Olivier Djappa kehrte als Zweit- und Drittliga-Torschützenkönig aus Hagen zur Borussia zurück. Neu dabei waren nun auch Marco Link, Meik Voll, Adem Benn und Eric Franc. Während der Runde kam zusätzlich noch Sebastian Kress von Schweinfurt 05 zurück nach Osthessen. Es sollte mal wieder ein herausragendes Jahr werden, denn die Borussia holte sich nach einem Dreikampf mit dem Hünfelder SV und dem FSC Lohfelden die Meisterschaft. Grundlage war die solide Abwehr, die in 30 Spielen nur 19 Gegentreffer zuließ. In 17 Spielen blieb die Borussia ohne Gegentor, nur beim 1:3 in Dörnberg kassierte der SCB mehr als zwei Gegentreffer. Ebenfalls bärenstark: 14 von 15 Heimspielen wurden gewonnen. Nur der Hünfelder SV siegte im Städtischen Stadion. Vorne traf Olivier Djappa 20 Mal, Benni Münch kam auf 14 Tore.
Am letzten Spieltag kam es in der Hünfelder Rhönkampfbahn zu einem „echten Endspiel“, wobei eigentlich nie richtig Spannung aufkam. Schließlich musste der Hünfelder SVmit vier Toren Differenz gewinnen, um der Borussia den Titel noch streitig zu machen. 3500 Zuschauer sahen auch ein HSV-Tor durch Roberto Kowalski, doch die 0:1-Niederlage genügte dem SCB, um einen weiteren Aufstieg in die Hessenliga perfekt zu machen. Allerdings war dies wohl eine der billigsten Mannschaften, die jemals einen Titel in der langen Vereinsgeschichte eingefahren hatte.

„Ich bin in meiner Laufbahn ein paar Mal aufgestiegen, aber mit diesen jungen Kerlen, das war schon etwas ganz Besonderes“, gab Trainer Henry Lesser später zu.
Doch es wäre nicht Borussia Fulda, würde nicht auch in dieser Siegesstunde wieder ein kleiner Skandal über dem Club kreisen. Nach der Meisterschaft warf Präsident Kai Möller seinen Kapitän Benjamin Münch ohne ersichtlichen Grund aus dem Verein.