Eschwege kann aus Rennen verabschiedet werden

Der Hünfelder SV kann am Samstag einen der beiden verbliebenen Kontrahenten um Rang zwei endgültig verabschieden: Dafür ist ein Sieg bei den Nullsiebenern notwendig. Aber selbst bei einem Remis hätte Eschwege bei dann immer noch neun Punkten Rückstand quasi keine Chance mehr.

SV 07 Eschwege – Hünfelder SV (Samstag, 15.30 Uhr):

Nachdem der sechste Pokalsieg in Folge eingefahren wurde, ging der Blick sofort auf das so wichtige Punktspiel in Eschwege. Und damit auch ein Blick zurück auf das Hinspiel: „Da sind wir total überrannt worden. Da habe ich nach 20 Minuten gedacht, wir haben keine Chance“, sagt HSV-Coach Dominik Weber ehrlich. Doch seine Mannen kämpften sich zurück, hatten nach dem 2:2-Ausgleich das Momentum auf ihrer Seite, schafften es aber nicht, noch den Siegtreffer zu erzielen. Vier Platzverweise gab es in der äußerst hitzigen Schlussphase obendrein – zwei auf jeder Seite.

Auch diesmal könnte Weber mit einem Remis leben: „Spielen werden wir darauf aber nicht“, stellt er klar. Auch Eschwege nicht: „Wir wollen vor allem den Fans zeigen, dass wir besser sind als die letzten Ergebnisse“, erklärt SVE-Coach Matthias Kreiselmeyer. Trotz neun Punkte Rückstand ist die letzte Hoffnung auf die Aufstiegsspiele bei den Nullsiebenern noch nicht ad acta gelegt. Eschwege kassierte bei den jüngsten Niederlagen in Steinbach und Baunatal jeweils vier Treffer, daher gilt es die Defensive zu stärken. Angefangen beim Torhüter – das aber gezwungenermaßen: Göhler ist verletzt und wird von Bauer ersetzt, der im Hinspiel einen Elfmeter gegen Neidhardt hielt. www.torgranate.de

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