Hünfeld (fs) – www.osthessen-sport.de

Mit einem lockeren Aufgalopp und anschließendem Angrillen ist Fußball-Verbandsligist Hünfelder SV am Samstagnachmittag in die Vorbereitung auf die kommende Saison gestartet. Mit Robert Simon (Rosatal), Marius Link (Bachrain), Steffen König (Kreuzwertheim) und Ferhat Yildiz (A-Junioren JFV Viktoria Fulda) waren vier der sechs Neuzugänge mit an Bord.

Rückkehrer Marius Hampl (Schlitzerland) und Paul Hohmann (Borussia Fulda) weilen noch im Urlaub, gerade Hampl wird große Teile der Vorbereitung verpassen, dazu war auch Steffen Witzel verhindert nicht da. Insgesamt 31 Einheiten hat HSV-Trainer Dominik Weber geplant, um die Mannschaft auf ein ordentliches Fitnesslevel zu bringen: „Fitness ist immer ein großer Faktor, aber wir haben genügend Zeit, etwas dafür zu tun. Die Jungs haben einen Trainingsplan bekommen und ich gehe davon aus, dass sie keine Probleme haben. Man sieht ja, wer etwas gemacht hat und wer gar nichts getan hat. Aber wir spielen ja alle Fußball, weil wir Spaß haben. Man kann das auch so machen, dass man gar nicht erst merkt, dass man etwas für die Kondition tut.“ Große Änderungen im Trainingsablauf wird es nicht geben, allerdings wird dieses Jahr weniger auf der Tartanbahn, sondern mehr auf dem Rasen trainiert.

Zuerst einmal gilt es allerdings, die sechs Neuzugänge zu integrieren, zumal mit Dennis Müller, Felix Beck (beide Borussia Fulda), Julian Rohde und Andre van Leeuwen (beide Steinbach) immerhin vier Spieler den HSV verlassen haben. „Aber das wird kein Problem sein, bei uns gibt es keine Grüppchenbildung. Mit den Neuen bin ich jedenfalls absolut zufrieden. Ich denke, dass sie das Potenzial haben, die Lücken zu schließen“, ist Weber überzeugt. Nach dem Abstieg aus der Hessenliga gehen die Haunestädter naturgemäß als einer der Favoriten in die neue Verbandsligasaison, davon will der 33-Jährige aber nichts wissen: „Wir wollen oben mitspielen und die vorderen Plätze immer in Sichtweite behalten, aber eine bestimmte Platzierung haben wir nicht ausgegeben. Mir ist wichtig, dass wir unsere Heimspiele besser bestreiten, das war im vergangenen Jahr unser Manko. Wir müssen den Zuschauern wieder attraktivere Spiele bieten. Außerdem müssen wir uns auch erst mal wieder finden.“ Gut möglich auch, dass der HSV neue Wege geht, was das System betrifft: „Wir haben in den vergangenen Jahren ja immer im 4-2-3-1 gespielt. Vielleicht stellen wir mal auf 4-4-2 oder 4-1-4-1 um. Es gibt verschiedene Möglichkeiten und der Kader gibt das her“, so Weber. Zeit zum Ausprobieren gibt es in sieben Testspielen jedenfalls reichlich.

 

Testspiele in der Übersicht:

2. Juli um 19 Uhr in Bad Soden

5. Juli Blitzturnier in Lütter

10. Juli um 19 Uhr in Hofbieber

12. Juli um 17 Uhr gegen Schwalmstadt

19. Juli um 16 Uhr in Thalau

23. Juli um 19 Uhr gegen Rothemann

25. Juli um 19 Uhr gegen Borsch

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