Verbandsliga: Hosenfelds Abgang bringt Hünfeld in die Bredouille

Mit vier Punkten Vorsprung geht der Hünfelder SV als Verbandsliga-Primus in die Winterpause. Ruhig wird diese für Abteilungsleiter Mario Rohde aber keineswegs, denn neben der Trainersuche muss jetzt noch nach einem Torhüter gefahndet werden.

Der Abgang von Jonas Hosenfeld zu seinem Heimatverein Nüsttal war von den Verantwortlichen nämlich nicht vorhersehbar. „Da befinden wir uns jetzt schon etwas in der Bredouille, da es im Winter immer schwierig ist, einen Torwart zu finden“, betont Rohde, schließlich steht mit Sebastian Ernst nur noch ein Schlussmann für die erste Mannschaft zur Verfügung. Nun muss ein Torhüter kommen, der „den Konkurrenzkampf annehmen soll. Jonas ist ein guter Torhüter, ich kann verstehen, dass er spielen möchte, da er jung und ehrgeizig ist. Aber dass es jetzt im Winter so kurzfristig zu dem Wechsel gekommen ist, erfreut uns natürlich nicht.“ Bereits vor einem Jahr stand der 20-Jährige vor einem Abgang aus Hünfeld, ehe Hosenfeld eigentlich bis Sommer 2020 seine Zusage gegeben hatte.Weitere Wintertransfers sind beim HSV nicht ausgeschlossen, wenngleich „das Komplettpaket passen muss“. Schließlich kommt mit Innenverteidiger Franz Faulstich eine Stammkraft aus seinem Auslandssemester zurück, auch die Langzeitverletzten Noah Quanz und Sebastian Schuch werden wieder einsteigen. Außerdem beschäftigt sich Rohde intensiv mit der Trainersuche, nachdem Dominik Weber vergangene Woche seinen Rückzug am Saisonende angekündigt hatte. „Ich werde keine Wasserstandsmeldungen abgeben, kann aber sagen, dass wir relativ zeitnah eine Lösung präsentieren wollen“, so der Hünfelder Fußballchef.

 

Autor: Steffen Kollmann

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