Hünfeld/Neuhof (fs) – Als letzter osthessischer Fußball-Verbandsligist startet auch der Hünfelder SV am Sonntag endlich in die Restrunde: Um 15 Uhr gastiert die Reserve des KSV Hessen Kassel auf der Rhönkampfbahn – die personelle Situation beim HSV könnte allerdings besser sein. Der SV Neuhof empfängt zeitgleich die Adler aus Weidenhausen.

Hünfeld – Hessen Kassel II (Sonntag; 15 Uhr)

Die gute Nachricht vorneweg: Gespielt wird definitiv – entweder auf Rasen oder Kunstrasen, eine Entscheidung fällt allerdings erst kurzfristig. Die schlechte: Neben den ohnehin Fehlenden, den langzeitverletzten Niclas Rehm, Daniel Orth und Ferhat Yildiz sowie Marek Weber (Stipendium in den USA), fällt auch Manuel Kröning mit einem knöchernen Bänderabriss im Knöchel auf unbestimmte Zeit aus: Der Ex-Bachrainer zog sich die Verletzung im Herbst gegen Schwalmstadt zu, die Verletzung wurde im Krankenhaus allerdings nicht diagnostiziert, Kröning zog die Vorbereitung komplett durch, fällt nun aber erst einmal aus. Zudem bangt HSV-Coach Dominik Weber noch um die angeschlagenen Steffen Witzel, Kevin Krieger sowie den erkrankten Sebastian Schuch, zumindest Robert Simon hat am Mittwoch erstmals wieder trainiert. „Personell könnte es besser sein“, meint Weber, der mit dem Rest des Kaders aber zufrieden ist: „Zwölf Spieler haben die Vorbereitung nahezu komplett durchziehen können und sind fit.“

Unabhängig der womöglich dünnen Personaldecke rechnet sich der 36-Jährige gegen den Tabellenzwölften einiges aus, schließlich geht es für den HSV auch darum, an Sand und Flieden dranzubleiben. Zur Gegnerbeobachtung weilte Weber in der Vorwoche in Kassel, wo der SV Neuhof in Unterzahl noch zu einem 1:1 kam. „Hessen Kassel hätte das Spiel gewinnen müssen, hat sich dabei aber nicht so clever angestellt. Man weiß ja nie, wer aus der Ersten dazukommt, das ist immer eine Wundertüte. Außerdem hat Kassel den Vorteil, schon im Rhythmus zu sein. Das kann uns aber egal sein, wir wollen unser Spiel durchziehen und die drei Punkte holen. Egal, wer bei Kassel aufläuft“, macht Weber klar.

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