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Derbytime in Lehnerz: In der Fußball-Verbandsliga kommt es im Regionalduell zwischen dem TSV Lehnerz II und dem Hünfelder SV zum Aufeinandertreffen zweier extrem formstarker Teams: Der HSV holte sechs Siege in Serie, Lehnerz gewann vier Mal hintereinander. Spitzenreiter Johannesberg zuhause möchte gegen Schwalmstadt den zwölften Saisonsieg feiern und Platz eins in der Tabelle verteidigen (beide Dienstag, 15 Uhr).

Lehnerz II – Hünfeld (Dienstag, 15 Uhr)

„Hünfeld ist im Moment die stärkste Mannschaft der Liga“, adelt Lehnerz-II-Coach Sedat Gören den kommenden Gegner aus Hünfeld, der sich durch eine ganz starke Serie von sechs Siegen in Folge bei einem Torverhältnis von 20:5 bis auf den zweiten Tabellenplatz vorgearbeitet hat. Doch auch die Lehnerzer präsentierten sich zuletzt in hervorragender Form: Die Gören-Elf konnte die vergangenen vier Spiele allesamt für sich entscheiden und gewann erst am Freitag klar mit 4:1 gegen Meisterschaftskandidat Sand. „Die jungen Spieler haben bewiesen, dass sie auch gegen richtig starke Gegner bestehen können. Das wollen wir auch gegen Hünfeld bestätigen“, macht Gören klar, der auch mit einem Zähler im Heimspiel zufrieden wäre: „Wir wissen ganz genau, wie stark der Gegner ist.“ Die Vorzeichen auf das Derby stehen als Lehnerzer Sicht gut: Coach Gören muss lediglich auf Osman Özlük verzichten. Marcel Dücker und Tobias Göbel kehren wieder in den Kader zurück. „Wir müssen wieder genauso konzentriert und diszipliniert wie zuletzt auftreten und dann können wir auch gegen Hünfeld bestehen“, ist sich Gören sicher.

Der Hünfelder SV schwebt aktuell auf Wolke sieben und möchte seinen Sturmlauf auch gegen die Hessenligareserve des TSV Lehnerz fortsetzen. „Die Grundeinstellung ist im Moment richtig gut. Es läuft mannschaftlich und spielerisch. Wir haben einfach einen Lauf“, freut sich Hünfelds Kevin Krieger, dessen Team den TSV Mengsberg am Samstag mit 5:0 vom Platz fegte. Dennoch betont der HSV-Edeltechniker auch: „Wir dürfen trotzdem keinen Gegner unterschätzen. Lehnerz ist auch ganz gut drauf. Den Sieg gegen Sand hätte ich nicht erwartet“, gibt Krieger zu und fügt an: „Das wird ein schweres Spiel, gegen Lehnerz ist es immer eng. Da müssen wir uns richtig strecken.“ Im Vergleich zum Kantersieg gegen Mengsberg wird sich der Kader des HSV nicht verändern. Außer den Langzeitverletzten Nils Wenzel, Niklas Wahl und Tarek Belaarbi kann Hünfelds Trainer Dominik Weber auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

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