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Während sich Borussia Fulda und Lehnerz II bereits in die Sommerpause verabschiedet haben, haben die Verbandsliga-Fußballer des Hünfelder SV das Saisonhighlight mit den Aufstiegsspielen zur Hessenliga noch vor sich. Erst einmal steigt jedoch am Sonntag (15 Uhr) das letzte Saisonheimspiel und das hat es nochmal in sich: Der SV Steinbach gastiert zum Derby in der Rhönkampfbahn. Der SVA wiederum verabschiedet sich zuhause.

„Wir haben in den vergangenen Spielen eigentlich gesagt, dass wir von Spiel zu Spiel schauen, aber das hat sich jetzt geändert. Jetzt liegt der Fokus klar auf der Aufstiegsrunde“, erklärt HSV-Coach Dominik Weber, für den das Derby allerdings eine dankbare Ansetzung vor den Aufstiegsspielen gegen Kelsterbach und RW Frankfurt ist: „Da gibt es keine Probleme, die Spannung hochzuhalten, die Jungs sind von allein motiviert. Es ist gut, dass wir da mit Steinbach nochmal einen Bombengegner haben. Außerdem ist es das letzte Saisonheimspiel und ein Derby, da wollen wir den Zuschauern nochmal ein gutes Spiel abliefern und Selbstvertrauen sammeln für die Aufstiegsrunde.“ Zumal die personelle Situation mehr als komfortabel ist: Johnny Helmke, Steffen Witzel und Oliver Krenzer stoßen wieder mit dazu, Niklas Wahl ist nach Leistenproblemen wieder einen Schritt weiter – ebenso die Langzeitverletzten Christoph Neidhardt und Ferhat Yildiz, auch wenn beide noch keine Alternative für die Startformation sind. Die Vorzeichen für die Aufstiegsrunde stehen also schon mal gut.

Angespannter ist hingegen die Personalsituation beim SV Steinbach: Sebastian Bott fehlt weiterhin, allerdings könnte Jonas Krimmel mitwirken, da die Zweite bereits am Samstag spielt. Tobias Becker wiederum gibt seinen Abschied im Trikot des SVS ausgerechnet bei seinem Ex-Verein in der Rhönkampfbahn. Steinbachs Trainer Kalle Müller trauert den verschenkten Punkten gegen Lehnerz II und Weidenhausen vor drei Wochen hinterher: „Hätten wir gegen Weidenhausen gewonnen, hätten wir mit einem Sieg in Hünfeld gleichziehen können, das wäre dann ein echtes Endspiel geworden. So hat das Spiel etwas an Brisanz verloren. Eigentlich ist das ein Derby, in dem es um nichts mehr geht.“ Allerdings kann Steinbach Rang drei festzurren und damit eine überragende Runde krönen: „Das wäre schön, wenn uns das gelingt, aber davon mache ich nicht abhängig, ob wir eine richtig gute Saison gespielt haben. Wir hatten die Highlights mit den Spielen gegen Borussia und Hünfeld in der Hinrunde. Viel besser geht es einfach nicht für den SV Steinbach.“

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