Verbandsliga: Weber ist’s egal wann die Korken knallen – hauptsache, sie knallen

Der Hünfelder SV könnte am Sonntag (Sofa)-Meister werden. Bedingungen: Ein eigener Sieg am Samstag gegen Absteiger Mengsberg, zudem darf Lehnerz II 20 Stunden später im Verfolgerduell beim SSV Sand nicht über ein Remis hinauskommen. Zudem geht es auf der Bornwiese um eine Menge: Bad Soden benötigt Punkte für den Verbandsliga-Klassenerhalt, Gegner Johannesberg kämpft noch um Rang zwei.
Hünfelder SV – TSV Mengsberg (Samstag, 18 Uhr).

Nach dem in fast allen Belangen perfekten Spiel gegen den SV Kaufungen (7:1) stellt sich im Lager des HSV vor dem Spiel gegen das abgeschlagene und schon lange abgestiegene Schlusslicht nur eine Frage: Unterschätzt der Primus die Aufgabe? „Die Gefahr besteht natürlich, aber ich glaube, dass wir alle das große Ziel Meisterschaft vor Augen haben, das Spiel dementsprechend fokussiert angehen werden, gewinnen wollen und dann nur noch einen Punkt aus den Spielen in Eschwege und gegen Lehnerz II bräuchten“, blickt HSV-Trainer Dominik Weber dem Spiel entgegen, der mit Blick auf die Konstellation des Wochenendes zu verstehen gibt, „dass wir so früh wie möglich Meister werden wollen“. Sollte es wie schon beim letzten Male – 2012 sorgte Lehnerz dank des Erfolgs gegen Hessen Kassel II für Jubel beim HSV – eine Sofameisterschaft sein, Weber und Co. wüssten gewiss das Beste daraus zu machen.

Weber