Hessenliga – Weber: „Jeder muss das HSV-Gen in sich tragen“

Hünfeld (fs) – www.osthesse-zeitung.de

Trotz des Dämpfers beim 3:3 gegen den Gruppenligisten Bad Soden sieht Trainer Dominik Weber seinen Hünfelder SV für die anstehende Saison in der Fußball-Hessenliga bestens gerüstet. Der 37-Jährige weiß aber auch: Es geht nur über den Teamgeist.

 „Wir haben in der Vorbereitung Gas gegeben und freuen uns auf die Derbys und die Topmannschaften. Wir haben zwar ein Hammer-Auftaktprogramm, das sportlich auch nach hinten losgehen kann, wirtschaftlich ist das für den Verein aber geil. Wir gehen aber nicht mit Angst in die Spiele, sondern mit Vorfreude“, erklärt HSV-Coach Dominik Weber, der im Kader mit den Neuzugängen Sebastian Alles, Daniel Kornagel (beide Borussia Fulda), Marcel Dücker und Andre Vogt (beide TSV Lehnerz) sowie Noah Quanz (JFV Viktoria Fulda) nochmal einen Qualitätssprung ausgemacht hat: „Die Neuzugänge sind ein Upgrade, das merkt man im Training und den Testspielen. Wir haben super Qualität dazugewonnen. Außerdem sind die Neuen auch super aufgenommen worden und schon voll integriert“, freut sich Weber. Der weiß allerdings auch, dass die Hessenliga, die für viele HSV-Spieler Neuland ist, kein Zuckerschlecken wird, der Kampf gegen den Abstieg eine Frage des Teamgeists: „Das war von Anfang an mein Credo: Wenn wir was erreichen wollen, muss jeder Spieler von Anfang an das HSV-Gen in sich tragen“, betont der 37-Jährige. Die Mannschaft habe es den Neuen allerdings auch einfach gemacht.

Trotz des 3:3 gegen Gruppenligist Bad Soden sieht Weber sein Team für den Auftakt am Samstag (17 Uhr) zuhause gegen Flieden gut gerüstet: „Man hat gemerkt, dass die Jungs relativ müde und platt waren, ich bin aber zu 1000 Prozent davon überzeugt, dass am Samstag gegen Flieden jeder im Kader 100-prozentig fit ist und alles reinfeuern kann, da muss man sich keine Gedanken machen.“ Das gilt auch für Andre Vogt, der nach einem Schlag auf die Hüfte gegen Bad Soden passen musste. „Ansonsten sind alle gut dabei, nur zwei, drei Spieler haben noch ein bisschen Nachholbedarf, das kriegen wir aber über die Trainingseinheiten und die Spiele“, ist der HSV-Trainer überzeugt, der in der Vorbereitung verschiedene Systeme testete, vermehrt mit einer Dreierkette, und zwei Außenbahnspielern im Mittelfeld, die bei gegnerischem Ballbesitz die Dreier- zu einer Fünferkette werden lassen sollen. Was die Plätze für die Startelf gegen Flieden angeht, will sich Weber zwar nicht in die Karten schauen lassen, betont jedoch: „Das System wird gar nicht so die große Rolle spielen, es ist nicht entscheidend, ob man im 4-2-3-1 oder 3-5-2 spielt, sondern wie man sich im Spiel verhält, wie man verschiebt und die Räume dicht macht.“

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