Nicht unerwartet verlor in der Fußball-Verbandsliga der SSV beim Tabellenzweiten, wobei die gastgebenden Osthessen mit dem Sieg sich die Aufstiegsrelegation sicherten.

Hünfeld. Nicht unerwartet musste sich in der Fußball-Verbandsliga der SSV Sand beim Tabellenzweiten SV Hünfeld mit 2:4 (1:3) geschlagen geben, wobei die gastgebenden Osthessen mit dem Sieg den oft zitierten Deckel für die Aufstiegsrelegation Richtung Hessenliga draufmachten.

Die personell stark gebeutelten Sander wurden vor 200 Zuschauern in der Rhönkampfbahn innerhalb von 150 Sekunden auf die Verliererstraße gebracht. Nach Vorarbeit von Sebastian Gensler und Kevin Krieger gab Robert Simon (16.) dem chancenlosen SSV-Schlussmann Johannes Schmeer das Nachsehen – 1:0.

Von diesem Schock hatten sich die Sander noch nicht erholt, da klingelte es durch Steffen Witzel (19.) zum zweiten Mal in ihrem Kasten – 2:0.

Als Platzherrenkeeper Tim Gutberlet einen Eckball auf das Knie seines Abwehrspielers Johannes Helmke (28.) faustete, das runde Spielgerät von dort zum SSV-Anschlusstreffer über die Linie rollte, schöpften die Sander neue Hoffnung. Die sich die Mannschaft von Coach Peter Wefringhaus aber selbst verspielte. Denn Robert Garwardt schoss bei einem Abwehrversuch den Ball an das Knie seines Teamkollegen Dennis Enzeroth (45.+1) und von dort zur Hünfelder 3:1-Führung an Keeper Schmeer vorbei.

Kein Vollstrecker

Natürlich hatte sich der SSV im zweiten Durchgang viel vorgenommen, doch dieses Vorhaben war relativ schnell Makulatur. Bei einer erneuten Hünfelder Standardsituation, einen Eckball, stand Johannes Helmke (63.) mit tatkräftiger Unterstützung der gesamten SSV-Hintermannschaft goldrichtig und machte mit dem Treffer zur Hünfelder 4:1-Führung seinen vorhergehenden Eigentor-Lapsus wieder wett.

Sand steckte keineswegs auf, versuchte mit der Alles-oder-Nichts-Taktik das Blatt noch zu wenden. Doch mehr als die Resultatskorrektur durch Viktor Moskaltschuk (76.) wollte nicht gelingen. (zih) www.hna.de