Auch in der sportlichen Welt hat Corona alles lahmgelegt. Die Volleyballsaison wurde zwei Wochen vor Saisonende abrupt beendet. Das ist schade, aber keine Katastrophe. Der Hessische Volleyballverband hat nun eine Reglung getroffen, wie die abgebrochene Saison 2019/2020 zu bewerten ist:

Der Meistertitel wird nicht vergeben. Für den Auf- und Abstieg gibt es für die Ober- und Landesligen folgende Regelungen:

  1. „(…) Mannschaften, die zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs als Aufsteiger bzw. Absteiger eindeutig und sportlich nicht mehr änderbar feststehen, (…) steigen auf beziehungsweise müssen absteigen.
  2. Aufstiegsspiele am Ende der Saison 2019/2020 finden nicht statt.
  3. Mannschaften, die zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs auf einem Abstiegsplatz sind und rechnerisch einen Nichtabstiegsplatz gemäß den festgelegten Regularien erreichen könnten, erhalten das Angebot, für die Saison 2020/21 in dieser Spielklasse zu bleiben.
  4. Mannschaften, die zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs nicht auf einem Aufstiegsplatz sind und rechnerisch eine Platzierung erreichen könnten, die gemäß den festgelegten Regularien zum Aufstieg berechtigen, erhalten das Angebot zusätzlich in die höhere Spielklasse aufzusteigen.“

(Quelle: https://www.hessen-volley.de/inhalt/news/wertung-der-saison-2019-20-fuer-alle-hessischen-ligen, 6.4.20)

Aufgrund dieser Regelung (Punkt 4) hat die Landesliga-Frauenmannschaft die Möglichkeit in die Oberliga aufzusteigen, da eine Meisterschaft rechnerisch noch möglich gewesen wäre. Trainer Uli Bönsch freut sich nun diese Herausforderung mit der Mannschaft zusammen anzugehen. Die Mannschaft habe es sich mit viel Trainingseifer und Spaß verdient in der Oberliga zu spielen. Er sei stolz Teil dieses Teams zu sein!

Die erste Landesliga-Männermannschaft schließt die Saison auf Platz 2 ab und verbleibt in der Landesliga, da ein Aufstiegsplatz rechnerisch nicht mehr möglich gewesen wäre.

Für die unteren Ligen wird eine „Quotientenmethode“ angewendet. Aufgrund dieser kann die Kreisklasse-Frauenmannschaft in die Bezirksliga aufsteigen. Trainerin Ines Prokein: „Ich hoffe, dass alle Spielerinnen dabeibleiben und nach dieser langen Pause wieder motiviert einsteigen. Ich freue mich, dass wir in der nächsten Saison in der Bezirksliga starten dürfen. Gerne hätte ich eine richtige Meisterschaft gefeiert, aber es ist mir auch wichtig, dass die Mädchen sportlich herausgefordert werden. Besonders wünsche ich mir aber, dass alle gesund durch diese Zeit kommen. Ich bin aber optimistisch für die Zukunft und freue mich auf eine neue Volleyball Saison 2020/21!“

Die Bezirksliga-Männermannschaft hat, ebenfalls aufgrund der Anwendung der Quotienten-Methode die Möglichkeit in die Bezirksoberliga aufzusteigen.