Osthessen (ms/fs) – Derby in Hünfeld: Der HSV empfängt am Sonntag den SV Neuhof zum Gastspiel (15 Uhr) und möchte den 19. Saisonsieg eintüten. Lehnerz II könnte mit einem Unentschieden in Weidenhausen den Klassenerhalt in der Fußball-Verbandsliga endgültig in trockene Tücher bringen. Schwalmstadt will im Kampf um den Ligaverbleib gegen Tabellennachbar Rothwesten vor heimischer Kulisse den vierten Sieg in Folge feiern.
Hünfeld – SV Neuhof (Sonntag, 15 Uhr)

So richtig Derbystimmung will in beiden Lagern nicht aufkommen: Für den HSV geht es in den letzten drei Spielen nur noch darum, Platz drei zu verteidigen, Neuhof könnte allenfalls noch auf Platz fünf vorrücken. „Leider geht es für beide nicht mehr wirklich um etwas, aber ich hoffe, dass trotzdem Derbycharakter aufkommt und viele Zuschauer kommen“, sagt Neuhofs Co-Trainer Martin Döppenschmidt, während sich Hünfelds Trainer Dominik Weber sicher ist: „Wir wollen die Saison nicht austrudeln lassen und ein gutes Spiel machen. Ich denke, dass sich die Zuschauer auf ein schönes, gutes Spiel freuen dürfen.“ Den Gegner kennt der HSV-Coach bestens, schließlich spielte der jeweilige Hünfelder Gegner immer eine Woche vorher gegen den SVN, entsprechend häufig beobachtete der 36-Jährige den Gegner. „Da hat man gesehen, dass Neuhof individuell richtig gut besetzt ist. Radek Görner ist der Toptorjäger der Liga, die anderen Spieler wie Marko Curic, Nikolcho Gorgiev, Darko Lazarevski oder Niko Skugor finde ich auch sehr gut. Das wird kein einfaches Spiel, wir dürfen Neuhof keinesfalls unterschätzen“, fordert Weber, der im Vergleich zum Pokalspiel Sebastian Ernst diesmal wieder im Tor wird aufbieten können: Robert Simon, Maximilian Fröhlich, Oliver Krenzer und Torsten Trabert sind wieder mit an Bord. Beim SVN wiederum verletzte sich Nikolcho Gorgiev am Mittwoch gegen Weidenhausen an der Schulter und musste ins Krankenhaus abtransportiert werden – an einen Einsatz ist nicht zu denken.

 

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