Verbandsliga: Johannesberg kann Herbstmeister werden

Zum Hinrunden-Kehraus sind noch einmal alle sechs osthessischen Teams gefordert, alle am morgigen Feiertag. Der Blick richtet sich auf das Derby in Lehnerz, wenn die Hessenliga-Reserve den Hünfelder SV empfängt.

TSV Lehnerz II – Hünfelder SV (Dienstag, 15 Uhr).

„Mit breiter Brust“ konnte Lehnerz II bereits am Freitag gegen Sand aufspielen, nach dem grandiosen 4:1-Erfolg ist die Brust nun natürlich noch breiter. „Ich glaube, dass wir das Spiel genauso befreit angehen können, dann ist wieder etwas möglich“, glaubt TSV-Trainer Sedat Gören, der dabei wieder auf den eigenen Kader vertrauen wird, höchstens Marcel Dücker und Tobias Göbel könnten im Vergleich zum Freitagsspiel noch dazustoßen. „Wenn sich jeder ins System einfügt, dann brauche ich keine Unterstützung von oben“, betont Gören, der sich auf das Spiel freuen kann.

Der HSV könnte das Derby in unveränderter Formation angehen, der Kader ist seit Wochen der gleiche. Vermisst werden darin unter anderem Niklas Wahl und Tarek Belaarbi, beiden hätten in der Viererkette eine entscheidende Rolle einnehmen können und sollen, konnten aber noch keine Minute in dieser Saison absolvieren. Innenverteidiger Belaarbi hatte nach einer Knieoperation immer wieder Rückschläge erlitten, befindet sich aktuell beruflich in den USA und wird aller Voraussicht nach erst wieder im neuen Jahr zu einer echten Alternative erwachsen. Bei Rechtsverteidiger Wahl stellt sich die Sachlage noch komplizierter dar: Probleme mit dem Knöchel machen dem Senkrechtstarter der vergangenen beiden Serien immer wieder zu schaffen. Gehversuche musste er immer wieder abbrechen, einen Zeitpunkt für die Rückkehr zu taxieren ist unmöglich.

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