Quelle: Fuldaer Zeitung, 28.11.2017

„Im Großen und Ganzen sind wir mit der Bilanz zufrieden“, hieß es aus dem Hünfelder Lager nach dem schweren Heimspieltag. Sieg und Niederlage bedeutete eine ausgeglichene Punkteausbeute. Im Auftaktspiel gegen den Siebten aus Neuenhaßlau hatte sich der Gastgeber durch starke Aufschläge gleich zu Beginn den Respekt und einen großen Vorsprung verschafft, der zum klaren 25:14 führte. Die Partie wurde ausgeglichener, da Neuenhaßlau besser ins Spiel fand und Hünfeld seinerseits den einen oder anderen Fehler zu viel machte. Zum Satzendphase agierte Hünfeld jedoch wieder stabiler (25:22). Im dritten Durchgang setzte sich die Heimmannschaft peu à peu ab und beendete mit 25:19 ein gutes Spiel zum verdienten 3:0.

Auch gegen den VSG Kassel lieferte Hünfeld anschließend ein ordentliches Match ab, genug war es gegen den Spitzenreiter aus dem Norden allerdings nicht. Die Startphase war ausgewogen (19:19), ehe die Gästeformation mit ihrer stabilen Spielweise erfolgreich den 25:22-Auftaktsatzgewinn verbuchten. Im zweiten Durchgang reichte Hünfelds Widerstand nur bis zum 14:14, ehe der Kasseler Druck beim HSV für Fehler und mit 17:25 für den weiteren Satzverlust sorgte. Im letzten Abschnitt kam sogar noch einmal Spannung auf, als der HSV eine kleine Führung zum 20:18 herausgespielt hatte. Nach dem 21:21 war jedoch wieder die Luft raus, Hünfeld musste sich mit 21:25 zum 0:3 geschlagen geben. Kein unerwartetes Ergebnis gegen einen bislang ungeschlagenen Tabellenführer. Hünfeld spielte mit: Chr. Bollgen, U.Bönsch, A. Gejn, J. Herrmann, M. Liwoch, V. Marte, J. Mertens, J.Reckmann, D.Wehner.