Im polnischen Torun haben vom 24. – 30. März die Senioren-Hallen-Weltmeisterschaften stattgefunden. Mehr als 4.000 Seniorensportler aus 88 Nationen waren am Start. Darunter auch unser Zbigniew Napiorkowski für den damit ein Kindheitstraum in Erfüllung ging.

Zbigniew: „Das sind unvergessliche Momente, auf die ich schon lange Zeit gewartet habe!“. Ja, hat er, und er hat auch hart darauf hin gearbeitet und sich damit seinen Kindheitstraum erfüllt. Und Zbigniew wäre nicht Zbigniew, wenn er mit seiner Leistung zufrieden wäre. Beim Einstoßen lief alles wie am Schnürchen, eine neue persönliche Bestleistung war greifbar nahe, dann der Wettkampf, der Kopf fängt zu arbeiten an, die Kugel fliegt nicht mehr ganz so weit wie beim Einstoßen, man ist einfach – gerade bei einer ersten WM-Teilnahme – schon nervös. Im Nachgang muss man sagen, das Finale war greifbar nahe; aber was soll es; die Leistung war absolut in Ordnung und das Erlebnis bleibt. Und Platz „11“ von 27 Teilnehmern im Kugelstoßen und Platz „14“ von 28 Teilnehmern im Gewichtswurf sind alles andere als von Pappe. 

Tja, die Seniorenleichtathletik immer wieder belächelt. Wenn man aber die Leistungen sieht, dann kann man bildlich nur den Hut ziehen. Unsere jungen Athleten jedenfalls wissen was ein Zbigniew so leistet, und sie nehmen im Training so einiges von Zbigniew für sich selber mit!