Hamburger SV

1978 wechselte Zebec zum Hamburger SV. Der Verein wurde 1977/78 Tabellenzehnter; in den vorausgegangenen Jahren stand man aber auf Platz zwei bis sechs. Manager Günter Netzer wollte die Mannschaft wieder auf einen UEFA-Cup-Platz bringen. Anders als zehn Jahre vorher bei Bayern kam Zebec mit den HSV-Stars recht gut zurecht, allerdings waren diese auch andere Persönlichkeiten als die Bayern-Stars um 1970. Kevin Keegan, Horst Hrubesch oder Manfred Kaltz waren vergleichsweise ruhige, unkomplizierte Typen, die zunächst gut mit Zebecs taktischen Vorgaben zurechtkamen. 1979 holte der HSV den ersten Meistertitel seit 1960, doch in der darauf folgenden Saison kündigten sich erste Probleme an, trotz Platz 2. Die Spieler rebellierten, weil Zebec gegen Saisonende angeblich zu hart trainiert hatte. Dadurch, so die Kritiker, seien innerhalb von vier Tagen Meisterschaft (1:2 bei Aufsteiger Leverkusen) und Europacup (0:1 im Endspiel gegen Nottingham) verloren gegangen. Außerdem wurde Zebecs Alkoholkrankheit immer deutlicher. Er verlor den Führerschein.[3] Gegen Borussia Dortmund soll er mit 3,25 Promille auf der Trainerbank gesessen haben. Der HSV ging mit Zebec in die dritte Saison und lag zur Saisonhälfte an der Spitze, entließ aber am 16. Dezember 1980 seinen Trainer wegen Alkoholproblemen.[4] Meister wurde Bayern München.   Quelle :wikipedia