aspekte und rechnete in der Pressekonferenz vor, wie nah noch immer alles beisammen sei. Da trifft es sich fast gut, dass Hünfeld zum nächsten Kellerduell reisen darf. Nach Lohfelden. Die vergangenen drei Auswärtsspiele gewann der HSV: „Und warum sollen wir auch nicht nächste Woche gewinnen“, fragte Weber daher in die Runde.

Anschließend versuchte er die Gemütslage seines Teams zu umschreiben: „Ich glaube, dass sie sich jetzt gerade ungefähr so fühlen, wie Paris St. Germain als das urplötzliche und total unverdiente Aus in der Champions League gegen Manchester United stand. Mir tuen die Jungs total leid, weil sie bis zum Sechzehner ein einwandfreies Spiel abgeliefert haben.“ Hünfelds Fußballchef Mario Rohde schlug in die selbe Kerbe, lobte die Leistung und bemühte sich in seinem Statement den passenden Schlussworten: „Kopf hoch, auch wenn der Hals dreckig ist.“

Flieden braucht offenbar den Druck

„Wir brauchen offenbar den Druck, um 100 Prozent aus uns rauszuholen“, lautete derweil die Erkenntnis von Fliedens Coach Zlatko Radic nach der unglücklichen, aber keineswegs unverdienten 2:3-Niederlage gegen den VfB Ginsheim. Anders als die Hünfelder ist die Fliedener Brust in den letzten Wochen vor allem durch die starken Ergebnisse zu Hause angeschwollen, nun ist die Siegesserie am Weiher gerissen. Vehement hatte Radic vor dem Spiel die gleiche Einstellung wie bei den jüngsten fünf Heimsiegen gefordert, eindringlich vor den schnellen Offensivleuten der Mannen vom Mainspitzdreieck gewarnt. Geholfen hat es nichts: Die Ginsheimer, die ihren ausgedünnten Kader mit einem sehr spielstarken und offensiven Stil wettmachten, waren über die komplette Distanz die bessere Mannschaft. Und sie demonstrierten, dass sie trotz oder vielleicht gerade wegen des Umbruchs nie im Leben absteigen werden. Deshalb betonte Radic auch, dass das 2:3 kein Beinbruch gewesen sei, verwies allerdings gleichermaßen auf die große Bedeutung des nächsten Abstiegsthrillers kommende Woche in Bad Vilbel. / jg, hall

HSV-Trainer Dominik Weber (rechts) tauschte diesmal Trainingsanzug gegen feinen Zwirn – Glück brachte das nicht. Foto: Siggi Larbig

Friedberg-04-2019-25

 

 

Fußball