Bad Soden (bk) – www.osthessen-zeitung.de

Im letzten Spiel der Saison konnte sich der Hünfelder SV nach einer ziemlich einseitigen Partie deutlich mit 4:0 (2:0) bei der SG Bad Soden durchsetzen und damit den dritten Tabellenplatz klarmachen. Die Sprudelkicker fanden nie richtig in die Partie und kamen nur selten zu guten Torchancen.

 „Wir haben heute absolut verdient verloren. Vor allem in der ersten Halbzeit hat uns Hünfeld teilweise an die Wand gespielt . Wir haben das nicht so gut gemacht wie in den letzten Spielen und dürfen uns daher über die Niederlage nicht beklagen. Hünfeld war heute ganz klar besser“, berichtete Bad Sodens sportlicher Leiter Wladimir Römmich, der mit Kelvin King einen Trainer für die neue Saison gefunden hat. King weilte allerdings anlässlich des DFB-Pokal-Finales in Berlin und konnte sich die Partie auf der Bornwiese nicht ansehen.

Viel verpasste er nicht. Seine künftige Mannschaft kam gegen die Gäste überhaupt nicht zurecht und musste bereits in der 12. Spielminute den ersten Gegentreffer hinnehmen. Nach einer schönen Kombination war Lukas Budenz zur Stelle und traf mit seinem Flachschuss ins lange Eck zur verdienten Führung der Gäste. Auch in der Folge dominierten die Hünfelder die Partie und zeigten einige gute Kombinationen, während von Soden offensiv nur wenig zu sehen war. Folgerichtig konnten die Gäste noch vor der Pause auf 2:0 erhöhen. Marek Weber stand nach schöner Vorarbeit von Kevin Krieger goldrichtig und netzte aus kurzer Distanz zum 2:0 für den HSV ein.

Auch nach dem Seitenwechsel war die Mannschaft von Trainer Dominik Weber den Hausherren weiterhin überlegen, ließ jedoch beste Möglichkeiten die Partie endgültig zu entscheiden, liegen. Erst in der 80. Spielminute war es dann so weit. Robert Simon zog von der linken Seite in den Strafraum und traf zum verdienten 3:0 für Hünfeld, da von Soden auch in Hälfte zwei nur wenig zu sehen war. Schlussendlich gewinnen die Hünfelder dann verdient mit 4:0 bei den Sprudelkickern und beenden die Saison auf dem dritten Tabellenplatz, während Bad Soden auf dem elften Rang steht.

„Ich muss sagen, dass die Jungs das heute wirklich sehr gut gemacht haben, sowohl spielerisch als auch kämpferisch. Wir hatten gerade in der ersten Hälfte sehr viel Struktur im Spiel und haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Das war heute definitiv kein Sommerfußball“, freute sich Hünfelds Trainer Dominik Weber, der mit seinem Team im nächsten Jahr erneut das Ziel „Hessenliga“ in Angriff nehmen wird.

Bad Soden: Gonzalez-Garcia; Paulowitsch, Demuth, Lauer, Boutakhrit, Moaremoglu, Ehlert (80. Breitenberger), Mulfinger, Krapf (65. De Carvalho), Blocher, Scheller (55. Dananovic).

Hünfeld: Ernst; Trabert, Wahl, Simon (80. Heinz), Weber, Krieger (46. Schuch), Witzel, Krenzer (74. Gadermann), Neidhardt, Budenz, Helmke.

Tore: 0:1 Lukas Budenz (12.), 0:2 Marek Weber (30.), 0:3 Robert Simon (80.), 0:4 Christoph Neidhardt (90.)

Zuschauer: 100.

Bad Soden 2017-a-10