Hünfeld (fs) –www.osthessen-zeitung.de

Durchaus mit einigen Veränderungen im Kader ist der Hünfelder SV am Donnerstagabend in die Vorbereitung auf die neue Saison in der Fußball-Verbandsliga gestartet: Insgesamt acht Neuzugänge sollen mithelfen, nach Platz zwei (2014/2015), Rang acht (2015/2016) und dem dritten Platz in der abgelaufenen Runde wieder an der Tür zur Hessenliga anzuklopfen. Einfach wird das aber nicht, weiß HSV-Coach Dominik Weber.

Schon vor dem Trainingsauftakt ereilte die Hünfelder eine Hiobsbotschaft: Der fest eingeplante Stammkeeper Sebastian Ernst zog sich einen Kreuzbandriss zu und wird mindestens die komplette Hinrunde fehlen. Da an ein Comeback von Tim Gutberlet noch nicht zu denken ist und Pascal Baumgart den HSV in Richtung Burghaun verließ, steht mit Youngster Jonas Hosenfeld, der von den A-Junioren der JSG Nüsttal/Hofbieber/Dammersbach kam, gerade mal ein Keeper für zwei Mannschaften zur Verfügung. „Wir sind auf der Suche nach einem Torhüter und schon in Gesprächen, vielleicht ergibt sich bis Samstag schon was“, erklärt HSV-Coach Dominik Weber, der beim Trainingsauftakt zumindest auch wieder Tarek Belaarbi, Franz Faulstich und Maximilian Fröhlich begrüßen konnte, die nach Verletzungen aber erst langsam wieder einsteigen werden. Kein Thema ist hingegen eine Rückkehr von Kapitän Niclas Rehm, der sich nach seinem Kreuzbandriss im Herbst erst einmal auf sein Referendariat konzentriert.

Beim lockeren Aufgalopp am Mittwoch mit dabei waren mit Julian Rohde (Steinbach), Nils Wenzel (SVA Bad Hersfeld), Marius Bublitz, Sven Bambey (beide Leusel), Sebastian Körner, Nicolas Häuser (beide U19 JFV Viktoria Fulda), Jonas Hosenfeld (A-Junioren Nüsttal) und Ivan Lovakovic (Kroatien) acht Neuzugänge, mit Ferhat Yildiz (Steinbach), Robert Simon (FSV Leimbach), Oliver Krenzer (Raum Hannover) und Johannes Helmke (Spielertrainer eigene zweite Mannschaft) haben aber auch vier Stammkräfte den HSV verlassen. „Mit der Kaderzusammensetzung sind wir zufrieden. Wir haben viele junge, lernwillige, ehrgeizige Spieler geholt, dazu mit Julian Rohde die Erfahrung. Da hoffen wir, dass wir gut aufgestellt sind. Wir wollten junge, hungrige Spieler anstatt fertige Spieler, die Ende 20 sind“, unterstreicht Weber. Einzig im Sturmzentrum ist nach dem Abgang von Robert Simon eine Planstelle unbesetzt geblieben, da Marek Weber nur im ersten Spiel zur Verfügung steht und danach zurück in den USA zum Studium weilt. „Aber da werden wir Lösungen finden. Wir haben genug Spieler, die vorne spielen können: Sebastian Schuch, Maxi Fröhlich, Christoph Neidhardt, Marius Bublitz, da haben wir jetzt genug Trainingseinheiten und Vorbereitungsspiele, um das zu testen“, erklärt der HSV-Coach, der in der Vorbereitung neben den konditionellen Grundlagen auch schnellstmöglich die Neuzugänge integrieren und ins System einbinden will.

Nachdem der HSV nach dem Scheitern in der Aufstiegsrunde 2014/2015 und Platz acht in der Saison 2015/2016 im Vorjahr Dritter wurde, wollen die Haunestädter in dieser Saison einen erneuten Anlauf unternehmen, wieder an der Tür zur Hessenliga anzuklopfen. Das wird aber keine leichte Aufgabe, weiß Weber, der neben dem Topfavoriten SSV Sand auch Willingen, Weidenhausen, CSC Kassel, Bad Soden und Schwalmstadt auf dem Zettel hat: „Wir wollen oben dabei sein, am liebsten natürlich Platz eins oder zwei. Da muss natürlich vieles passen, gerade was Verletzungen angeht. In den vergangenen Jahren sind uns immer wieder viele Spieler ausgefallen, da muss viel zusammenkommen, wenn man ganz oben landen will. Aber wir wollen viel dafür tun.“
Die Testspiele in der Übersicht:
Sonntag, 2. Juli Blitzturnier in Lütter

Samstag, 8. Juli (15 Uhr) gegen Haimbach

Samstag, 15. Juli (14 Uhr) Turnier in Eiterfeld

Sonntag, 16. Juli (15 Uhr) gegen Brucklöbel

Samstag, 22. Juli (14 Uhr) gegen Felsberg

Samstag, 29. Juli (15 Uhr) gegen Ehrenberg

Sonntag, 30. Juli (15 Uhr) bei RW Darmstadt

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