Kreispokalfinale im Mühlengrund

Jahrelang war der Hünfelder SV einerseits Abonnementsieger des Kreispokals und andererseits auch Platzhirsch im Altkreis, doch in den vergangenen zwei Serien triumphierte der SV Steinbach, der gleichzeitig auch in den Ligen besser abschnitt. Nun will Hessenliga-Aufsteiger Hünfeld im Kreispokal-Finale bei Hessenliga-Absteiger Steinbach den Machtwechsel in Gänze vollziehen. Anpfiff ist heute um 19 Uhr im Mühlengrund.

Aber HSV-Coach Dominik Weber ist ehrlich, hätte gerne mit dem SV Steinbach in der Hessenliga um die Vorherrschaft im Altkreis gerungen: „Ein Hessenligaderby gegen Steinbach hätten wir gerne gespielt, das gab es noch nie. Schade, dass der SVS die Klasse nicht halten konnte, zumal durch den Zusammenschluss zwischen Lehnerz und Borussia Fulda noch ein weiteres Derby wegfällt.“ Und so wünscht sich Weber schon jetzt, dass der HSV am ersten Spieltag die SG Barockstadt auf der Rhönkampfbahn empfängt. „Das wäre ein Highlight, ein absoluter Wunsch.“

Doch nun gilt es zunächst das Double klarzumachen. „Natürlich besitzt der Kreispokal nicht die Wertigkeit einer Verbandsliga-Meisterschaft, aber natürlich geht es um Prestige, wir wollen nach gewinnen.“ Doch in welchem Zustand seine Mannen antreten werden, ist noch offen. „Es würde mich wundern, wenn alle Jungs fit wären, weil am Samstag noch mal extremes Feiern angesagt war. Aber mit einer gewissen Willensleistung kann man einiges wettmachen.“ Sebastian Körner und Maximilian Fröhlich sind fraglich, beide hatten sich im finalen Saisonspiel leichtere Blessuren zugezogen. Personell angeschlagen ist auch der SV Steinbach, der aber immerhin wieder auf Innenverteidiger Sebastian Bott bauen kann, der hatte in den vergangenen Wochen der Reserve zum Klassenerhalt verholfen.

Autor: Johannes Götze

Steinbach-Fr-11-2017-2