Hünfeld (pf) – www.osthessen-sport.de

Fußball-Verbandsligist Hünfelder SV gastiert am Mittwoch (19 Uhr) zum Topspiel beim SV Weidenhausen und will bei den Adlern seine beeindruckende Serie von acht Siegen in Folge fortsetzen. Bei einem weiteren Dreier winkt dem HSV sogar die Tabellenführung. Doch Trainer Dominik Weber warnt trotz des aktuellen Höhenflugs vor der Qualität des kommenden Gegners und wäre angesichts der ungewohnten Anstoßzeit sogar mit einem Punkt zufrieden.

 „Unter der Woche in Weidenhausen zu spielen, ist eine richtige Hausnummer. Deshalb müssen wir die Kirche im Dorf lassen, auch wenn wir die vergangenen acht Spiele alle gewonnen haben“, betont HSV-Coach Dominik Weber die Schwierigkeit der anstehenden Aufgabe und gibt deshalb sofort zu: „Auf dem Papier würde ich auch ein Unentschieden unterschreiben.“ Vor allem die Offensive des aktuellen Tabellenvierten gilt es für die Hünfelder in den Griff zu kriegen, denn mit den Top-Torjägern Sören Gonnermann und Jan Gerbig, die zusammen schon 24 Mal in der laufenden Saison treffen konnten, haben die Gastgeber das mit Abstand gefährlichste Sturmduo der Liga in ihren Reihen. „Sie waren in der vergangenen Saison schon weit oben in der Torschützenliste. Insgesamt ist die Qualität in der Offensive von Weidenhausen phänomenal“, muss auch Weber anerkennen, der dementsprechend eine „Mammutaufgabe“ für seine Defensive erwartet. Zwar präsentierten sich die Adler in dieser Spielzeit bisher sehr heimstark, doch die einzigen beiden Niederlagen vor eigenem Publikum kassierten sie ausgerechnet gegen zwei osthessische Konkurrenten des HSV: Gegen den TSV Lehnerz II ging Weidenhausen mit 1:5 unter, im Duell mit Spitzenreiter Johannesberg mussten sich die Nordhessen knapp mit 2:3 geschlagen geben – möglicherweise ein gutes Omen für Dominik Weber und seine Mannschaft, die mit einem Sieg sogar die Tabellenführung übernehmen würde.

In der vergangenen Saison verlor der HSV sein Gastspiel auf einem schwer zu bespielbaren Rasen bei den Adlern mit 0:2 und auch diesmal erwartet Weber nicht gerade ein gutes Geläuf. „Deshalb wird es mehr auf Tugenden wie Kampf und Einsatz ankommen. Außerdem brauchen wir das richtige Zweikampfverhalten und müssen Fehler vermeiden“, kündigt der 37-Jährige an, der berufsbedingt auf den zuletzt starken Maximilian Fröhlich verzichten muss. Auch Torwart Jonas Hosenfeld (Schulter) wird noch einmal durch Christian Ruck ersetzt werden, darüber hinaus ist Sebastian Körner (Adduktoren) noch fraglich,

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