Mengsberg setzt auf drei Rückkehrer

MENGSBERG. Wenn das abgeschlagene Schlusslicht einer Spielklasse im Auswärtsspiel beim Spitzenreiter recht unglücklich eine knappe Niederlage kassiert, kann dies durchaus als Erfolg gewertet werden. Das gilt auch für Verbandsligist TSV Mengsberg. Der nach der 0:1-Niederlage gegen die SG Johannesberg nun erhobenen Hauptes in die nicht minder anspruchsvolle Aufgabe gegen den Tabellendritten Hünfelder SV startet (Sa. 16 Uhr).

Nach einer schwierigen Saisonvorbereitung von unglaublich viel Verletzungspech geplagt, mussten die Hausherren bislang bereits 29 Spieler einsetzen. Was freilich nicht gut gehen konnte. Das Kontrastprogramm liefert der „kleine HSV“, bei dem fünf Aktive in allen 13 Spielen aufliefen, vier weitere waren immerhin zwölf Mal dabei. Trainer Dominik Weber stand also früh eine Stammformation zur Verfügung. Die nach mäßigem Start mit drei Pleiten aus den ersten acht Spielen zuletzt jedoch mit fünf Siegen in Folge imponierte. Aus der die treffsicheren Kevin Krieger und Christoph Neidhardt sowie der frühere Schwalmstädter Sebastian Schuch heraus ragen.

„Das ist eine schwierige Situation für uns, in der die Zielsetzung nicht am Tabellenstand orientiert ist“, sagt Mengsbergs Sportlicher Leiter Martin Kubitschko. Soll heißen, dass es erst einmal darum geht, die personelle Lage zu verbessern. In Johannesberg fehlten vom Stamm der Gruppenliga-Meisterelf acht Spieler. Zudem mussten Dennis Dorfschäfer und Lukas Berneburg wegen Verletzung durch Okan Özalp und Izet Meholli ersetzt werden. Beide werden gegen Hünfeld voraussichtlich fehlen. Hoffnungen setzt man am Engelhain auf Fabian Hett, Dardan Rama und Felix Gies, die das Training wieder aufgenommen haben und in den Kader zurück kehren. Und mit ihnen verstärken sich die Erwartungen auf einen weiteren konkurrenzfähigen Auftritt gegen ein Spitzenteam der Spielklasse. Sowie die Hoffnung auf die nötige Portion Spielglück, mit der eine Überraschung in Form des zweiten Saisonsieges gelingen könnte. Denn die Gäste präsentierten sich auf fremden Platz verwundbar und kassierten alle drei Saisonniederlagen auswärts. Vielleicht ein Signal für die Engelhainer, die vermisste Heimstärke wiederzufinden. (zkv)  www.hna.de

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