Verbandsliga – Hünfeld will Druck aufbauen – „Enger zusammenrücken“

Hünfeld (fs) – www.osthessen-zeitung.de

Der Hünfelder SV muss in der Fußball-Verbandsliga am Mittwoch beim Aufsteiger CSC Kassel antreten – die frühe Anstoßzeit von 18.15 Uhr stellt den HSV allerdings vor eine Probleme. Um den Druck auf das Spitzenduo Sand und Flieden aufrechtzuerhalten ist allerdings ein Sieg Pflicht.

„Mittwochsabends um 18.15 Uhr in Kassel wird schwer genug, da müssen wir uns strecken, dass wir pünktlich dort sind. Die Jungs müssen einen halben Tag Urlaub nehmen“, bedauert HSV-Coach Dominik Weber mit Blick auf die Abfahrt um 15.30 Uhr in der Haunestadt. Im ohnehin schmalen Kader – die Langzeitverletzten fehlen weiterhin, Tarek Belaarbi muss erneut unters Messer – fehlt am Mittwoch zwar nur Robert Simon berufsbedingt, das allerdings schon zum wiederholten Male. „Leon Smolka und Manuel Kröning kommen zwar wieder mit dazu, aber die Mannschaft stellt sich von selbst aus. Wir müssen eng zusammenrücken“, fordert Weber, der mahnt: „Die Jungs, die da sind, können und müssen die Fahnen hochhalten und dürfen sich keine Fehlleistungen erlauben.“

Schließlich will der HSV dem Spitzenduo Sand und Flieden auf den Fersen bleiben, auch wenn der Rückstand auf Flieden aktuell fünf Punkte beträgt. „Die anderen Mannschaften oben geben sich keine Blöße, da müssen wir schon auf einen Ausrutscher hoffen. Aber es wäre schön, wenn wir weiterhin Druck aufbauen könnten“, wünscht sich der 38-Jährige – wohlwissend, dass beim Blick auf die Tabelle ein Punkt eigentlich zu wenig wäre. Die Auswärtsaufgabe beim starken Aufsteiger wird allerdings keine leichte, das bekam der HSV schon bei der 3:4-Niederlage im Hinspiel zu spüren: „CSC Kassel steht nicht zu Unrecht so weit oben, wir wissen um die Schwere der Aufgabe“, sagt auch Weber.

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