„Natürlich wollen wir einen vernünftigen Saisonabschluss und Rang drei sichern“, gibt HSV-Trainer Dominik Weber die Marschroute voraus, allerdings reisen die Haunestädter zu einem der echten Osthessen-Klassiker mit einer Rumpftruppe an. Die lange Saison hat merkliche Spuren hinterlassen, das Kreispokalfinale vom Mittwoch nicht zur Linderung der zahlreichen Wehwehchen beigetragen. Platz drei ist nur bei einem eigenen Sieg sicher. Oder aber Konkurrent Weidenhausen patzt gegen Absteiger Bosporus Kassel, dann ist das Ergebnis auf der Bornwiese egal. Da Weidenhausen II in der Gruppenliga Kassel noch gegen den Abstieg kämpft, wissen die Hünfelder gar schon vor Anpfiff Bescheid, ob ein Sieg vonnöten sein wird. Denn Weidenhausen II spielt wegen der Chancengleichheiten um 15 Uhr, Weidenhausen I bereits um 13 Uhr. Auch bei Bad Soden geht es nach dem Minimalziel „Klassenerhalt“ lediglich noch um eine einigermaßen vernünftige Platzierung und ein gutes Gefühl für die Sommerpause: „Wir wollen den Saisonabschluss mit allen drei Mannschaften noch einmal genießen und freuen uns auf die letzten Spiele“, betont Bas Sodens Sportlicher Leiter Wladimir Römmich, der aufgrund der gezeigten Leistungen in den vergangenen Partien optimistisch ist:

„Natürlich ist Hünfeld der haushohe Favorit, der aktuell auch in starker Form ist. Da müssen wir ganz klar ans Maximum gehen. Es wäre aber natürlich schön, wenn wir das letzte Saisonspiel positiv gestalten könnten.“

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