Hünfeld (pf) – Sowohl mit dem Stand der Vorbereitung als auch mit den Testspielen vom Wochenende zeigt sich Hünfelds Trainer Dominik Weber zufrieden. Doch der HSV hat noch einiges vor sich, bevor der Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Hessenliga beginnt. Dazu fordert der Coach weiterhin hohe Disziplin und volle Konzentration.

 „Man muss sagen, dass wir positiv in die Vorbereitung gestartet sind. Das nehmen wir mit“, zieht HSV-Coach Dominik Weber ein erstes Zwischenfazit nach den beiden Siegen gegen den FSV Thalau (4:0) und die Adler aus Weidenhausen (6:2) und blickt nach vorne: „Wir wollen sehr diszipliniert weitermachen und hoffen, dass personell alles gesund bleibt und jeder die Einheiten voll durchziehen kann, um eine gute Grundlage zu legen. Das Programm ist stramm“. Dabei musste der Hünfelder Trainer am Dienstag jedoch erfahren, dass sich Nicolas Häuser am Wochenende einen Handknochen angebrochen hat – Weber rechnet mit ein bis zwei Wochen Ausfallzeit.

Das Hauptaugenmerk liege derweil weiterhin auf der Offensive, die zuletzt gut funktionierte. Zwar waren die ersten Testspielgegner unterklassige Teams, „aber gegen Weidenhausen muss man auch erstmal 6:2 gewinnen und gegen Thalau hätten wir mehr Tore schießen können“, weiß der Coach. Auch Neuzugang Florian Münkel soll durch viel Spielzeit weiter integriert werden, der Ex-Barockstädter fügte sich aber mit vier Toren am Sonntag schon direkt gut ein. „Das sah schon sehr gut aus“, lobt auch Weber, der in den nächsten Wochen einiges von seinen Jungs erwartet: „Es gilt, als Spieler zu versuchen, das bestmögliche Leistungsniveau zu erreichen und absoluten Fokus darauf zu legen“. Dabei sollen die nächsten Testspiele die Vorbereitung weiter vorantreiben: Am Samstag (19 Uhr) geht es gegen Bad Soden, am Sonntag (13 Uhr) spielen die Hünfelder in der Johannisau gegen Johannesberg. „Dann wollen wir uns weiter einspielen und ans System gewöhnen“, kündigt Weber an.

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