Osthessen (fs) – Die Kälte hat Osthessen fest im Griff, die Plätze sind schneebedeckt und gefroren – deshalb sind die meisten Fußballteams der Region auch auswärts im Einsatz. So testet Verbandsligist Buchonia Flieden am Sonntag (16 Uhr) in Bruchköbel, Petersberg um 12.30 Uhr in Walldorf. Der Hünfelder SV hingegen will sein Testspiel am Samstag (11 Uhr) gegen Schlüchtern/Elm auf dem Kunstrasen unbedingt durchziehen.

Schon unter der Woche wurde das eigentlich für Samstag geplante Testspiel der Fliedener Buchonia gegen den SV Steinbach abgesagt. Buchonen-Coach Meik Voll organisierte sogleich Ersatz und tritt mit seinem Team am Sonntag (16 Uhr) beim Süd-Verbandsligisten SG Bruchköbel an. „Das Spiel haben sich die Jungs als Motivationsfaktor einfach verdient. Ich habe in bisher neun Jahren als Trainer noch nie so lange komplett ohne Ball trainiert“, erklärt Voll, der das Spiel in Bruchköbel vor allem dazu nutzen will, einiges auszuprobieren – schließlich fehlen mit Innenverteidiger Nico Hohmann (Auslandssemester) sowie Leonardo Kovacevic (Ziel unbekannt) und Christian Kreß (Reha nach Meniskus-OP) zwei „Sechser“. „Wir wollen einiges ausprobieren“, kündigt Voll an, der neben Sebastian Dinov (Handgelenksbruch) auch noch auf Keeper Jonas Ritzel (Urlaub) und Moritz Lingenfelder (Grippe) verzichten muss.

Der Hünfelder SV wiederum tritt am Samstag um 11 Uhr zuhause gegen den Gruppenligisten Schlüchtern/Elm an – sofern es die Bedingungen zulassen. „Aber ich will auf jeden Fall spielen, notfalls auf Schnee auf dem Kunstrasen. Es geht einfach darum, Spielpraxis zu sammeln“, erklärt HSV-Coach Dominik Weber, der nach dem Weggang von Torjäger Marek Weber (Stipendium in den USA) nicht nur den arrivierten Kräften um Robert Simon oder Sebastian Schuch das Vertrauen schenken will: „Unser Neuzugang Hadir Fattah ist eine Option, Timon Falkenhahn aus der A-Jugend ist auch ein guter Offensivspieler. Wir können das im Verbund auffangen“, ist sich Weber sicher.

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