Hünfeld (pf) –www.osthessen-zeitung.de

Der Hünfelder SV hat seine Pflichtaufgabe in der Fußball-Verbandsliga letztendlich souverän gelöst und das Heimspiel gegen Schlusslicht TSV Mengsberg mit 2:0 (2:0) für sich entschieden. Damit kann das Team von Dominik Weber am Sonntag entspannt nach Sand schauen, wo um 15.30 Uhr der TSV Lehnerz II gastiert – und möglicherweise auf der Couch den Aufstieg in die Hessenliga feiern.

 „Es war kein gutes Spiel. Mengsberg hat es uns sehr schwer gemacht, sie standen mit einer Fünferkette hinten drin und der offensivste Spieler ist am eigenen Mittelkreis angelaufen“, schilderte Hünfelds Stürmer Sebastian Schuch, für dessen Mannschaft trotz einer durchwachsenen zweiten Hälfte am Ende aber nur der Sieg zählte: „Die erste Halbzeit war in Ordnung, in der zweiten haben wir uns dann dem Spiel von Mengsberg angepasst. Dann ist das Spiel ein bisschen dahingeplätschert, aber mehr als drei Punkte gab es heute auch nicht zu holen“, meinte der 29-Jährige.

Dabei vertraute HSV-Coach Dominik Weber in Abwesenheit des privat verhinderten spielenden Co-Trainers Niclas Rehm der gleichen Startelf wie beim 7:1-Sieg gegen den SV Kaufungen und sollte damit Recht behalten: Kevin Krieger brachte die Hausherren schon nach einer halben Stunde mit seinem Treffer zum 1:0 auf die Siegerstraße und schloss aus rund 16 Metern flach und trocken ab. Kurz vor der Pause legte dann Schuch per Kopf nach einem Eckball von Kapitän Julian Rohde nach und sorgte für die Vorentscheidung gegen eine Mannschaft aus Mengsberg, die nur selten gefährlich in die Nähe des Hünfelder Strafraums kam. Im zweiten Durchgang flachte die Partie dann etwas ab, der HSV verwaltete das Ergebnis aber letztendlich souverän und kann nun den Sekt endgültig kaltstellen: Denn sollte die Lehnerzer Reserve am Sonntag beim SSV Sand nicht gewinnen, ist dem HSV der Titel nicht mehr zu nehmen.

„Wenn es so kommt, werden wir die Meisterschaft natürlich ausgiebig feiern“, sagt Schuch und kündigt an, dass sich das Team geschlossen an der Rhönkampfbahn treffen und das Spiel der zweiten Mannschaft gegen die SG Lauter anschauen wird. Gleichzeitig dürften die Hünfelder mit einem Auge aber auch die Geschehnisse in Sand auf dem Handy verfolgen. Schlägt die Elf von Sedat Gören den Tabellenvierten allerdings, muss der Spitzenreiter bis zum Mittwoch (19 Uhr) warten, kann den Aufstieg dann aber schon mit einem Punkt bei der SV Eschwege unter Dach und Fach bringen.

Hünfeld: Theisenroth – Häuser (47. Wenzel), Faulstich, Witzel – Neidhardt, Budenz, Bambey, Rohde, Fröhlich – Krieger (73. Körner), Schuch (57. Bublitz).

Mengsberg: Bechtel; Rama, Dingel, Özalp (73. Eray), Schenk, Sack, Berneburg, Fischer, Quehl, Hett, Reitz.

Schiedsrichter: Thorsten Eick (Alsfeld)
Tore: 1:0 Kevin Krieger (30.), 2:0 Sebastian Schuch (42.)

Zuschauer: 250.

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